Original geschrieben von Erwin Kern
Das Christentum ist in unseren Breitengraden nahezu bedeutungslos, wobei es noch viele positive Positionen erfuellt in z.B. die charitative Arbeit, aber auch in moralischer Hinsicht und ist (trotz vieler Widersprueche) eng mit der europaeischen Kultur engstens verwachsen, die offizielle Meinung der katholischen Kirche mag manchmal archaisch anmuten, ist aber voellig egal und wandelt sich langsam, es geht hier nicht zuletzt um Traditionspflege und Kulturgut, wonach wir unter anderem unsere Festtagsfeierlichkeiten ausrichten.
Aus dem Satz hätte man auch 3 kleine machen können.
Größtenteils stimm ich deinem Beitrag zu, aber hier gibt es Kritikpunkte.
Die christliche Nächstenliebe, besonders auf dem caritativen Sektor ist ein Märchen. Was tun die Kirchen denn dafür? Aus den oberen Etagen sowieso keiner. Unten findet man dann schon mehr Leute. Zum Beispiel Seelsorger, meist Pfarrer, die aber nur die religiöse Hilfestellung leisten und Un- oder andersgläubigen nicht helfen können. Dann gibt es natürlich auch vereinzelt Monnen und Nönche. Diese tun dies vielleicht aus dem Glauben heraus, aber auch, weil sie Geld kriegen. Was aber wichtiger ist, dass sie in ihren Klöstern "eingesperrt" sind. Wer dort eintritt der muss viele Knebelvertäge unterzeichnen. Ein Austritt würde eine nur dürftige Altersvorsorge nach sich ziehen.
Die kirchlichen Krankhenhäuser/altersheime/schulen usw. werden fast ausschließlich vom Staat bezahlt. Nur wenig Geld geht in die Einrichtungen selbst. Meist werden nur die Seelsorger bezahlt. Oder aber Geld aus kirchlichen Betrieben fließt in diese caritativen Einrichtungen.(auf kosten der kirchlichen Arbeiter[die oftmals schlechtere Arbeitsbedingungen haben als im übrigen Deutschland]).
Die Beschäftigen in kirchlichen Kranknehäusern dürfen nicht aus der Kirche austreten.
Die Kirche selbst tut da nicht viel.
Das was sie aber tut macht diese Krankenhäuser schlechter als säkulare Krankenhäuser. In Schulen wird indoktriniert, In altenheimen lässt man Leute nicht friedlich sterben sondern sich lange quälen. Bezüglich der Abtreibung gibt es Probleme. Mehr aufzählen muss ich hier ja nicht.
Meine Mutter war immer nett zu mihr und das obwohl sie nich an Gott glaubt. Gute und schlechte Menschen gibt es quer durch alle Konfessionen.
Die KK hat sich nicht gewandelt. Nur Oberflächlichkeiten haben sich verändert. Kamerateams dürfen in GOttesdienste, damit überhaupt jemand mitkriegt was in den Kirchen gebrabbelt wird. Mädchen dürfen Messdiener werden, aber nur weil es Personalengpässe gibt. Die Kugelgestalt der Erde wurde ebenso wie die Evolution akzeptiert, um nicht wissenschaftlich ttal lächerlich zu werden. Was aber Intoleranz gegenüber Randgruppen, andersgläubigen, Frauenndiskriminierung usw usf angeht ist die Kirche immer noch schlimm. Sie kann nicht mehr zu Kreuzzügen aufrufen und Kritiker auf die Scheiterhaufen werfen - stattdessen geht sie subtiler vor.