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PETA - Tierschutz mit eigenem Schlachthaus

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outfreyn
Alt 26.07.2008, 11:51   #1
Standard PETA - Tierschutz mit eigenem Schlachthaus

Grad 'nen lustigen Artikel gelesen. 20minuten.ch: Wehe, wenn Peta die Moralkeule schwingt! - People

Ist schon sehr interessant das, Zitat,

Das Erstaunliche daran ist: Peta selbst hat in den USA in den vergangenen neun Jahren über 17 000 Hunde und Katzen getötet.
Laut dem Artikel werden 90% aller von Peta "befreiten" Tiere getötet. Weil die süßen kleinen nämlich zu äh... traumatisiert sind. Oder so. Eigene Tierheime gibt's jedenfalls nicht.

Das sind übrigens 1888 Tier im Jahr. Diese Absurdität treibt mir Lachtränen in die Augen

Wusstet ihr das schon? Und was sagen die krassen Peta-Jünger unter euch, wusstet ihr davon? Oder noch besser: Findet ihr das io?

Ich sage dazu ganz klar das es in Fällen bei denen Tiere misshandelt und/oder gequält werden oft die einzige Lösung ist das Tier einschläfern zu lassen, aber 90%?

Hat jemand Zahlen wie es bei "normalen" Tierheimen aussieht?
 
 
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Alt 26.07.2008, 12:00   #2
Standard

ich glaube die people ist sowas wie die bild
 
 
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outfreyn
Alt 26.07.2008, 12:31   #3
Standard

Feli, na und?

Haste in der Bildstrecke die Dokumente betrachtet?

Statt auf's Medium zu bashen lieber nach Fakten suchen hätte dich vielleicht zu dem Gedanken geführt das ungeachtet irgendwelche Polemik an der Sache was dran is.

Sonst noch jemand mit dem üblichen "Aaaach, wenn's von der Schweizer Bild kommt isses eh egal/quatsch/doof"?
 
 
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Alt 26.07.2008, 12:54   #4
Standard

nunja, die Schweizer Bild ist eigentlich der Blick, während dieser Artikel aus der Gratiszeitung 20minuten stammt und zwar aus dem Ressort "People"

Und die 20minuten ist durchaus eine der wenigen ernstzunehmenden Gratiszeitungen, die wir hier haben.
 
 
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outfreyn
Alt 26.07.2008, 13:02   #5
Standard

Okay, ich mach für euch beide extra einen Thread auf in dem ihr darüber reden könnt ob der Wahrheitsgehalt der Blick, der 20minuten und der Bild so in etwa auf einem Niveau sind, sagen wir 98 %, oder ob da doch einiges, allzuoft weniges, enthalten ist das interessant und durchaus belegbar ist. Wie Wetter zum Beispiel oder Fussballergebnisse.

Bitte sehr: Wahrheitsgehalt in der Boulevardpresse

Wenn ihr Helden sonst nix zum eigentlichen Thema beizutragen habt, geht euch dort austoben oder spammt wenigstens richtig, damit der Mist löschbar wird. Danke
 
 
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Sidolin
Alt 26.07.2008, 15:37   #6
Standard

Wenn die Quelle nicht reicht, hier der entsprechende Wikipedia-Eintrag: People for the Ethical Treatment of Animals – Wikipedia

Zusammengefasst, wenn PETA Tiere kriegt wird versucht die an die Besitzer zurückzugeben, wenn da da keiner gefunden wird werden >90% der Übrigbleibenden eingeschläfert. Aber ganz ehrlich, was sollen die sonst machen? Einfach mal mehrere tausend Tiere pro Jahr artgerecht halten und durchfüttern mit entsprechender Pflege ist einfach aussichtslos.

Nichtsdestotrotz bin ich nicht unbedingt ein Befürworter von PETA.
 
 
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David
Alt 27.07.2008, 15:20   #7
Standard

ist immernoch ethischer die einzuschläfern als sie leiden zu lassen.
 
 
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short_cut_baby
Alt 27.07.2008, 15:38   #8
Standard

Ja das denke ich irgendwo auch. Es geht ja nicht nur um Hunde und Katzen. Die PETA befreit ja auch viele Widltiere aus Pelzfarbiken, Tierversuchskonzernen, etc.
Und was wird aus ihnen? Es ist doch nicht im Ernst daran zu denken, diese Tiere wieder auszuwildern, da sie zum einen traumatisiert sind, zum anderen zum großen Teil eingestörtes Sozailverhalten an den Tag legen und ungewöhnliche Aggressivitäten. Die meisten Tiere leben nunmal in Rudeln oder kleinen Gruppen, wenn auch nicht alle. Unterinander den normalen sozialen Kontakt herzustellen, der normal herrschen würde, ist schier unmöglich.

Auch bei Hunden und Katzen ist das gar nichtmal so anders. Die Tiere werden teilweise verstümmelt, es werden Sehnen und nerven entfernt oder zerstört, damit die Tiere sich in den Käfigen ruhig verhalten. Räume sind total abgedunkelt, die Böden der Käfige bestehen allzuoft aus Gittern oder die Behaltnisse werden nicht gereinigt.
Entweder werden Tiere in Massen in zu kleinen Gehegen gehalten oder vereinzelt.
Viele haben Krankheiten oder Verätzungen (--->Versuchslabore). Entfernung oder Verstümmelung von Gliedmaßen findet oft bei Versuchstieren für Tierfuttermittel statt. Die Tiere sollen sich möglichst nicht bewegen, bekommen nur eben das Futter reingestopft. Auf Anhieb fällt mir da ein Futterhersteller ein, wers wissen will, PN.
Auch hier wird das Sozialverhalten der Tiere absolut gestört. Sie fangen an sich selbst zu verstümmeln, attakieren Artgenossen und sind absolut neurotisch. Auf fremde Reize reagieren sie meistens aggressiv oder total verängstigt.

So und da soll jetzt mal einer sagen, es ist besser, die Tiere in eh schon überfüllten Tierheimen unterzubringen und zu vermitteln. Niemand nimmt eine paralysierte Katze, die vermutlich aus einem Sushi macht, wenn man sie schief anguckt.
Genauso "geil" wäre es, die Tiere in den Versuchslaboren und Pelzfarmen zu lassen. Grade auf Pelzfarmen sieht das Leben von kleinen Waschbären und Co. so aus: Knüppel, einma draufhaun. Tier ist betäubt, also wird das Fell abgezogen. Der Rest des noch lebenden Tieres wird in ne Ecke geworfen und verottet da, bzw stirbt langsam und man kann sich vorstellen, schmerzhaft.
Lieber die Tiere beschlagnahmen und einschläfern lassen, als sie so etwas auzusetzen.

Ich bin selbst kein PETA-Aktivist oder so, aber ein wenig kenn ich mich mit dem Kram aus, da ich einige Jahre in einem Tierforum damals aktiv war.
 
 
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hesse
Alt 29.07.2008, 12:39   #9
Standard

Immer wieder interessant zu beobachten wie leicht es manchen fällt Pro Argumente für die Sterbehilfe zu finden, wenn es gerade mal nicht um Menschen geht. Bei Tieren sitzt die Spritze gerne locker aufgrund irgendwelcher Moralvorstellungen, die man dann aber nicht 1:1 auf den Menschen übertragen mag.

Ohne Peta oder Greenpeace wären wirn armes Völkchen, aber "gut" oder "rein" sind beide nun wirklich nicht. Eben auch nur Menschen im Wandel.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 01.08.2008, 16:45   #10
Standard

Welche Optionen hat denn die Peta, Tiere die vielleicht durch ihre Erfahrungen soweit geschädigt sind das sie in freier Wildbahn sterben, frei lassen? Auch könnten sie diese geretteten Tiere ja auch durchpeppeln bis sie eines natürlichen Todes in Gefangenschaft gestorben sind, klingt etwas nach Zoo und ich bin bei weitem kein Befürworter von dem Zoo und als letzte Alternative ist es die Tiere zu töten und zu versuchen ein weiteres Einfangen zu verhindern.

Daher denke ich ist das Tierebefreien einfach ein falscher Weg, der vielleicht für das eine Tier einen wenigern schmerzvolleren und schnelleren Tod bringt, aber auf Dauer nicht das Problem löst. Aber was spricht sonst gegen die Peta und ihrere Ideen.
 
 
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short_cut_baby
Alt 03.08.2008, 23:13   #11
Standard

Betrachte aber den finanziellen Aspekt. Tierarzt, Futter, Rinigung (personalkosten) etc. Wer zahlt das bei tausenden tieren jeden tag? du? sicher nicht.
 
 
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Fränze
Alt 04.08.2008, 11:40   #12
Standard

Gnadentod ist ein Wort, das irgendwie in Verschiss geraten ist, aber bei manchen Tieren trifft es den Punkt. Outfreyn, was ist die Alternative? Die Tierheime sind voll von gesunden, ausgesetzten Tieren, die keiner will. Wenn jetzt noch die kranken, verstümmelten dazu kommen, wie soll das gehen?
 
 
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Moonchild
Alt 04.08.2008, 19:36   #13
Standard

Ja, warum töten wir nicht gleich auch noch die kranken, verstümmelten Menschen? Wo soll man die denn auch alle unterbringen??

Ich meine, es ist doch PETA, die immer gern Tierleid mit Menschenleid vergleichen und fordern, dass man Tiere nach den gleichen moralischen Richtlinien behandelt wie Menschen.
Wenn die nun aber tatsächlichTiere, die nicht todkrank sind, aus materiellen Zwängen heraus töten, dann haben sie bei mir jeglichen Respekt verspielt.. denn dann sind sie einfach nur verlogene Heuchler.

Irgendwie wundert mich das aber auch gar nicht sonderlich...
ich habe schon zu viele Veganer und radikale Tierschützer kennengelernt, die einen an der Klatsche haben und die ihren hohen moralischen Grundsätzen in ihrem eigenen Alltag in keinster Weise gerecht werden.
 
 
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Fränze
Alt 04.08.2008, 21:18   #14
Standard

Zitat von Moonchild Beitrag anzeigen
Ja, warum töten wir nicht gleich auch noch die kranken, verstümmelten Menschen? Wo soll man die denn auch alle unterbringen??
So ein Schwachsinn. Kann doch wohl nicht Dein Ernst sein.
Zitat von Moonchild
Ich meine, es ist doch PETA, die immer gern Tierleid mit Menschenleid vergleichen und fordern, dass man Tiere nach den gleichen moralischen Richtlinien behandelt wie Menschen.
Das Leid kann man vergleichen, Tiere leiden genau wie Menschen. Die Konsequenzen, die man daraus zieht, sind nicht dieselben.
Zitat von Moonchild
Wenn die nun aber tatsächlichTiere, die nicht todkrank sind, aus materiellen Zwängen heraus töten, dann haben sie bei mir jeglichen Respekt verspielt.. denn dann sind sie einfach nur verlogene Heuchler.
Steig mal runter von Deinem hohen moralichen Roß und sage ganz eindeutig: Was ist die Alternative? Leiden lassen um des Lebens willen? Tierheime noch und nöcher bauen für verkrüppelte, kranke, traumatisierte und unglückliche Tiere? Wer bezahlt das? Du? Wieviel hast Du schon an Tierschutzorganisationen gespendet? Und denk in diesem Zusammenhang mal über Deinen Vorwurf der Verlogenheit nach!
 
 
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Alt 04.08.2008, 23:20   #15
Standard

Zitat von Fränze
Das Leid kann man vergleichen, Tiere leiden genau wie Menschen. Die Konsequenzen, die man daraus zieht, sind nicht dieselben.
Sollten sie aber sein, wenn man benannte Vergleiche so bringt.
 
 
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Fränze
Alt 05.08.2008, 11:45   #16
Standard

Zitat von michaelg Beitrag anzeigen
Sollten sie aber sein, wenn man benannte Vergleiche so bringt.
Also: Welche Konsequenzen konkret? Mesnchen und Tiere leben und leiden lassen, Tiere töten, oder Menschen und Tiere töten?
 
 
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Alt 05.08.2008, 21:44   #17
Standard

Die Frage richtest du an die falsche Adresse, solche Kampagnen machen andere...
 
 
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short_cut_baby
Alt 06.08.2008, 00:05   #18
Standard

@Fränze: Nein verhindern, dass Tiere und Mensche ÜBERHAUPT leiden. aber versuch mal den ganzen Markt auf der welt auszurotten.
 
 
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Fränze
Alt 06.08.2008, 11:10   #19
Standard

Zitat von short_cut_baby Beitrag anzeigen
@Fränze: Nein verhindern, dass Tiere und Mensche ÜBERHAUPT leiden. aber versuch mal den ganzen Markt auf der welt auszurotten.
Eben. Das nenne ich eine "Vertagungsstrategie", wenn man so lange warten will, bis man das Übel an der Wurzel packen kann - was nie geschieht.

@michaelg: Ich habe geschrieben, dass das Leid dasselbe ist bei Mensch und Tier, die Konsequenzen aber nicht. Du hast geschrieben, dass sie das aber sein sollten, wenn man solche Vergleiche bringt. Darauf fragte ich, welche Konsequenzen dann also Deiner Meinung nach für Mensch und Tier zu ziehen seien, und habe drei Optionen aufgezählt. Daraufhin schriebst Du, solche Kampagnen machten andere, weshalb ich meine Frage an die falsche Adresse richte.

Entschuldige, aber das verstehe ich nicht. Deshalb noch einmal: Wenn auch die Konsequenzen bei gleichem Leid gleich sein sollten, welche Konsequenzen konkret sind das dann?
 
 
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