mal abgesehn von dem wirtschafts-battle der hier läuft ist die idee bekloppt.
Ein Fahrkartenautomat ist ja auch nicht gerade das billigste Gerät. Dazu muss also an jeder Station auch noch ein so ein Automat stehen. Hinzu kommen Wartungs- und Betriebskosten die auch nicht ganz unerheblich sind.
die infrastruktur steht breits, es stehen automaten, falls nicht kann man mit geldkarte in der straba selbst karten lösen
wartungs und betriebskosten erreichen nicht mal annäherend die kosten die für schaffner anfallen würden (soll heissen, im vergleich unerheblich).
falls es dir nicht aufgefallen ist sind die strabas hier mehrere waggons die nicht miteinander verbunden sind, ne straba hält durchschnittlich alle 5 minuten (grob geschätzt), also pro waggon, sagen wir zwei pro straba, ein schaffner, bei ~10 linien die in beide richtungen verkehren... dazu rund um die uhr, das heisst 3er schicht [...]
Ein Schaffner wäre meiner Meinung nach zumindest günstiger als halt jede Station mit Automaten auszustatten.
wie oben, infrastruktur steht, schon seit jahren nebenbei bemerkt.
Die staatlichen Unterhaltungskosten für den ehemals Arbeitslosen fallen weg. Weiterhin fallen Verwaltungskosten weg die seine Arbeitslosigkeit verursacht hat.
Der Betreiber hat keine Verluste mehr durch Schwarzfahren und Vandalismus.
mh ja, das ist ein punkt. allerdings fehlen dann noch ca. 100 linien, und ich fürchte selbst dann ist die anzahl derer denen du arbeit verschaffst eher als "marginal" zu betrachten.
aber vielleicht ist ein deutschlandweites straba-netz realisierbar. flächendeckend, jedes dorf einbezogen, ebenso naherholungsgebiete und dergleichen. umweltverträglich sind die dinger ja, abgesehen von der lärmbelästigung und den baumaßnahmen. die baumaßnahmen würden selbst wieder arbeit schaffen, ebenso wie die wartung der strecken dann... schade um die firmen die bisher die automaten gebaut haben, die sind inzwischen vermutlich pleite.
aber halt, haben wir nicht schon was vergleichbares, die deutsche bahn? aber die stellen die dort verloren gehen kann man ja durch umschulung klein halten, von db schaffner zu d-straba schaffner wirds vermutlich kein weiter sprung
verwaltungskosten fallen weg, klingt super, problem ist nur das es spekulation ist, schau dir mal hartz 4 an, eines der wunder die hartz4 bezwecken sollte war "senkung der verwaltungskosten"
vandalismus sowie schwarzfahren ist einkalkuliert, eine ich sag mal droh/angst politik können sich die verkehrsbetriebe nicht erlauben
im übrigen sind die 40 euro für schwarzfahren eher zur abschreckung, indem man nachträglich eine monatskarte löst hat man die "strafe" abgegolten
das ist durchaus vernünftig, kundenfreundlichkeit ist nicht immer umsonst
INSGESAMT sollte man also billiger wegkommen.
spekulation
So könnte der Staat ja auch die wenigerausgaben weitergeben an den Bahn Betreiber der auf einmal mehr kosten hat.
vonwegen, der staat ist pleite, was dort flüssig würde ginge sofort für anderen kram drauf << auch spekulation, aber begründet
davon abgesehen musst du zwischen bund/länder/kommunen hoheit unterscheiden, niemand lässt sich gern irgendwo reinreden - willkommen in der realität
mm naja mal davon abgesehen das ich sehr sehr selten "hier" Strassenbahn fahre wundert mich immer warum nicht mehr kontrolliert wird: [...] Scheint als hätten die im ganzen Stadtgebiet wirklich nur 3,4 Kontrolloere mal hier und da mitfahren...[...]
einerseits fährst du wenig straba, andererseits siehst du wenig kontrolleure.. consequence or coincidence?
dazu muss ich sagen das die kontrolleure stehts in zwei mann teams arbeiten, vor einiger zeit hatten welche prügel bezogen und naja... einige der neuen kontrolleure sahen eher nach schläger als nach schaffner aus.
kurz und knapp halt ich die idee für populistisch und bullshit, würd mich interessieren was die lvb dazu sagt, aber eigentlich bereu ichs grad überhaupt soviel dazu geschrieben zu haben *g