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Wo sind RAF+UdSSR geblieben ?

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ophi
Alt 08.03.2007, 21:24   #1
Standard Wo sind RAF+UdSSR geblieben ?

PROVOKATION :
Hätte der der Herr Ackermann bei seinem Prozess das Victory Zeichen gemacht , gäbe es die R A F noch ? - oder seine Millionen für Security verwendet um nicht dasselbe Schicksal des Herrn Schleyer zu erleiden ? Wäre die U S A im Irak einmarschiert , hätte die UdSSR noch ihre alte , abschreckende Power ?
Ist nicht die Balance der Abschreckung für uns dazwischen angenehmer als das das Fehlen des Gegengewichtes einer Seite der Extremisten ?
 
 
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Roter_Drache
Alt 08.03.2007, 22:15   #2
Standard

ich hab jetzt den text 5 oder 6 mal gelesen und er ergibt immer noch keinen sinn.
 
 
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Morris
Alt 08.03.2007, 22:29   #3
Standard

Naja, so schlimm isses ja nich .

Aber ich würde die Fragen bzw. die suggerierten Antworten negieren *g*.

Ist nicht die Balance der Abschreckung für uns dazwischen angenehmer als das das Fehlen des Gegengewichtes einer Seite der Extremisten ?
Das war/wäre nur scheinbar angenehm. In den 60ern und den 80ern hatten die Menschen berechtigte Angst vor einem vernichtenden Atomkrieg, hinzu kamen freiheitlich fragwürdige Gesetze wie etwa in den 50ern in den USA (McCarthy) und in den 70ern auch bei uns (durch die RAF). Auch heute gibt es zwar wieder solche Gesetze mit anderen Vorwänden, aber Angst vor einem Atomkrieg hat heute wohl keiner mehr. Auch den Leuten in den Ostblockländern ist vorerst mit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs geholfen; schließlich sind sie jetzt auch befreit (bis auf Weißrussland *g*). Kurzum: Der Zusammenbruch der UdSSR war gut und wichtig, auch wenn dadurch nicht weniger schlimme Probleme zutage traten. Aber man muss ja nicht ein Übel ertragen, nur weil man denkt, alles folgende, ohne es zu wissen, wäre schlimmer.
 
 
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ophi
Alt 08.03.2007, 23:13   #4
Standard

Skinni.: Ich habe immer noch das Bild der Waage vor mir...
Wenn du an einem Arm ein Gewicht hängst , musst du auf der anderen Seite ausgleichen.D.h. für mich : die USA in ihrer Imperial-Sucht hat kein Regulativ mehr - der Kapitalismus auch nicht . Wir stehen in der Mitte und wir kippen , wenn eine Seite nachgibt .
 
 
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Rohen
Alt 08.03.2007, 23:38   #5
Standard

Ich denke ophi hat schon einwenig Recht.
Es gibt einfach keinen der dem Imperialismus und dem
Kapitalismus einhalt gebietet.
Für mich geht unsere Gesellschaft dadurch den Bach runter ...
Sie kippt eben. Wie eine Waage mit nur einem Gewicht auf einer Seite.
 
 
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Cobain
Alt 09.03.2007, 00:45   #6
Standard

Ich glaube ich verstehe was Du meinst,jedoch würde ich nicht sagen dass es wegen dem Untergang der UDSSR kein Gegengewicht mehr für die USA gibt,ich denke es war damals auch nicht nur ein Gegengewicht sondern eine Verbissene ernstzunehmende und noch imperealistischere Gefahr und somit ist es ganz gut dass einer von beiden nun die Oberhand hat und ich bin da doch froh dass es die USA geworden sind.

Und zum Gegengewicht heute:Nur weil es kein offensichtliches Wettrüsten oder einen starken ernstzunehmender USA Hasser gibt heisst das nicht dass es keinen Ausgleich der Mächte gibt, die USA sind wohl noch Wirtschafts und Militärmacht Nr.1 jedoch sehe ich vor allem China und ich denke es dauert nichtmehr lange und China wird Militärisch sowie Wirtschaftlich sehr bald das Gegengewicht der USA sein.

Und zum Kapitalismus, was will man machen, das Geld wieder abschaffen ? Die Welt ist so wie sie ist und da wird keine Gruppe Rebellen oder ein paar Punks etwas dran ändern können, ausserdem muss man auch die positiven EIgenschaften dieses Systems sehen, das Geld ist ein ungeheurer Schutzmechanismuss, die andere Frage ist ob wir diesen ohne die Existenz von Geld bräuchten, aber dass werden wir wohl nie herausfinden.

Cobain
 
 
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Bi-Zar
Alt 09.03.2007, 13:36   #7
Standard

Die Existenz der UdSSR hat die Kriege in Korea, Vietnam und Afghanistan nicht verhindert.

Dem ersten Irakkrieg hat die UdSSR sogar zugestimmt.
 
 
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DerAssie
Alt 09.03.2007, 14:57   #8
Standard

Ich frag Mich auch wieso nie jemand auf breiter Front nebst zu meckern die Systemfrage stellt und auch bereit ist den Weg mitsamt seiner Hürden zu gehn
Es scheint leider nur eine absolute Minderheit zu sein die das System überwinden will mitsamt der Vor aber auch Nachteile, die anderen ergeben sich lieber in ihr da sein als Opfer Lämmer
 
 
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Rohen
Alt 09.03.2007, 15:29   #9
Standard

Du weißt doch ... der Mensch geht (in der Regel) den Weg
des geringsten Widerstandes.
Aber -> Es gibt eben Ausnahmen.
Ich hasse diesen Kapitalismus unseres Systems!
Jeder ist auf seinen Vorteil aus und !Egoismus! ist
heutzutage eine Charakterstärke ...
Der Mensch ansich (meiner Meinung nach)
geht total unter. Er allein zählt nicht mehr.
Man wird geboren - lern und arbeitet bis man nicht mehr kann
und dann - ist man alt und bekommt kurz vor seinem Tod mit,
dass man sein ganzes Leben "verlebt" hat.
Doch, dann ist es zu spät.

Halt einfach shice!
 
 
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OrionX
Alt 09.03.2007, 18:48   #10
Standard

wenns dieses system nicht gäbe, glaubst du du hättest ein lockereres Leben? Wohl kaum, dann würdest du um jeden mist noch schlimmer kämpfen müssen, und nicht mehr nur um einen arbeitsplatz, davon wirst du träumen dein geld verdienen zu dürfen.

Kommunismus ist auch nicht besser, da haben alle das gleiche, was ungerecht ist, da einige leute mehr arbeiten und andere weniger. Schön enteignet zu werden oder?

Aber was willst du ändern? gib gute vorschläge und mecker nicht. Sei ausserdem dankbar, dir gehts verdammt gut, im gegensatz zu leuten in afrika oder südamerika.

Ausserdem finde ich es infam, die Udssr wieder herbeizuwünschen. 2 Atommächte gegeneinander ist das letzte was ein planet gebrauchen kann, ausserdem haben mehr leute unter beiden systemen und ideologien gelitten. Auch terror seitens der RAF zurückzuflehen ist infam.
 
 
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ophi
Alt 10.03.2007, 07:10   #11
Standard

ich flehe gar niemand zurück.Nur vermisse ich eine Beschränkung der Allmacht der Angesprochenen (Bush+Ackermann).Wenn mein Gegner mächtig ist überleg ich mir , wie weit ich ihn provozieren kann .Es liegt nicht an der Atommacht ,OrioX .Pakistan und Indien sind ständig im Konflikt ohne die Bmbe ein zu setzten...
 
 
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sailor
Alt 12.03.2007, 16:57   #12
Standard

Zitat von Rohen:
Ich hasse diesen Kapitalismus unseres Systems!
Jeder ist auf seinen Vorteil aus und !Egoismus! ist
heutzutage eine Charakterstärke ...
Wenn nun jeder, der nach diesen Prinzipien und Überzeugungen lebt, dies nach außen darstellen würde...
Ich denke da an "Der Herr der Ringe". Häßlich = böse und egoistisch. Noch hässlicher= noch böser und noch egoistischer...und so weiter.

Da stelle man sich mal die eigenen Familienmitglieder, Verwandten, Bekannten, Nachbarn, Klassenkameraden, vielleicht auch Freunde vor....
...und zuletzt wage man den Blick in den Spiegel.
In welcher "Gesellschaft" befänden wir -jeder einzelne- uns dann???

Edit:

Die Grausamkeit oder auch Menschenfreundlichkeit des Kapitalismus liegt in der Hand der Menschen. Er ist sozusagen der Hammer zum Häuserbauen oder zum Einschlagen des Schädels. Es liegt an uns allen, was daraus wird. An jedem einzelnen.

Gegengewichte? Die hat es gegeben und wird es wieder geben. Gelegentlich erledigt sich auch ein Staatsmann oder System selbst. Siehe das alte Rom.
Ob die Gegengewichte angenehmer sind? Ich denke in den genannten Beispielen weniger. Auch nicht schwer "genug" in genannter Hinsicht. Aber grundsätzlich denke ich, daß solche Gegengewichte durchaus ihren Zweck erfüllen.

Das eigentliche Problem ist schon definiert worden: Der Egoismus=Selbstsucht.
Nur: Das ist ein Problem, das in jedem einzelnen Menschen vorherrscht. Staaten, Banken, Konzerne und Organisationen bestehen aus Menschen und werden von Menschen geführt. Deshalb herrscht auch dort dieses Problem.
Wenn wir nun über Gegengewichte nachdenken, dann sollten wir uns fragen:

Was ist das Gegengewicht zum Egoismus in uns...Und woher wollen wir dieses nehmen???

Geändert von sailor (12.03.2007 um 17:33 Uhr).
 
 
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Rohen
Alt 12.03.2007, 17:38   #13
Standard

Das Gegengewicht ist Nächstenliebe, würde ich sagen
und das nicht nur bei Freunden und Familie sondern unter
allen Menschen.
Ich wollte vorhin nicht nur den Egoismus ansprechen,
sondern auch das Handeln mancher Menschen.
Bsp. ein "Penner" läuft über den Marktplatz, sehr geschwächt
und abgemagert. Plötzlich fällt er auf den Boden und
rührt sich nicht mehr. Ca. 20 - 30 Leute laufen an ihm
vorbei und glotzen ihn an. Aber keiner hilft.
Bis 4 voneinander unabhängige Leute ihm aufhelfen.
Ich hab dem Mann damals aufgeholfen und ihm sogar
mein vorher gekauftes Baguette gegeben.
Was denkt ihr wie dankbar er war. (und er hatte keine Alk-Fahne)
Es sind in diesem Bsp. glaub ich die Vorurteile und
der Gedanke immer eine Gegenleistung zuverlangen.
(Wenn ich ihm helfe - Hätte er mir auch geholfen?)

Und ich denke, dass an solchen Dingen zu einem großen Teil
der Kapitalismus daran Schuld ist. Die Menschen werden immer
verdorbener je älter sie werden, bis die Einsicht kommt.

Vielleicht bräuchten wir einen 2. Jesus ......
 
 
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OrionX
Alt 12.03.2007, 20:07   #14
Standard

Ich würde sagen, du kriegst automatisch für alles eine gegenleistung was du tust. Wie die aussieht ist dann die Frage. Manchmal dauert es auch ein wenig bis man die bekommt, und es ist auf keinen fall immer geld.

sailor hat recht, egoismus ist in allen von uns, er ist uns sozusagen angeboren. Genauso wie das jammern groß ist, warum keiner hilft, wenn man mal selber in Not ist. Was juckt auch einen Millionenschweren Siemens Manager wenn ein Familienvater sein Haus verkaufen muss, weil er es nach seiner entlassung nicht mehr bezahlen kann? sailor hat auch mit der aussage recht das es an den Menschen liegt, ob Kapitalismus gut oder böse ist.
 
 
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sailor
Alt 12.03.2007, 23:00   #15
Standard

Zitat von Rohen:
Das Gegengewicht ist Nächstenliebe, würde ich sagen
und das nicht nur bei Freunden und Familie sondern unter
allen Menschen.
So ist es.

Zitat von Rohen:
Es sind in diesem Bsp. glaub ich die Vorurteile und
der Gedanke immer eine Gegenleistung zuverlangen.
(Wenn ich ihm helfe - Hätte er mir auch geholfen?)
»Ihr wisst, dass es heißt: Liebe deinen Mitmenschen; hasse deinen Feind. 44 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für alle, die euch verfolgen. 45 So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel.
Denn er lässt seine Sonne scheinen auf böse Menschen wie auf gute, und er lässt es regnen auf alle, ob sie ihn ehren oder verachten.

46 Wie könnt ihr von Gott eine Belohnung erwarten, wenn ihr nur die liebt, die euch ebenfalls lieben? Das tun auch die Betrüger!
47 Was ist denn schon Besonderes daran, wenn ihr nur zu euresgleichen freundlich seid? Das tun auch die, die Gott nicht kennen!
48 Nein, wie die Liebe eures Vaters im Himmel, so soll auch eure Liebe sein: vollkommen und ungeteilt.«

(Jesus Christus in Matthäus 5,43-48;
siehe auch http://www.biblegateway.com/passage/...35;&version=54; ->Lukas 6,27-35)

Geändert von sailor (13.03.2007 um 09:57 Uhr).
 
 
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Rohen
Alt 13.03.2007, 06:14   #16
Standard

Prima Sailor! Das meine ich!!!
 
 
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Sivar
Alt 13.03.2007, 20:51   #17
Standard

Also das Thema ist ja vielleicht ne Diskussion wert, aber dann doch bitte mit eigenen Worten und mehr als einem Satz, zumal der Sachverhalt doch sehr komplex sein kann.

Ich kann weder an der UDSSR noch an der RAF was Gutes erkennen, und zwar hauptsächlich deswegen, weil der Zweck eben nicht immer die Mittel heiligt. Wer für seine Ideale tötet (RAF), hat sich in meinen Augen von vornherein disqualifiziert, und ein kommunistisches Regime, unter welchem die Bürger tausende Hungertode sterben, weil statt dessen riesige Summen für Rüstung ausgegeben werden (müssen), würde ich auch nicht befürworten - egal welchen Vorteil ein eventuelles Gleichgewicht der Kräfte theoretisch bringen könnte.
 
 
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OrionX
Alt 13.03.2007, 21:14   #18
Standard

Du hast die Gulags vergessen. Die überhaupt nicht egoistisch waren. Und auch überhaupt keine billigen zwangsarbeitskräfte waren. Und natürlich die Zwangsarbeit. Die haben aber alle gerne gemacht. Und so. Ja. Das war toll. Jeder hatte gleich viel. Nämlich kaum was. Und so.

Findet jemand da den Fehler? Tolles System.
 
 
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Rohen
Alt 13.03.2007, 21:33   #19
Standard

Darum geht es doch hier eigentlich garnicht.
Es dreht sich doch hauptsächlich um das Verhindern von
Willkürherrschaft. Was z.Bsp. die USA ja am besten demonstriert.
Eben diese Balance der Welt und diese kippt ständig.
Ob nun zur negativen oder positiven Seite, sei dahin gestellt.
Jeder interpretiert in die Wörter "Positiv" o. "Negativ"
seine eigenen Vorstellungen von gut und schlecht.
Deshalb hat jeder seine eigene Meinung zu diesem Thema.
Es hat sich nun, trauriger Weise, auf die UdSSR und die R.A.F
fest gefahren. -> Siehe Thema

Es hätte vielleicht anders lauten sollen?!
 
 
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Morris
Alt 13.03.2007, 21:40   #20
Standard

Die USA sind sicher keine Friedensbringer, aber als die schlimmsten Imperialisten würde ich sie jetzt auch nicht betrachten. Und, wie schon gesagt, in einer kapitalistischen Welt ist das Geld ein guter und wichtiger Regulator, man beachte nur die immensen Kosten, die täglich für das Militär aufgebracht werden müssen; das kann doch nicht ewig so weitergehen, was es aber bei wahnwitzigen Herrschaftsansprüchen der USA müsste. Wichter noch als das Geld ist aber das Wiedererstarken Russlands sowie der Aufstieg Chinas. Da wird in Zukunft sicher noch einiges auf die USA zukommen.
 
 
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Sivar
Alt 13.03.2007, 21:52   #21
Standard

Ok, überlegen wir mal... wann hatten wie das letzte Mal so eine Art Balance? Als es die UDSSR noch gab - soweit richtig. Aber um welchem Preis? Jetzt ohne konkret auf USA oder UDSSR eingehen zu wollen, eine Balance geht in der heutigen Welt immer einher mit Wettrüsten, denn kein grösserer Staat der Welt ist so naiv, egal bei welcher Wirtschaftskraft ohne militärische "Argumente" auf Gleichberechtigung zu hoffen.

Der kalte Krieg hat jedoch abermillionen von Menschen in ständiger Angst leben lassen, dass der Konflikt eines Tages eskalieren könnte. Die Folgen wären eine üble atomare Verseuchung der Erde und zu allererst die Unbewohnbarkeit grosser Teile Deutschlands gewesen. Nun waren Atomwaffen damals aber noch Kinderspielzeuge im Vergleich zu dem, was heutzutage möglich ist.

Ergo: Ein kalter Krieg wäre noch viel bedrohlicher als er damals schon war, beide Seiten leiden unter dem Wettrüsten (vor allem aber die ärmere), und dass nun nicht mehr Deutschland, sondern (süd-)östlichere Länder ein Fadenkreuz auf der Stirn haben, macht die Sache auch nicht besser. Ich lebe also bei aller Antipathie gegen imperialistisch handelnde Staaten lieber mit einer einseitigen Dominanz. Am Ende wird sowieso die Gerechtigkeit siegen... jede grosse Weltmacht ist bisher ua aufgrund ihrer überschwänglichen Arroganz zugrunde gegangen.

Und btw @Rohen: Du musst nicht am Ende jeder Zeile im Texteingabefeld <Enter> drücken, der Zeilenumbruch funktioniert ganz gut automatisch... dh einfach wie in Word/Writer am Zeilenende weiterschreiben .
 
 
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ophi
Alt 14.03.2007, 08:03   #22
Standard

Rohen kann mein (zugegeben plakativ aufreizend ) vereinfachendes Bild nachvollziehen.Ich bin natürlich auch gegen Gulags und kalten Krieg , bzw.die Ermordung von Wirtschaftsbossen und ihrer Beschützer.Dennoch , denke ich würde ich mir wünschen , dass die Mächtigen der Gegenwart sich ihre Aktionen besser überlegen würden , wenn sie stärkere Gegner hätten.Ein Herr Ackermann würde sich m.E.nicht trauen das Victory zeichen , fies grinsend in die Kameras zu halten , wenn ein gewaltbereiter C.Klar ggfs dadurch provoziert ihn ins Fadenkreuz nehm,en könnte....
 
 
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sailor
Alt 14.03.2007, 10:02   #23
Standard

Zitat von Sivar:
Am Ende wird sowieso die Gerechtigkeit siegen... jede grosse Weltmacht ist bisher ua aufgrund ihrer überschwänglichen Arroganz zugrunde gegangen.
Sehr richtig. Man denke etwa an Babylonien. Sie waren einmal sozusagen Weltmacht. Jetzt existiert nicht einmal mehr die Stadt Babylon, sie ist nur noch eine Ausgrabungsstätte -etwa 90km südlich von Bagdad im heutigen Irak. Relikte des Prunks können wir uns u.a. etwa in Berlin auf der Museumsinsel ansehen http://de.wikipedia.org/wiki/Ischtar-Tor
http://commons.wikimedia.org/wiki/Im...of_Babylon.jpg
http://www.medienwerkstatt-online.de...id=5091&edit=0
http://www.medienwerkstatt-online.de...id=5089&edit=0
Übrigens, die Prophetie Jeremias (wirkte etwa 627 bis 587 v. Chr. in Jerusalem) dazu ist interessant, denn so ist es eingetroffen:
http://www.biblegateway.com/passage/...39;&version=54; Das ist aber nur ein Auszug, wer möchte, kann das ganze vollständig und detaillierter nachlesen.
Auch von den Assyrern ist dort -angeschnitten- die Rede. Ihnen ist es ähnlich ergangen, auch sie waren einmal die führende Macht. Auch dafür gibt es entsprechende Prophetien.


Die Frage ist dann halt nur: Wie lange währt diese Arroganz eines Landes? Darüber lässt sich nur spekulieren. Eines weiß ich aber sicher: Ich möchte nicht in dieses Boot steigen, um damit unterzugehen.
Deshalb wäre absolute Distanz zu vielen Verhaltensweisen Amerikas extrem sinnvoll: Weder fette Autos und Protzerei, noch Energieverschwendung, noch das neg. Umweltverhalten, noch die wirtschaftliche Ausbeutung anderer Länder, noch die Wirtschaftshörigkeit, noch die Verstrickung von Wirtschaft und Staat, noch die Geheimdienstaktionen, noch die Folterungen, noch die Heuchelei, ...., etc..
Bei weitem nicht alles, was von dort zu uns herüberschwappt ist gut. Erst recht nicht eine -auch keine indirekte- Beteiligung am Krieg in irgendeiner Form. Das sollte man jedem/r etwas "schlüpfrigen" Politiker/in vielleicht ebenso nahelegen....

Edit:
Immer auf "good friend" zu machen für eigene Vorteile ist bedauerlich und Rückgratlos und führt letztlich womöglich zum gemeinsamen Untergang oder wenigstens in gefährliche Nähe der Havarie. Denn Amerika ist nicht wirklich der "good friend", weder Deutschlands noch der Welt, sondern eher der "big brother" http://www.globalbrutal.net/, wohlgemerkt intensivst selbstsüchtig auf eigene Interessen bedacht.

Geändert von sailor (14.03.2007 um 15:47 Uhr).
 
 
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OrionX
Alt 16.03.2007, 13:04   #24
Standard

Ich glaube kein Land ist so wirklich der Good Friend irgendeines anderen Landes. Man hält sich immer hintenrum eine möglichkeit parat es zu stoppen, falls es zur bedrohung wird. Siehe Hitler und Mussolini, in der Öffentlichkeit und der Nazipropaganda immer einen auf gute freunde gemacht und hintenrum mochte man einander nicht (naja, hitler mussolini evtl schon)

Zitat von Mussolini
"Ich kenne Hitler, ein unerträglicher Schwätzer." - Nach Hitlers Besuch 1934
Nicht nur Babylon ist ein gutes Beispiel für Sivars aussage. Gucken wir uns die Weltmächte doch mal an:

Rom - Untergegangen im eigenen Zwist

Das Osmanische Reich - Untergegangen weil man einfach in seinem großreich ausgeharrt hat und im 1. Weltkrieg keine Kraft mehr hatte die Feinde aufzuhalten

Das Britische Imperium - Untergegangen weil man den Unabhängigkeitsdrang der kolonialisierten Völker nicht mehr aufhalten konnte, ein zu kleines Land tanzte auf zuvielen Hochzeiten.

Deutsches Kaiserreich - Untergegangen in der Arroganz und in der Familienpolitik des Kaisers (teilnahme am 1. Weltkrieg)

Grossdeutsches Reich (die paar jahre unter hitler wo es noch funktionierte) - Untergegangen im Größenwahn der Nazis

UDSSR - Zum Glück relativ unblutig aufgelöst.
 
 
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puschkin
Alt 15.06.2007, 16:52   #25
Standard

doch ich muss ophi in teilen zustimmen
es steht außer frage die raf waren verbrecher
aber die politiker damals hätten sich wahrscheinlich zweimal überlegt so mit dem volk umzuspringen wie sie heute tun
sorry aber sone kleine terrorzelle gegen allzu mächtige wäre vll eine gesunde abwechslung
schön dass das thema mal angesprochen wurde
 
 
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