
29.04.2002, 19:42
# 52 hmn... man kann es sich auch einfach machen.
ich will nicht heucheln, daß ich ensetzt oder gefühlsmäßig sonderlich getroffen gewesen wäre durch diesen amoklauf.
mittlerweile ist sowas normal geworden, usa war unser beispiel. aber deswegen darf man noch lange nicht sagen, sowas passiert eben. das tut es nämlich nicht.
manche meinten, er hätte auch nur selbstmord begehen können. wieso hat er andere mit sich in den tod genommen?
diese eminung kann ich nicht teilen. wenn sich jemand dazu getrieben fühlt, zu morden (und sei es nur sich selbst), kann es das nicht sein!
die haltung, was geht mich ein amokläufer sonstwo an:
es geht nicht um einen psychisch kranken, sondern um unsere heutige gesellschaft. die gewalttoleranzz wird immer größer. (bestes beispiel an unserer schule, für die kleinen kam ein theaterstück, in dem sich die hauptdarstellerin fragte, ob sie sich wohl umbringen sollte wegen der scheidung ihrer eltern. es kam beifall auf! und das waren 12- 16 jährige)
und wenn es heute schon zur routine gehört, daß leute umgebracht werden, dann wird es nicht besser.
auch wenn ich mich nicht dadurch betroffen fühle, sehe ich doch ein, daß unsere gesamt gesellschaft daran schuld trägt, daß menschen ausgeschlossen werden udn sich zu großem leistungsdruck ausgesetzt fühlen (wer das gymnasium nicht schafft, kann doch einfach auf die realschule wechseln. wieso dieser druck. wieso diese ergeizigen eltern?)
das schlimmste ist doch wenn man keinen anderen ausweg mehr sieht außer der gewalt!
also muß jedem vermittelert werden, daß es auch andere lösungsmöglichkeiten für ein problem gibt und daß es leute gibt, die ienem dabei helfen! |