</font><blockquote><table width="500"><tr><td><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr size="3" color="#666699"><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"> Obwohl sich der CSU-Vorsitzende und Kanzlerkandidat Stoiber bei seiner zwei Stunden und 27 Minuten dauernden Rede sichtlich bemüht, allzu scharfe Töne nach Art des bayerischen Bierzelt-Wahlkampfes zu vermeiden, macht das Publikum die Halle zur Fankurve mit den Gesängen aus der Fußball-Welt: "Oh, wie ist das schön, oh, wie ist das schön, so was hat man lange nicht gesehen" und "Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin" schallt es durch den Saal.
</font><hr size="3" color="#666699"></td></tr></table></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"></font><blockquote><table width="500"><tr><td><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr size="3" color="#666699"><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"> Das Saallicht verdunkelt sich, über eine riesige Leinwand läuft ein Film mit viel Weichzeichner und Gegenlicht: Stoiber und der amerikanische Präsident, Stoiber und der russische Präsident, Stoiber mit 400 Stundenkilometern im Transrapid. Dann sein realer Einzug, von ganz hinten, einmal längs durch die Halle, bis ganz nach vorn, zu den Klängen des sich immer wiederholenden Defiliermarsches. </font><hr size="3" color="#666699"></td></tr></table></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"></font><blockquote><table width="500"><tr><td><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr size="3" color="#666699"><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"> Dabei gelingt es ihm, seine Motivation für die Kanzlerkandidatur in bislang nicht gehörter Eindringlichkeit zu erläutern, und er nimmt dafür sogar in Kauf, als wahrscheinlich erster bayerischer Ministerpräsident das Wort "Machtgeilheit" in den Mund zu nehmen. "Ich habe niemals", ruft er also mit ganz offensichtlich nicht gespielter Erregung seinem lauter werdenden Publikum zu, "aus Machtgeilheit an den Toren des Kanzleramtes gerüttelt. Was ich will, ist meinem Vaterland dienen!" Der Saal versteht die Anspielung auf eine Episode aus Gerhard Schröders frühen Bonner Jahren und brüllt vor Vergnügen.
Stoiber wiederholt dieses nicht im Manuskript vorgesehen Motiv mehrmals an verschiedenen Stellen und genießt die Reaktionen des Publikums. Und es gibt noch einen zweiten Satz, den Stoiber bereits bei seinem Wahlkampfauftakt in Frankfurt verwendet hatte und nun abermals mit besonders großem Erfolg beim Publikum spontan einbaut: "Ich sage Ihnen, ich bin stolz darauf, seit 34 Jahren mit meiner Frau verheiratet zu sein!" </font><hr size="3" color="#666699"></td></tr></table></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"></font><blockquote><table width="500"><tr><td><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr size="3" color="#666699"><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif"> Nach dem Ende seiner Rede wird Stoiber verabschiedet von CSU-Generalsekretär Goppel, der den Saal nach der Art eines Frage-Antwort-Gesangs aus einem amerikanischen Gospel-Gottesdienstes weiter aufzupeitschen versucht: "Kann dieser Mann überzeugen?" - "Jaaa!" brüllt das Publikum. "Muß dieser Mann Bundeskanzler werden?" - "Jaaa!" brüllt das Publikum, und so geht es eine Weile hin und her </font><hr size="3" color="#666699"></td></tr></table></blockquote><font size="2" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Wollt ihr den totalen Krieg ? ...
also bitte, klar das is bayern am aschermittwoch, aber dieser mann will mit solchen methoden kanzler werden.
sind wir hier in den USA ?
kann er irgendwas im wahlkampf ausser auf schröders privatangelegenheiten rumreiten ?
*dummrumquote* Quelle:
www.faz.de
ich frag mich wirklich, wie blöde die leute eigentlich sein können.
sieht das aus wie ein seriöser wahlkampf mit themen ?
bleib in bayern edmund...
*wegrenn*