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Söldner- die neue Form der Kriegsführung

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sailor
Alt 15.01.2007, 17:11   #1
Standard Söldner- die neue Form der Kriegsführung

Hallo!

Ich habe in letzter Zeit häufiger etwas über Söldner gelesen, von denen es immer mehr gibt. Weltweit: 100 Spezialfirmen machen etwa 100 Mrd Dollar! Umsatz. Die Großen am US-Markt heißen MPRI, Blackwater Security, Dyncorp International, ArmorGroup und Kroll Security International.


Dirk (rechts) bei der Festnahme mutmaßlicher Aufständischer nahe Camp Kasik 2004. Von regulären Soldaten sind die "Private Military Contractors", die privaten militärischen Auftragnehmer, kaum zu unterscheiden


Nach den letzten Berichten ist die Zahl der privaten Söldner im Irak (Leute, die für Spezialfirmen arbeiten) bereits auf über 20.000! angestiegen, Tendenz steigend. Damit stellen sie mittlerweile eine Truppe dar, die grösser ist, als etwa die britische. Das birgt bestimmte Probleme in sich, siehe folgende Auszüge:



"Für Washington sei es billiger, private Firmen statt der Armee für bestimmte Aufgaben anzuheuern, erklärt Lawrence Korb, früherer Berater im Verteidigungsministerium. "Am Ende der Mission beenden die Zivilisten ihren Vertrag und das ist alles", sagt Korb." (Süddeutsche)

"Der Irak-Krieg sorgt für Hochkonjunktur. Und das Angebot der Militärfirmen kommt für US-Präsident George W. Bush zur rechten Zeit: Täglich wird die Zahl der gefallenen US-Soldaten größer. Im Jahr zwei des Irak-Abenteuers macht sich unter den Amerikanern Kriegsmüdigkeit breit." (Süddeutsche)

"Für die Branche machte die US-Invasion den Irak zum gelobten Land: Kaum war Bagdad erobert, erkannten die Amerikaner, dass sie viel zu wenig Soldaten hatten. Erst kamen Hunderte, dann Tausende Söldner. Mittlerweile stellen die privaten Kämpfer Dutzender Firmen mit rund 20 000 Mann das zweitgrößte Truppenkontingent, noch vor den Briten. Die großen Firmen heißen "Custer Battles" oder "Blackwater" und haben über 1000 Kämpfer nebst Hubschraubern vor Ort." (Stern)

"Jeder tote Marine, der in einem Plastiksack zurück kommt, weckt böse Erinnerungen an den Vietnam-Krieg", sagt ein Diplomat in Washington.
Kein Zufall, dass das Pentagon verstärkt auf Militärdienstleister setzt. Sie arbeiten im Windschatten der Politik. Die Regierung muss sich in der Öffentlichkeit weit weniger rechtfertigen." (Süddeutsche)

"Je weniger Soldaten das Pentagon zur Verfügung hat, umso mehr Subunternehmer werden angeheuert, um deren Aufgaben zu übernehmen. In Irak wachse die Privatisierung des Sicherheitsgeschäfts enorm, so der «Guardian»." (Netzzeitung.de)

"Um Kritiker abzuwehren, investieren die privaten Militärfirmen erhebliche Summen in politisches Lobbying.
Sie pflegen enge Beziehungen zu Politikern, unterstützen Wahlkampfkampagnen und finanzieren Public-Relations-Aktionen. Nach Presseberichten haben die zehn größten US-Militärfirmen im vergangenen Jahr zusammen mehr als 30 Millionen Dollar für politische Werbekampagnen locker gemacht." (Süddeutsche)

"Allen gemein ist eine mafiagleiche Geheimhaltung ihrer Aktivitäten.
Regierungen und offizielle Stellen fördern diese Geheimhaltung. Das Pentagon, das britische Verteidigungsministerium und die amerikanisch geführte Coalition Provisional Authority (CPA) in Bagdad weigern sich, konkrete Auskünfte zu geben. Shane Wolf vom Amt für strategische Kommunikation der CPA erklärt, das wäre aus Sicherheitsgründen „unangebracht“." (die Zeit)

"Doch nicht immer verhalten sich die Militärfirmen so, wie es sich die Politiker wünschen. Schon häufiger waren die Söldner in Machenschaften der Geheimdienste verwickelt. In den neunziger Jahren bildete MPRI im jugoslawischen Bürgerkrieg die kroatische Armee aus, die serbische Zivilisten vertrieb oder tötete.
Juristisch gesehen agieren die Privat-Kämpfer in einer Grauzone. Sie sollen zwar nach dem Willen der amerikanischen Regierung nicht an Kriegshandlungen teilnehmen. Doch meistens ist es, wie die bürgerkriegsähnliche Situation im Irak zeigt, kaum möglich, zwischen Kampfzonen und friedlichen Gebieten zu unterscheiden." (Süddeutsche)

"Der Krieg wird privatisiert - und entgleitet der Kontrolle: Noch immer gilt im Irak jenes Übergangsgesetz, das Paul Bremer, US-Statthalter in Bagdad bis Juni 2004, erlassen hatte. Es erklärt alle "Private Military Contractors" im Dienste der Amerikaner für immun gegenüber der irakischen Justiz. Wer eine Gefahr erkennt, darf sich verteidigen. Aber was ist eine Gefahr?" "Wir sind ja nicht dazu verdammt, erst auf uns schießen zu lassen", sagt Norman. Und: "Es gibt ja eh noch keine Gerichtsbarkeit." (Stern)

"Wenn sie fahren, dann möglichst mit 150 km/h und dauerndem Spurwechsel. Wer vor ihnen im Weg ist, wird einmal angehupt. Wer nicht schnell genug von der Straße kommt, wird gerammt, dann beschossen. Sie mögen Autos ohne kugelsichere Scheiben, denn "da kann man besser durchschießen". Nach draußen." (Stern)

"Einmal raste ein Iraker auf sie zu, hielt nicht, wurde beschossen, rammte eine Betonsperre, kletterte blutüberströmt aus seinem Wrack und sagte nur: "No brakes." " (Stern)

"Außerdem gibt es in manchen Gegenden eine 100-prozentige Chance, angegriffen zu werden! Im Irak steht es immer 50 zu 50." Wieso sind die 100 Prozent besser?
"Weil es klarer ist, überschaubarer. Im Irak muss ich mir jedes Mal anhören: Du hast schon wieder auf Zivilisten geschossen! Aber woher soll ich das wissen? Stand doch nicht drauf!...
Wir sind da natürlich auf der guten Seite, die auf der schlechten!" Eine kurze Pause entsteht. "Aber letztlich machen die ihren Job und ich meinen." (Stern)


"Seit über einem Jahr verdienen Dirk G., Olaf B. und Norman B. ihr Geld im Irak. Als Söldner. Drei von mehr als 20 000, die das Pentagon zur Fortsetzung des Krieges mit privaten Truppen bezahlt. Meistens gehen ihre Fahrten gut. Manchmal nicht." (Stern)

"Rund 18 000 US-Dollar verdient Norman in einem Monat. Sofern er ihn überlebt. "Waffen stellt die Firma. Anbauteile bringen wir mit", sprich Zielfernrohre, Ersatzmagazine, Sturmwesten." (Stern)

"Wenn Söldner zu sein bedeutet, dass ich Geld für das bekomme, was ich tue, okay, dann bin ich ein Söldner. Aber ich bin bei einer ganz normalen Firma angestellt. Nur ist mein Arbeitsplatz halt im Irak." (Zitat Stern)

"Ich jedenfalls denke schon daran, dass es irgendwo eine Kugel gibt mit meinem Namen darauf. Wenn es so weit ist, dann ist es so weit. Aber meist sagt man sich: Heute ist kein Tag zum Sterben. Heute wird nichts passieren. Und so ist es dann auch. Man glaubt - an das Team!" Semper fidelis, immer treu." (Stern)

Das Photo und die Auszüge stammen aus diesen vier Artikeln:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...kel/697/30667/
http://www.stern.de/politik/deutschl...ml?nv=nl_hp_rt
http://www.zeit.de/2004/26/S_9aldner
http://www.netzeitung.de/spezial/irak/276176.html
Ausserdem ist interessant:
http://de.indymedia.org/2005/12/134263.shtml

Ich lasse das einfach mal so stehen. Es ist ja schon für sich sehr aussagekräftig. Was meint ihr dazu?

Geändert von sailor (15.01.2007 um 18:30 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 15.01.2007, 18:02   #2
Standard

Ansich sicherlich ziemlich bedenklich.
Aber letztendlich dürfte es für die betroffenen Völker weniger von Bedeutung sein, ob nun eine "Firma" jemanden, der ohne zu bremsen auf einen Kontrollposten zufährt, über den Haufen schießt oder die US Armee.
In Israel gab es auch ähnliche Vorfälle. Die gibt es wohl in den meisten Gegenden, in denen relativ berechtigterweise enorme Panik vor terroristischen Angriffen besteht.

Dass es auch nicht unbedingt immer möglich ist die Armee so zu kontrollieren, dass sie nicht, in deren eigenem Sinne, unmoralisch handelt ist so schon schwer genug. Oder sind Dinge wie sie im Gefängnis von Abu-Ghuraib vorkamen etwa nicht nur der Gipfel des Eisbergs?
Ok, die amerikanische Verwaltung sieht die Sache mit Folter und Demütigung eh etwas lockerer als manch andere, wenn sie sich irgendwie bedroht fühlt, aber nunja..

Da dürfte es m.E. bei privaten Unternehmen noch schwieriger sein effektive Kontrolle auszuüben, gerade in unübersichtlichen Situationen wie beispielsweise im Irak, da bei Handlungen im Auftrag einer Firma natürlich in erster Linie finanzielle Interessen verfolgt werden und dadurch das Risiko einer Vertuschung von "Fehlerverhalten" umso größer ist, weil man nicht riskieren will den aktuellen oder folgende Aufträge zu verlieren. Man braucht ja neben Profit auch Planungssicherheit..


In den letzten Jahren standen wohl "Söldner" weniger im Mittelpunkt der Medien. Allerding wie es diese ja bekanntermaßen in Ex-Jugoslawien gab, gab es sie wohl auch häufiger in afrikanischen Konflikten und nicht nur dort.

Also als so besonders neu würde ich diese Vorgänge eigentlich nicht bezeichen, eher als in der "aktuellen", durch mediale Berichterstattung geprägten, Öffentlichkeit nicht so verbreitet oder bekannt.
Trotz der überwiegenden Mehrheit der Organisation und Durchführung von größeren Kampfhandlungen durch staatliche oder etwa revolutionäre Befehlshaber, zieht sich das Vorhandensein von Söldnern oder ihnen ähnlichen Gruppierungen wohl mindestens seit dem 30jährigen Krieg kontinuierlich durch die Geschichte.
 
 
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sailor
Alt 15.01.2007, 18:59   #3
Standard

Dazu ein interessantes Zitat:

"Der Krieg ist also nicht nur ein wahres Chamäleon,weil er in jedem konkreten Fall seine Natur etwas ändert, sondern er ist auch seinen Gesamterscheinungen nach, in Bezug auf die in ihm herrschenden Tendenzen, eine wunderliche Dreifaltigkeit."

Carl von Clausewitz -Kriegs- und Kriegsführungstheoretiker

Dazu stand geschrieben:
"Diese drei Tendenzen der wunderlichen Dreifaltigkeit sind die ursprüngliche Gewaltsamkeit des Krieges, der Kampf zwischen zwei oder mehreren Gegnern, sowie die untergeordnete Natur des Krieges als eines politischen Werkzeuges."
Aus dem Buch: Der Krieg.: Geschichte und Gegenwart.
A Herberg-Rothe


Dazu möchte ich bemerken: Worum geht es im Krieg immer? Was ist die eigentliche Problematik?
Es geht immer um Wut, Agressionen, Hass und daraus resultierend Gewalt, Töten, Folterung, Mißbrauch, Unterdrückung, Enteignung,...

Es gibt also eine neue Tendenz zur Privatisierung des Krieges, also zunehmendes Söldnertum mit auch zunehmend materialistischer und politischer Machtzunahme, aber auch etwa das uneinschätzbare Auftreten von Terror, vielfach von privaten, u.a. religiös motivierten Terrorfürsten ausgehend.
Dies verdeutlicht nur stärker diese genannte eigentliche Problematik des Krieges, die mit der Begründung von "Verteidigung" "Freiheit einer Nation" etc. vielfach als etwas "Gutes" und "Notwendiges" dargestellt wurde und wird.

Immer aber war das oben genannte die Folge des Krieges und in seinem Verlauf "normal":
Gewalt, Töten, Folterung, Mißbrauch, Unterdrückung, Enteignung, etc..

All dies wurde und wird also zur Durchsetzung politischer Ziele, persönlicher Interessen, religiöser Interessen, nationalistischer Interessen in Kauf genommen und absichtlich eingesetzt.
Wie "freundlich" und "angenehm" sich dieses "Chamäleon" also auch färbt (oder nennt), es ist und bleibt:
Grundlegend boshaft und eine Folge unserer Selbstsucht. Das ist bei jedem Krieg dasselbe.


Dazu kommt nun auch der Charakter eines Unternehmens dieser Dimension:


"Ein Unternehmen ist juristisch gesehen eine Person, aber was für eine? Ein kanadischer Dokumentarfilm kommt zu dem Ergebnis, dass sich Konzerne in der Regel wie klinische Psychopathen verhalten.

Kinoplakat "The Corporation": Düsteres Bild moderner Großunternehmen


New York - Nach den gängigen Kriterien der Psychiatrie ist das gemeine Unternehmen ein Wrack. Es ist selbstsüchtig, kaltblütig und hinterhältig. Es verletzt mit schöner Regelmäßigkeit ethische und rechtliche Normen. Es empfindet weder Schuld noch Reue. Gleichzeitig ist es in der Lage, dem Rest der Welt Verantwortungsbewusstsein und Mitgefühl vorzutäuschen.
Dies düstere Bild moderner Konzerne zeichnen die Kanadier Mark Achbar, Jennifer Abbot (beide Regie) sowie Joel Bakan (Drehbuch) in ihrem Dokumentarfilm "The Corporation". Das Unternehmen, argumentiert Bakan, sei die beherrschende Organisationsform der Neuzeit und habe in den vergangenen hundert Jahren eine Machtposition erreicht, die in früheren Zeiten bestenfalls die Kirche oder die Kommunistische Partei inne hatten. Ähnlich wie ihre Vorgänger sei auch das Unternehmen ein Monster: Es habe eine Rechtspersönlichkeit, aber keinerlei staatsbürgerliche Verpflichtungen. Weil es nur nach Profit strebe und sich nicht um die Folgen seiner Handlungen kümmere, entfalte es eine schreckliche, zerstörerische Kraft.
Keine ganz neuen These. Dennoch ist die Fundamentalkritik an der wichtigsten Organisationseinheit des Kapitalismus in weiten Strecken beachtenswert gut durchargumentiert. Für den Film hat das Team über sechs Jahre lang recherchiert und mehr als 70 Manager und Akademiker interviewt, darunter übliche Verdächtige wie Unternehmenskritikerin Naomi Klein ("No Logo") aber auch Kapitalismusikonen wie den Ökonomen und Nobelpreisträger Milton Friedman."

Aus: http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,304353,00.html


Meiner Meinung nach eine äußerst brisante Mischung.

Geändert von sailor (15.01.2007 um 19:27 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 15.01.2007, 19:55   #4
Standard

ui das is ja ganz was neues.. sowas gabs schon vor 4000 jahren

deine komischen christenfreunde haben sich zu den kreuzzügen auch exzessiv der söldnerei bedient..

kriegsmaschinerie ist extrem teuer da sind 100mrd umsatz nicht gerade der wahnsinns umsatz wenn man sich ansieht was waffen, munition, panzer, artillerie und söldner kosten..und einiges davon geht im krieg auch mal richtig böse kaputt, so das man neue panzer, hubschrauber, truppentransporter etc. kaufen muss....

Wo besteht da jetzt der unterschied ..es geht immernoch um das selbe nur das die Firma im Auftrag des Staates handelt ... na ? oh es gibt gar keinen..das ist ja doof...
 
 
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Alt 15.01.2007, 20:20   #5
Standard

das mit dem "neu" wollt ich auch grad moquieren.

außerdem. lieber gut ausgerüstete professionelle söldner, die genau das tun, was man von ihnen will, statt irgendein hansdampf-grunt von der army, der stümperhafterweise mehr kollateralschaden anrichtet, als er zu realisieren vermag.

achja: krieg ist scheiße
 
 
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berenercharmion
Alt 16.01.2007, 01:04   #6
Standard

mal so nebenbei: das ist kein neuer trend, das war schon so seit es kriege und armeen gibt ^^

"außerdem. lieber gut ausgerüstete professionelle söldner, die genau das tun, was man von ihnen will, statt irgendein hansdampf-grunt von der army, der stümperhafterweise mehr kollateralschaden anrichtet, als er zu realisieren vermag."

sorry aber das stimmt nicht ganz, diese firmen sind genauso daran interessiert, konflikte eskalieren zu lassen, wie zb die us- oder british army und stacheln konflikte teilweise an, bzw tragen zur ekalation bei. schließlich verdienen sie damit ihr geld und die söldner, die einen so kühlen kopf behalten und ausschließlich ihren schutz/folter/spionageauftrag gewissenhaft erledigen sind eher die ausnamen. der größte teil der söldner der in krisengebieten eingesetzt wird kommt aus irgendwelchen entwicklungsländern (momentan sind die fidschi inseln spitzenreiter) und haben ein obligatorisches 20-stunden-trainingsprogramm hinter sich (das ist gaaar nichts, sojemanden kann man noch nichtmal in ein befriedetes kosovo schicken). das sind nebenbei auch die menschen, die regelrechte massakker anrichten, sobald sie mit einer angespannten situation konfrontiert werden. das söldnergeschäft war schon immer soziemlich das blutigste, was man sich vorstellen kann. einige armeen verzichten allerdings auf die zusammenarbeit mit söldnertrupps, wie zb die deutsche bundeswehr. allerdings ist das kein grund deutschland dafür als staat zu loben, denn es ist hier nicht verboten söldner zu sein und so ziemlich jede söldneragentur mit rang und namen hat niederlassungen in good old germany.

eigentlich gehört das ganze söldnerprinzip illegalisiert aber nööööööööö, steckste nich drinn ^^

Geändert von berenercharmion (16.01.2007 um 01:22 Uhr).
 
 
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sailor
Alt 16.01.2007, 01:22   #7
Standard

Krashok, was die von Dir aufgeführten Waffen betrifft: Bisher handelt es sich da in erster Linie um leichte Waffen und meines Wissens nicht um schwere Kriegswaffen wie Panzer und Artillerie. So gesehen sind 100Mrd Dollar schon eine Menge. Außerdem ist dies ein Wachstumsmarkt, wir stehen also vermutlich am Anfang.

deine komischen christenfreunde haben sich zu den kreuzzügen auch exzessiv der söldnerei bedient..
Die, die damals an den Kreuzzügen beteiligt waren, waren keine Christen, sondern Heuchler -wie ich schon an anderer Stelle erwähnte. Sie nannten sich nur so. Christen folgen Jesus Christus nach und tun, was er gesagt hat.

ui das is ja ganz was neues.. sowas gabs schon vor 4000 jahren
Söldner gab´s schon sehr lange, das ist mir schon klar. Mir geht es hier aber nicht um die Feststellung, daß es Söldner gibt, sondern...

1. daß die US-Regierung sich auf diese Weise aus der Affäre zu ziehen versucht.
2. daß sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden können (sie arbeiten im rechtsfreien Raum) und damit verstärkt Tür und Tor für Aktionen in Eigenregie etc. geöffnet ist.
3. darüber aufzuklären, wie sie vorgehen: Hupen, rammen, beschiessen, und das "legal".
4. Feindbild, Moral und Beweggründe der Söldner zur Überlegung/Diskussion zu stellen
5. darauf aufmerksam zu machen, daß dies ein Wachstumsmarkt ist und in welche Richtung sich "Krieg" aktuell bewegt.
6. die gedankliche Verbindung zu den Machtstrukturen und Verhaltensweisen moderner Unternehmen herzustellen, die sich ohnehin schon als "klinische Psychopathen" aufführen.
7. ...

Wo besteht da jetzt der unterschied ..es geht immernoch um das selbe nur das die Firma im Auftrag des Staates handelt ... na ? oh es gibt gar keinen..das ist ja doof...
Die Unterschiede liegen beispielsweise darin, daß solche Firmen im rechtsfreien Raum agieren. Soldaten unterstehen den Befehlen ihrer Vorgesetzten und die wiederum auch. Selbstverständlich gibt es trotzdem zuvor erwähnte Handlungen, aber:
Das wird durch die Tatsache mit dem rechtsfreien Raum und der fehlenden Rechtfertigung für das Handeln bei diesen Privatfirmen viel stärker ausgeprägt sein.
Lies mal die Artikel, deren Links ich zuvor eingefügt hatte.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Motivation der Soldaten bzw. der Söldner. Die Soldaten handeln in vielen Fällen, weil sie persönlich davon überzeugt sind (ob eingeredet oder wie auch immer), das richtige für ihr Land zu tun. Sie meinen es zu verteidigen und dies tun zu müssen.
Ein Söldner dagegen handelt ausschließlich aus finanziellem Interesse. Er betrachtet das (absolut akzeptierte, tolerierte und auch vermutete) Töten als seinen Job, für den er Geld bekommt. Und das nicht zu knapp, kaum vergleichbar mit dem Sold eines Soldaten. Da liegt für mich durchaus ein Unterschied. Siehe: http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,...902612,00.html
Infobox "Söldner"

Und: Das Unternehmen ist nur sich und seinen Anteilseignern verpflichtet, aber niemandem sonst.
Das Unternehmen hat....
....keinerlei staatsbürgerliche Verpflichtungen. Weil es nur nach Profit strebe und sich nicht um die Folgen seiner Handlungen kümmere...
Der Film beweist es eindrucksvoll.
Deshalb stellt sich bei der erwähnten Geheimhaltung ihrer Aktionen und deren Ergebnisse (s.o. #1) sowie der ausgeprägten Lobbyarbeit die Frage, ob das (neben der zuvor erwähnten Problematik des privaten Verhaltens der Söldner) nicht von der Leitungsebene her schon zu entsprechend folgenschweren Anweisungen und Aktionen führen wird. Ich denke da beispielsweise auch an die Ausbildung neuer Söldner auf psychologischer und ethischer Ebene, schließlich lässt sich da eine Menge Geld sparen... und was liegt eher in der Natur eines Unternehmens als Geld zu sparen?
Siehe dazu auch den Auszug, den ich an 1,2,3 geschrieben habe --->
Ein Staat dagegen hat staatsbürgerliche Verpflichtungen, und muß sich auch um die Folgen seiner Handlungen kümmern. Wir sehen es aktuell daran, daß George Bush auf sehr wackligen Beinen steht und (nach meiner Einschätzung) die Wahl verlieren wird.

@1,2...
lieber gut ausgerüstete professionelle söldner, die genau das tun, was man von ihnen will, statt irgendein hansdampf-grunt von der army,...
Dazu ein Auszug aus "die Zeit":

"Als die Straßengangster Reißaus genommen hatten und er sich umblickte, sah Durrand seine zwei Mitstreiter völlig verschreckt hinten im Wagen sitzen. Seine Firma hatte Novizen angeheuert – unerfahren im Irak und Neulinge im Geschäft. Das Geld lockt alle möglichen Hasardeure auf den Kriegsschauplatz, so auch diese ehemaligen Rausschmeißer eines Nachtclubs, die noch nie eine Waffe in der Hand gehalten hatten. Die Nachfrage nach Sicherheitskräften ist so groß, dass sie alle einen Job finden."
http://www.zeit.de/2004/26/S_9aldner

Geändert von sailor (16.01.2007 um 01:55 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 16.01.2007, 02:16   #8
Standard

du widersprichst deinen eignen posts und weisst nicht mal mehr was du zitierst ..

erste sagst du
Die großen Firmen heißen "Custer Battles" oder "Blackwater" und haben über 1000 Kämpfer nebst Hubschraubern vor Ort
und dann gibts keine schweren kriegswaffen ? wat sind denn hubschrauber ? fliegende bartkoffelpfannen ?
Wenn wir hier von einem handelsüblichen ah64 ausgehen kannste ja bei wikipedia gucken was die bude kostet.. das ding hat eine 30mm Maschinenkanone.. die verbrät für mehrere tausend dollar pro minute munition..dann gibts da noch diverse lustige kleine und große raketen.. diverse Munition der Panzerkanone mal ganz außen vor gelassen... aber kostet ja nix.. was diesen wirtschaftlichen sektor angeht gibt es keine geiz is geil rabatt aktionen...

Darüber hinaus setzt MPRI sehr wohl Kampfpanzer ein

Söldner gab´s schon sehr lange, das ist mir schon klar. Mir geht es hier aber nicht um die Feststellung, daß es Söldner gibt, sondern...
dann wähle ein anderes topic ? ist doch klar das jeder darauf hinweist weils schlicht und ergreifend falsch ist.

Das die Söldner in rechtsfreiem Raum operieren ist auch nicht deren verdienst sodern wie du ebenfalls zitiert hast der "verdienst" eines US statthalters..also der US regierung.

Hier kann man auch klar definierte regelungen schaffen, wenn man denn will...

Es sind also nicht die bösen bösen söldner sondern die us regierung...

Geändert von Krashok (16.01.2007 um 02:59 Uhr).
 
 
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sailor
Alt 16.01.2007, 03:47   #9
Standard

und dann gibts keine schweren kriegswaffen ? wat sind denn hubschrauber ? fliegende bartkoffelpfannen ? Wenn wir hier von einem handelsüblichen ah64 ausgehen...
Hubschrauber sind in erster Linie fliegende Transportmittel und man kann damit auch hervorragend beobachten und aufklären.
Ich halte es für unwahrscheinlich, daß damit Apache- (AH 64) oder Tiger -Hubschrauber gemeint sind. Man bedenke mal die Aufträge, die solche Firmen haben, welche in erster Linie aus Bewachungsaufgaben bestehen. (damit sind weniger Panzerverbände gemeint) Ich will allerdings nicht bestreiten, daß ihre Helikopter möglicherweise mit MG´s bestückt sind. Damit hätte ich mir aber nicht widersprochen, denn das gehört meines Wissens nicht zu den erwähnten schweren Kriegswaffen.
Da es ja hier letztlich um das Zustandekommen der 100Mrd $ geht, ist das natürlich letztlich neben Bewaffnung und Modell vor allem auch eine Frage der Stückzahl.

Darüber hinaus setzt MPRI sehr wohl Kampfpanzer ein
Interessant. Sprichst Du von gepanzerten Fahrzeugen, Radpanzern mit 20mm- MK oder Kampfpanzern mit 120mm- Kanone? Wenn Du dazu auch noch glaubwürdige Belege (vielleicht auch von den Apache-Hubschraubern?) beifügst -mit Hinweis auf die Anzahl-, dann wäre das ein hilfreicher Beitrag.

dann wähle ein anderes topic ? ist doch klar das jeder darauf hinweist weils schlicht und ergreifend falsch ist.
Da gebe ich Dir vollkommen recht. Ich habe den Titel schlecht gewählt, denn sie ist nicht neu, es wird nur verstärkt in dieser Form Krieg geführt. Danke für den Hinweis.
Ich würde mir aber auch wünschen, daß man sich den Text dahinter auch durchliest. Bereits im ersten Satz schrieb ich:
Ich habe in letzter Zeit häufiger etwas über Söldner gelesen, von denen es immer mehr gibt.
Wer weiterliest, kann feststellen, wie ich es gemeint hatte. Es spricht ja nichts gegen einen netten Hinweis von Dir, im Gegenteil. Aber sowas wie:
ui das is ja ganz was neues.. sowas gabs schon vor 4000 jahren
u.s.w. verstehe ich nicht unter "nett".

Bezogen auf Dein überwiegendes Posting hier: Hast Du ein Problem mit meinen Beiträgen, Krashok? Aufgrund Deiner Art hier Beiträge zu schreiben, könnte man das annehmen...

Geändert von sailor (16.01.2007 um 04:33 Uhr).
 
 
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Krashok
Alt 16.01.2007, 08:03   #10
Standard

Wenn Du dazu auch noch glaubwürdige Belege (vielleicht auch von den Apache-Hubschraubern?) beifügst
der der sonst immer die beweise der anderen ablehnt will auf einmal selber welche ? ich lach mich tot...

u.s.w. verstehe ich nicht unter "nett".
sorry aber was du unter nett verstehst interessiert mich echt gar nicht, da hier zum glück nicht nach dir geht...
 
 
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asdf
Alt 16.01.2007, 14:34   #11
Standard

Zitat von sailor
Ein weiterer Unterschied liegt in der Motivation der Soldaten bzw. der Söldner. Die Soldaten handeln in vielen Fällen, weil sie persönlich davon überzeugt sind (ob eingeredet oder wie auch immer), das richtige für ihr Land zu tun. Sie meinen es zu verteidigen und dies tun zu müssen.
Ein Söldner dagegen handelt ausschließlich aus finanziellem Interesse. Er betrachtet das (absolut akzeptierte, tolerierte und auch vermutete) Töten als seinen Job, für den er Geld bekommt. Und das nicht zu knapp, kaum vergleichbar mit dem Sold eines Soldaten. Da liegt für mich durchaus ein Unterschied.
Nunja, Söldner kommt ja von Sold.. ;>
Ich halte Soldaten keinesfalls für prinzipiell moralisch überlegen gegenüber Söldnern. Es wird bei beiden Lagern solche und solche geben.
Soldaten im Kriegseinsatz verdienen auch gut.
Das Ziel der Ausbildung ist es genauso zu lernen, effektiv zu töten.
Und ob irgendein Patriotismus eine Rechtfertigung ist Leute umzubringen sollte
m.E. auch als ziemlich fragwürdig gelten.
Patriotismus gehört sowieso neben Religionen und purer Angstverbreitung wohl zu den Dingen, die am ehesten zur Mobilisierung der Massen gegen etwas missbraucht werden können und wurden.
Du sagst ja selbst 'bei vielen, ob eingeredet oder nicht', also noch lange nicht bei allen oder der Mehrheit stehen angeblich ehrenhafte Ziele im Vordergrund.
Vor allem wenn, wie im Falle der USA, ein enormer Werbe- und Personalaufwand betrieben wird, um junge Leute zum Eintritt in die Armee zu bewegen. Und das keineswegs nur mit der Aussicht, etwas für ihr Land tun zu können, sondern auch mit der Aussicht auf sicheres Gehalt und darauf ganz großartige Erfindungen wie Bomber oder Panzer bedienen zu dürfen.
Zudem handeln Soldaten nicht dann, wenn sie denken etwas notwendiges tun zu müssen, sondern dann, wenn es ihnen befohlen wird.
Und gegen ihre Befehlshaber, also letztenendes die politische Leitung, öffentlich Stellung zu beziehen ist für US Soldaten und natürlich viele andere auch nur sehr schwerlich möglich und wird neben möglichen beruflichen Konsequenzen auch gewiße soziale Verachtung, zumindest innerhalb der Armee, nach sich ziehen.

Dass eine Firma keine gesellschaftliche Verantwortung trägt im Gegensatz zu Staatsorganen ist klar.
Aber inwieweit ein Staat die besagte Verantwortung durch Kriegsführung, die nicht auf direktem Verteidigungsfall beruht, unter Beweis stellt, darüber kann man ja auch lange streiten.
Insbesondere Wahlniederlagen sind wohl kein adäquaten Gegenpole zur Vernichtung von Menschenleben durch Krieg oder dessen Folgen.

Wobei natürlich George W. Bush die nexte Präsidentenwahl nicht verlieren kann, da er sowieso nichtmehr teilnehmen darf. Aber du meintest wohl die republikanische Partei.
Man merkt ja auch, wie sich selbst Parteigenossen immer mehr von ihm abwenden, da er schlicht und einfach keinen Erfolg im Irak verbuchen kann.
Aber das war natürlich überhaupt garnicht abzusehen...
Wobei die Demokraten ihrerseits ja nun auch alles andere als geschlossen gegen den Beginn des zweiten Irakkriegs waren.
Man wird sehn..
 
 
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sailor
Alt 16.01.2007, 15:21   #12
Standard

Ich halte Soldaten keinesfalls für prinzipiell moralisch überlegen gegenüber Söldnern. Es wird bei beiden Lagern solche und solche geben.
Da gebe ich Dir absolut recht. Worum es mir ging, war nur, daß die (sowieso im Kriegsfall immer katastrophale Situation) sich durch private Firmen eher noch weiter verschlimmern wird. Zumindest sehe ich das so.

Du sagst ja selbst 'bei vielen, ob eingeredet oder nicht', also noch lange nicht bei allen oder der Mehrheit stehen angeblich ehrenhafte Ziele im Vordergrund.
Wieviele es tatsächlich sind, die "ehrenhafte" Ziele vertreten, weiß ich auch nicht. Ich vermute dort nur erheblich mehr als bei den Söldnern.
Abgesehen davon ist das, was von Regierungen und Militärangehörigen als "ehrenhaft" bezeichnet wird, noch lange nicht ehrenhaft, nur weil die das so bezeichnen.
Ich persönlich halte Krieg und töten immer für falsch und keinesfalls für ehrenhaft.
Aber auch wenn sie betrogen wurden, dann ist es aus meiner jetzigen Sicht immer noch eine andere Motivation, für die "Verteidigung des Landes" zu kämpfen, anstatt für den prallen Geldbeutel. Wie die persönlichen Beweggründe des Einzelnen sind, kann überhaupt nicht beurteilt werden.

Aber inwieweit ein Staat die besagte Verantwortung durch Kriegsführung, die nicht auf direktem Verteidigungsfall beruht, unter Beweis stellt, darüber kann man ja auch lange streiten.
Insbesondere Wahlniederlagen sind wohl kein adäquaten Gegenpole zur Vernichtung von Menschenleben durch Krieg oder dessen Folgen.
Da gebe ich Dir auch absolut recht. Ich sehe es nur immer im Verhältnis zu einer zunehmenden Söldnertruppe und zunehmendem Einfluß der Militärdienstleistungsfirmen. Schließlich wird auch der Einfluß der amerik. Ölgesellschaften und US- Saatgutmultis wie Monsanto zunehmend bekannter und brisanter.
http://www.greenpeace.de/themen/gent...fe_ein_report/
Diese Firmen bestimmen mit ihrem Geld und Einfluß mittlerweile gezielt die Politik. Das Verhalten ist wie oben erwähnt wie bei "klinischen Psychopathen" auf Kosten der Menschen, vor allem in den kriegsgebeutelten und Entwicklungsländern.
 
 
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tragic hero
Alt 18.01.2007, 22:14   #13
Standard

Zitat von sailor
Die, die damals an den Kreuzzügen beteiligt waren, waren keine Christen, sondern Heuchler -wie ich schon an anderer Stelle erwähnte. Sie nannten sich nur so. Christen folgen Jesus Christus nach und tun, was er gesagt hat.
Also ich finde sowas relativ erbärmlich, sorry. Immer wenn ein Christ etwas böses Tut, war er nie Christ?
Wieso kann man nichte einfach zu dem stehen, was die Glaubensgemeinschaft der man angehören will, tut/getan hat?


Söldner sind nichts neues, wie hier auch schon öfter gesagt wurde.
Aber imho ist es trotzdem nicht besonders intelligent, Söldner einzusetzen. Sie sind nun mal nur durch Geld motiviert. Und damit imho unzuverlässig.
 
 
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sailor
Alt 18.01.2007, 22:53   #14
Standard

@tragic hero
Wieso kann man nichte einfach zu dem stehen, was die Glaubensgemeinschaft der man angehören will, tut/getan hat?
In der Bibel steht deutlich, daß es falsch war. Das ist das Fundament, auf das alle Christen aufbauen und sich daran halten. Die, die dies nicht tun, können niemals Christen sein, also Nachfolger von Jesus Christus. Denn auch ER hat alles getan, was dem Willen Gottes entsprach. (Mt 7,21; Mt 12,50)
http://www.biblegateway.com/passage/...50;&version=54;
Ich gehöre nicht zu dieser Glaubensgemeinschaft, die sowas getan hat, und ich will ihr auch nicht angehören. Deshalb.
Die Kirche die die Kreuzzüge veranstaltet hat, war die röm.-katholische Kirche. Zu dieser Kirche hatte ich hier:
Gehirn = Seele? Beitrag #12 etwas zu geschrieben (im ersten Drittel)

Immer wenn ein Christ etwas böses Tut, war er nie Christ?
Christen tun durchaus mal etwas böses. Aber sie tun es nicht absichtlich, bewußt oder tolerieren das Böse bei sich, ohne mit Gottes Hilfe daran zu arbeiten, dies zu ändern.
Gott geht es nicht um Perfektion in unserem eigenen Verhalten, perfekt sind wir alle nicht. Ihm geht es um den guten Willen. Mit seiner Hilfe schaffen wir es dann, uns zu verändern.

Geändert von sailor (18.01.2007 um 23:03 Uhr).
 
 
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