Krashok, was die von Dir aufgeführten Waffen betrifft: Bisher handelt es sich da in erster Linie um leichte Waffen und meines Wissens nicht um schwere Kriegswaffen wie Panzer und Artillerie. So gesehen sind 100Mrd Dollar schon eine Menge. Außerdem ist dies ein Wachstumsmarkt, wir stehen also vermutlich am Anfang.
deine komischen christenfreunde haben sich zu den kreuzzügen auch exzessiv der söldnerei bedient..

Die, die damals an den Kreuzzügen beteiligt waren, waren keine Christen, sondern Heuchler -wie ich schon an anderer Stelle erwähnte. Sie nannten sich nur so. Christen folgen Jesus Christus nach und tun, was er gesagt hat.
ui das is ja ganz was neues.. sowas gabs schon vor 4000 jahren

Söldner gab´s schon sehr lange, das ist mir schon klar. Mir geht es hier aber nicht um die Feststellung, daß es Söldner gibt, sondern...
1. daß die US-Regierung sich auf diese Weise aus der Affäre zu ziehen versucht.
2. daß sie nicht zur Rechenschaft gezogen werden können (sie arbeiten im rechtsfreien Raum) und damit verstärkt Tür und Tor für Aktionen in Eigenregie etc. geöffnet ist.
3. darüber aufzuklären, wie sie vorgehen: Hupen, rammen, beschiessen, und das "legal".
4. Feindbild, Moral und Beweggründe der Söldner zur Überlegung/Diskussion zu stellen
5. darauf aufmerksam zu machen, daß dies ein Wachstumsmarkt ist und in welche Richtung sich "Krieg" aktuell bewegt.
6. die gedankliche Verbindung zu den Machtstrukturen und Verhaltensweisen moderner Unternehmen herzustellen, die sich ohnehin schon als "klinische Psychopathen" aufführen.
7. ...
Wo besteht da jetzt der unterschied ..es geht immernoch um das selbe nur das die Firma im Auftrag des Staates handelt ... na ? oh es gibt gar keinen..das ist ja doof...

Die Unterschiede liegen beispielsweise darin, daß solche Firmen im rechtsfreien Raum agieren. Soldaten unterstehen den Befehlen ihrer Vorgesetzten und die wiederum auch. Selbstverständlich gibt es trotzdem zuvor erwähnte Handlungen, aber:
Das wird durch die Tatsache mit dem rechtsfreien Raum und der fehlenden Rechtfertigung für das Handeln bei diesen Privatfirmen viel stärker ausgeprägt sein.
Lies mal die Artikel, deren Links ich zuvor eingefügt hatte.
Ein weiterer Unterschied liegt in der Motivation der Soldaten bzw. der Söldner. Die Soldaten handeln in vielen Fällen, weil sie persönlich davon überzeugt sind (ob eingeredet oder wie auch immer), das richtige für ihr Land zu tun. Sie meinen es zu verteidigen und dies tun zu müssen.
Ein Söldner dagegen handelt ausschließlich aus finanziellem Interesse. Er betrachtet das (absolut akzeptierte, tolerierte und auch vermutete) Töten als seinen Job, für den er Geld bekommt. Und das nicht zu knapp, kaum vergleichbar mit dem Sold eines Soldaten. Da liegt für mich durchaus ein Unterschied. Siehe:
http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/20/0,...902612,00.html
Infobox "Söldner"
Und: Das Unternehmen ist nur sich und seinen Anteilseignern verpflichtet, aber niemandem sonst.
Das Unternehmen hat....
....keinerlei staatsbürgerliche Verpflichtungen. Weil es nur nach Profit strebe und sich nicht um die Folgen seiner Handlungen kümmere...
Der Film beweist es eindrucksvoll.
Deshalb stellt sich bei der erwähnten Geheimhaltung ihrer Aktionen und deren Ergebnisse (s.o. #1) sowie der ausgeprägten Lobbyarbeit die Frage, ob das (neben der zuvor erwähnten Problematik des privaten Verhaltens der Söldner) nicht von der Leitungsebene her schon zu entsprechend folgenschweren Anweisungen und Aktionen führen wird. Ich denke da beispielsweise auch an die Ausbildung neuer Söldner auf psychologischer und ethischer Ebene, schließlich lässt sich da eine Menge Geld sparen... und was liegt eher in der Natur eines Unternehmens als Geld zu sparen?
Siehe dazu auch den Auszug, den ich an 1,2,3 geschrieben habe --->
Ein Staat dagegen
hat staatsbürgerliche Verpflichtungen, und muß sich auch um die Folgen seiner Handlungen kümmern. Wir sehen es aktuell daran, daß George Bush auf sehr wackligen Beinen steht und (nach meiner Einschätzung) die Wahl verlieren wird.
@1,2...
lieber gut ausgerüstete professionelle söldner, die genau das tun, was man von ihnen will, statt irgendein hansdampf-grunt von der army,...
Dazu ein Auszug aus "die Zeit":
"Als die Straßengangster Reißaus genommen hatten und er sich umblickte, sah Durrand seine zwei Mitstreiter völlig verschreckt hinten im Wagen sitzen. Seine Firma hatte Novizen angeheuert – unerfahren im Irak und Neulinge im Geschäft. Das Geld lockt alle möglichen Hasardeure auf den Kriegsschauplatz, so auch diese ehemaligen Rausschmeißer eines Nachtclubs, die noch nie eine Waffe in der Hand gehalten hatten. Die Nachfrage nach Sicherheitskräften ist so groß, dass sie alle einen Job finden." http://www.zeit.de/2004/26/S_9aldner