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Das B r u t t o e i n k o m m e n betrug 2002 in D für einen Angestellten monatlich € 3.627,--).
Das Kindergeld für eine Familie mit 5 Kindern beträgt 820,-- €.
Im Jahr 2002 erhielt eine in München lebende Familie mit 5 Kindern von der SH:
KV-Versicherung, Miete warm (1.250,-- €), Vorstand der Familie (310,87 €), Ehepartner (249,49 €), 3 Kinder bis 7 Jahre (466,29 €), 2 Kinder bis 14 Jahre (402,92 €), Sonstiges (436,67 €).
Macht zusammen 3.117,24 € netto monatlich.
Dies ist netto mehr, als der Durchschnittsverdienst eines Arbeitnehmers. Gerecht oder nicht?
Zieht man einmal Miete, KV und Sonstiges ab, also Geld über welches die Familie ja nicht verfügen kann, dann verbleiben noch monatlich netto 1.429,57 € für 7 Personen.
Mit meinen 5 Kindern brauchen wir nur für den wöchentlichen Einkaufswagen (Aldi, Kaufland, Schlecker) ca. 300,-- € also ca. 1.350,-- € pro Monat.
Verbliebe der SH-Familie in München noch monatlich netto 79,57 €.
Davon kann eine 7-köpfige Familie aber nicht alle anderen Ausgaben bestreiten. Also wird bereits beim Essen gespart.
Hartz IV verschlimmert die Situation dramatisch. Doch eine Durschnittsfamilie mit 5 Kindern hat in D noch weniger. Deshalb gibt es ja auch kaum Familien mit 5 Kindern.
Schönes Beispiel dafür, dass man nicht alles paschalisieren sollte und auf "Sozialschmarotzer" verweist. Es gibt wirklich Leute, die das Geld dringends nötig haben und wo es jetzt noch nicht einmal reicht. Und dann kommen ein paar neoliberal orientierte Politiker daher und kürzen das ganze nochmal zusammen. Nur weil sie der Meinung sind die Menschen würden sich dann eher auf Arbeitssuche begeben

So bauen wir keine Wirtschaft wieder auf und schaffen Beschäftigung..