Die südirakische Stadt Basra wird für die alliierten Truppen zu einem militärischen Ziel. Dies sagte ein britischer Militärsprecher laut dem US-Sender CNN. Damit habe es einen Strategiewandel gegeben. Bisher war es die alliierte Absicht, die Millionenstadt zu umgehen und sich nicht in einen Häuserkampf hineinziehen zu lassen. Anlass für den Wandel sei der andauernde heftige Widerstand aus der Stadt und die Tatsache, dass sich große Teile der lokalen irakischen Truppen ins Innere der Stadt zurückgezogen hätten. Basra war in den vergangenen Tagen bereits bombardiert worden. Da es dabei zu längeren Stromausfällen kam und die Wasserversorgung blockiert war, befürchtet das Rote Kreuz eine humanitäre Krise.
Quelle T-Online.de 25.03.2002
Da wir bisher immer von einem sozialen Krieg sprachen, wo die Bevölkerung wenig in mitleidenschaft gezogen wird, sind wir nun wohl wieder an einem neuen Punkt angelangt. Nichts zu sehen von begeisterten Irakern die den Amerikanern um den Hals fallen und sie, wie sie es immer gerne sehen, als Befreier der Welt feiern.
Sollte es zum Häuserkampf kommen wird der Krieg nicht unblutiger als jeder "unsoziale" Krieg. Bei Häuserkämpfen ist jeder dein Feind - die Bevölkerung potentielle Tötungsmaschinen.
Bisher habe ich gehofft, dass dies bis auf der Hauptstadt Bagdad keiner Millionenstadt passieren wird. Für Amerikanische Soldaten aber auch für die dort lebende Bevölkerung.
Abwarten wie es sich entwickeln wird.