<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat</font><HR>Verschiedenen Umfragen zufolge befürwortet vier Monate vor der Bundestagswahl eine klare Mehrheit der Bundesbürger einen Regierungswechsel. Union und FDP kommen derzeit gemeinsam auf mindestens 50 Prozent.
Berlin - Bei der so genannten Sonntagsfrage würden sich laut Infratest dimap 41 Prozent der Wähler für die Union entscheiden. Nach den für die ARD ermittelten Zahlen käme die SPD auf 32 Prozent. Die FDP erhielte 11 Prozent, die Grünen lägen bei 7, die PDS bei 5 Prozent. Daraus ergäbe sich eine deutliche Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition, die der Umfrage zufolge 30 Prozent der Wähler bevorzugen. 18 Prozent hätten lieber eine rot-grüne, 12 Prozent eine große Koalition.
Ein ähnliches Bild zeigt die Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv. Im Vergleich zur vergangenen Woche büßten die Sozialdemokraten bei der Sonntagsfrage einen Punkt ein und bekämen 32 Prozent. Die Union liegt unverändert bei 40 Prozent. Einen Punkt zulegen konnte die FDP, sie liegt bei 10 Prozent. PDS und Grüne bekämen laut Emnid-Umfrage jeweils 6 Prozent.
Mehr als die Hälfte der Wähler glauben laut einer Emnid-Umfrage im Auftrag des Nachrichtenmagazins Focus an den Regierungswechsel im September: 56 Prozent gehen davon aus, dass die Regierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bei der Wahl abgelöst wird. Nur noch 32 Prozent glauben, dass die rot-grüne Koalition die Macht in Berlin verteidigen kann.
Trotz der Wechselstimmung liegt Amtsinhaber Schröder bei den Sympathiewerten immer noch deutlich vor dem Unions-Herausforderer Edmund Stoiber (CSU). 73 Prozent der Wähler finden laut Emnid Schröder sympathisch, Stoiber liegt nur bei 48 Prozent. Allerdings sagten in der Infratest-Umfrage nur 29 Prozent, dass Schröder eher in der Lage sei, die Wirtschaft voranzubringen. Dem Herausforderer trauten dies 48 Prozent zu. [/quote]
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...194829,00.html