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Scharia in Kanada / ZMD

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Bi-Zar
Alt 02.09.2004, 14:50   #1
Standard Scharia in Kanada / ZMD

Im vergangenen Jahr wurde in Kanada die Scharia eingeführt.
Die muslimische Minderheit erhält somit ihr eigenes Recht.
Da Kanada ein Rechtsstaat ist sind Sachen wie Steinigungen oder Amputationen natürlich illegal. Scheidungs- und Erbrecht wurden aber aus Koran und Sunna übernommen. Dies bedeutet natürlich dass es den Frauen schlechter geht. Sie erben weniger, können das Sorgerecht für ihre Kinder schnell verlieren, bei Fremdgehen verlieren sie Unterhaltsansprüche im Falle einer Scheidung usw usf. Dieser Trend könnte sich auch in europäischen Ländern vollziehen und sogar noch ausweiten, wenn die Anzahl der muslimischen Einwanderer weiter steigt.

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland zeigt einige liberale Tendenzen. Die Todesstrafe lehnt er natürlich ab und wir bekommen das Märchen vom friedliebenden Islam aufgetischt. Interessant sind Aussagen über Abtreibung und Verhütung. Diese sind in begrenztem Maße zulässig. Nach außen hin wirkt der Islam somit moderner und kann sich besser in die Gesellschaft integrieren(obwohl infiltrieren ein geschickterer Begriff wäre). Begründet wird dies, weil Kinder die zu früh auf die Welt kommen ein Studium behindern können oder schlechte Auswirkungen auf die Gesundheit der Frau haben. Wer allerdings genauer liest, der stellt fest, dass man Kinder zwar hinauszögern, aber nicht verhindern darf. Also dann 3 statt 7 Kindern.

In der islamischen Welt sieht dies aber anders aus. Dort wo der Islam sein wahres Gesicht offenbaren darf dort scheißt er auf die Rechte der Frau. Dort sind Abtreibungne und Verhütung verboten.

In Deutschland gibt man vor liberaler zu sein. Dies ist zum einen Propaganda. Andereseits ist man nicht so sehr auf Bevölkerungsnachwuchs angewiesen. Die deutsche Bevölkerung stagniert und es gibt genügend Einwanderer. In Ländern wie Nigeria gibt es oszusagen ein Wettrennen zwischen Moslems und Christen was Bevölkerungszuwächse angeht. Außerdem können einige deutsche Moslems mit weniger Kindern zu höheren Positionen afusteigen. VOrzeigemoslems in der Wirtschaft wie z.B. Öger von Öger Tours verschleiern den Blick auf den Islam hervorragend. Außerdem wird so eine breitere finanzielle Basis für die Ausbreitung des Islam geschaffen.

Interessant sind auch die Kirchen der westlichen Welt. Heimlich leisten sie dem Islam Unterstützung. Der religiöse Dialog stärkt den Islam. Aus dem Vatikan ist zu hören wie gut das Mörder/Mullahregime doch moralische Werte verteidigt. Bei Mischehen äußert der Papst Bedenken, weil er daraus hervorgehende Kinder nicht in den Fängen des Islam sehen will, was die eigene Macht ja schmälern würde. Das Kopftuchverbot, das von den Kirchen mitgetragen wird verstärkt fundamentalistische Tendenzen innerhalb der muslimischen Bevölkerung.

Wieso aber tun die Kirchen das? Wieso helfen sie der Konkurrenz?
Zum einen, weil der Islam sehr gut Freidenker unterdrückt, die für ALLE Religionen schädlich sind. Außerdem lässt sich mit Moslems gut Politik machen. Was Abtreibung, Verhütung, Promiskuität, Homosexualität, Pornographie angeht liegen die Kirchen ja auf einer Wellenlänge. Viel wichtiger ist aber, dass die Kirchen so aber helfen den Islam fest gesetzlich zu verankern. Staatskirchenverträge bescheren Gottes Bodenpersonal in Deutschland mehrere Milliarden Euro, außerdem haben sie viele Extrarechte. Wenn der Staat nun dazu übergeht Rechte auch für andere Religionen einzubauen, dann wird er wohl kaum die bereits bestehenden Rechte der Kirchen beschneiden. Ein säkularer Staat rückt in weite Ferne.

Sollten die Kirchen in der Zukunft wieder an Macht gewinnen werden sie gegen den Islam wettern, ein Feindbild aufbauen und womöglich auch einen 2. Holocaust heraufbeschwören um die Moslems zu töten.
Dann ist der Weg für den Gottesstaat frei.

Natürlich darf nicht vergessen werden, dass diese Politik eine Gratwanderung ist. Womöglich gewinnen auch die Moslems an Macht, so dass dann Christen von den Moslems getötet würden. Eine Gratwanderung ist dies allerdings nur für die Kleriker und Muftis. Für die Bevölkerung sind beide Optionen gleich schrecklich.
 
 
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Bi-Zar
Alt 02.09.2004, 15:19   #2
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Buschmeister
Alt 15.09.2004, 00:16   #3
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Mmh.... hoert sich ja alles einigermassen plausibel an. Ist aber meiner Meinung nach einer von diesen Zeitungsartikeln, der sich eine paar kritische Standorte herausnimmt und auf diese aufmerksam machen will, wobei dann den Eindruck entsteht, dass das die Durchschnittsschule ist. Ich kann an meiner Schule zum Beispiel keine einzige, der dort genannten Tendenzen erkennen.

Naja, .... find die Berichterstattung halt nen bisschen einseitig
 
 
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psimage
Alt 27.09.2004, 17:15   #4
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pure stimmungmache...
 
 
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Bi-Zar
Alt 16.10.2004, 17:15   #5
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Bonny
Alt 24.01.2005, 23:31   #6
Standard Der Islam verbietet Verhütung nicht generell

Da es in dieser Religion keine Zentrale wie der Papst gibt, die eine einzige Lehrmeinung herausgibt, hat sie keine einheitlichen Richtlinien für die Schwangerschaftsverhütung.
Einige Informationen für den folgenden Text habe ich aus dem Internet und andere aus dem Buch "Tschador" von Nawal el Saadawi, einer muslimischen Feministin.
Der Prophet Mohammed dürfe nicht losgelöst von Zeit und Sitautionen gesehen werden.
Erst habe er einen Staat aufbauen wollen, rief seine Anhänger auf sich zu Vermehren und als diese zu stark war, seien Sätze wie "Es gibt kein schlimmeres Unheil als viele Kinder und wenig Nahrung" und "Rückziehen (Coitus interruptus) sei erlaubt, wenn die Frau einverstanden sei" entstanden.
Manche islamische hätten ebenfalls zur Mässigung beim Kinderkriegen ermahnt. El Ghazal soll der Auffassung gewesen sein, Rückziehen sei zulässig.
Der Koran verbiete Geburtenkontrolle nirgendwo wörtlich, er verpflichte sogar dazu wenn man keine Kinder finanzieren könne.
Ein Fatwa-Ausschuss der El-Shafei-Schule in Kairo erklärte, nach ihrer Meinung sei es erlaubt, dass eine Frau einer Schwangerschaft zeitweilig mit Medikamenten vorzubeugen, wenn sie befürchtet zuviele Kinder zu bekommen, Allah wolle das Leben leicht und nicht schwer machen. Einige Experten der Hanafiten sind ähnlicher Meinung.
Die Geburtenraten islamischen Ländern seien von 6.4 auf 3.2 gesunken.
Frauen wurden von Mohammed zu mehr berechtigt als bekannt ist.
Die Frauen sollten die Scheidung einreichen können, wenn sie misshandelt wurden oder zwangsverheiratet. Ohne ihre Zustimmung dürften sie in keine Ehe gegeben werden.
Widersprüchlich sind seine Sprüche über das Züchtigen von Frauen, einmal gestattet er es bei schlechtem Benehmen, schlug aber selber nie eine Frau, lehrte auch, dass man zu Frauen gut sein müsse.
Er hat verboten weibliche Babys zu töten.
Der Prophet gebot beiden Geschlechtern das Aneignen von Wissen. Seine Frau Aischa sei das beste Beispiel dafür. Ueberhaupt hätte sein Harem viele recht emanzipierte Frauen gehabt.
Manche Muslime leiten daraus ab, das Frauen Schulen und Universitäten besuchen dürfen, auch im Berufsleben stehen können.
Religiöse Schriften rufen nicht nur zur Gewalt auf.
Im Koran steht, wo man Ungläubige treffe, müsse man sie köpfen.
Doch als ein General in einem arabischen Stamm Bekehrungsunwillige tötete und Gefangene nahm, nannte der Prophet das eine Untat.
Auch Unschuldige und Zivlisten dürften nach Koran nicht angegriffen werden, New York liegt nicht drin.
Kämpferisch und kriegerisch ist der Islam allerdings schon, aber nur nach ganz strengen Regeln.
Im Koranwird der Islam als ganze Wahrheit bezeichnet, Juden und Christen hätten aber zum Teil recht.
Daher müssen diese in islamischen Ländern geschützt werden. Sie müssten aber spezielle Steuern bezahlen, dürfen sich aber nicht mit Gegnern des Islams verbünden und nur kleinere Gotteshäuser haben.
Der Satz "Es gibt im Glauben keinen Zwang" wird von manchem Moslems als Argument gegen Zwangsbekehrungen verwendet.
 
 
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