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Politische Gesinnung

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Umfrageergebnis anzeigen: Welche Partei würdet ihr am ehesten wählen?
SPD 7 15,56%
CDU/CSU 5 11,11%
Die Grünen 12 26,67%
FDP 7 15,56%
rechte Alternative 3 6,67%
linke Alternative 6 13,33%
ich wähle gar nicht 5 11,11%
Teilnehmer: 45. Diese Umfrage ist geschlossen

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hackvresse
Alt 17.07.2004, 01:58   #1
Standard Politische Gesinnung

In anbetracht landesweiter politischer Unzufriedenheit hätte ich gerne von euch erfahren, welche Parteien oder gar Gesellschaftsordnungen (e.g. Sozialismus, Kapitalismus etc.) ihr befürwortet.

In diesem Forum war es zumindest vor zwei Jahren noch so, dass die überwiegende Mehrheit SPD wählte. Vielleicht hat sich dies im Zeitalter der Reformen hin zu anderen Parteien oder gar zum Nichtwählen verschoben..
 
 
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DasGuteP
Alt 17.07.2004, 12:30   #2
Standard

Seit ich denken kann hat unser ehemaliger Bundeskanzler Hr.Dr. Kohl eine imense Anziehungskraft auf mich ausgeübt und daher zieht es mich auch Urnentechnisch immer zur Union.

Seit ich das Buch von Jürgen W. Möllenmann gelesen habe bin ich auch FDP Symphatisant.

Sein Tod hat mich bestürzt.
 
 
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rattenjunge
Alt 17.07.2004, 13:36   #3
Standard

klar das kohl eien anziehungskraft auf dich ausübte... bei der masse.
sowas nennt sich GRAVITATIONSGESETZ!

möllemanns selbstmord fand ich im grunde sehr lustig (mal abgesehen davon dass man sowas nich lustig finden sollte), zumal ich den einen tag vorher noch im landtag gesehen hatte...

was das system angeht:
ich denk mal, dass unsere marktwirtschaft am ende ist. man bräuchte einen systemwechsel. wenn ich mir angugge, was bisher unter dem namen "sozialismus/kommunismus" veranstaltet wurde, muss ich aber sagen, dass sowas keine alternative ist (alelrdings find ich grade die theorien von marx sehr interressant. auch deshalb, weil seine voraussagen über die entwicklung des kapitalistischen systems, sehr treffend sind).
ich wär für eine marktwirtschaft, mit sozialistischem charakter. z.B. genossenschaften, also beteiligung der arbeiter an den gewinnen ihres unternehmens. abschaffen/starke regulierung des aktienmarktes usw. ...

*edit*
ich hab für "linke alternative" gestimmt, da die grünen meiner meinung nach zu viele ihrer ideale aufgegeben haben. im endeffekt würd ich aber grün wählen, da ich keine "linke alternative" kenne, die bisher eine rolle spielen kann und eine schwarze regierung meiner meinung anch auf jedenfall evrhindert werden muss...
 
 
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hackvresse
Alt 17.07.2004, 14:00   #4
Standard

Seit ich denken kann hat unser ehemaliger Bundeskanzler Hr.Dr. Kohl eine imense Anziehungskraft auf mich ausgeübt und daher zieht es mich auch Urnentechnisch immer zur Union.
Man sollte sicherlich nicht an einem Ex Bundeskanzler festmachen, welche Partei man wählt. Ich wähl ja auch nicht SPD nur weil Willy Brandt mal Kanzler war


ich wär für eine marktwirtschaft, mit sozialistischem charakter. z.B. genossenschaften, also beteiligung der arbeiter an den gewinnen ihres unternehmens. abschaffen/starke regulierung des aktienmarktes usw. ...
Ein edler Gedanke...wohl aber auch niemals durchzusetzen gegen das Kapital.
 
 
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Registrierter PPler
Anonymisierungsmodus aktiv!
Alt 17.07.2004, 23:26   #5
Standard

also ich wähl nach wie vor SPD (und ansonsten PDS).

die reformen die sie gemacht haben, hätte jede Partei an der Stelle machen müssen, und jede partei wäre dann der buhmann gewesen. die spd macht sich jetzt halt die finger dreckig und holt uns aus der scheiss raus in die uns die cdu jahrelang davor gestürzt hat.

natürlich schmeckt mir vieles nicht was da so refomiert wird, aber da kann die spd reichlich wenig dafür. da wird sie mir eher sympatisch das sie es mal durchzieht.

ausserdem hat der schröder gg merkel und steuber tausend symapthie pluspunkte.
 
 
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Sonic
Alt 17.07.2004, 23:40   #6
Standard

Ich wähle die SPD, weil in diesem Land, die Großkapitalisten immer mehr politische Entscheidungen treffen, während der kleine Mann die Zeche zahlen muss. Die Bonzen müssen jetzt mehr als früher zur Kasse gebeten werden, um somit den Kleinbürger zu entlasten.
 
 
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Groasa
Alt 18.07.2004, 00:06   #7
Standard

Ich bin CSU-Wähler.

Das soziale System ist schon nicht schlecht, wird aber in der heutigen Zeit viel zu viel ausgenützt.

Wer heute noch arbeiten geht und richtig Geld verdient muss sehr viel davon abgeben um andere durchzufüttern die einfach zu faul sind um zu arbeiten.
Der Arbeitende wird dadurch bestraft.
 
 
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Sonic
Alt 18.07.2004, 00:15   #8
Standard

@Groasa

"Wohnort: Nähe München" ja das sagt schon alles

Dein Wahlverhalten lässt sich durch den Massengruppenzwang welcher an den Bierrunde - Stammtischen (in ganz Bayern) zum Tragen kommt erklären.
 
 
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Groasa
Alt 18.07.2004, 00:19   #9
Standard

Du glaubst also dass ich mir in meinem Verhalten beinflussen lasse! Naja, wenn du das sagst dan wird es schon so sein.

Wir hier in Bayern fahren seit Jahren sehr gut mit der CSU. Nicht umsonst ist Bayern das wirtschaftsstärkste Bundesland.

Viele würden ja auch lieber Arbeiten wenn sie von ihrem Lohn/Gehalt etwas mehr mit nach hause nehmen könnten!
 
 
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PowerWapiti
Alt 18.07.2004, 00:48   #10
Standard

ich würde wohl CDU und FDP wählen.
Die grünen auf keinen Fall
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 18.07.2004, 00:49   #11
Standard

Original geschrieben von Drill Sergeant


"Wohnort: Nähe München" ja das sagt schon alles

Ui, toller Beitrag, Sarge!

Ich wohn übrigens auch im Süden, nicht nur in der Nähe sonder richtig in München drin...

backto: topic
Ein paar angesprochene Sachen kann ich total unterstreichen: Man kann das System ausnutzen und an vielen Stellen ist der Umgang mit Geld nicht wirklich verantwortungsvoll.

Wen ich da jetzt politisch am Besten unterstütze weiß ich momentan auch nicht. Richtig verändern kann sich eh nix, wenn die Mehrheiten immer so knapp sind.
Das ist der Punkt, Politik ist oft ein Gerangel um Wähler, und Machtgedanken.
Ich hätts gern, wenn Politiker aus den verschiedensten Parteien eine einheitliche Lösung für Probleme ausarbeiten könnten, anstatt dass sich Regierung und Opposition gegenseitig zerpflückt.
 
 
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rattenjunge
Alt 18.07.2004, 11:36   #12
Standard

Original geschrieben von felicitas

die reformen die sie gemacht haben, hätte jede Partei an der Stelle machen müssen, und jede partei wäre dann der buhmann gewesen. die spd macht sich jetzt halt die finger dreckig und holt uns aus der scheiss raus in die uns die cdu jahrelang davor gestürzt hat.

natürlich schmeckt mir vieles nicht was da so refomiert wird, aber da kann die spd reichlich wenig dafür. da wird sie mir eher sympatisch das sie es mal durchzieht.
du hast insofern recht, dass die cdu sicherlich dieselben reformen gemacht hätte (sie hätte sich wahrscheinlich weniger getraut, aber die richtung wäre dieselbe gewesen). meiner meinung nach sind die reformen aber keineswegs nötig.
reformen ja, aber die momentanen reformen gehen meiner meinung nach völlig in die falsche richtung.

das geht auch an die leute die hier meinen, dass sie zuviel von ihrem hart erarbeiteten geld an die sozialsysteme abgeben müssten. das liegt nich daran, dass es ein paar schmarotzer gibt, die auf kosten des systems leben. sondern daran, dass viele andere einfach zu wenig einzahlen.

wieso regt ihr euch über die auf, die nichtshaben? anstatt über die, die soviel geld haben, dass sie überhaupt nich mehr arbeiten müssen, sondern ihr geld für sich arbeiten lassen. DAS SIND DIE WAHREN SCHMAROTZER! wenn die ne vermögens oder erbschaftssteuer zahlen müssten, dann wären die sozialsysteme auch finanziell tragbar.

oder wie siehts aus mit dem vorstand von mercedes? die machen milliarden gewinne, und meinen jetzt den leuten ihre arbeitszeiten drastisch zu verlängern, den leuten auf denen sich all ihr reichtum ebgründet. ich versteh einfach nicht wie ihr solchen menschen dann in den arsch kriechen könnt?
"die industrie, die muss man ja verhätscheln, sonst geht die ins ausland?"
der staat und ihr selbst macht euch somit zu einem werkzeug der industrie und das kanns doch wohl nicht sein oder?

rechtgeben muss ich euch nur bei dem einwand, dass der staat ineffizient mit geldmitteln umgeht. da muss in der tat besser hingeguggt werden.


@hackvresse( "edler gedanke" ): man wird doch wohl noch träumen dürfen
 
 
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Sonic
Alt 18.07.2004, 15:41   #13
Standard

bis jetzt führen in der Umfrage die Grünen mit 8 Stimmen; diese Umfrage ist ja wohl alles andere als representativ!

Die Grünen sind für mich nicht wählbar. (siehe Dosenpfand, und Ökosteuer) da könnte ich mich totärgern
 
 
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hackvresse
Alt 18.07.2004, 15:56   #14
Standard

Ach die Grünen sind m.E. sogar die Partei die man am ehesten wählen kann. Es ist die einzige (große) Partei die sich wirklich gegen einen Überwachsungsstaat ausspricht..weiterhin habe ich den Eindruck, dass die Grünen diesen Reformkurs alleine nicht durchziehen würden.
Das einzige was an ihnen stört, ist dass sie zwanghaft versuchen einen Atom-Ausstieg zu erzwingen ohne echte Alternativen zu haben.

die spd macht sich jetzt halt die finger dreckig und holt uns aus der scheiss raus in die uns die cdu jahrelang davor gestürzt hat.
Wenn es so wäre, wäre es wahrhaft schön. Richtig ist: die CDU hat 16 Jahre Mist gebaut. Richtig ist aber auch: Die SPD macht seit 6 Jahren denselben Mist . Die Agenda wird rein gar nichts nutzen.
Was man der SPD trotzdem hoch anrechnen sollte, ist ihr Nein zum Irak Krieg. Mit der CDU hätte es anders ausgesehen.

du hast insofern recht, dass die cdu sicherlich dieselben reformen gemacht hätte (sie hätte sich wahrscheinlich weniger getraut, aber die richtung wäre dieselbe gewesen).
Die CDU sich weniger getraut? Na dann guck dir mal die netten Vorschläge der Union an..
 
 
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rattenjunge
Alt 18.07.2004, 19:45   #15
Standard

die cdu hätte sich insofern weniger getraut, dass sie solche reformen wie sie die spd jetzt macht, nicht hätte durchsetzen können.
die spd hätte sich als opposition gegen die reformen gestellt, die sie nun selber durchzieht. die cdu hätte mit den unbeliebten reformen unzählige wählerstimmen verloren, die sich nach links gewandt hätten.
wie man sieht kommen ja auch viele der stimmen, die die spd im moment verliert, nicht der cdu zugute, da diese stimmen eher nach links verloren werden.
dadurch, dass die spd als "linke" partei die reformen gemacht hat, fehlte eine wirkliche politische opposition.
die cdu hat ja zum beispiel manche reformen inder öffentlichkeit sehr stark kritisiert, zur eigentlichen abstimmung waren dann aber nur so wenige cdu/csu abgeordnete da, dass die vorschläge der spd in jedem fall durchkamen...

@drillsergeant:
sag mir mal bitte was am dosenpfand schlecht ist?
die pfandregelung hat es geschafft, dass innerhalb kürzester zeit, selbst internationale großkonzerne, völlig auf dosen verzichtet haben. was ist daran schlecht?
 
 
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nephthys
Alt 18.07.2004, 20:47   #16
Standard

Original geschrieben von Drill Sergeant
Die Grünen sind für mich nicht wählbar. (siehe Dosenpfand, und Ökosteuer) da könnte ich mich totärgern
dieser dosenpfand wurde schon jahre zuvor "angedroht" wenn sich nichts ändert! keiner hat reagiert, nichts hat sich geändert also musste es so kommen. schuld von der regierenden partei nicht von den grünen.

desweiteren schliesse ich mich in diesem thema rattenjunge an.

tja mit den parteien hab ich eigentlich nie soviel am hut weil ich immernoch nicht wirklich weiss was diese parteien alles wollen,was nicht,etc. ich weiss nur dass PDS gute wahlplakate macht die mich ansprechen würden, nur waren die nich gegen die wiedervereinigung?

die grünen sind von der richtung her schon ok. wenn man sich da mal ansieht wies langsam zugrunde geht, nunja.
aber ich hab ja eh noch net zu wählen. also seid beruhigt
 
 
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Groasa
Alt 18.07.2004, 22:47   #17
Standard

Ich muss Drill Sergeant recht geben wenn er sagt dass die Grünen nicht wählbar sind.

Das wäre wirklich die letzte Partei die ich wählen würde!

Es ist zwar so dass der Kurs der Grünen nicht schlecht ist. Also in Hinsicht auf den Umweltschutz und so. Nur leider die Maßnahmen die ergriffen werden sind wirklich unter aller Sau!
Dosenpfand: Was bringt das ganze? Versteh ich immer noch nicht!
Atomausstieg: Die Sauberste, billigste und einfachste art Strom zu erzeugen soll abgeschafft werden? Also damit komm ich nicht klar! Wirklich nicht!
Wenn wir dir sicheren Atomkraftwerke in Deutschland abschalten, dann reicht der Strom nicht mehr. Maßnahme: Die teuren und umweltschädlichen Kohlekragftwerke wieder auf vollgas laufen lassen und wenn es immer noch nicht reicht, dann den Strom aus den östlichen Nachbarländern importieren. Aus Tschechien oder so, die die gefährlichsten Atomkraftwerke von allen haben.
Da schalten wir lieber unsere guten Atomkraftwerke ab und kaufen den Strom von den beschissenen Atomkraftwerken aus Tschechien und Polen.
Versteh ich nicht!
 
 
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nephthys
Alt 19.07.2004, 00:17   #18
Standard

@groasa: das mit dem dosenpfand, lies einfach nochmal meinen post. ausserdem ist weissblech nen ziemlich schädliches und aufwendiges metall oder irre ich mich da? ich finds shcon besser dass da der dosenmarkt bisschen eingestellt wird, da ist ja plastik noch besser zu verwerten.
was mich jetzt noch an dem dosenpfand nervt, ist, dass man immernoch nicht überall diese dosen abgeben kann, denn dann heissts wieder "nee,das verkaufen wir hier nicht.." hab mal gelesen bevor der dosenpfand eingeführt wurde, dass das acuh ne gute sache für obdachlose wäre, die rumliegenden dosen aufzusammeln,somit ein bisschen geld zu verdienen und dadurch noch die umwelt sauber zu halten. klingt ja gut, nur jetzt sieht man,wie jeder noch mehr dosen in die gegend wirft weil er/sie zu faul ist zum laden zu rennen.


und zu den atomkraftwerken: ich wohne hier 10 km weg von biblis und es ist nicht gerade ein schönes gefühl so nahe daran zu wohnen! atomkraftwerke sind nie ganz sicher da kann doch immer mal was hochgehen. ich finds nicht ok dass sowas mitten in der zivilisation rumsteht. und es gibt noch weitaus bessere methoden energie zu gewinnen man sehe sich die riesen winderäder an z.b. das funktioniert doch auch.
 
 
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hackvresse
Alt 19.07.2004, 00:54   #19
Standard

Atomausstieg: Die Sauberste, billigste und einfachste art Strom zu erzeugen soll abgeschafft werden? Also damit komm ich nicht klar! Wirklich nicht!
Es war halt damals so, dass die Grünen sich hauptsächlich dem Atomausstieg bei der Parteigründung verpflichteten. Also wird das - ob sinnvoll oder nicht - von ihnen versucht durchzusetzen.

Es stimmt ja schon, dass AKWs zwar sehr sehr sicher sind..trotzdem kann eine gewisse Gefahr niemals ausgeschlossen werden. Und da stellt sich dann spätestens die Frage, ob wir für unseren Wohlstand millionen von Menschenleben riskieren oder nicht.
Ich würd mich auch nicht sonderlich wohl fühlen, wenn ich in der Nähe eines AKWs wohnen würde...da ginge es wohl kaum jemand anders.

und es gibt noch weitaus bessere methoden energie zu gewinnen man sehe sich die riesen winderäder an z.b. das funktioniert doch auch.
Na dann schau dir dochmal die Energiebilanz dieser Windräder an
 
 
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rattenjunge
Alt 19.07.2004, 09:44   #20
Standard

groassa sollte sich vielleicht auch mal überlegen, dass deutschland grade mal seit 60 jahren eine stabile demokratie ist. in 60 jahren haben wir vielleicht wieder ne diktatur, in 90 jahren herscht hier vielleicht totale anarchie.

in jedemfall ist es mehr als unwahrscheinlich, wenn nicht sogar unmöglich, dass unser atommüll, der noch tausende von jahren eine gefahr bedeutet, solange bewacht und vernünftig behandelt wird.
was glaubst du was in tausend jahren hier alles passiert? glaubst du, dass wenn hier mal ein systemwechsel stattfindet (was zumindest statistisch in 1000 jahren sehr wahrscheinlich ist), sich danach noch irgendjemand an ein altes salzbergwerk erinnert, in dem tausende tonnen hochradioaktives material lagern und probiert, darauf aufzupassen?

die atomtechnik hat einfach zieht einfach eine zulange folgebelastung nach sich.
und wenn du die kosten für tausend jahre bewachung und instandhaltung der lagerstätten mit einrechnest, dann ists wahrscheinlich auch nich mehr sonderlich billig.

langfristig läufts halt nur mit sonne wind und wasser, ist halt so...
oder ihr erfindet nen vernünftigen fusionsreaktor der als abfall nur helium produziert... aber das scheint ja bisher technisch in größerem stil unmöglich
 
 
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hackvresse
Alt 19.07.2004, 14:24   #21
Standard

groassa sollte sich vielleicht auch mal überlegen, dass deutschland grade mal seit 60 jahren eine stabile demokratie ist. in 60 jahren haben wir vielleicht wieder ne diktatur, in 90 jahren herscht hier vielleicht totale anarchie.
Das erscheint doch ziemlich unwahrscheinlich. Sollte die EU immer weiter zusammenrücken, kann ein Systemwechsel eigentlich ausgeschlossen werden. Ich denke (fast) jeder Mensch ist sich über die Gefahren einer möglichen Diktatur bewusst.
 
 
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rattenjunge
Alt 20.07.2004, 11:04   #22
Standard

jo, ich denke auch, dass die demokratie sich hier noch ein bisschen halten wird. nur trotzdem sollte man sich bewusst sein, dass, wenn man sich die geschichte so anguckt, auch dieses system wohl nicht von ewger dauer sein wird... und wahrscheinlich auch nich so lang wie die halbwertszeit von radioaktivem abfall...
 
 
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hackvresse
Alt 22.07.2004, 14:59   #23
Standard

Zumindest in 100 Jahren wird dafür aber auch eine Endlösung gefunden sein..wird ja schon eine Weile dran geforscht.

Sogesehen haben die Grünen eigentlich schon recht...nur übersehen sie die fehlenden Energie Alternativen.
 
 
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