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Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre ...

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Umfrage: Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen würdet ihr wählen?
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Wenn am Sonntag Wahl wäre, wen würdet ihr wählen?

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Fränze
Alt 24.01.2008, 11:01   #26
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Es muss jemand jetzt mal die Sache mit den Erst- und Zweitstimmen erklären. asdf, mach ma!
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 24.01.2008, 11:15   #27
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Erststimme = Stimme für den Direktkandidaten des Wahlkreises, das sogenannte Direktmandat. Wer im Wahlkreis die meisten Stimmen kriegt, ist in jedem Fall drin. Aber, diese Stimme zählt halt wirklich nur für den Wahlkreis. Ich könnte zum Beispiel hier bei mir gegen Wulff stimmen, aber selbst, wenn überhaupt niemand sein Kreuz bei Wulff setzt, kommt er trotzdem rein, da er auf der Landesliste steht.

Zweitstimme = Stimme für die Liste. Dies ist die wichtigere Stimme, denn sie bestimmt, wieviele Sitze die Partei nacher im Landtag haben wird. Davon werden zunächst die Direktmandate abgezogen, und was übrig bleibt, wird über die Landeslisten verteilt. Deshalb macht es für die CDU quasi keinen Unterschied, ob man ihnen die Erststimme gibt oder nicht, wenn sie denn die Zweitstimme kriegen.

Zusammengefasst: Die Zweitstimme entscheidet, wieviele Abgeordnete einer Partei im Landtag sitzen, die Erststimme höchstens, welche Personen von diesen Parteien.

Wer aufgepasst hat, der hat gemerkt, dass es die Möglichkeit gibt, dass eine Partei mehr Direktmandate bekommt als ihr laut Zweitstimme zustehen würden. Das nennt man dann Überhangmandat, und ist im Prinzip der einzige Fall, in dem die Erststimme tatsächlich die Zusammensetzung des Landtags beeinflusst. Das macht aber selten mehr als zwei bis drei Plätze aus.

Geändert von Hammer Unslieb (24.01.2008 um 12:19 Uhr).
 
 
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Felicitas
Alt 24.01.2008, 13:11   #28
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@anarch und fränze: naja, so eng würd ich das jetzt nicht sehen. wenn jmd schreibt "ich wähl mit meiner erststimme spd", dann kann man demjenige einfach mal unterstellen dass er dann den direktkandidaten der spd wählen würde. die partei steht ja auch, wenn ich mich recht erinner, immer schön in klammern dahinter und bei freien kandidaten ist das dann auch irgendwie vermerkt.
 
 
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ShakeTheDisease
Alt 24.01.2008, 13:20   #29
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Wo war nochmal der Unterschied zwischen Ungültigmachen und Nichthingehen?
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 24.01.2008, 13:31   #30
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Gibt praktisch keinen... nicht hingehen äußert sich in geringer wahlbeteiligung, ungültige stimmen werden glaubich seperat gelistet. Im Gegensatz zu geringen Wahlbeteiligung interessiert sich jedoch keine Sau für die ungültigen, dafür sinds einfach zu wenig. Vor allem auch, weil kein Unterschied zwischen "Mit Absicht ungültig" und "weil zu blöd ungültig" gemacht wird. Ich fürchte, eine hohe Anzahl ungültiger Stimmen würde eher in der Einführung von Wahlcomputern resultieren als in einer Änderung der Politik.

Daher: Beides ist Mist. Wenn einem die vorhandenen Alternativen nicht zusagen, dann entweder selbst eine Partei gründen oder sich an einer bestehenden beteiligen, um deren Richtung zu beeinflussen. Was ich nicht gelten lasse ist das Argument der verschwendeten Stimme, denn wenn da was dran wäre, dann wären die Grünen und die Linken niemals in die Parlamente gekommen.
 
 
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Fränze
Alt 24.01.2008, 15:34   #31
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So sehe ich´s auch. Wie im richtigen Leben muss man das aussuchen, was einem noch am besten gefällt, auch wenn´s nicht perfekt ist. Wer oder was ist schon perfekt!
 
 
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El Sparko
Alt 24.01.2008, 16:02   #32
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komm mach noch zwei ausrufezeichen hin du held. es ist einfach keine partei mehr wählbar. diesem umstand muss man irgendwie folge leisten können.

ganz abstrakt gesehen bedrohen cdu sowie spd, selbstverständlich fdp und latent auch grüne und linke einfach meine persönliche sicherheit. jede dieser parteien hat ihr wort dafür gegeben, dass dem bürger an sich nicht getraut werden kann. allein des selbstschutzes wegen bleibt eigentlich nur auszuwandern... mit sicherheit werde ich aber nicht wie herkömmlich das "geringste übel" wählen. die spd ist sowas von verdammt unwählbar geworden in den letzten zwei jahren... und dem rest trau ich keinen meter weiter.

stimme ungültig machen ist ein zeichen. wenn plötzlich der teil an nichtwählern (die übrigens von vornherein als zu blöd zum wählen gelten) bei "sonstige/ungültig" gelistet werden müsste dann wäre da ordentlich was los. aber was erwartet man von politikern die schon letztes mal verkündet haben "ja liebes volk also so wie ihr gewählt gehts natürlich nicht"...
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 24.01.2008, 16:19   #33
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Ordentlich was los? Ne du... ich bin mir sicher, ein drastisch steigender Anteil von ungültigen Stimmen wäre der Aufhänger zur Einführung von elektronischen Wahlmaschinen schlechthin. Damit kann man keine ungültigen Stimmen mehr abgeben, und das Problem ist aus der Welt.

Wenn dich keine Partei mehr überzeugt, und du willst trotzdem noch die Erlaubnis haben, weiterhin zu meckern, dann gründe deine eigene Partei. Oder trete einer frischen Partei wie den Piraten bei, deren Kurs noch leicht zu beeinflussen ist. Übrigens, auch die Grünen haben massive Nachwuchssorgen, junge Mitglieder können dort leicht was bewegen, vor allem, wenn sie zusammenhalten.

Aber wenn du ungültig oder garnicht wählst, dann wage es bloß nicht, öffentlich zu jammern, denn du hast NICHTS dafür getan, an dem Zustand was zu ändern.
 
 
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Fränze
Alt 24.01.2008, 16:24   #34
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Du überschützt einfach, welchen Effekt "ungültig machen" hat. Die Blätter liegen auf einem Haufen, manche sind durchgestrichen, auf manchen steht "Alles Verbrecher" drauf, das schaut keiner mehr an, außer manchen Wahlhelfern, die sich zur Abwechslung mal totlachen.

Das Wahlamt bekommt nur die Gesamtzahl der Ungültigen gemeldet und die Beamten sagen "Die Leute werden auch immer dümmer". So läuft das, ich weiß das, war nämlich auch mal "zwangsverpflichtet" und hab Kreuzchen gezählt.
 
 
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El Sparko
Alt 24.01.2008, 16:52   #35
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also mir sind persönlich viele leute bekannt die aus vorher ausgeführten gründen schon länger ungültig wählen. ist also weitem keine idee die mir gestern im schlaf gekommen ist.

was die parteien angeht bin ich einfach unzufrieden. du kannst als parteimitglied garnichts. du darfst nur die ochsentour mitmachen und 20-30 jahre später bist du bei viel linientreue und engagement soweit, dass du quasi irgendeinen sitz irgendwo sicher hast. von da an nickst du gesetze ab ohne sie im großteil gelesen zu haben. ich finde nicht dass für eine demokratie parteien nötig sind. denn die parteien wirken wie ein filter. unkonventionelle meinungen werden schon jahre bevor sie gefährlich werden könnten aussortiert. vergleiche dazu die aussagen irgendwelcher parteienjugendorganisationen mit ihren großen vertretern in der echten politik.

was die piratenpartei angeht so haben die natürlich gerade ähnlich wie appd den ganz klaren vorteil, dass es sich um hirngespinste handelt. die piraten organisieren sich in einem wiki indem irgendwelche leute irgendwas schreiben und das dann als "programm" verkaufen. geht ja auch, weil sie nie und nimmer auch nur einem menschen erklären müssten was sie genau wollen. soll ich solchen leuten eine stimme geben, die auf 90% der wirklich wichtigen fragen gänzlich keine antwort parat haben? die fallen doch noch schneller im wind als die dämlichen linken deppen.

ich bin auch nicht bereit mir von irgendwelchen leuten anhören zu müssen wann ich bitteschön meckern dürfte und wann ich alles abzunicken habe. ich habe in meinem leben noch kein einziges mal nicht gewählt und noch kein einziges mal ungültig gewählt. eure vorwürfe ähneln dem typischen "wenns dir nicht passt hau doch ab aus unserem geilen land"-gelaber...

ausserdem tauchen alle weggeworfenen stimmen für piraten, pbc, rep und appd (von denen ich immer noch glaube dass es sie nicht mehr gibt) genauso wie die ungültigen in dem posten sontige auf, den man uns dann im ARD präsentieren wird. gilt also nicht zu sagen deren anzahl würde verschwinden. oder wann zuletzt wurde ein zeichen gesetzt indem man pbc gewählt hat?

es hilft auch keine angst vor wahlcomputern. ich weiß um deren unsicherheit aber ich weiß auch um die einstellung die da oben herrscht. schaut euch hessen an. da wurden wahlcomputer jetzt einfach beschlossen mit dem kommentar, dass es keine verfassungsmäßig (landesverfassung) gesicherten rechte auf freie, geheime wahl gäbe. so einfach ist das. hilft also nicht zu sagen "ojeh wenn ich xyz tue bekommen die noch argumente für ihr vorhaben"... die machen es doch so oder so.

aber natürlich wenn ihr vielleicht ein wenig dazu übergehen könntet eine alternative darzustellen für den bürger, der einfach keine spd mehr wählen kann und auch nix den andern "großen" in den hals werfen möchte. bitte ich bin offen für vorschläge.

[ironie]wäre landtagswahl würde ich die bayernpartei wählen. dann könnte der freistaat sich aus dem elend deutschland ausklinken.[/ironie]
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 24.01.2008, 17:03   #36
Standard

Auf die Möglichkeit, eine eigene Partei zu gründen, bist du garnicht eingegangen. Schade. Man braucht zwar für den Anfang einige Unterschriften und sollte einigermaßen stressresistent sein, aber wenn du wirklich glaubst, dass du mit deiner Meinung nicht alleine darstehst, sollte es ja kein Problem sein, genügend Mitstreiter zu finden.

Dass man als Parteimitglied nichts zu sagen hat, das halte ich übrigens für ein Gerücht. Man muss allerdings damit leben können, wenn die eigene Meinung nicht mehrheitsfähig ist, das gehört zu einer Demokratie einfach dazu!
Dass die Mehrheit der Basis aber immer nur auf die Anführer hören (hindert dich eigentlich jemand dran, selbst einer zu werden?) ist auch falsch. Gerade der Beschluss des Grünen-Parteitags im Sommer, dass die Fraktion gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan stimmen soll, hat das doch wieder gezeigt. Das sich einige MdBs nicht dran gehalten haben ist ihr gutes Recht, denn laut GG sollen sie nach ihrem Gewissen abstimmen. Letztendlich ist es aber auch die Basis, die über die Platzierung der Kandidaten auf den Listen abstimmt und damit direkt kontrollieren kann, wer Abgeordneter wird und wer (es sei denn über ein Direktmandat) nicht.

Das System "Parteien-Demokratie" funktioniert schon, aber nur, wenn sich genügend Leute auch über den Wahlzettel hinaus aktiv beteiligen. Und in dieser Richtung sieht es halt etwas mau aus im Moment.
 
 
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El Sparko
Alt 24.01.2008, 17:07   #37
Standard

gegenfrage: ist eine meinung nur dann wert gehör zu finden wenn sie parteilich untermauert ist? ich habs oben gesagt. meiner meinung nach sind parteien keine voraussetzung für eine demokratie, ich finde sie sogar hinderlich.

da spielt natürlich auch meine persönliche meinung mit hinein. ich bin nämlich durchaus der überzeugung, dass volksvertreter nur granular entscheiden können. das heist es kann nicht sein dass für ein paar milliarden menschen eine regierung von ~20 leuten da sitzt. ich glaub man nennt meine idealvorstellungen auch verächtlich basisdemokratie und lacht dann darüber am stammtisch...
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 24.01.2008, 17:12   #38
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Dann setz dich halt für eine Partei ein, die Volksentscheide unterstützt, oder schreib den Abgeordneten Briefe (nennt sich auch Lobbying, das können nicht nur finanzstarke Institutionen, auch wenn die natürlich leichter angehört werden). Letztendlich braucht jeder Politiker auch einen gewissen Input, was seine Wähler denn bewegt.

Wenn ich mich gerade nicht völlig irre, dann kann man auch als Parteiloser ins Parlament einziehen. Eine völlige Abschaffung von Parteien wird aber nicht möglich sein, zumal diese durch das Grundgesetz explizit in das politische System der BRD mit einbezogen sind. Dann hilft wohl wirklich nur auswandern, denn auch eine Nichtwahl wird daran nichts ändert
 
 
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Fränze
Alt 24.01.2008, 17:14   #39
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Reg Dich ab, Sparko, niemand hat DIR Vorwürfe gemacht. Es wurde ja nur allgemein gesagt, dass Ungültigmachen nix bringt. Übrigens fallen die Ungültigen nicht unter "Sonstige". Die Sonstigen sind u.a. die Tierschützer und Bibeltreuen Christen und lauter Gruppierungen, die sich einmal zusammenfinden und danach nie mehr.

Natürlich werden "Zeichen gesetzt", und zwar von allen Protestwählern, die links- oder rechtsextrem wählen, um "es denen da oben mal zu zeigen". Protestieren müssen sie, weil sie viel zu lange die gewählt haben, über die sie sich jetzt ärgern, in Hessen z. B. Koch. Hatte er nicht die absolute Mehrheit? Oder musste er mit der "Bürgerrechtspartei" FDP gemeinsame Sache machen, die keinen Pieps sagt, wenn Unrechtmäßiges passiert, Hauptsache sie sind mit an der Macht?

So, also die Bayernpartei würdest Du wählen, ja? Damit sich Bayern aus Deutschland ausklinken könnte. Fein, da hätte keiner was dagegen. Aber mit der Bayernpartei würdest Du das nicht schaffen, die kriegen ja nicht mal ihre Unterstützungsunterschriften zusammen. Und die CSU will das nicht, die weiß genau, dass sie dann untergeht.

Ich wär ja im Gegenteil dafür, dass die CSU deutschlandweit antreten darf.
Dann hätte der Spuk ein schnelles Ende. Unter 5 % und Arm in Arm mit der Bayernpartei
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 24.01.2008, 17:23   #40
Standard

Zitat von Fränze
Reg Dich ab, Sparko, niemand hat DIR Vorwürfe gemacht.
Naja, das stimmt wohl nicht so ganz Also, sorry falls du dich persönlich angegriffen fühlst. Ich kann es nur nicht leiden, wenn Leute glauben, durch nichtstun die Welt verändern zu können, und nicht-wählen und ungültig-wählen fällt halt für mich in diese Kategorie.
 
 
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El Sparko
Alt 24.01.2008, 17:23   #41
Standard

Zitat von Hammer Unslieb
Wenn ich mich gerade nicht völlig irre, dann kann man auch als Parteiloser ins Parlament einziehen.
kann man durchaus, ja. ich glaub der hartz, peter war so einer

@fränze: dir ist klar was [ironie] verdeutlichen sollte? aber wenns ums bayernbashing geht... wir sind das bundelsand mit ohne schulden !!111einseinself... wir haben das bessere abitur. wir brauchen euch garnicht...

nein ich glaub wenn man den leuten ab 70 einfach wieder die möglichkeit zu wählen nehmen würde dann gäbs schon lang keine csu mehrheit mehr. das ist einfach ein großer fakt. es gibt ganze landstriche die massiv überaltert sind und in denen ganz klar "ich wähl die csu die hab ich schon immer gewählt!" als einzig mögliche meinung gilt.
 
 
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Fränze
Alt 24.01.2008, 17:43   #42
Standard

Na gut, dann hätte die CSU eben nicht 53 %, sondern 50. In der "Großstadt" München ist die CSU den Rot-Grünen auch immer nur knapp hinterher und würde vielleicht sogar mal gewinnen, wenn nicht der Staatsanwalt immer mal wieder den einen oder anderen Schwarzen wegfangen würde.
 
 
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Reh
Alt 24.01.2008, 18:00   #43
Standard

Sparko, du treibst deinen Pessimismus so sehr auf die Spitze, dass es an der Realität vorbeigeht. Wir Bürger sind total machtlos, die Politiker dürfen nur nicken... sind es vielleicht die Marsmännchen, die all unsere Geschicke lenken?

Zitat von El Sparko
aber natürlich wenn ihr vielleicht ein wenig dazu übergehen könntet eine alternative darzustellen für den bürger, der einfach keine spd mehr wählen kann und auch nix den andern "großen" in den hals werfen möchte. bitte ich bin offen für vorschläge.
Wir könnten eine Planet-Partei gründen.
 
 
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Fränze
Alt 24.01.2008, 18:37   #44
Standard

So isses. Und Sparko wird der Minister für Direkte Demokratie

ab was vergessen:
Reh, es sind nicht die Marsmännchen, sondern die Deutsche Bank, Siemens, ThyssenKrupp und der Springer Verlag.

Geändert von Felicitas (24.01.2008 um 19:14 Uhr). Grund: für vergessliche gibts die edith ;)
 
 
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OrionX
Alt 24.01.2008, 20:01   #45
Standard

Zitat von Fränze
Na gut, dann hätte die CSU eben nicht 53 %, sondern 50. In der "Großstadt" München ist die CSU den Rot-Grünen auch immer nur knapp hinterher und würde vielleicht sogar mal gewinnen, wenn nicht der Staatsanwalt immer mal wieder den einen oder anderen Schwarzen wegfangen würde.
warum ist die spd in bayern in den kommunalparlamenten so gut vertreten, aber auf landesebene wählt man die csu? das leuchtet irgendwie absolut nicht ein.
 
 
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Fränze
Alt 24.01.2008, 20:06   #46
Standard

In den Kommunen geht es mehr um Leute. Wenn da einer kompetent ist oder wirkt, wird er auch als Sozi vllt gewählt. Auf Landesebene wählt man die Nachfolgepartei der Zentrumspartei, und weil die Nachfolger vom Kini war, wird eigentlich die Monarchie gewählt - als rechtmäßiger Herrscher. Alles andere wäre Unfall oder Denkzettel, jedenfalls nicht die Norm.
 
 
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sc0rp
Alt 24.01.2008, 22:07   #47
Standard

Reg Dich ab, Sparko, niemand hat DIR Vorwürfe gemacht. Es wurde ja nur allgemein gesagt, dass Ungültigmachen nix bringt. Übrigens fallen die Ungültigen nicht unter [...blablablacrazyblubb...]
Wrong. Und Obacht:
Im Allgemeinen....damit gehe ich von aus das du dich meinst und eine Scharr an "Ich wähle das kleinste Übel". Soviel vorweg: Ich persönlich applaudiere nicht zu deinem Holadrio, der den Spott an Stelle des besseren Wissens setzt! Deine Theorie (untermauert auch von Hammerunslieb), dass ungültige Wahlzettel "im Allgemeinen" (obacht O-Ton) die gleiche Wirkung auf Politiker, Parteien und Politik haben ist absurd.

Erklärungsbedarf: Es ändert am Ergebnis nichts, ungültige Stimmen werden aber klar ausgewiesen.

Vorteil davon: Propagierte Ausreden, die bei 10% gesunkener Wahlbeteiligung aufgezeigt werden, werden nicht mit Ausreden wie dem schlechten Wetter in Verbindung gebracht. Der auftretende Gegenpol kann nicht so einfach herunterdiskutiert werden.

Beispiel: Vorbild ist die Landtagswahl im Saarland Anno 1952. Ein Viertel der Stimmzettel wurden ungültig abgegeben. Der Rest - und damit die Eingliederung des Saarlands an Deutschland - ist Geschichte.




Nun ist es ganz ganz ganz ganz ganz ganz persönlich DEINE Meinung die du vertreten willst, schreib es also nicht so als wäre die Welt und die Weltgeschichte mit dir einer Meinung. Ich streiche meinen Wahlzettel durch und wähle keinen Koch und keine Ypsilanti am Sonntag. Und noch besser: Ich will auch keinen davon überzeugen wieso ich das tue, ich tue es nämlich einfach. Kannst du das von dir in diesem Thread behaupten? Dann hast du ja die Demokratie voll geblickt...
 
 
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Fränze
Alt 25.01.2008, 11:41   #48
Standard

Wenn nur 1.000 Leute einen gültigen Stimmzettel abgeben, sind die Kandidaten gewählt. Es gibt bei Wahlen anders als bei Volksabstimmungen kein Quorum.
Es würden dann zwar von allen Parteien enorme Ozeane an Krokodilstränen geweint werden, aber in Wahrheit ist es ihnen sch...egal, Hauptsache, sie sind gewählt.

Insofern finde ICH (da Du ja soviel Wert darauf legst, dass das nur meine Meinung ist), dass es nichts bringt, einen Stimmzettel ungültig zu machen oder sich als Nichtwähler zu positionieren.

Frage: Hast Du Dir mal als Wahlhelfer /Auszähler den Sonntag um die Ohren geschlagen? Kennst Du die Auszählverfahren?
 
 
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Felicitas
Alt 25.01.2008, 12:10   #49
Standard

ohne dass ich angesprochen war, aber es würde mich mal interessieren. wie läufts da denn genau ab? mit strichlisten? ich hab bislang immer in nem recht kleinen kaff wählen dürfen, von daher war der aufwand für die wahlhelfer wohl so groß nicht, allerdings kenn ich (zum verallgemeinern) auch nicht die durchschnittsgröße von wahlkreisen.
 
 
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Jumpy
Alt 25.01.2008, 13:14   #50
Standard

Ich streiche meinen Wahlzettel durch und wähle keinen Koch und keine Ypsilanti am Sonntag. Und noch besser: Ich will auch keinen davon überzeugen wieso ich das tue, ich tue es nämlich einfach.
Mich interessiert hier der Unterschied zwischen deinem Verhalten und dem des "Nichtwählengehens" ausser an der Wahlbeteiligung, doch wohl eh nichts oder?
 
 
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