und das mit der belüftung - ich finde da muss dre besitzer entscheiden: entweder er verzichtet (und das wird wohl oder übel so kommen) auf kundschaft oder er investiert in ein belüftungssystem.
Ihr tut gerade so, als würde die Welt nur aus Rauchern bestehen. Das es Umsatzeinbußen nach einem Rauchverbot gibt ist genauso haltlos wie die Behauptung, das Raucher etwas für die Wirtschaft tun.Was ja auch immer wieder gerne als Argument für das Rauchen vorgebracht wird.
Vielleicht gehen nicht mehr so viele Raucher in die Kneipen oder Discotheken, aber es werden im Gegenzug dann eben mehr Nichtraucher sich finden, die auch mal ihren Spaß in qualmfreinen Gefilden haben wollen. Dem Diskobesitzer wird es egal sein, von wem er sein Geld bekommt.
Bei diesem Thema ist es immer sehr schwierig keinen Krieg zwischen Rauchern und Nichtrauchern zu entfachen – leider. Dabei sollte es eigentlich auf der Hand liegen, dass das Nichtrauchen den "Normalzustand" darstellt und man von keinem Menschen Toleranz verlangen kann, dessen Gesundheit und Wohlbefinden in mitleidenschaft gezogen wird.
Gerade in Bezug auf die Gesundheit sind doch Raucher wie Nichtraucher gleichermaßen besorgt. Lässt man mal das Raucher-Gen außer acht (das Gen, welches den Selbsterhaltungstrieb ausschaltet

),
dann ist doch wohl jeder darauf bedacht körperlich unversehrt zu bleiben.
Was haben sich die Leute (nicht nur Nicht-Raucher) hier in München aufgeregt, als die Feinstaubwerte in den kritischen Bereich gelangten. Fahrverbote wollten sie erzwingen und Klagen gegen die Stadt wurde eingereicht Aber auf die tägliche Zigarette will kein Raucher verzichten.
http://www.press1.de/health/db/press...113571212.html
Schwachsinnig finde ich das Vorhaben nicht, denn es besteht ja scheinbar Bedarf an rauchfreien Zonen. Schade, dass es halt nur mit Verboten möglich ist so etwas durchzusetzen. Denn entgegen der von Feli und Dawn angesprochenen Selbstverständlichkeit, auf Bitte die Zigarette auszumachen, trifft das wohl in der Realität recht selten zu. Die Theorie hört sich hier vielleicht edel an, aber wenn sich ein Nichtraucher heute in eine Kneipe stellt, und alle höflich bittet das Rauchen einzustellen....was meint ihr, was wird er hören? "Geh doch wo anders hin" wird er wohl als Antwort bekommen und das ist wahrscheinlich noch die netteste Aufforderung.
Ob nun die Raucherfrage friedlich, wirtschaftlich und ohne Verbot gelöst werden kann, hängt einzig und alleine von der Einsicht der Raucher ab und nicht von der Toleranz der Nichtraucher.
Jeder hat die Freiheit das zu tun, was ihm gefällt, solange er keinen anderen schädigt. Rücksicht ist da wohl das richtige Wort für. Wenn sich jeder daran hielte, dann bräuchte man keine Gesetze die das Rauchen regeln. Solange aber der eigene Spaß über das Wohlbefinden der Mitmenschen gestellt wird, wird man um dieses Thema diskutieren, diskutieren, diskutieren ... und das Ergebnis wird wohl durch ein Gesetz geregelt werden müssen.
Zu der Befürchtung, dass Cliquen außeinandergerissen werden... Eigentlich doch schade, das Geselligkeit unter Freunden vom Rauchen abhängig gemacht wird. Wem das Rauchen wichtiger ist als die Geselligkeit, der wird wohl mit seiner Befürchtung Recht behalten. Ich dagegen kann auf meine Kippe mal verzichten, wenn die Stimmung gut ist.
Und noch was:
Ob an der Gesundheitsschädigung im Zusammenhang mit dem Passivrauchen etwas dran ist kann man daran erkennen, dass der Wirtschaftszweig, der sein Geld mit den Rauchern verdient, dieses in unübersehbaren Buchstaben auf sein Produkt schreibt. Ich glaube dieses Verhalten entbehrt jegliche unabhängige Studie.
--Heavens