Zitat von Manni
Wenn ein Bankräuber die Namen seiner Komplizen verraten würde und dafür ein paar Jahre weniger in den Knast müsste, würd sich auch keiner beschweren.
Genau. Informationen zu kaufen, ist bei Ermittlungsbehörden normal. Der Preis kann Geld sein, meistens ist es aber eine Art Deal. Dass Liechtensteins Fürstensippe jetzt tobt, ist verständlich. Sie hat über ihre eigene Bank am meisten profitiert.
Zitat von Manni Edit: Und überhaupt: Ist eine bank nicht verpflichtet, der Polizei/Staatsanwaltschaft mitzuteilen, wenn einer ihrer Kunden Steuern hinterzieht?
Die Banken tun so, als wüßten sie es nicht. Eine Möglichkeit der Steuerhinterziehung zu vermitteln, ist seit einigen Jahren strafbar. Deshalb drücken sich die Banken bei den Vorschlägen sehr vorsichtig aus, machen es aber natürlich bei "wichtigen" Kunden trotzdem. In der Regel werden die Vorschläge aber von den Steuerkanzleien gemacht, die Banken machen nur fest die Augen zu
Mich wundert ja, mit welchem öffentlichen Getöse der Zumwinkel verhaftet und die vielen anderen Betrüger damit gewarnt wurden. In allen Kellern rattern und schnurren die Reißwölfe...