Ich habe mich Dank diesen Threads,mal eingehend mit dem Thema Rauchen beschäftigt und ich finde schon das es mehr als nur eine schädliche sache ist,es hat vor allem Gesellschaftliche werte für die Raucher und ist in der Geschichte vieler Kulturen verankert,jedoch verstehe ich nicht das man soviel darüber diskutieren kann wer denn nun wieviel Rücksicht nehmen muss

ich war auch bis vor 3 monaten noch Raucher,aber es ist ja wohl klar das wenn man einen normalen Anteil von Anstand hat,sich den Nichtrauchern fügt.
Ich habe mich bei Wikipedia etwas eingelesen und einige verblüffende dinge über den "Rauch" Gelesen...
Wusstet ihr das überwiegend Dumme Menschen Rauchen
oder Zigaretten höher Radioaktiv strahlen
...und alleine das schon Krebs auslösen kann... Das Raucher im Schnitt 10 Jahre früher sterben... Hier einige Auszüge... Sozio-dynamische Ursachen des Tabakkonsums
Die führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der Tabakforschung sind der Meinung, dass der soziale Kontext einer Person und die gesellschaftliche Einstellung gegenüber dem Rauchen die wichtigsten Faktoren zur Entstehung der Tabakabhängigkeit schlechthin sind.
Wer über längere Zeit einer sozialen Gruppe angehört, in der die meisten Mitglieder rauchen (z.B. in der Familie, einer Wohngemeinschaft oder der
Clique), erliegt einem höheren Risiko, selbst Raucher zu werden. Auch
Partnerschaften zweier Menschen, bei denen beide nur gelegentlich rauchen, können zu einer Steigerung des Rauchens führen, weil es in einer Partnerschaft mehr Gelegenheiten gibt, gemeinsam zu rauchen.
Als weiteren Entstehungsgrund für Tabakkonsum geben die Forscher an, dass in weiten Teilen der öffentlichen Wahrnehmung mit dem Rauchen positive Eigenschaften wie z.B. der Förderung der Kommunikation und Entspannung assoziiert werden. Diese Ansicht wird insbesondere durch die Tabakwerbung gepflegt.
Substanzspezifische Ursachen der Tabakabhängigkeit
Beim Rauchen wird das in der Zigarette enthaltene Nikotin freigesetzt, wovon bis zu 95% im Körper verfügbar ist (sog. Bioverfügbarkeit). Ein Teil des aufgenommenen Nikotins erreicht innerhalb von 7 bis 8 Sekunden das Gehirn, wo es auf die so genannten nicotinergen Acetylcholinrezeptoren wirkt und eine Reihe physiologischer Reaktionen auslöst, in deren Verlauf die Ausschüttung bestimmter Botenstoffe aktiviert wird.
Dadurch kommt es u.a. zu einer Zunahme der Herzfrequenz, einem Blutdruckanstieg, einer Abnahme des Hautwiderstandes und einem Absinken der Hauttemperatur. Zu den zentralen Effekten gehören vor allem die kurzzeitige Steigerung der psychomotorischen Leistungsfähigkeit sowie der Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistungen. Einige Minuten nach dem Rauchen nehmen diese allerdings wieder ab und verbleiben auf einem niedrigerem Level als zuvor.
Industriell geförderte Entwicklung der Tabakabhängigkeit
Die von den Zigarettenherstellern dem Tabak beigegebenen Stoffe wie
Ammoniak und
Menthol beschleunigen das Anfluten des Nikotins im Blut. Sie dämpfen den Hustenreiz und betäuben die schmerzenden Atemwege.
Zuckerstoffe und
Kakao nehmen dem Rauch die Schärfe, wodurch es einfacher wird den Rauch zu inhalieren.
Soziokultureller Status des Rauchers [Bearbeiten]
Bis zur Mitte des
20. Jahrhunderts war das Rauchen sozial weitgehend akzeptiert und als Mittel zum Ausdruck von gesellschaftlichem Rang, Gelassenheit und Überlegenheit positiv besetzt. Hiervon zeugten soziale Gepflogenheiten wie der in gehobenen bürgerlichen Kreisen und im Adel bis in das 20. Jahrhundert hinein herrschende Brauch, dass sich die anwesenden Männer nach einem Essen in Gesellschaft geschlossen in das Rauchzimmer (das oft zugleich die Hausbibliothek beherbergte) begaben, um dort im Tabakrauch über Politik und Weltgeschehen zu diskutieren.
Mit der zunehmenden Verbreitung der medizinischen Erkenntnisse über die gesundheitsschädlichen Folgen des Rauchens hat sich die allgemeine Einschätzung des Rauchens jedoch stark zum Negativen hin gewendet. Personen des öffentlichen Lebens vermeiden es heute zugunsten ihres Ansehens meist, sich zum Rauchen zu bekennen.
Der Anteil von Rauchern in bildungsnahen Schichten ist deutlich niedriger als in bildungsfernen Schichten. Die
Weltgesundheitsorganisation berichtet
2004, dass in
China unter
Menschen ohne Schulbildung siebenmal häufiger Raucher anzutreffen sind als unter Menschen mit College-Abschluss.
In Deutschland beträgt laut einer 2004 veröffentlichten Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (
DKFZ) Heidelberg der Raucheranteil unter
Männern mit einem Einkommen von weniger als 730 € im Monat 43%; bei Männern mit einem Einkommen oberhalb dieser Schwelle liegt der Anteil nur bei 23%. Von Personen, die einfache, angelernte Tätigkeiten ausüben, rauchen etwa 50%. Der Anteil der Raucher in der Gruppe der Ärzte, Gymnasial- und Hochschullehrer liegt dagegen bei nur 15%. In der Gruppe der 18 bis 19-Jährigen mit Hauptschulabschluss liegt der Anteil der Raucher bei 64%; bei gleichaltrigen Abiturienten beträgt der Anteil lediglich 39%.
In einer weiteren Studie zur gesundheitlichen Situation von Jugendlichen, die Anfang Juni 2004 von der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht und in Deutschland von der
Universität Bielefeld betreut wurde, werden deutsche Jugendliche als „Europameister“ beim Rauchen bezeichnet: Der Studie zufolge, der in Deutschland Befragungen von 5600 Jugendlichen zugrundeliegen, geben 25% der 15-jährigen Jungen und 27% der gleichaltrigen Mädchen an, täglich zu rauchen. Die Studie zeigt einen Zusammenhang auf zwischen diesem Befund und Indizien für geringe
Lebenszufriedenheit, eine negative gesundheitliche Selbsteinschätzung und geringen
Schulerfolg der rauchenden Jugendlichen.
Auswirkungen des Tabakkonsums auf die Gesundheit [Bearbeiten]
Ab der Mitte des
20. Jahrhunderts wurde die starke Gesundheitsschädlichkeit des Rauchens allgemein bekannt.
Die Gesundheitsgefahren durch Rauchen sind sowohl
epidemiologisch als auch durch biochemisch-molekularbiologische Untersuchungen zweifelsfrei belegt. Tabakrauch enthält
einige tausend Stoffe, von denen viele, wie das
Benzol, bereits für sich genommen
krebserregend sind. Das im Tabakrauch enthaltene Benzo(a)-pyren schädigt das für die Krebsabwehr zuständige
Gen p53.
Das Einatmen von
Tabakrauch ist unter anderem ein gesicherter Risikofaktor für
- verschiedene Arten von Krebs (wie Rachen-, Kehlkopf-, Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs, Nieren und Blasenkrebs)
- Asthma
- erektile Dysfunktion (Potenzstörungen bis hin zur Impotenz)
- Schlaganfall
- Gefäßverstopfungen in den Extremitäten (periphere arterielle Verschlusskrankheit), umgangssprachlich Raucherbein oder Schaufensterkrankheit genannt, sowie das Winiwarter-Buerger-Syndrom (Thrombangiitis obliterans), eine seltene, meist bei jungen männlichen Rauchern auftretende Gefäßentzündung.
- das Auftreten von Aneurysmata (lokale Aussackungen der Blutgefäße mit der Gefahr des Reißens und daraus resultierender innerer Blutungen)
- Chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD, umgangssprachlich "Raucherhusten"), Lungenemphysem, chronische Bronchitis und andere Lungenerkrankungen
- chronischen Zahnfleischschwund (Parodontitis)und andere Zahnfleischerkrankungen
- Bauchspeicheldrüsenkrebs und chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis)
- koronare Herzkrankheit und den daraus resultierenden Herzinfarkt
- eine Schwächung des Immunsystems und damit verbundene leichtere Infektion von Krankheiten (z.B. Rhinitis)
- Verzögerte Wundheilung, Misserfolg bei Zahnimplantaten
- Langfristiges Rauchen verringert irreversibel die Leistungsfähigkeit des Gehirns (Biol Psychiatry. 2005 Jan 1;57(1):56-66).
Hinsichtlich des relativ erhöhten Risikos führen die Krebserkrankungen, gefolgt von den Magen- und Darm-Geschwüren, den chronischen Lungenerkrankungen und den Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit Abstand an erster Stelle steht der
Lungenkrebs: 90% der Lungenkrebspatienten, aber je nach Altersgruppe, Geschlecht und Population nur etwa 25 bis 35 Prozent der Normalbevölkerung sind Raucher.
Was dagegen die absolute Häufigkeit als Todesursache angeht, stehen Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch vor den Krebserkrankungen. Die durchschnittliche
Lebenserwartung von Rauchern ist im Vergleich zu Nichtrauchern um etwa zehn Jahre geringer. Allein in Deutschland sterben jedes Jahr über 110.000 Menschen an den Folgen des Rauchens – jeden Tag über 300. Studien, die Hinweise auf einen möglichen Schutz vor
Alzheimer und anderen
Demenzerkrankungen durch das Rauchen ergeben hatten, gelten mittlerweile als widerlegt.
Auch die verbreitete Annahme, Zigaretten mit reduziertem Nikotin- und Teergehalt seien harmloser als „normale“ Zigaretten ist mittlerweile hinreichend widerlegt. So konnte gezeigt werden, dass das von den so genannten Light-Zigaretten ausgehende Gesundheitsrisiko genauso hoch ist, wie das der Zigaretten mit höherem Teer- und Nikotingehalt (British Medical Journal, Bd. 328, S. 72) - aus diesem Grund ist die Verwendung solcher für den Konsumenten irreführender Begriffe wie "light" in der EU seit
2003 untersagt. Darüberhinaus belegt eine aktuelle Studie, dass Rauchern von Light-Zigaretten das Aufgeben des Tabakrauchens sogar erheblich schwerer fällt, als Rauchern von Zigaretten mit höherem Teer- und Nikotingehalt (
Quelle).
Beim Passivrauchen ist ebenfalls eine Gesundheitsschädigung durch Tabakrauch nachweisbar; überdies lassen sich Nikotin und unzählige weitere metabolische Giftstoffe aus dem Tabakrauch noch nach Monaten im Haar bzw. im Körper und im Urin nachweisen. Radioaktivität [Bearbeiten]
Eine weitere Gefahr für die Gesundheit geht von radioaktiven
Isotopen aus, die deswegen im Zigarettenrauch enthalten sind, weil die Blätter der Tabakpflanze
Trichome mit einem Durchmesser und einer Struktur besitzen, die mit
radioaktiven Isotopen besetzte Staubteilchen besonders gut aus der Luft herausfiltern.
Einige Wissenschaftler vertreten die Meinung, dass eine Strahlendosis von 80
rem (800 m
Sv), die ihres Erachtens ein durchschnittlicher Raucher in zehn Jahren aufnehmen soll, zu bösartigen Tumoren führen könne. Für die Bevölkerung ist ein Grenzwert von einem mSv pro Jahr gesetzlich festgelegt.
Beim Rauchen einer Zigarette werden 0,04 bis 0,1 pCi Polonium 210 freigesetzt und in der Lunge abgelagert.
Feinstaub [Bearbeiten]
Durch Zigarettenrauchen entsteht
Feinstaub, der besonders in geschlossenen Räumen eine hohe Konzentration erreichen kann. Da dieser Feinstaub als krebserregend (
karzinogen) gilt, geht von ihm eine besondere Gesundheitsgefährdung aus.
Beim Rauchen von
Filterzigaretten werden feinste Staubpartikel aus dem Filter mitinhaliert.
Na dann raucht auf den schreck erst mal eine 