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Die Machenschaften der Grünen Politik

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cinimini
Alt 04.11.2000, 15:50   #1
Beitrag Die Machenschaften der Grünen Politik

Der größte Skandal deutschlands im neuen Jahrtausend : Die abschaltung der atomkraftwerke. Die hirnverbrannteste idee der neuzeit. Wenn es in deutschland genug alternative energiequellen geben würde, wäre das sicher sehr vernünftig und sinnvoll, aber wenn wir die atomkraftwerke abschalten haben wir eben nicht mehr genug strom, und müssen diesen vom ausland kaufen, wo die qualität der atomkraftwerke bei weitem nicht so hoch ist wie in deutschland. Und natürlich bauen uns dann die ganzen nachbarländer atomkraftwerke an die grenze, weil sie wissen, dass sie damit ein haufen geld machen. In deutschland haben wir qualitativ hochwertige kraftwerke, und die schalten wir dann ab, um von tschechien billig strom aus atomkraftwerken zu holen. Das kann ja nicht wahr sein! Und die Deutschen sind auch noch so blöd, und finanzieren die atomkraftwerke der nachbarländer. Da hat die regierung echt mist gebaut.

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VatterTeresa
Alt 04.11.2000, 16:13   #2
Beitrag

Nungut, also ob das so hirnverbrannt ist, stelle ich mal nen bißchen in Frage. Okay, generell bin ich selbst ein absoluter Gegner jeglichen Grünen Wahnsinns.

Aber ich muß sagen, Atomkraft hin oder her, es birgt unheimlich Gefahren in sich. Erst kürzlich hat man im Fernsehen einen Bericht darüber gezeigt, was passieren würde, wenn das AKW Landshut-Passau, oder wie es nun auch hieß, hochgehen würde. Das wäre auf Ewigkeiten hin totes Land...

Gut, ganz ehrlich, ökonomisch haben die Grünen wirklich dabei nicht nachgedacht, wenn Sie nicht eigene Ressourcen erschließen, sondern übers Ausland das dann beziehen.

Aber ich finde es schon wirklich okay, das sich da einer mal drüber Gedanken macht, denn das Thema ist schon nen aktuelles. Bloß man kann es halt von vielen Seiten betrachten,...

Man überlege nur, das heutige Kabinettmitglieder sich damals schon an AKW´s gekettet haben,...

Grün, grün,grün sind alle meine Kleider... grins

Gruß,

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webredaktion
Alt 04.11.2000, 16:37   #3
Beitrag

über die risken der atomtechnologie brauch ich an dieser stelle wohl nicht mehr allzuviel zu sagen, ich denke die sind mitlerweile jedem bekannt.

die gegenwärtige situation auf dem strommarkt ist jeder genau das gegenteil von dem, was du dort schreibst.
wir haben momentan ein überangebot an strom, deswegen denken die energieunternehmen wie eon momentan sogar darüber nach akws früher vom netz zu nehmen als dies in der ausstiegserklährung einvernehmlich festgelegt wurde. warum sollten denn energieunternehmen strom importieren, wenn bereits ein überangebot besteht.
dein szenario (import von atomstrom aus dem ausland) würde nur bei einem sofortigen atomausstieg zutreffen. das jetzige ausstiegsmodell sieht allerdings restlaufzeiten von bis zu 20 jahren vor (weswegen es von einigen grünen ja auch als falsch bezeichnet wird). bis zu diesem zeitpunkt sollte es der wissenschaft/wirtschaft gelingen andere ökologisch unbedenklichere bzw. effizientere nutung der bisherigen energiequellen (wasserkraft, solarkraft, wind) gelingen auf atomstrom verzichten zu können.

das allerdings von der eu weiterhin der neubau von akw´s in der ukraine finanziell gefördert wird ist meiner meinung nach ein unding.
 
 
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cinimini
Alt 04.11.2000, 16:47   #4
Beitrag

mir sind die risiken von akw s natürlich bekannt. Aber wenn tschechien akw s an die grenzen baut ist die gefahr viel höher, als bei deutschen kraftwerken, da wir über einen viel höheren sicherheits standart verfügen.

Die beste lösung wäre meiner Meinung nach, wenn man bei absoluter überproduktion kraftwerke schließt, und versucht die benötigten kraftwerke durch alternative energiequellen (windkraft, sonnenenergie etc.) zu ersetzen. Das wäre sicher besser, einfach zu sagen wir schließen alle kraftwerke, und holen uns den strom vom ausland.

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daRaider
Alt 04.11.2000, 18:45   #5
Beitrag

Also ich denke, du hast da was falsch verstanden. Es war nicht die Absicht den Atomstrom aus dem Ausland langfristig zu importieren, sondern ganz weg zu kommen von der Atomenergie. Und dies ist, so denke ich, auf alle Fälle nötig. Atomenergie hat auf jeden Fall keine Zukunft. Was bringt einem die "Sicherheit" der AKWs wenn man die abgenutzten Brennstäbe nicht entsorgen kann... Ausserdem ist jedes AKW eine tickende Zeitbombe... diese Teile sind sowas von gefährlich. Wenn so ein Teil hochgeht, dann ist alles vorbei... siehe Tschernobyl...und ich wohn 10km von so nem Teil entfernt *angsthab*
Auch bestehen bei uns genug Möglichkeiten um alternative Energien zu nutzen und dies wird auch oft genug gemacht. Nur leider ist dieser Strom ein bisschen teurer... Auf Dauer wird sich das auf jeden Fall durchsetzen...
Zu deiner Kritik an den AKWs in der Ukraine und Tschechien... das finde ich auch nicht ok, nur wenn wir die nicht finanziell unterstützen, dann sparen die zuerst an der Sicherheit... also ist es so auf jeden Fall besser...


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webredaktion
Alt 04.11.2000, 19:03   #6
Beitrag

@brainche
genau das ist das konzept der atomkonsensvereinbarung. darin wird beschlossen mittelfristig aus der atomenergie auszusteigen. nicht mehr benötigte akws sollen abgeschaltet werden, die anderen werden schrittweise durch alternativen ersetzt.
auf akws in tschechien etc. können wir sowieso nur begrenzt einfluss nehmen, da es den dortigen regierungen völlig freisteht wieviel und welche kraftwerke sie bauen.
aber dadurch das deutschland zeigt, das man mittelfristig auch ohne atomenergie auskommen kann, gibt man diesen ländern zumindest ein beispiel.
 
 
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