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Linkspartei/SED/Extremismus/Verfassungsfeindlichkeit?

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kenshin-himura
Alt 25.09.2007, 19:58   #1
Standard Linkspartei/SED/Extremismus/Verfassungsfeindlichkeit?

Zitat von michaelg
ja sicher, und als nächstes muss die Linkspartei dran glauben, weil sie die Systemfrage stellt...
Ich hoffe, das findet nicht ernsthaft deinen Glauben.
Die SED würde ich im Falle von auftretenden Verboten und Meinungs-Unterdrückung weniger mit der Opfer-Seite verbinden, unter Anderem vor Allem aus historischen Gründen, aber das ist eine andere Frage, die hier nicht zur Debatte steht. Zumindest aber wäre ein Verbot der SED natürlich eindeutig berechtigter als ein Verbot der demokratischen CDU, wobei ich auch von einem solchen Verbot der SED nichts halten würde.

Geändert von asdf (03.10.2007 um 22:58 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 25.09.2007, 22:09   #2
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Die SED gibt es nichtmehr. Nichteinmal mehr die PDS. Das ist natürlich Rhetorik, aber ich finde sie in dem Zusammenhang etwas unpassend.
Ich bin nun wirklich weder ein Freund der Linkspartei, noch des häufig aufblitzenden Populismus gewisser Herrn aus dem Vorstand dieser Partei.
Aber sie ist weder sonderlich extemistisch, noch in irgend einer Form mit der NPD zu vergleichen. Irgendwie denke ich doch, deren erstarken ist nur eine logische Folge dessen, dass die SPD sich in den letzten Jahren immer mehr zur Mitte hin bewegt hat.
Diese Partei aber in einem Atemzug mit der NPD zu nennen ist doch extremistisch gewagt und m.E. absolut daneben.

Geändert von asdf (03.10.2007 um 22:59 Uhr).
 
 
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kenshin-himura
Alt 27.09.2007, 22:27   #3
Standard

Zitat von asdf
Und die SED gibt es nichtmehr. Nichteinmal mehr die PDS. Das ist natürlich Rhetorik, aber ich finde sie in dem Zusammenhang etwas unpassend.
Ich bin nun wirklich weder ein Freund der Linkspartei, noch des häufig aufblitzenden Populismus gewisser Herrn aus dem Vorstand dieser Partei.
Aber sie ist weder sonderlich extemistisch, noch in irgend einer Form mit der NPD zu vergleichen. Irgendwie denke ich doch, deren erstarken ist nur eine logische Folge dessen, dass die SPD sich in den letzten Jahren immer mehr zur Mitte hin bewegt hat.
Diese Partei aber in einem Atemzug mit der NPD zu nennen ist doch extremistisch gewagt und m.E. absolut daneben.

Zur SED: Nein, das ist keine Rhetorik. Die sogenannte ,,Links"-,,partei" ist die Nachfolgepartei der SED und somit das Selbe. Und doch, es ist eindeutig sehr wohl eine linksextremistische Partei, und somit keinen Millimeter besser als die Nazis. Die SED ist verantwortlich für Massenmord, Folter, Bespitzelung und Terror widerlichster Art. Widerlich, dass in manchen Ost-Bundesländern über 20% eine solche Partei wählen. ,,Daneben" ist die Aussage von mir nicht. ,,Daneben" ist, dass Kommunisten das DDR-Mörderregime schönreden, dass der alltägliche Linksextremismus kleingeredet und verschwiegen wird, dass diese linken Faschisten heute CDU-Demokraten und andere Demokraten diffamieren und Hexenjagden gegen sie veranstalten, dass diese linken Faschisten sich in den Schulen und staatlichen Institutionen eingenistet haben und dort mit ihrem Psychoterror und den Stasi-Methoden fortfahren. Im Übrigen ist von der NPD im Gegensatz zur SED bisher kein Mauermord bekannt.

Und was meinst du mit der Formulierung ,,extremistisch gewagt" ?

Geändert von asdf (03.10.2007 um 23:00 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 28.09.2007, 02:10   #4
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Zur SED: Nein, das ist keine Rhetorik. Die sogenannte ,,Links"-,,partei" ist die Nachfolgepartei der SED und somit das Selbe. Und doch, es ist eindeutig sehr wohl eine linksextremistische Partei, und somit keinen Millimeter besser als die Nazis. Die SED ist verantwortlich für Massenmord, Folter, Bespitzelung und Terror widerlichster Art.
Ja im Prinzip sollte man wohl so ziemlich allen ehemaligen SED Mitgliedern
die Mitwirkung in politischen Posten und Ämtern untersagen, aber das wäre wohl kaum zu machen gewesen.
Die Alliierten haben nach dem 2. Weltkrieg auch die ganzen Beamten und viele Richter der Nazizeit wieder eingesetzt, ohne Bürokratie läuft eben nichtsmehr. Andere ehemalige NS Verbrecher oder NSDAP Mitglieder habens auch zu Miniterpräsidenten und Kanzlern geschafft. Worauf ja irgendwann auch wieder eine Protestwelle in den 60ern und 70ern..aber ich schweife ab.
Es gibt keine SED mehr. Punkt. Dass immernoch einige ex-SED Mitglieder in der Linkspartei sitzen ist durchaus zum kotzen. Aber zum einen ist das wohl inzwischen bei weitem nicht die Mehrheit und zum andern kam die westdeutsche WASG dazu (ist ja auch ein halbwegs cleverer Versuch sich vom SED Image zu lösen, aber dafür sollte man sich dann eben auch von einigen Personen trennen..).
Dennoch ist die Partei schon lange nichtmehr die SED und ansich nunmal nicht extremistisch. Dazu gehört mehr als politisch links von der SPD zu stehn. Die Linkspartei ist wohl durchaus demokratisch und keinesfalls verfassungswidrig oder verbrecherisch im Gegensatz zur NPD. Ich wüßte nicht womit man eine gegenteilige Behauptung rechtfertigen könnte. Damit, dass es noch ex-SED Mitglieder in ihr gibt jedenfalls nicht.
Demzufolge wäre wohl die CDU seit Jahrzehnten, zum Beispiel wegen Kiesinger und zumindest noch bis zur letzten Bundespräsidentenwahl als rechtsradikal einzustufen gewesen, weil Filbinger noch immer in der Partei war und sogar den Bundespräsidenten wählen durfte. Oder vielleicht noch immer, weil Öttinger ja fand, dass Kiesinger ja ein ganz duftes Kerlchen war.
Und das würd ich genausowenig unterschreiben, wie dass die Linkspartei die SED ist, extremistisch, verbrecherisch oder sonstwas. Populistisch - sicherlich, aber nicht mehr.
Nichtsdestotrotz ist es auf beiden Seiten eine absolute Schweinerei, was sich da so alles tummelt und tummeln durfte.

Und eine Gleichheit mit der NPD seh ich da beim besten Willen nirgendwo und demzufolge ist es für mich pure Propaganda die Linkspartei auf eine Stufe mit der NPD zu stellen und sie so zu isolieren, um sie besser politisch bekämpfen zu können..und das wo man solche Mittel gegen diese Linkspartei beim besten Willen nicht nötig hat, um sie politisch in ihre Schranken verweisen zu können.

,,Daneben" ist, dass Kommunisten das DDR-Mörderregime schönreden, dass der alltägliche Linksextremismus kleingeredet und verschwiegen wird, dass diese linken Faschisten heute CDU-Demokraten und andere Demokraten diffamieren und Hexenjagden gegen sie veranstalten
Es ist schon etwas daneben, dass oftmals versucht wird, mit Themen, die nun direkt nichts mit den DDR Verbrechen zu tun hatten, zu punkten, weil das ja in der DDR auch gut lief und da könnte man doch in der BRD entsprechend einige Ideen übernehmen, etc. pp. Gysi is da so ein Kandidat. Wenn man auf irgendwelche eventuell brauchbaren Ideen oder sonstwas hinweisen will, selbst wenn sie nunmal aus der DDR kommen, soll man das sachlich tun und gut ist. Aber der der Mann (Gysi und andere) hat nicht einfach den Mund aufzureißen und zu sagen, "selbst damals in der armen DDR gab es Geld für sowas" oder "bei uns damals funktionierte das auch, also könnte man doch mal drüber nachdenken"...das ist daneben und so wird auch von allen anderen Bundestagsparteien darauf reagiert. Wie man sich derartig selbst disqualifizieren kann in Diskussionen ist mir eh unbegreiflich.
Da stimme ich dir absolut zu, das ist daneben.
Was du allerdings von Hexenjagd und Faschisten gegen arme CDU Leute erzählst...das ist mir dann doch zu suspekt. Und ehrlichgesagt weiß ich auch nicht, welche Hexenjagd du da meinen könntest.

dass diese linken Faschisten sich in den Schulen und staatlichen Institutionen eingenistet haben und dort mit ihrem Psychoterror und den Stasi-Methoden fortfahren. Im Übrigen ist von der NPD im Gegensatz zur SED bisher kein Mauermord bekannt.
Das möchte ich doch mal in den Bereich der überflüssigen Spekulationen einordnen.
Der letzte Satz ist auch lächerlich...und hätten die NPD Leute im dritten Reich gelebt, wärn sie die ersten in der SA, beim plündern und zerstören jüdischer Einrichtungen in der Progromnacht oder beim vergasen in Auschwitz gewesen...super. Und das wo es doch garkeine SED mehr gibt..

Und was meinst du mit der Formulierung ,,extremistisch gewagt" ?
Naja es ging und geht ja nun um Extremismus und ich hab das Wort nur zu Betonung dessen eingebaut, dass die Linkspartei nunmal nicht mit der NPD gleichzusetzen ist.

Geändert von asdf (03.10.2007 um 23:01 Uhr).
 
 
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kenshin-himura
Alt 03.10.2007, 21:24   #5
Standard

Zitat von asdf
Ja im Prinzip sollte man wohl so ziemlich allen ehemaligen SED Mitgliedern
die Mitwirkung in politischen Posten und Ämtern untersagen, aber das wäre wohl kaum zu machen gewesen.
Die Alliierten haben nach dem 2. Weltkrieg auch die ganzen Beamten und viele Richter der Nazizeit wieder eingesetzt, ohne Bürokratie läuft eben nichtsmehr.
Ich würde das schon aus einem anderen Grund nicht befürworten. Die Mitgliedschaft in der SED allein heißt noch nichts, das kann Jedem passieren. Genauso wenig wie die Mitgliedschaft in der NSDAP.

Zitat von asdf
Andere ehemalige NS Verbrecher oder NSDAP Mitglieder habens auch zu Miniterpräsidenten und Kanzlern geschafft.
Auf dem ,,oder" liegt die Betonung. NSDAP-Mitglieder ja, Verbrecher nein.

Zitat von asdf
Worauf ja irgendwann auch wieder eine Protestwelle in den 60ern und 70ern..aber ich schweife ab.
Die es heute leider nicht gibt, wenn SED-Kader in staatliche Positionen rücken wollen. Solange der Terror von links kommt, stört es Niemanden. Immerhin hat ja der Bundestag den Bisky vom Amt des stellv. Bundestagspräsidenten ferngehalten - einer der wenigen Sternstunden der Demokratie.

Zitat von asdf
Es gibt keine SED mehr. Punkt. Dass immernoch einige ex-SED Mitglieder in der Linkspartei sitzen ist durchaus zum kotzen. Aber zum einen ist das wohl inzwischen bei weitem nicht die Mehrheit
Es sind circa 80%, also die Mehrheit.

Zitat von asdf
und zum andern kam die westdeutsche WASG dazu
Wie du schon angedeutet hast, das war ein reiner Image-Trick. Die Relevanz der WASG ist gleich Null.

Zitat von asdf
Dennoch ist die Partei schon lange nichtmehr die SED und ansich nunmal nicht extremistisch. Dazu gehört mehr als politisch links von der SPD zu stehn. Die Linkspartei ist wohl durchaus demokratisch und keinesfalls verfassungswidrig oder verbrecherisch im Gegensatz zur NPD. Ich wüßte nicht womit man eine gegenteilige Behauptung rechtfertigen könnte.
Was sagst du denn zu den von mir genannten Punkten? Ist das für dich kein Hinweis für Extremismus? Im Verfassungsschutzbericht steht ja im Übrigen über die SED ebenfalls Bemerkenswertes.

Zitat von asdf
Damit, dass es noch ex-SED Mitglieder in ihr gibt jedenfalls nicht.
Wenn es 80% sind, dann schon.

Zitat von asdf
Demzufolge wäre wohl die CDU seit Jahrzehnten, zum Beispiel wegen Kiesinger und zumindest noch bis zur letzten Bundespräsidentenwahl als rechtsradikal einzustufen gewesen, weil Filbinger noch immer in der Partei war und sogar den Bundespräsidenten wählen durfte.
Dass Kiesinger Kanzler wurde, da hat sich die CDU überhaupt nichts vorzuwerfen. Der ,,Spiegel" berichtete, Kiesinger habe ,,antijüdische Aktionen gehemmt und verhindert".

Zitat von asdf
Oder vielleicht noch immer, weil Öttinger ja fand, dass Kiesinger ja ein ganz duftes Kerlchen war.
Du meinst wahrscheinlich hier Filbinger, nicht Kiesinger. Aber selbst bei diesem wäre die Rede von Oettinger auch völlig gerechtfertigt gewesen. Die Rede von Oettinger war völlig ok, die Reaktionen darauf sind ein Beispiel dafür, was sich die CDU von den linken Faschisten bieten lassen muss, und wie die CDU zum Feindbild gemacht, ständig diffamiert und gegen sie gehetzt wird, sie in eine Nazi-Ecke gestellt wird. Und das ausgerechnet bei der CDU, deren Gründung ja bekanntlich eigentlich ,,in den Gefängnissen von Tegel" (der ehemalige Bundestagspräsident Gerstenmeier) stattgefunden hatte, und die sich auch so verdient um den glorreichen Antikommunismus und das Ende der faschistischen DDR gemacht haben.

Zitat von asdf
Was du allerdings von Hexenjagd und Faschisten gegen arme CDU Leute erzählst...das ist mir dann doch zu suspekt. Und ehrlichgesagt weiß ich auch nicht, welche Hexenjagd du da meinen könntest.
Beispielsweise gegen Oettinger, oder Schönbohm, Stoiber, Hohmann.

Zitat von asdf
Der letzte Satz ist auch lächerlich...und hätten die NPD Leute im dritten Reich gelebt, wärn sie die ersten in der SA, beim plündern und zerstören jüdischer Einrichtungen in der Progromnacht oder beim vergasen in Auschwitz gewesen...super. Und das wo es doch garkeine SED mehr gibt..
Das weiß man nicht. Die NPD ist nicht die Nachfolge-Partei von der NSDAP, die sogenannte ,,Links"-,,partei" von der SED hingegen schon.

Geändert von asdf (03.10.2007 um 23:01 Uhr).
 
 
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asdf
Alt 03.10.2007, 23:43   #6
Standard

So das ganze PDS/SED Zeugs aus dem NPD Thread ist jetzt hier angekommen, da bloße Hinweise ja nichts brachten und das ganze so vielleicht übersichtlicher wird.


Zitat von kenshin-himura
Auf dem ,,oder" liegt die Betonung. NSDAP-Mitglieder ja, Verbrecher nein.
Darüber kann man wohl streiten...
Dass Filbinger Verbrechen begangen hat und sich als Richter absolut untragbar Verhalten hat steht für mich eigentlich außer Frage.

Es sind circa 80%, also die Mehrheit.
Immernoch 80% ehemalige SED Mitglieder? Gibt es da irgendwo statistische Untersuchungen dazu?
Wie du schon angedeutet hast, das war ein reiner Image-Trick. Die Relevanz der WASG ist gleich Null.
Zu einem großen Teil wohl schon. Dennoch hat man sich dadurch nunmal auch im Westen etwas mehr einbringen können, Lafontaine gewonnen und ist näher an die Gewerkschaften herangekommen.


Du meinst wahrscheinlich hier Filbinger, nicht Kiesinger. Aber selbst bei diesem wäre die Rede von Oettinger auch völlig gerechtfertigt gewesen. Die Rede von Oettinger war völlig ok, die Reaktionen darauf sind ein Beispiel dafür, was sich die CDU von den linken Faschisten bieten lassen muss, und wie die CDU zum Feindbild gemacht, ständig diffamiert und gegen sie gehetzt wird, sie in eine Nazi-Ecke gestellt wird.
Also inwiefern Faschismus der passende Begriff ist um die Diktatur in der DDR zu beschreiben möchte ich mal so dahingestellt sein lassen, aber egal..

Äh, ja natürlich meinte ich Filbinger. Und die Reaktionen auf diese ominöse Rede waren absolut vorhersehbar und nachzuvollziehen. Das stellt auch noch lange nicht die CDU in die Nazi Ecke, wenn sich einer ihrer Ministerpräsidenten nicht ausdrücken kann oder meint, nur weil einer gestorben ist könne man nurnoch tolles über diesen erzählen, egal was war.
Filbinger hat sinnlos Leute in den Tod geschickt und das hat ja wohl auch seinen ehemaligen Posten gekostet.
Da kann man sich, auch bei einer Grabrede nicht, hinstellen und den Mann schon halb zum Widerstandskämpfer hochstilisieren. Das verdreht nunmal alles und dass Öttinger das ganze nicht vorher absehen konnte und sich danach noch nichtmal gleich richtig davon distanziert hat ist mit Sicherheit weder die Schuld der Linkspartei noch der vielen vielen Kritiker aus anderen Lagern und hat mit Hetzjagd auf arme Demokraten m.E. wenig zu tun.
Da musste ja dann auch erstmal ein Machtwort aus Berlin kommen, bevor Öttinger sich wenigstens mal etwas von seinem seltsamen Standpunkt wegbewegt hat...ja von der CDU aus Berlin und nicht von der SED Diktatur.
Das hat sich Öttinger einzig und allein selbst zuzuschreiben, was da an Kritik auf ihn niederging.



Was sagst du denn zu den von mir genannten Punkten? Ist das für dich kein Hinweis für Extremismus?
Ja ich bin mir nicht so wirklich im klaren welche Punkte du meinst. Ich weiß leider nicht wo Psychoterror und StaSi Methoden angewendet werden sollen und es geht aus deinen Postings auch nicht hervor. Und was bei dir alles als Hexenjagd durchgeht...nunja.
Sicher gab es nun zum Beispiel auch gerade bei Stoiber im allgemeinen in der Vergangenheit viele weder sonderlich treffende noch lustige Nazi Vergleiche, aber das ganze einzig und allein der damaligen PDS zuzuschreiben ist wohl auch reichlich übertrieben.
 
 
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mschreider
Alt 03.10.2007, 23:53   #7
Standard

Hey, was meint Ihr eigentlich mit linksextrem? Und was mit rechtsextrem? Das ist doch völlig inhaltsleer...

Kleines Beispiel: "Inhalt und Ziel (einer) sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben ... sein". Ja, ist linksextrem, gell?

Ätsch. Ist O-Ton CDU. Nur von 1947. Da war das politische Rechts-Links-Koordinatensystem n bissel anders. Waren da also alle Linksextreme?

Also: Links- und Rechtsextrem ist n ziemlich problematischer Begriff, weil völlig inhaltsleer. Vorschlag zur Klarheit: Benennen wir die jeweiligen Gruppen doch einfach als das, was sie sind: Also (Neo-) Nazis/Faschisten oder linke Sozialdemokraten/Sozialisten/Kommunisten.
Da kommt man gar net mehr in die Gefahr irgendwelcher schwubbeliger Gleichsetzungen.

(Neo)Nazis/Faschisten erklären selbst eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit der Menschen zum Ziel politischen Handelns, Nazis haben darüberhinaus einen einzigartigen massenindustriell betriebenen aggressiven Vernichtungsfeldzug gegen Menschengruppen und andere Länder geführt. Neonazis verharmlosen das.

Linke Sozialdemokraten/Sozialisten/Kommunisten erklären die Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen zum Ziel politischen Handelns und haben - was zumindest für die deutschen linken Sozialdemokraten/Sozialisten/Kommunisten wohl zweifelsfrei gilt - weder ansatzweise versucht eine Menschengruppe auszulöschen, noch aggresive Kriege angefangen.

Diese Klärung hat die folgenden Konsequenzen:

1. Jeder mag jetzt selbst entscheiden, obs schlimmer ist mit Ex-SEDlern in einer Partei zu sein oder mit Ex-Nazis :-)
2. Ich persönlich bin nicht gegen Neonazis weil sie rechtsextrem sind. Ich bin gegen sie weil sie rassistisch, minderheiten-feindlich, autoritär und feige (nach unten treten, nach oben buckeln) sind.
3. Linke Faschisten gibts net. Entweder jemand ist links oder Faschist. Linker Faschist ist wie ein bananiger Apfel.
 
 
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kenshin-himura
Alt 09.10.2007, 00:40   #8
Standard

Zitat von asdf
So das ganze PDS/SED Zeugs aus dem NPD Thread ist jetzt hier angekommen, da bloße Hinweise ja nichts brachten und das ganze so vielleicht übersichtlicher wird.
Besten Dank.

Ich habe auch versucht, das Thema nicht zu sehr auszudehnen, aber du weißt ja sicher, wie's ist, du hast dann ja auch Gegenfragen gestellt, und so ist es ein Teufelskreis. Ich find aber auch, dass man die Themen Rechts- und Linksextremismus nunmal nicht so trennen kann, aus den genannten Gründen, aber auch egal jetzt, bzw. nützt ja jetzt eh nichts mehr.

Zitat von asdf
Immernoch 80% ehemalige SED Mitglieder? Gibt es da irgendwo statistische Untersuchungen dazu?
Das hat der Gysi selbst gesagt. Er hat es noch angepriesen: „Über 20 Prozent unserer Mitglieder waren nicht in der SED“, so nach dem Motto: ,,Seht her, wie Wenige bei uns in der SED waren, wie nett wir sind". Woraus man dann auch entsprechende Schlussfolgerungen über die Gesinnung von Gysi und dieser ,,Partei" ziehen kann. Ähnliches schrieb Bisky in seinem Buch, wo er meinte, 18.000 Mitglieder seien nicht in der SED gewesen, woraus resultiert, dass über 70% in der SED gewesen sind.

Es ist ja auch logisch, wenn du überlegst, was das früher in der DDR für eine riesige Partei war (ca. 2,3 Mio.). Die haben ja seit der Wende über 95% der Mitglieder verloren, über 85% davon bis 1990. Geblieben ist also nur eine kleine Minderheit, woraus man dann auch entsprechende Schlussfolgerungen ziehen kann darüber, was das für Leute sind: Ewiggestrige. Und ein paar junge Naivlinge, die überhaupt nicht wissen worauf sie sich da einlassen und keine Ahnung haben.

Ich will es ja, wie schon gesagt, Keinem mit dem moralischen Zeigefinger zum Vorwurf machen, wenn jemand in der SED war. Genauso, wie ich das auch in anderen Zusammenhängen nicht tun würde, was ich jetzt nicht sagen will. Aber nach 1989/1990 hätte man die Konsequenzen ziehen müssen, jetzt wo man endlich die Wahl hatte, und die übergroße Mehrheit hat es ja wie gesagt auch gemacht.

Zitat von asdf
Zu einem großen Teil wohl schon. Dennoch hat man sich dadurch nunmal auch im Westen etwas mehr einbringen können, Lafontaine gewonnen und ist näher an die Gewerkschaften herangekommen.
Ja, durch Image-Tricks eben wie gesagt, hat man diese Plus-Punkte bekommen. Das ,,Einbringen" im Westen, wie von dir richtig angemerkt, sieht ja nun so aus, dass die alten SED-Kader sich nun im Westen einbringen, und nicht irgendwelche WASG-Leute umgekehrt im Osten.

Zitat von asdf
Äh, ja natürlich meinte ich Filbinger. Und die Reaktionen auf diese ominöse Rede waren absolut vorhersehbar und nachzuvollziehen. Das stellt auch noch lange nicht die CDU in die Nazi Ecke, wenn sich einer ihrer Ministerpräsidenten nicht ausdrücken kann oder meint, nur weil einer gestorben ist könne man nurnoch tolles über diesen erzählen, egal was war.
Filbinger hat sinnlos Leute in den Tod geschickt und das hat ja wohl auch seinen ehemaligen Posten gekostet.
Da kann man sich, auch bei einer Grabrede nicht, hinstellen und den Mann schon halb zum Widerstandskämpfer hochstilisieren. Das verdreht nunmal alles und dass Öttinger das ganze nicht vorher absehen konnte und sich danach noch nichtmal gleich richtig davon distanziert hat ist mit Sicherheit weder die Schuld der Linkspartei noch der vielen vielen Kritiker aus anderen Lagern und hat mit Hetzjagd auf arme Demokraten m.E. wenig zu tun.
Da musste ja dann auch erstmal ein Machtwort aus Berlin kommen, bevor Öttinger sich wenigstens mal etwas von seinem seltsamen Standpunkt wegbewegt hat...ja von der CDU aus Berlin und nicht von der SED Diktatur.
Das hat sich Öttinger einzig und allein selbst zuzuschreiben, was da an Kritik auf ihn niederging.
Wenn du Filbinger meintest, dann ist es aber eine ziemlich unangemessene und verfehlte Anmaßung von dir, zu behaupten, Oettinger habe gesagt, Filbe sei ,,ein ganz duftes Kerlchen" gewesen. Auch hat er ihn nicht ,,schon halb zum Widerstandskämpfer" gemacht.

Natürlich hätte Oettinger den Fehler von Filbe erwähnen können, aber wer in solch einer umfangreichen Rede dieses kleine Haar sich rauspicken will, der soll es erstmal besser machen. Das ist nämlich nicht so einfach, wie die ,,Kritiker" von Oettinger sich das so denken, Oettinger musste ja ständig den Spagat schaffen zwischen einerseits Filbe bei einer Grab-Rede nicht allzu sehr runter zu machen, andererseits aber auch keinen Vorwurf der Bagatellisierung von den linken Medien zu bekommen. Würde man bei allen Reden von Politikern so knallhart vorgehen, hätten ja die rot-grünen Parteivorsitzenden und ihre Entourage in den letzten Jahren schon zigfach zurücktreten müssen, aber bei Denen ist's ja was Anderes, die dürfen das ja. Und die Rede hätte auch - genauso wie die Reden dieser rot-grünen Politiker - keine Sau interessiert, wenn sich nicht politisch Kapital aus der Oettinger-Rede schlagen ließe.

Von ,,Hexenjagd" muss man ja schließlich hier auch unter Anderem deswegen reden, weil der Eindruck erweckt wird, Oettinger habe Filbe auf eine Stufe mit Stauffenberg oder die Geschwister Scholl stellen wollen. Ganz zu schweigen von dem unsäglichen Hetz-Artikel von dem 68er Reinhard Mohr im ,,Spiegel", in welchem er es sich nicht nehmen ließ, auch gleich pauschal gegen den gesamten Konservatismus, die CDU und den RCDS zu pöbeln. Und nicht zu vergessen: Es kam zu massiven Rücktritts-Forderungen von diversen Politikern. Und Kurt Beck meinte, Filbe sei für ,,Ermordungen" verantwortlich - woraufhin die Frau von Filbinger ihn anzeigte - meiner Meinung nach völllig zu Recht.

Zitat von asdf
Ja ich bin mir nicht so wirklich im klaren welche Punkte du meinst. Ich weiß leider nicht wo Psychoterror und StaSi Methoden angewendet werden sollen und es geht aus deinen Postings auch nicht hervor.
Nun, ich dachte eigentlich, du weißt über die linksextremistischen Äußerungen diverser SED-Politiker und sonstiger linksextremistischer Umtriebe der SED Bescheid, denn das müsste man eigentlich, wenn man sich über Politik informiert. Der SED-Vorstand ist der Meinung, die DDR war ,,kein Unrechtsstaat". Lafontaine äußerte: ,,Die Nazis waren nicht fremdenfeindlich, sondern im erster Linie rassistisch, denn sie haben Fremde im deutschen Reich beschäftigt". Ferner: Merkel sei es mit dem Zaun um Heiligendamm beim G8-Gipfel gelungen, die "Topterroristen hinter Gitter zu bringen" - woraufhin er ,,johlenden" Applaus von seinem Publikum erhielt (was auch nicht anders zu erwarten war angesichts dem, in gebildeten Kreisen bekannten, Wesen dieser ,,Partei"). Die Medien seien nach Lafontaine bei uns nur für die Reichen da, Kapitalismus bezeichnet Lafontaine als ,,Gewalt", die eine größere Dimension habe als die Gewalt des G8-Gipfels, in Bezug auf Venezuela warnt er vor einer ,,Instrumentalisierung der Menschenrechtsfrage", die Mitglieder des Bundestages sind für ihn eine ,,Schweinebande", die politische Verfolgung von Sozialdemokraten in der DDR vergleicht er mit dem ,,Einsperren" von Kommunisten in der BRD, Konservativen wirft er vor nicht den Rechtsstaat zu vertreten, die USA vergleicht er mit der RAF. Nun, kein Kommentar... Und Lafontaine ist ja wie schon angemerkt leider kein Einzel-Phänomen, wenn man z.Bsp. sieht, wie der SED-Vorstand zur DDR steht. Von der in VS-Berichten regelmäßig erwähnten ,,Kommunistischen Plattform" und anderen ähnlichen Organisationen ganz zu schweigen. Der VS erzählt ja, dass die SED mit Linksextremisten sogar im In- und Ausland kooperiert. Auf Parteitagen applaudiert man ja auch gerne der Kommunistischen Partei Kubas. Der Slogan der SED ,,Freiheit durch Sozialismus" zeigt auch, was diese unter ,,Freiheit" versteht. Und im Parteiprogramm steht: ,,Sozialismus ist für uns ein notwendiges Ziel - eine Gesellschaft, in der die freie Entwicklung einer und eines jeden zur Bedingung der freien Entwicklung aller geworden ist." Der letzte Halbsatz davon stammt aus dem kommunistischen Manifest, und nach diesem ist die freie Entwicklung Aller erst nach der Revolution möglich. Der Standpunkt der SED zu den RAF-Häftlingen und die Forderung nach ihrer Freilassung sagt ebenfalls Alles, um es vorsichtig auszudrücken. Alleine schon, dass sie eine totale Aufklärung der Stasi-Akten nicht zulassen wollen, sagt Alles. Erst 1994 distanzierte man sich notgedrungen (nächster PR-Trick) vom Stalinismus - man hat aber dennoch kein Problem, die Stalinistin Wagenknecht als Parteimitglied zu haben. Journalisten verkloppen auf Partei-Veranstaltungen gehört auch zu den besonders bei der SED verbreiteten Sitten. Wie man in der SED mit Kritikern umgeht, zeigt ein Fall der SED Ratelon im Jahre 2004: Der Vorsitzende der SED Ratelon, wurde zu 45 Tagen Haft und 60 Tagen Wahlrechtsentzug verurteilt, weil er einen Kollegen genötigt haben soll, sein Mandat niederzulegen.

Der Ehrenvorsitzende der SED, Modrow, schwadronierte auf einem Parteitag: ,,Wer sich nicht für Antikapitalismus und gegen Neoliberalismus im "außerparlamentarischen und parlamentarischen Kampf" einsetzen wolle, solle "besser nicht kandidieren"."

Gysi auf einem Parteitag: ,,Viele wollten kein Staatssozialismus mehr, viele wollten auch die DDR nicht mehr, aber es gab doch auch noch Millionen Andere."

Der Bundesgeschäftsführer der SED, Bartsch, wirft der SPD vor, mit SED-Methoden zu arbeiten.

Nun ja, man kann sich, wenn man das weiß, seine Meinung bilden...

Wieso ist es für dich eigentlich kein Argument, dass die SED die ,,Systemfrage" stellt? Was wäre wieder los, wenn die NPD das tun würde, da wäre es dann ein Argument... Die SED ist keinen Millimeter besser als Neonazis.

Die SED-Kader sitzen auch heute noch in den staatlichen Institutionen, in Schulen als Lehrer, Büttelei, Gewerkschaften, Medien und Vereinen.

Zitat von mschreiber
Hey, was meint Ihr eigentlich mit linksextrem? Und was mit rechtsextrem? Das ist doch völlig inhaltsleer...

Kleines Beispiel: "Inhalt und Ziel (einer) sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben ... sein". Ja, ist linksextrem, gell?

Ätsch. Ist O-Ton CDU. Nur von 1947. Da war das politische Rechts-Links-Koordinatensystem n bissel anders. Waren da also alle Linksextreme?

Also: Links- und Rechtsextrem ist n ziemlich problematischer Begriff, weil völlig inhaltsleer. Vorschlag zur Klarheit: Benennen wir die jeweiligen Gruppen doch einfach als das, was sie sind: Also (Neo-) Nazis/Faschisten oder linke Sozialdemokraten/Sozialisten/Kommunisten.
Da kommt man gar net mehr in die Gefahr irgendwelcher schwubbeliger Gleichsetzungen.

(Neo)Nazis/Faschisten erklären selbst eine Ungleichheit und Ungleichwertigkeit der Menschen zum Ziel politischen Handelns, Nazis haben darüberhinaus einen einzigartigen massenindustriell betriebenen aggressiven Vernichtungsfeldzug gegen Menschengruppen und andere Länder geführt. Neonazis verharmlosen das.

Linke Sozialdemokraten/Sozialisten/Kommunisten erklären die Gleichheit und Gleichwertigkeit der Menschen zum Ziel politischen Handelns und haben - was zumindest für die deutschen linken Sozialdemokraten/Sozialisten/Kommunisten wohl zweifelsfrei gilt - weder ansatzweise versucht eine Menschengruppe auszulöschen, noch aggresive Kriege angefangen.

Diese Klärung hat die folgenden Konsequenzen:

1. Jeder mag jetzt selbst entscheiden, obs schlimmer ist mit Ex-SEDlern in einer Partei zu sein oder mit Ex-Nazis :-)
Da hast du völlig Recht, dass man politische Begriffe sehr leicht verwischen und verschleiern kann. Dennoch gibt es auch Begriffe, die zumindest einen Sinn haben und nicht ganz umsonst so heißen. Und wenn du sagst, du seist nicht deswegen gegen Nazis, weil es Nazis sind, sondern weil sie u.A. ,,rassistisch" seien, da könnte ich ja jetzt auch schon wieder anfangen, darüber zu diskutieren, was der Begriff ,,Rassismus" bedeutet, dieser ist nämlich auch nicht so ganz so, wie häufig angenommen wird.

Man kann doch ,,Extremismus" recht klar definieren: Gewalt wird eingesetzt zur Durchsetzung von politischen Zielen, die Gewalt ist die klare Trennlinie - also wo ist da das Definitions-Problem? Die Forderung nach Abschaffung des Kapitalismus gehört da meiner Meinung nach noch nicht dazu, obwohl natürlich in der Tat die meisten Anti-Kapitalisten auch Extremisten sind, wenn man mit ,,Kapitalismus" die ,,Marktwirtschaft" meint.

Zitat von mschreiber
3. Linke Faschisten gibts net. Entweder jemand ist links oder Faschist. Linker Faschist ist wie ein bananiger Apfel.
Doch, zum Beispiel in der DDR, in der SU, in Nordkorea, und woanders... Linke Faschisten gibt's also. Genauso wie Faschisten in Verbindung mit den verschiedensten anderen Dingen. Faschismus ist nicht nur Mussolini, der Faschismus kann tausend Gesicher haben. Nicht umsonst sprach Bush in Zusammenhang mit fundamentalistischen Islamisten von ,,Islamfaschismus", und der ehemalige SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher (guter Mann), meinte über Kommunisten, sie seien ,,rotlackierte Faschisten". Er würde sich heute wohl im Grabe umdrehen, wenn er sehen würde, was aus dieser Partei heute geworden ist, und was sie in Berlin macht und in Meck-Pomm gemacht hat.

Geändert von kenshin-himura (09.10.2007 um 11:08 Uhr).
 
 
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michaelg
Alt 09.10.2007, 12:07   #9
Standard

_W E L C H E _ _ S E D _ ???

Verzeihung, in manchen Fällen kriege ich passive Aggressionen und dann stelle ich mich dumm. Ist gerade passiert.

Zitat von kenshin-himura
Nun, ich dachte eigentlich, du weißt über die linksextremistischen Äußerungen diverser SED-Politiker und sonstiger linksextremistischer Umtriebe der SED Bescheid, denn das müsste man eigentlich, wenn man sich über Politik informiert. Der SED-Vorstand ist der Meinung, die DDR war ,,kein Unrechtsstaat". Lafontaine äußerte:
Ich kann Deinem Beitrag einfach unmöglich Folgen. SED-Vorstand? Irgendwo weiter oben oder noch im alten Thema habe ich aufgeschnappt, dass du SED und Linkspartei nicht trennen kannst oder willst. Daher ist es schwer auf deinen Beitrag einzugehen.
Äußerungen einzelner Mitglieder - auch in höheren Ämtern - spiegeln nicht das Meinungsbild einer Partei wieder. Zu Oskar... na von mir aus no comment. Naja vielleicht später. Ok einen lasse ich mal vom Stapel: Kapitalismus ist auf jeden Fall Gewalt.

Und zur Unterscheidung extrem und radikal nochmal, afaik ist radikal völlig in Ordnung nur gleichsam am Rande der Verfassung aber nicht wider dieselbe und extremistisch ist eben verfassungswidrig, autoritär, totalitär, wider die fdgo.

Zitat von kenshin-himura
Wieso ist es für dich eigentlich kein Argument, dass die SED die ,,Systemfrage" stellt? Was wäre wieder los, wenn die NPD das tun würde, da wäre es dann ein Argument... Die SED ist keinen Millimeter besser als Neonazis.
Weil sie die Systemfrage nicht stellt, zumindest nicht grundsatzpolitisch, allerhöchstens in Teilen wirtschaftspolitisch. Das mit der Systemfrage ist doch nur so eine billige Journalismus und Gegnerrhetorik um sie an den Rand zu drücken. SED, zumal sie nicht mehr ist, mit Neonazis zu vergleichen stellt bei mir höchstens die Sinnfrage.
 
 
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