Leute deren eigene Eltern Lehrer sind, wissen natürlich nicht, wie's in normalen "Arbeiter-Familien" abläuft! Lehrer verdienen MEHR, können ihren Job nicht verlieren, weil sie Beamte sind und haben noch die Vorteile, die bball genannt hat! Ich geb zu, dass der Job vielleicht stressig ist, aber viele Job's sind nun mal stressig, nicht nur der "Lehrer-Job"! Und als normaler Arbeiter bekommt man für den "gleichen" Stress weniger Geld!
Das Problem ist glaub weniger, dass die Lehrerkinder das nicht mitbekommen wies bei "Arbeitern" zugeht sondern ganz einfach die Art und Weise wie hier z.T. über Lehrer geurteilt wurde.
Ich halte Lehrer auch für keinen stressigeren Beruf als irgendwo in der freien Wirtschaft als Angestellter. Ich denke auch, dass mein Vater durchaus mehr Stress hat als meine Mutter.
Aber trotzdem ist Lehrer kein Beruf für Faulenzer. Nur werden wir dort eben z.T. mit solchen konfrontiert und das schmälert unser Lehrerbild doch ganz schön. Dabei werden es einige auch noch merken, dass es auch in anderen Betrieben fäule Säcke gibt.
Ich könnte jedenfalls von meiner alten Schule locker 20 Lehrer nennen die absolut nichts vorbereiten, jedes Jahr dne selben Müll faseln und noch nicht einmal Klassenarbeiten korrigieren.
Nur wenn ich die Profs an der Uni sehe, dann sind Lehrer dagegen ware Lämmer
Was mich an der Schule speziell aufregt, dass es nur noch alte Lehrer gibt die ums verrecken net in den Ruhestand gehen wollen! Es gibt an unserer Schule so viele, ...hab das Wort vergessen.. Auszubildende halt lol, die Lehrer werden wollen, aber aufgrund dieser bereits genannte Lehrer keine Stelle bekommen! Diese Leuts gestalten den Unterricht viel interessanter und reden auch mal über aktuelle Themen!
Referendare meinst du und ich kann dir da nur zustimmen. Nur viele Schulen wollen eben auch keine Veränderungen. Da kennt man sich schon seit 20-30 Jahren und alles ist berechenbar. Jeder hat seinen Trott und ohne frischen Wind kann man sich weiterhin nen faulen Lenz machen. Lehrer die sich außerschulisch engagieren werden als Volltrottel dargestellt und solche die 2/3 ihrer Schulzeit krank sind und nebenher Bücher schreiben werden von unserer Kultusministerin gelobt.
Das ganze Beamtentum könnte in meinen Augen aufgelöst werden, sind die Leute was besseres, oder was? Aber das ist ein anderes Thema!
Also in bestimmten Bereichen ganz sicher. Aber das Beamtentum ist vom Ursprung her keine schlechte Sache. Ein unkündbarer Staatsdiener kann eher nach seinem Gewissen handeln als einer dessen Arbeitsplatz nicht mehr sicher ist wenn er mal einem widerspricht oder das falsche Parteibuch hat...