Original geschrieben von Pigma
Das würde aber wohl dazu führen, daß die Manager mehr an der kurzfristigen Entwicklung des Aktienkurses als an langfristigen Aufbaumaßnahmen interessiert wären, deren Gewinne sie nicht mehr abschöpfen könnte. Außerdem könnte es durch Koppelung des Gehalts an den Aktienkurs auch hier zu ähnlichen Fällen von Bilanzfälschungen wie in den USA (Enron etc.) kommen. Die Frage ist auch, warum man überhaupt die Gehälter von bestimmen Personengruppen begrenzen will? Bloß weil man sie "ungerecht" findet?
Das wollt ich damit auch sagen, man würde nur kurzfristig planen und somit nicht in die lange Entwicklung der AG investieren...
Es geht ums begrenzen, weil es ethisch nicht korrekt ist, sich vom Geld anderer in dieser Art und Weise zu "bedienen". Man kann aber ethische Grundsätze nicht bestrafen, also muss das rechtlich geregelt werden.
Ich mein stell dir vor du hast ne aktie für 100€ gekauft, die AG geht pleite, Aktie stürzt schonmal ins Bodenlose... und von dem, was übrig ist, nimmt sich der Vorstand ne Riesensumme weg... dann bekommste statt 10€ vielleicht nur 8, bei ein paar hundert oder tausend Aktien tut das weh! (reines Beispiel...)