
24.01.2005, 23:31
# 6 Der Islam verbietet Verhütung nicht generell Da es in dieser Religion keine Zentrale wie der Papst gibt, die eine einzige Lehrmeinung herausgibt, hat sie keine einheitlichen Richtlinien für die Schwangerschaftsverhütung.
Einige Informationen für den folgenden Text habe ich aus dem Internet und andere aus dem Buch "Tschador" von Nawal el Saadawi, einer muslimischen Feministin.
Der Prophet Mohammed dürfe nicht losgelöst von Zeit und Sitautionen gesehen werden.
Erst habe er einen Staat aufbauen wollen, rief seine Anhänger auf sich zu Vermehren und als diese zu stark war, seien Sätze wie "Es gibt kein schlimmeres Unheil als viele Kinder und wenig Nahrung" und "Rückziehen (Coitus interruptus) sei erlaubt, wenn die Frau einverstanden sei" entstanden.
Manche islamische hätten ebenfalls zur Mässigung beim Kinderkriegen ermahnt. El Ghazal soll der Auffassung gewesen sein, Rückziehen sei zulässig.
Der Koran verbiete Geburtenkontrolle nirgendwo wörtlich, er verpflichte sogar dazu wenn man keine Kinder finanzieren könne.
Ein Fatwa-Ausschuss der El-Shafei-Schule in Kairo erklärte, nach ihrer Meinung sei es erlaubt, dass eine Frau einer Schwangerschaft zeitweilig mit Medikamenten vorzubeugen, wenn sie befürchtet zuviele Kinder zu bekommen, Allah wolle das Leben leicht und nicht schwer machen. Einige Experten der Hanafiten sind ähnlicher Meinung.
Die Geburtenraten islamischen Ländern seien von 6.4 auf 3.2 gesunken.
Frauen wurden von Mohammed zu mehr berechtigt als bekannt ist.
Die Frauen sollten die Scheidung einreichen können, wenn sie misshandelt wurden oder zwangsverheiratet. Ohne ihre Zustimmung dürften sie in keine Ehe gegeben werden.
Widersprüchlich sind seine Sprüche über das Züchtigen von Frauen, einmal gestattet er es bei schlechtem Benehmen, schlug aber selber nie eine Frau, lehrte auch, dass man zu Frauen gut sein müsse.
Er hat verboten weibliche Babys zu töten.
Der Prophet gebot beiden Geschlechtern das Aneignen von Wissen. Seine Frau Aischa sei das beste Beispiel dafür. Ueberhaupt hätte sein Harem viele recht emanzipierte Frauen gehabt.
Manche Muslime leiten daraus ab, das Frauen Schulen und Universitäten besuchen dürfen, auch im Berufsleben stehen können.
Religiöse Schriften rufen nicht nur zur Gewalt auf.
Im Koran steht, wo man Ungläubige treffe, müsse man sie köpfen.
Doch als ein General in einem arabischen Stamm Bekehrungsunwillige tötete und Gefangene nahm, nannte der Prophet das eine Untat.
Auch Unschuldige und Zivlisten dürften nach Koran nicht angegriffen werden, New York liegt nicht drin.
Kämpferisch und kriegerisch ist der Islam allerdings schon, aber nur nach ganz strengen Regeln.
Im Koranwird der Islam als ganze Wahrheit bezeichnet, Juden und Christen hätten aber zum Teil recht.
Daher müssen diese in islamischen Ländern geschützt werden. Sie müssten aber spezielle Steuern bezahlen, dürfen sich aber nicht mit Gegnern des Islams verbünden und nur kleinere Gotteshäuser haben.
Der Satz "Es gibt im Glauben keinen Zwang" wird von manchem Moslems als Argument gegen Zwangsbekehrungen verwendet. |