Ich möchte auch nicht Lehrer werden, und zwar hauptsächlich nicht wegen den Schülern, sondern wegen den ,,Kollegen". Und das sagt ja alles darüber, wie es um die Mehrheit der Lehrer beschaffen ist. Klar gibt es auch gute Lehrer, aber die sind echt in einer verschwindend geringen Minderheit, sie werden von ihren Kollegen klein gehalten weil sie zu menschlich sind und die Schüler als echte Lebewesen respektieren. Das Gejammer der Lehrer ist extrem weinerlich und ohne jede Rechtfertigung, wenn man bedenkt, welchen Grund eigentlich Schüler zum Jammern zu haben angesichts dieses riesigen Fliegenhaufens von sadistischen, diktatorischen und totalitären Lehrern. Ich empfehle mal von Hermann Hesse ,,Unterm Rad" zu lesen, hat an Aktualität NICHTS eingebüßt. Oder Robert Musil's ,,Die Verwirrungen des Zöglings von Törleß". Das ,,Lehrerhasserbuch" von der Autorin Gerinde Unverzagt alias Lotte Kühn hat einen unfairen Titel, und es ist billig auf Kosten einer Berufsgruppe auf diese Weise Geld zu verdienen, aber: Der Inhalt des Buches ist völlig wahr. Und die Autorin sagte auch, sie hätte auch viele Leserbriefe auch von Lehrern bekommen, die sich über ihre Kollegen beschwert hätten. Und es ist eingetreten, was ich völlig erwartet hatte: Da es ja in Deutschland verboten ist, etwas gegen Lehrer zu sagen (dann ist man grundsätzlich ,,pauschalisierend", ,,undifferenzierend" und ,,engstirnig", weil es ist ja nach Meinung der Lehrer unmöglich, dass es in einem Kollektiv fächendeckende negative Verhaltens-Auffälligkeiten geben kann - aber wenn man pauschal über die faulen und bösen Schüler redet, ist das natürlich keineswegs ,,pauschalisierend", sondern Fakt) , hat ein Schulleiter Strafanzeige wegen Volksverhetzung gestellt. Demnächst wird es schon ,,Volksverhetzung" sein, wenn man sagt dass Deutschland ein Problem mit diktatorischen Lehrern hat.
Erfurt, Meißen, PISA und Rütli, das Alles sind vor Allem riesige Dokumentationen des totalen jämmerlichen Versagens der Lehrerschaft.
Dass die hier anwesenden Verteter der Lehrerlobby (Lehrersöhne / Lehrertöchter) hier die Lehrer so pauschal in Schutz nehmen, weil sie offensichtlich (zu Recht ?) angepinkelt fühlen, spricht für sich. Wahrscheinlich kriegen sie dann auch noch, wenn sie auf der Schule ihrer Eltern sind, ein Abitur. Aber das ist ja in diesem Lehrerstaat schon normal und da darf man sich nicht drüber aufregen, ansonsten ist man entweder ein Nazi, ein Anarchist, oder ersatzweise auch ein ,,pubertierender Rotzlöffel". Denn Kritik an Lehrern ist immer pubertär, o ja, denn Lehrer haben immer recht. Wie in dem Film ,,Mathilda" die Lehrerin ,,Frl. Knüppelkuh" sagte: ,,In dieser Schule, in diesem Klassenraum,
da bin
ich Gott."
Die Lehrer haben ihr Recht auf eine faire Behandlung durch die ,,Gesellschaft" bis auf Weiteres eindeutig verwirkt.
Zitat von Fatjojo Ich hab mich mal gefragt wo die Lehrer überhaupt herkommen
Es gibt doch keinen auf dieser Welt der Lehrer werden will oder ?
naja zumindest kenn ich noch keinen
Sind Lehrer vielleicht Aliens von einem anderen Planeten oder wird man als Lehrer geboren ?
EINMAL Lehrer IMMER Lehrer !
Ich vermute mal nicht, dass sie von einem anderen Planeten kommen, das würde doch auffallen. Man hätte sie dann auch schon auf dem betreffenden anderen Planeten entdeckt, man sucht ja ständig nach außerirdischem Leben.
Folglich bin ich nunmehr ebenfalls bei dieser Frage ziemlich ratlos. Möglicherweise könnte es sein, dass es genetisch ist (in vielen Familien ist das Lehrer-Sein ja eine jahrhundertealte Sippschafts-Tradition), dass die vielleicht statt Adenin in ihren DNA-Strängen Totalitarin als Genom haben oder so, und dadurch einen Knacks im Hirn haben oder so, aber keine Ahnung, die Wissenschaft ist da noch nicht sehr weit. Aber zu dieser freilich sehr philosophischen Frage hier vielleicht mal ein kleiner Aufsatz, den ich vor ein paar Monaten mal geschrieben habe:
-> Gründe, warum Lehrer ihren Beruf wählen:
Achtung, (noch) idealistische Lehrer sollten diesen Beitrag nicht lesen.
Die alte Glaubensfrage... Allen Lehrern dürfte wohl gemein sein, dass eine erhebliche psychische Störung zu ihrer Entscheidung geführt hat. Doch es gibt noch andere Faktoren:
1. Hass
Bei der deutlichen Mehrheit der Lehrer kann man immer noch davon ausgehen, dass sie ein schweres psychisches Trauma in der Kindheit erlebt haben, und sich dafür rächen wollen, und zwar vorrangig gegen Kinder, oft auch speziell gegen Schüler. Vielleicht haben sie gesehen, wie ein Kind einen alten Mann überfallen hat oder wie ihre antiautoritär erzogenenen Schulfreunde auf Kosten ihrer Eltern lebten, oder, oder, oder... Dieser Lehrertyp hat ein stabiles soziales Prestige unter seinen Kollegen oder war vielleicht sogar schon mal Schulleiter, demnach gehören sie zu der bösesten und gemeinsten Kategorie von Lehrern. Sie kommen selbst ihre 20 Meter Schulweg mit dem Auto zur Schule gefahren, nur um zu zeigen, dass sie ein Auto haben, oder auch, welche Marke sie fahren (vorrangig Opel & VW, die Drängler-Marken; nehmt euch übrigens in Acht, falls ihr auch morgens quer über den Lehrerparkplatz laufen müsst - die haben ihren Führerschein scheinbar alle in der Schule gewonnen...). Ansonsten erkennt man sie an Anzügen mit Kravatte, Monokeln, Igel-Haarschnitt, grimmigen Blick, pessimistischem Weltbild, auffällig häufiges Auftreten in Lokalzeitungen, ständiger Glorifizierung der Arbeiter und der Gewerkschaften, SPD-Kugelschreiber, Hass gegen Konzerne, Kommunismus, sind schon eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn in der Schule.
2. Naivität und Idealismus
Die Naivlings-Lehrer denken, dass sie auf Anhieb die ganze Schule verändern können, wenn sie nur interessanten Unterricht machen und nett zu den Schülern sind. Sie denken, dann würden auch die Schüler sie akzeptieren und engagiert am Unterricht mitarbeiten und dies würde sich auch auf andere Lehrer übertragen. Sie schätzen Sek-II-Schüler als erwachsene, reife, zivilisierte Personen ein, mit denen sie sich auf einer Wellenlänge unterhalten können. Die Naivlings-Lehrer haben ihre Entscheidung, Lehrer zu werden, überhaupt nicht überdacht. Sie denken, dass sie mit ihrem ersten Arbeitsjahr genauso vollwertiges Mitglied der Schule sind wie alle anderen Lehrer auch.
Idealismus ist bei den Lehrern die abgeschwächte Form der Naivität. Die Idealisten wollen das besser machen, was ihre eigenen Lehrer falsch gemacht haben. Nur leider sind sie sich über die Leiden des Lehrerberufs überhaupt nicht im Klaren. Das kann zum Beispiel daran liegen, dass sie selbst auch eine selten-gute Schule gegangen sind, wo es keine gemeinen Lehrer gab. Es kann aber auch daran liegen, dass sie die Entscheidung einfach viel zu wenig überdacht haben. Naivlings-Lehrer und Idealismus-Lehrer erkennt man an ihrem zu großen Engagement für Schüler, an ersten Exmatrikulationsbestrebungen der Schulleitung gegen sie, an Schlüsselbändern, die sie oft laut erklingen lassen zum Zeichen ihrer Autorität, weil sie nicht in der Lage sind, selbst für Autorität zu sorgen, an Andeutungen, dass sie die Grünen wählen, am optimistischen Weltbild, oder daran, dass sie teilweise durch die Schule rennen oder ständig Sprünge vollführen, vewirrt oder sonstig geistesabwesend wirken, erscheinen wegen totaler Verplanung ständig zu spät zum Unterricht, selbst lange Strecken mit dem Fahrrad zur Schule fahren, Pfeife rauchen, wuschelige Haare haben, eben wie Studenten sind.
3. absolute Geld- und Faulenz-Geilheit
Natürlich wissen einige junge Leute, dass kein Arbeitslosengeld so üppig ist wie das des Lehrers, und obendrein bekommen sie durch diesen Beruf umsonst ein Dach übern Kopf. Diese Lehrer brauchen oft Monate, um Klausuren zu kontrollieren und legitimieren dies mit armseligen Ausreden. Auch diese Lehrer verkennen völlig die Realität in den Schulen.
4. Verbitterung
Die Schule fordert ihre Opfer nicht ohne Selektion - manche können sich aus ihren Fängen halbwegs herauswinden und trotz Schule ein halbwegs geregeltes und sinnerfülltes Leben führen. Anderen wird die Jugend heimtückisch am hellerlichten Tage gestohlen. Diese wollen die Jugend nachholen und jung bleiben, und wählen daher natürlich den Beruf, wo sie am Meisten von Jugendlichen umgeben sind und daher auch in der Tat länger jung bleiben: den Lehrerberuf.
5. totale Desorientierung, Desinformierung, Unbildung
Bekanntlich besteht der Staat ja aus unendlichen Dilletanten, die zu blöd sind, der Bevölkerung ein Bild von den möglichen Berufen zu vermitteln. Außerdem ist Deutschland total akademisiert worden, das heißt, wer zum Beispiel auf die Uni geht, der hat sich schon beruflich festgelegt und viele Berufe bleiben ihm für immer verschlossen. Aus dieser Desorientierung heraus könnte sich die Person denken: ,,Na ja, wenn mir nichts einfällt, werd' ich halt Lehrer, da muss ich wenigstens nichts tun und krieg trotzdem Kohle." Wer beruflich also sozusagen den ,,Wald vor lauter Bäumen" nicht sieht, könnte Lehrer werden.
6. Jahrhundertealte Sippschaftstraditionen
Bei vielen Lehrern sind beide Eltern Lehrer, Polizist, Politiker oder Beamte, oft sogar die Großeltern, noch weiter zurück reichende Verwandte, Brüder, Schwestern, etc., etc.... In Zeiten, wo Eltern noch Vorbilder waren, kann das natürlich ausschlaggebend dafür sein, dass ein Lehrer zum Lehrer wird. Wahrscheinlich wird man in solchen Sekten auch schon öfters verstoßen, wenn man nicht den althergebrachten Beruf der Familie erlernt. Der junge Lehrer möchte seinen Vater / seine Mutter oft gerne übertreffen oder das verwirklichen, wozu der Vater / die Mutter zu unfähig war. Er betrachtet dies als eine Art geschichtliche Mission, denn Familie ist für ihn Geschichte.
7. der seltendste Grund: Interesse am Fach
Kaum zu glauben, aber es gibt sie noch, die Lehrer, die als Hobbys die Dinge haben, die sie in der Schule unterrichten, die also ihr Hobby zum Beruf gemacht haben, wie man es eigentlich auch als selbstverständlich wähnen möchte. Es gibt keinen glaubwürdigeren Lehrer, als einen, der sagt, dass er sich für ein Schulfach als Hobby interessiert. Welche Glaubwürdigkeit kann ein Lehrer haben, der andere Motive hatte? Er hat sie verwirkt. Für immer.