mit natur meint man flora und fauna? daraus sind wie hervorgegangen. wir sind also ein teil dieser natur. es ist nicht mensch vs. natur, sondern natur vs. natur. ist jetzt vllt eine glaubensgeschichte, aber ich glaube halt an ein gewisses gleichgewicht, eine gewisse stabilität.
irgendwie musste ich beim lesen dieses threads gerade an sahne denken. am anfang ist sie flüssig. dann nimmt man den mixer und schlägt sie steif. und man schlägt sie weiter bis man sie überschlagen hat und dann wird sie wieder flüssig.
ich glaube dieser drang der menschen "wir müssen etwas tun, wir zerstören unsere umwelt und uns" geht daraus hervor das man angst hat für irgendetwas verantwortlich gemacht zu werden.
ich sehe mich/ die menscheit als einen mutierten teil der natur. mutanten sind irgendwie "fehlerhaft" und werden dann wohl evulationstechnisch irgendwann aussterben.
irgendwann wird die spezies mensch "übersättigt" sein. und dann stagniert die entwicklung und wird rückfällig. aber den planeten zerstören? die natur als urmutter, als ganzes zu vernichten? daran glaube ich nicht. denn irgendwie strebt alles nach gleichgewicht.
alles eine frage der emfpindung? flutwellen, hitzewellen usw. gabs schon immer. nur war keiner da der sie als katastrophe registrieren konnte. nun leben in den gefährdeten gebieten immer mehr menschen und umso mehr menschen betroffen sind, umso mehr nimmt man es als katastrophe wahr. umso mehr wie uns ausbreiten, umso mehr werden auch bei einem ereigniss, das es mit sicherheit schon lange vor den menschen gab, vernichtet. dieses ganze system planet strebt nach gleichgewicht.
*schulterzuck*, dann gibts halt irgendwann keine menschen mehr. dann hat sich diese mutation eben nicht bewährt. im gegensatz zu pflanzen und wasser beispielsweise.
und wenn sich die klimazonen jetzt verschieben, wird sich wohl auch die menschheit größtenteils verlagern. an meine kinder und deren nachfahren zu denken ist ja irgendwie ein löblicher vorsatz, allerdings sind auch sie dem großen ganzen "natur" untergeordnet und müssen sich anpassen. also können sie dann in kältere klimazonen abwandern.
auch das ozonloch existiert nicht erst seit erfindung der benziner, diesel oder des haarsprays. auch schwankungen der größe des ozonloches gab es schon immer.
und wenn man unbedingt der meinung sein will, das wir menschen einen großen, nicht zu vernachlässigbaren teil zur erderwärmung beitragen, dann kann man das auch so interpretieren das wir uns selbst unsere herausforderungen schaffen. selber dafür sorgen das wir uns weiter etwickeln und uns selbst dazu zwingen widerstandsfähiger zu werden. die, die auf der strecke bleiben, und das wird wohl kein kleiner teil sein, werden opfer des natürlichen gleichgewichts. das ist aber auch schon immer so. die spezies, die es nicht schaffen sich an veränderte bedingungen anzupassen, sterben aus.
mal angenommen es macht "puff" und alle menschen sind tot. sagen wir dieser "puff" dauert ein paar zig tausend jahre. dann hat es aber bis dahin entwicklungen in der natur gegeben die eben widerstandsfähiger sind. samen von bäumen und pflanzen zB. die überleben ja so ziemlich alles. und irgendwann, ein paar tausend jahre später, leben dann die widerstandsfähigeren teile der natur immer noch.
hat der mensch also nur angst zu versagen? hat er angst am ende als "fehler", als "versuch" dazustehen? der kläglich gescheitert ist? hat der mensch angst erkennen zu müssen das er eben doch nicht der gipfel der erschaffung ist, sondern das er ein mutant des großen ganzen "natur" war?
lässt mich nun wieder an diese weißen vögel denken. wenn da mal ein schwarzer dazwischen geboren wird, ist das zufall. ein mutant in gewisser weise. er wird sterben. er wird eine weile leben, versuchen sich irgendwie anzupassen, aber er wird kein weißer vogel werden. er wird im verbund im stich gelassen, weil er nicht dazu gehört, weil er anders ist, er wird sich nicht vermehren können, weil ihn keiner als vogel der art X erkennt. er wird sterben, egal wie toll sein nest im vergleich zu anderen aussieht.
ähm, ich weiche ab irgendwie
sorry, man kommt ins faseln die tage
also der assi: dich hält doch eh nix in deutschland. dann versuchs bitte in nördlicheren breitengraden. vllt ist da das menschliche system besser und außerdem isses kühler

. und du wärst gewisser maßen ein vorreiter und jmd der dazu beiträgt, daß die menschen sich veränderten bedingungen anpassen können.
edit: und dieses gedankenmodell bezieht sich auch nur auf unseren planeten als system. wenn man den planeten nun wieder als teil eines größeren systems sieht, als teil einer beziehung der vorhanden planeten untereinander, dann erscheint diese entwicklung und selbst-zerstörung der spezies mensch noch unbedeutender.