Lupuz.de: Artikel-Portal / Magazin

Zurück   Postpla.net - die Forum Community > Postplanet Talk > Politik und Gesellschaft

Leben "im System"

Anzeigen:

Thema geschlossen
 
Themen-Optionen
IsoO
Alt 15.11.2006, 14:09   #1
Standard Leben "im System"

Hi Leute!

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, dass wir alle nicht sagen können, frei zu sein. Was ich damit meine, ist folgendes:

Wir werden geboren, man gibt uns Namen und eine Existenz.
Der Staat "zwingt" uns, zur Schule zu gehen und dass wir uns fortbilden müssen. Wir erlernen einen Beruf und müssen für irgendwelche Firmen oder sonstwas arbeiten, was wiederum wieder heißt, dass wir wieder ein Teil der Wirtschaft der Welt sind. Dann gehen wir in Rente und werden nach so und so vielen Jahren wieder sterben.

Falls man versucht, aus diesem "System" herauszukommen, kommt der Staat wieder an und will einem dafür eine Strafe auferlegen.
Ein Beispiel ist ein Vater, der seine Kinder selbst zu Hause unterrichtet hat.
Die Sache kam raus und er musste Strafe zahlen, weil er gegen Vorschriften verstoßen hat, dass man die Kinder zur Schule schicken muss.
Oder ein Mann ist mit seiner Frau in den Wald gezogen und führt ein Leben als jemand, der sich vom Staat nicht abhängig macht. Er hatte ein 1er-Abitur und das hat er fallengelassen. Als er entdeckt wurde, wurde in der Zeitung riesengroß darüber berichtet.

Wenn man sich also nach diesem ganzen System ausrichtet, hat man so gesehen exakt das gleiche Leben wie jeder andere Mensch auch.
Man muss sich danach richten, sonst kommt Vater Staat an und will einem Ärger machen. Man kann den seines Lebens bis auf die Berufswahl so gesehen also nicht selbst bestimmen.

Kennt ihr den Manga "Golden Boy"? In diesem Manga handelt es von einem jungen Mann, der über 20 Jahre alt ist, sein Studium abgebrochen hat und seither auf dem Fahrrad durch das ganze Land streift. Er hat keinen festen Wohnsitz und hält sich oft mit Aushilfsjobs an den verschiedensten Stellen und Orten über Wasser. Er geht so vor, dass er jede noch so kleine Kleinigkeit dazu nutzt, wieder etwas dazuzulernen. In der Geschichte wird seine Vorgehensweise "Schule des Lebens" genannt. Beispielsweise spielt er eine Zeit lang in einer Band und lernt so die Bedienung von Musikinstrumenten. Ein anderes Beispiel ist ein Job in einem Restaurant, wo er richtig Kochen lernt.

Kurz gesagt: Wir sind eigentlich alle von Geburt an "gefangen" und wir müssen uns nach dem "Mainstream" richten, sonst gehts uns schlecht. Wer sich also nicht nach den Vorschriften richtet, wird bestraft, ohne wirklich etwas Böses getan zu haben. Man ist also gezwungen, in der Gesellschaft zu leben.

Was meint ihr dazu, Leute?

MfG, 44IsoO
 
 
Nach oben
Roter_Drache
Alt 15.11.2006, 14:47   #2
Standard

wenns dir nicht passt wander aus.

andersrum gesagt.. ja und?
bist nicht der erste und wirst nicht der letzte sein der diese feststellung macht.. nichtsdestotrotz bewegst du dich immer in dem rahmen, den du dir selbst auferlegst - mit der wahl deines standortes.
 
 
Nach oben
olivia
Alt 15.11.2006, 14:56   #3
Standard

stimmt schon, aber stört dich das leben so?
klar, mainstream sein ist langweilig und das will keiner.
aber wenn du zum Beispiel nicht zur schule gegangen wärst oder hinterher keine arbeit hast und im wald haust, meinst du dann geht es dir besser und du hast ein schöneres leben?

man muss sich nicht nach allem richten, vorallem nicht danach, was alle anderen machen, aber jetzt ein ganz neues leben und "system" zu erfinden bringt auch nichts.

und zur not.. genau.. auswandern. in anderen ländern der welt sind manche einstellungen zumindest etwas lockerer als hier.
 
 
Nach oben
Mixery
Alt 15.11.2006, 15:10   #4
Standard

ich denke, dass wir auf jeden fall gefangen im System sind!
Jeder der auch nur ein wenig gegen das System, bzw. die Gesellschaft strebt, wird stellenweise versucht wieder in das System reingepresst zu werden oder wird abgelehnt. Leute, wie der Mann, der seine Kinder selbst unterrichtet hat, bekommen ne Strafe. Ich find das Kacke!
Jedes Mal wenn ich darüber nachdenke, wird mir bewusst, wie doof es ist, in dem System zu sein und zu machen was Leute erwarten oder so.
Man kann echt sagen, dass das Leben quasi von vor herein geplant ist und macht man es dann doch anders, bekommt man sowieso irgendwie Probleme...

so ein Leben wie der Kerl aus Golden Boy wäre mir aber zu stressig. Ich mein der ist doch andauernd woanders und so. An sich aber das öfter was anderes machen, find ich schon toll.

naja alles in allem werden wir wohl nicht das System zerrütten können(obwohls toll wäre) und einfach mit dem GEdanken leben müssen, dass wir nicht rauskommen ohne PRobleme zu bekommen!

Die Idee mit dem auswandern find ich eigentlich gut, wobei ich das nicht könnte, weil meine Freunde und so mir zu sehr fehlen würden( obwohl sie öfter nerven )
 
 
Nach oben
missgreenx
Alt 15.11.2006, 15:16   #5
Standard

Mh, ich glaube, das ist eine schwierige Sache! Man muss ja erstmal definieren was "im System gefangen" in dem Sinne eigentlich bedeutet. Ist man wirklich gefangen? Oder ist man im Grunde nur in seinem eigenen Gewissen gefangen? > Wieso ist man genfangen? der Typ, der mit seinem Rad durch die Gegend gefahren ist und sich iwie über Wasser gehalten hat wurde doch dafür auch nich bestraft... wenn du erwachsen bist (und somit zurechnungsfähig für solche Entscheidungen), dann kanns du das durchaus tun.... in gewisser Hinsicht ist der Staat ja eigentlich ziemlich sozial und sagt: ja, also: alle Kinder müssen in die Schule, damit sie gleiche voraussetzungen für spätere Entscheidungen haben ...(damit werden sie z.B. vor diesbezüglichen Entscheidungen der Eltern geschützt) ...und wenn die "Kinder" dann erwachsen sind, sacht man: kannst selbst entscheiden, ob du hier in unsam System bleibst odda in den Wald ziehst!
Ich denke es ist einfach unsere Bequemlichkeit, die uns dazu verleitet Letzteres auszuschließen und sich dem System zu fügen..... wir sind halt doch iwie noch Herdentiere ...
 
 
Nach oben
Ripper08
Alt 15.11.2006, 15:52   #6
Daumen hoch

Ich verstehe deine Problematik nur zu gut...

Ich muss auch bei dem Gedanken an diese "gesellschaftlichen Abhängigkeiten" schier reiern. Ich finde es wird einem wirklich verdammt erschwert, seinen 'eigenen Weg' zu finden, einfach weil man ständig von anderen genötigt wird, eine bestimmte Position in einer bestehenden Struktur (einem Netz) einzunehmen; eine Rolle zu spielen, die man dann auch gefälligst zufriedenstellend zu erfüllen hat.

Die Bezeichnung Netz gefällt mir in dieser Hinsicht, weil es genau das richtige auf den Punkt bringt: Desdo länger man an seiner Position im Netz verweilt, desdo stärker wird man darin eingewoben und es wird immer schwieriger, sich daraus zu lösen, je länger man bewegungslos verharrt.
Es ist praktisch ein Netz von Erwartungen und Abhängigkeiten. Man ist ständig genötigt, irgendwas zu tun, das man eigentlich garnicht will aber man tut es letztendlich trotzdem, weil man eben den Erwartungen entsprechen muss.

Ein weiteres Beispiel ist hier der Wehrdienst. Ich finde er ist eine absolute Anmaßung der Staates! Einfach unglaublich, dass sich irgendwelche Melonenschädel denken, sie könnten Anspruch darauf erheben, dass ich ein Jahr Sklavendienst für Gevatter Staat verrichte... einfach so, einfach nur weil ich halt ein Mann im "wehrfähigen Alter" bin.
Wenn nun die Mongolen kurz davor wären, in unser schönes Europa einzufallen und alles zu plündern, wären solche Maßnahmen vielleicht noch nachvollziehber aber da heutzutage keine direkte Bedrohung mehr besteht, ist es eigentlich nur ein Ausnutzen von Arbeitskraft für Interessen, die teils fernab von denen des Volkes sind aber ganz besonders fernab von den Interessen eines Individuums. Ich will keinen Dienst an der Waffe leisten und auch wenn ich viel von Sozialarbeit halte, habe ich keinen Bock, diesen gezwungenermaßen anzutreten, weil ich einfach im Moment was besseres vor hab. Viele begrüßen ja z.B. irgendwie den Zivildienst, weil sich manch einer nach dem Abitur oder seiner Ausbildung erst noch neu orientieren muss und während dieser Zeit was zu tun hat... aber ich habe konkrete Vorstellungen was ich anzufangen habe, sobald ich den ABI-Irrsinn hinter mir habe und da steigt mir Vadder Staat auf die Zehen und lässt mich nicht vom Fleck.


Es stimmt in gewisser Weise mit der 'vorgegaukelten Freiheit', du hat den klassischen Weg ja bereits geschildert: Grundschule, Weiterführende Schule, Ausbildung oder Studium und dann Arbeitskraft für Firma XY.
Man hat also in aller Regel den absoluten Großteil des Lebens seine Energie dafür verschwändet, Dinge zu tun, die eigentlich garnicht unmittelbar im eigenen Interesse liegen.

Allerdings wird einem dann natürlich indirekt vorgegaukelt, dass man eben doch im eigenen Interesse handelt, da man "mit dem Geld, das man mühsam verdient" ja dann "seine Träume erfüllen kann". Das ist riesiger Bullshit, wenn man sich überlegt, wohin eigentlich das ganze verdiente Geld geht: Gut mehr als die Hälfte fließt an den Staat und das meißte wird letztendlich so vom Staat rückinvestiert, dass es direkt oder indirekt dazu dient, die "Arbeitsbedingungen zu verbessern".

Krankenkassenbeiträge helfen dem evtl. Kranken, wieder seine Arbeitskraft herzustellen, Straßen dienen dazu, den Weg zur Arbeit müheloser zu gestalten, Kindergärten und Schulen dienen der Vorbereitung auf die Arbeitswelt.
Ich behaupte keinesfalls, dass dies unnötige Investitionen des Staates sind aber letzendlich besteht das wahre Streben eines Menschen doch eher selten in seiner Arbeit. Ich bin jetzt keinesfalls ein "workophobic", aber mir persönlich ist es sehr wichtig, in meiner Arbeit eine Erfüllung zu sehen, statt einen raubbau an meiner Persönlichkeit und Selbstverwirklichung.

Sicher wird es nicht jedem möglich sein, in seiner Arbeit seine Berufung und sein Glück zu finden, aber letztendlich geht es dem Menschen doch um das Glücklichsein und das findet sich nunmal sehr oft in Selbstverwirklichung.
Diese kann man nun natürlich auch ausserhalb der Arbeitszeiten realisieren, aber hierzu ist eben immer Geld notwendig. Doch wo geht die Hälfte hin, die der Staat nicht abzwackt?

Vor allem in die Lebenshaltungskosten. Auch diese sind ein Zwang, dem wir unterleigen... wir können nicht ohne Kleidung aus dem Haus gehen, ohne Auto und vollen Tank kommen wir nicht zur Arbeit, mit leerem Magen stirbt es sich schnell, ein riesiger Teil unserer 'Hälfte' verrinnt hier im Sand, nur damit wir nicht krepieren. Was übrig bleibt für 'Selbstverwirklichung' ist dann nurnoch ein Bruchteil... und wo geht dieser hin? Wir kaufen in der Regel Scheisse, die wir dann manchmal nichtmal brauchen.

Hier greift dann die Werbung der Firmen, in denen wir selbst arbeiten. Sie macht uns heiss auf Dinge, die nicht nur Lebenswichtige Produkte sind sondern vor allem darüber hinausgehen. Hierfür verschwindet dann der kümmerliche Rest... manche suchen dann genau hierin ihre "Selbstverwirklichung". Man könnte diese Menschen Materialisten nennen aber das sind wir ja alle immer bis zu einem bestimmten Grad.

Und das, was nach alledem noch übrig bleibt, wird dann üblicherweise für einen Urlaub mit der Familie gespart, in dem man sich dann wie üblich wieder zerstreitet.



Ich denke das ist das absolut typische Schema, wie wir im Allgemeinen unser hart verdienstes Geld 'nutzen'. Eigentlich ist hier doch gar kein Raum für Freiheiten und Selbstverwirklichung, wo soll diese denn überhaupt noch stattfinden? Leider habe ich dafür nur meine persönliche Lösung gefunden, die ich nun mal mehr, mal wengier leidenschaftlich verfolge aber ich habe nunmal keine Lösung für die Allgemeinheit vorzuweisen und bin letztendlich vor allem wieder am Meckern, aber habe nunmal nichts besseres vorzuweisen.

Ich weiß nur, dass mich so ein Leben irgendwie abstösst, weil es mir keinen ausreichenden Freiraum lässt, den ich für mich als sehr wichtig erachte. Das ist halt einer der Gründe, warum ich die Flucht nach vorne antrete:

wenns dir nicht passt wander aus.
...genau das werde ich tun.

Nicht für immer, erstmal für zwei Jahre aber wenn ich wiederkomme und für mich keine passende Niesche in dieser Gesellschaft finde, werde ich mir eine andere suchen. Ich kann und will nicht für immer davonlaufen, immerhin kostet selbst das Davonlaufen sein Geld, welches ich mir auch erarbeiten muss aber ich bin absolut nicht gewillt, mein Leben 'nach dem typsichen Schema' zu fristen.

Bye bye

Geändert von Ripper08 (15.11.2006 um 16:05 Uhr).
 
 
Nach oben
El Sparko
Alt 15.11.2006, 16:24   #7
Standard

da hat der ripper mal wieder recht. im grunde kann die grundüberlegung doch jeder von uns bestätigen. wer hat sich als kind nicht oft gefragt "warum muss ich jetzt in die schule?"... ich hab mir damals schon gedacht wie dumm die menschen sein müssen um sich selbst und vorallem den andern konstant zwänge aufzuerlegen. und natürlich ist das überspitzt, pauschalisiert und vorallem träumerisch. aber genau die träumerische, teils naive, anschauungsweise ist nötig und menschlich wenn man nicht komplett abstumpfen möchte.

ich glaube aber auch die meisten unzufriedenen menschen sind im grunde einfach nur zu faul. sie hassen das netz um sich herum, finden es aber auch gemütlicher im netz zu liegen anstatt ganz ohne es auszukommen. kann auch keiner von uns. niemand, egal was er tut, wird sich komplett und für alle zeit von den natürlichen zwängen befreien können. menschen brauchen wohnung, nahrung, liebe, +wachsende_bedürfnisse und diese müssen irgendwie verteilt und befriedigt werden. nur deshalb gibt es "die wirtschaft" und den tauschhandel.

soviel soweit. man kann also nur dahin gehen, wo sich die mentalität der menschen mit der eigenen am besten deckt. das ist bei mir natürlich auch nicht deutschland. ich bin nämlich jemand der z.b. "rasenmähen" nur weil es eben "gemacht werden muss" nicht akzeptieren kann. entweder will ich es machen weil ich einen grund dafür vorweisen kann oder ich mache es nicht. gut in deutschland bekäme ich ne strafe von der gemeinde weil ich das gemeinschaftsbild mit ungemähtem rasen beeinflusse, aber so gesehen gehts auch ohne dass man 1-2x die woche wie ein irrer stundenlang im garten rumrennt. genauso schneeschaufeln. wenn ich es tue um einen weg zu bahnen für mich oder andere, ok... aber nicht nur weil der schnee da ist, nur weil man halt noch mehr tun kann als nen weg zu schaufeln... es ist halt diese neidgesellschaft hier die ich nicht mag. jeder scheint so sehr mit sich selbst unzufrieden zu sein, dass er dies ausgleichen möchte indem er dafür sorgt dass es dem nächsten noch schlechter geht. jeder kümmert sich überproportional lange darum, dass auch ja jeder der nicht ins bild passt abgewatscht wird, dass auch ja immer sichergestellt bleibt dass man selbst am benachteiligsten ist und sowieso allein deshalb moralisch allen überlegen.

fast würd ich sagen die leute hier interesieren sich zu stark für ihre mitmenschen aber das gegenteil ist ja der fall. sie interessieren sich nicht wer jemand ist und warum er etwas tut, sie interessieren sich nur dafür dass er auch ja steuern zahlt, lange arbeiten geht, seine freizeit arbeitsam verbringt, nicht zu laut und nicht zu auffällig ist. das ist in anderen ländern defintiv nicht in dem ausmaß der fall und deshalb habe ich das ziel auszuwandern...

natürlich brauch ich dazu geld und da kommen wir auf die ursprungsthematik zurück, aber wie wir ja schon mal herausgefunden haben: als informatiker werde ich mit sicherheit bald unglaublich viel geld verdienen und vielleicht gefällts mir dann ja sogar in neidschland.
 
 
Nach oben
Anarchnophobia
Alt 15.11.2006, 16:46   #8
Standard

ripper blökt mir aus der seele

...nur das ich nicht auswandern werde und denke, das man seine niesche auch in dieser, unserer gesellschaft zu leben sehr wohl finden - und paralell dazu sogar noch den gesellschaftlichen luxus nutzen kann. man muss keine scheisse kaufen die man nicht braucht/will, man muss keinen job annehmen in dem man sich nicht halbwegs wohlfühlt, wenn man auf der anderen seite auf "selbstverwirklichung auf materieller basis" verzichten kann. man muss kein auto fahren und kann sich auch mim fahrrad über die strassen freuen die für einen gebaut werden und die man kostenlos benutzt... usw.

und zwischen all dem "tun müssen um überhaupt überleben zu können" (was in diesem land durchaus einfacher ist "im system" im vergleich zu dem wie schwierig es für den mann in seiner waldhütte sein muss) bleibt imemrnoch genug freiraum freundschaften zu pflegen, sich mit alternativen lebensmöglichkeiten zu beschäftigen/zu suchen, zu denken was man denken will und auch, ob mit weniger oder mit mehr, dafür zu sorgen sein leben einfach schön zu finden und glücklich zu sein... und dazu ist geld und das drumherum dahin wahrlich nebensächlich

edit: beim auswandern wird einem ja sogar die freiheit genommen die sprache sprechen zu dürfen die man möchte. oder, anders gedacht, ist es unsere freiheit alles zu tun und auch jede (auch unserer gesellschaft fremde) sprache erlernen zu können/dürfen? so kann man das eigentlich auf alles anwenden... jeder zwang schafft eine freiheit, jede freiheit einen zwang...

Geändert von Anarchnophobia (15.11.2006 um 16:57 Uhr).
 
 
Nach oben
IsoO
Alt 15.11.2006, 17:10   #9
Standard

@ripper: , und nochmals

Zitat von Roter_Drache
wenns dir nicht passt wander aus.

andersrum gesagt.. ja und?
ich will keinen sarkasmus, der nix bringt, ich will schlüssige meinungsantworten direkt zum thema

ich sage ja nicht, dass ich was ändern werde an meinem leben.
solche kraft können nur wenige menschen aufbringen.

wenn man zum beispiel die zeit sieht, als es noch keine verfassungen und gesetze gab: man konnte sich normal eine behausung an einem freien platz bauen. heute muss man grundstücke dokumentariell im amt eintragen lassen und muss dafür viele jahre zahlen.

Geändert von IsoO (15.11.2006 um 17:22 Uhr).
 
 
Nach oben
OrionX
Alt 15.11.2006, 17:30   #10
Standard

mh ich glaub ein 1er Abitur heisst nicht zwingend intelligenz.

ich finde das System gar nicht allzu schlecht, wenn man mal aus der egoistischen sichtweise rauskommt um schliesslich doch wieder dort zu landen. Erklärung? gerne.

Also, man gibt uns einen namen, klar, so kann man unter den Milliarden Menschen halbwegs ordentlich erkannt werden, zumindest in seinem umfeld kann man das. Und zwar von geburt an.


Weiterführend möcht ich mal auf folgenden satz eingehen: "Wenn man sich also nach diesem ganzen System ausrichtet, hat man so gesehen exakt das gleiche Leben wie jeder andere Mensch auch."

das ist schlecht? stell dir mal vor es gäbe KEINE staatlichen organe, es gäbe KEINE gesetze oder verordnungen die dir irgendwas vorschreiben. die schreiben nämlich nicht nur dir im speziellen was vor, sondern auch allen anderen. sonst könnte jeder kommen, dich zusammenschlagen und dir alles wegnehmen was du dir in irgendeiner form angeeignet hast.

Das System ermöglicht einen Lebensstandard, sodass ein halbwegs zumutbares Lebensverhältnis für jeden gelten kann. Klar gibt es ausnahmen aber die müssen da sein. es geht nicht "nur wohlhabend" oder "nur arm". wenn alle 1 Mio € hätten, wäre der arm der nur 999 999 € hat. und wiederrum der reich der 1 Mio und 1 € hätte.

Nur weil das System dich zwingt mit den anderen mitzuhalten indem du dich bildest und zur schule gehst, heisst das noch nicht das es dich irgendwie einschränkt. es gibt dir denselben zugang zur bildung und zu einer höheren schicht die du ohne irgendein system nicht hättest. (das ist jetzt ideal gesehen, natürlich ist das nicht immer so)

Fakt ist, das System ist nicht geschaffen um uns persönlich einzuengen, sondern um uns einander anzugleichen und Ungerechtigkeit möglichst klein zu halten. Wir zahlen Steuern für Rente, Sozialhilfen, Straßen etc. pp die wir selber nutzen können. Der begriff "System" darf hier nicht alleine stehen, du arbeitest nicht nur für dich du arbeitest auch für andere mit, und genauso arbeiten andere für dich mit.

Und wenn jetzt einer meint "ich will das aber nicht" ist das purer egoismus. wenn man arbeitslos ist ist man in gewisser hinsicht froh das man überhaupt geld bekommt. Allein wegen dieser "Symbiose" der Menschen die sich untereinander helfen bzw füreinander arbeiten ist dein leben hier möglich. Anders wäre es so das jeder einzeln kämpft und es vielleicht noch krassere unterschiede unter den einzelnen Lebensverhältnissen gibt. Geh nur mal nach Afrika und schau dir das da an, da gibts ein paar leute die sehr reich sind und ganz viele die extrem arm sind, deren system und wirtschaft ist nämlich noch lange nicht so ausgeprägt wie die unsrige.

Zu dem Kerl im Wald: Der wurde nur angeschrieben weil der Wald indem er wohnt eigentum des Staates ist und der Wald von unser aller geld instandgehalten wird und wir somit bezahlen das er leben kann ohne das er auch was für die gemeinschaft bringt. Aus solchen gründen wird auch Steuerhinterziehung bestraft, weils ein verbrechen an der allgemeinheit, also auch an dir selber ist.

Warum einem das alles vorgeschrieben werden muss ist auch ganz einfach. Weil jeder Mensch grundsätzlich erstmal an sich denkt. Ich denke der Großteil der Menschen realisiert einfach nicht das etwas einem selber nützt was man nicht am eigenen leib direkt spürt. Ich denke nicht jeder hier kann ein auto bauen, oder brötchen backen oder oder oder. Du profitierst davon was andere für dich tun und wirst quasi vom system selber dazu gezwungen deine fähigkeiten anderen zugänglich zu machen indem du was tust was andere nicht können. Genauso verstehen die meisten Leute nicht das Steuern nicht einfach so Geldbeträge sind die man einfach so irgendwelchen Politikern gibt, sondern im gewissen sinne in irgendeiner Form einem zugute kommen. Und "der Staat" sind nicht nur die Politiker und behörden, der Staat ist man auch selbst. So funktioniert die Welt. Wers nicht glaubt guckt sich mal bienen oder ameisen an, die machen das auch so.

Auf den Trichter das man ein system braucht damits allen (inklusive einem selbst) besser geht ist man schon vor zigtausend jahren gekommen.

P.S.: Aber Spark hat schon recht, rasen mähen ist eher ein gesellschaftliches ding und nutzt prinzipiell niemandem. vielleicht das alle leute einen schönen ort anschauen können

edit:

wenn man zum beispiel die zeit sieht, als es noch keine verfassungen und gesetze gab: man konnte sich normal eine behausung an einem freien platz bauen. heute muss man grundstücke dokumentariell im amt eintragen lassen und muss dafür viele jahre zahlen.
ja aber man konnte auch einfach so von jemandem ausgeraubt werden und schon ist man bei 0 ohne hilfe. genauso konnte einem auch irgendwer das haus abfackeln ohne das jemand was dagegen getan hat. das system nützt dir.
 
 
Nach oben
IsoO
Alt 15.11.2006, 17:46   #11
Standard

an allererster stelle haben mich ripper und orionX echt überzeugt.

einerseits fühlt man sich durch die vielen vorschriften gefangen, andererseits ist das ganze auch nur gut gemeint.
 
 
Nach oben
El Sparko
Alt 15.11.2006, 19:03   #12
Standard

ich bringe bei so einer diskussion gerne das beispiel straßenverkehr. nehmen wir an es gäbe keine straßen und autos. nehmen wir mal an es gäbe maximal fahrräder und überhaupt wäre verkehr an sich für uns total abwegig.

jetzt kommt einer mit der idee "hey bauen wir doch geteerte straßen und benzingetriebene autos und nach 20 stunden unterricht lassen wir jeden ohne kontrolle drauf fahren, denn er wird sich sicher an die allgemeinen regeln halten"... wäre dies in unserer heutigen zeit möglich? nein! die große stimme der anarchieängstigen würde sich erheben "das wird nie funktionieren" werden sie schreien und "nur wenn das auto von öffentlich kontrollieren beamten gelenkt wird" wird gefordert werden und am ende heists "nur mit tempo 30, der mensch übertreibts sonst und wir hätten unkontrollierbares chaos"... allein dass unser verkehrssystem aber im großteil der fällte trotzdem funktionert, dass wir jedem menschen mit führerschein eigentlich eine gewisse freiheit lassen bzw. ihm vertrauen sich an die stvo zu halten zeigt aber eindeutig dass das ganze "ohne gesetze bringt dich jeder gleich um und raubt dich aus!!!" einfach nur angst vor extremen ist. klar wärs möglich, aber du glaubst doch nicht dass dann die restlichen gesellschaftsmitglieder daneben stehen und sagen "tja selbst schuld, gibt ja keine gesetze, was solls".
 
 
Nach oben
OM!T
Alt 15.11.2006, 19:38   #13
Standard

Zitat von 44IsoO
@ripper: , und nochmals
Der Meinung bin ich auch

Was mich am Thema Leben "im System" stört, ist, dass alles zu groß ist. Man wird in eine Gesellschaft hineingezwängt, die sich inzwischen durch die Globalisierung über die ganze Welt erstreckt. Man ist einer von sechs Milliarden und ist nur "ein Zahnrad in einer Maschinerie", wie Torch es sagen würde.

Für mich ist das zu viel. Mich interessiert auch herzlich wenig was mit meinem Vaterland geschieht, aber es stört mich, dass dieses mein Geld verwaltet und mir Gesetze vorschreibt.
Ich bin bereit mich in ein System einzugliedern, aber nur wenn ich es einsehe und überblicke.

Eine utopische Vorstellung wäre, dass alles wieder wie in der Steinzeit wäre und jeder in seinem kleinen Dorf leben würde und auch dort bleiben würde. Dort könnte man alles überblicken und alle Regeln die dort gelten würden, hätten einen verständlichen Sinn. Wenn einem etwas nicht passen würde, könnte man mit seinen Dorfbewohnern drüber reden und man könnte eine Lösung finden.
Ich wohne selbst in einem überschaubaren Dorf und kenne so dieses Gefühl, alles irgendwie im Blick zu haben und es gefällt mir! So besteht bei uns auch ein Verein, den wir selbst gegründet haben, mit unseren eigenen Satzungen, Regeln und Beiträgen. Jeder weiß aber auch wozu alles dient und wo das Geld hinfließt. Das gefällt mir deutlich besser als der deutsche Staat.


Achso: Wohin wollt ihr eigentlich auswandern? Ist dieses System nicht schon überall in einer gewissen Ausprägung?
 
 
Nach oben
OrionX
Alt 15.11.2006, 19:45   #14
Standard

das andere mitglieder der gesellschaft eingreifen wäre ja schonwieder eine regelung, eben das andere in die freiheit des einen den anderen aufs maul zu hauen eingreifen. ohne gewisse einschränkungen gehts einfach nicht. gäbe es keinen missbrauch wäre alles freier, wir bräuchten keine pin nummern auf unseren ec karten weil die ja keiner klaut, wir bräuchten keine polizei weil keiner einen anderen bestiehlt oder sonstwas.

klar ich will keine angst machen, aber eine gesetzliche regelung schützt schon vor viel kriminalität, denn wenn keine strafe droht ist die hemmschwelle viel niedriger "kriminell" zu werden (naja aber wenns keine gesetze zum gegen verstoßen gäbe gäbs auch keine kriminalität).

aber fakt ist das freiheit in gewissen dimensionen eben nicht möglich ist weil viel zu viele leute das dann ausnutzen. nehmen wir mal ein beispiel.

in den usa darf jeder depp waffen kaufen, denn er hat das recht, ja die freiheit dies zu tun. in amerika gibt es jährlich rund 11000 tote durch schusswaffen, in deutschland nur ein paar hundert.

jedoch sind zu viele regeln auch nicht gut. siehe wieder die usa als man dort die petition gegen alkohol einführte (somit alkohol verbot). da stieg die verbrechensrate auch rasant an.

also zuviele regeln sind scheisse, zu wenig aber auch. sobald man etwas leicht missbrauchen kann wird das auch getan. regeln müssen daher irgendwie sein. aber alles in maßen.
 
 
Nach oben
Ripper08
Alt 15.11.2006, 19:50   #15
Standard

es gäbe KEINE staatlichen organe, es gäbe KEINE gesetze oder verordnungen die dir irgendwas vorschreiben
man konnte sich normal eine behausung an einem freien platz bauen. heute muss man grundstücke dokumentariell im amt eintragen lassen und muss dafür viele jahre zahlen.
Ich denke wir sollten hier nicht Freiheit und Selbstverwirklichung mit Anarchismus gleichsetzen. Die völlige Freiheit zu erlangen ist zugegebenermaßen eigentlich unmöglich aber es wird nicht verboten sein, sich möglichst weit von der Gesellschaft zu emanzipieren.
Ich habe außerdem den Eindruck, dass hier die Begriffe Gesellschaft und Staat irgendwie wild durcheinandergeworfen werden.

Es muss auf jeden Fall Gesetze geben, die die Bürger vor der Willkür anderer schützen, dem wird wohl auch keiner hier widersprechen. Aber wo hört Freiheit auf, ab wann muss denn das Gesetz eingreifen?
Die Sache mit dem Rasen mähen, die El Sparko erwähnt hat, ist hier ein typischer Grenzfall. Geht es wirklich jemanden etwas an, wie hoch das Gras in meinem Garten wächst und sind die Regelungen einer Gemeinde für eine einheitliche Bauweise, "um das Gesamtbild zu wahren", wirklich notwendig?

Ich befürworte Freiheit und Selbstverwirklichung auf jeden Fall nur bis zu dem Punkt, wo sie die Rechte eines anderen verletzen. Ich beziehe z.B. mein 'eingewoben sein' in dieses klebrige Netz vor allem auf die Gesellschaft und die konkreten Personen um einen Herum, aber auf jeden Fall auch auf den Staat, wobei ich aber keineswegs damit Anarchie proklamiere.
Gesetze sind wichtig und richtig aber es gibt halt doch so manche, die mir zu weit gehen und für meinen Geschmack zu weit ins Provatleben eingreifen, der Wehrdienst wäre hier z.B. solch ein Fall.


EDIT: Kleine Überholung nötig...
Erstmal danke für eure Komplimente

Was Orion vorher mit der Arbeitsgemeinschaft geschrieben hat, kann ich größtenteils absegnen. Ich habe nicht behauptet, dass jeder eine Arbeit haben kann, in der er seine Erfüllung sieht und die Alternative dazu ist auch sicher nicht, garnicht mehr zu arbeiten, wenn man keinen Job bekommt, der den eigenen Erwartungen entspricht. Es ist nur mir persönlich wichtig und ich werde versuchen, auf so eine Arbeitsstelle hinzuarbeiten bzw. mich irgendwie selbstständig zu machen, weil ich nicht gerne fremdbestimmt werde.
Jemend anders kann das natürlich ganz anders sehen und ist froh, dass jemand anderes für ihn den "Bürokratiequatsch" erledigt, die Firma leitet und er sich nur auf seine Arbeit konzentrieren muss. Mein Ding ist das jedoch nicht...

Auf längere Zeit betrachtet, könnten wir jedoch bereits eine kleine Utopie konstruieren, die so aussieht, dass Roboter/Maschinen den Großteil der schweren und unangenehmen Arbeiten verrichten. Somit hätte der einzelne Mensch mehr Freizeit und könnte sich angenehmeren, kreativeren Dingen widmen. Dies wäre z.B. bereits ein Schritt zu mehr Freiheit -> mehr Freizeit.
Das heißt aber nicht, dass ich der Ansicht bin, dass man sich heute auf die faule Haut legen kann. Wir könnten schon heute mehr Freizeit haben, wenn die Firmen arbeitswillige/fähige Personen einstellen würden und dafür die Arbeitszeit verkürzen würden. Bei gleichem Lohn versteht sich.

Das wäre sicher ziemlich Kostspielig für viele Unternehmen aber deswegen könnte man hier Gesetzlich eingreifen: Pro X€ unausgeschütteten Gewinnen muss der Betrieb soundsoviele Leute einstellen. (Hier gibts natürlich wie immer das Problem Globalisierung und internationaler Wettbewerb). Ein anderes Szenario wäre z.B., dass man die Löhne und Gehälter von Arbeitnehmern einer AG eben irgendwie an die Gewinne und Zahlungen an
Vorstandsvorsitzende/Arbeitsratsmitglieder koppelt.

Mal ernsthaft, wie kann man denn das Jahr über Arbeitsplätze vernichten und dann mit einem Lächeln auf einer Hauptversammlung 30 oder 40% mehr Zahlungen an irgendwelche Vorständsmitglieder fordern?


Naja, nun mal beiseite mit den Gedankenspielchen. Arbeit bleibt natürlich unverzichtbar und wie Orion schon sagte:
du arbeitest nicht nur für dich du arbeitest auch für andere mit, und genauso arbeiten andere für dich mit.
MfG

Geändert von Ripper08 (15.11.2006 um 20:13 Uhr).
 
 
Nach oben
weltretter
Alt 15.11.2006, 21:27   #16
Standard

dieses sytem hat sich ja nunmal entwickelt, weil der mensch davon profitiert.

du kannst ja für dich entscheiden, in die berge zu gehen und da irgendwelche freien tiere zu jagen und zu essen und dir eine hütte aus holz bauen und flusswasser trinken. damit wären die grundbedürfnisse erstmal gedeckt.

aber da haben früher menschen kleider gegen töpfe und essen gegen wat weiß ich getauscht. dann kam geld und so weiter.
und wenn man nach vielen jahrhunderten soweit ist wie wir muss man eben regeln für ein funktionierendes system festlegen.
und die schränken euch dann ein. aber wenn mehr als ein mensch an ner sache beteiligt ist müssen kompromisse eingegangen werden.

wer nicht zum system gehören will hats wohl wesentlich schwerer, daher fügt man sich weil man in wirklichkeit ziemlich gut hat.
 
 
Nach oben
German Psycho
Alt 15.11.2006, 21:32   #17
Standard

wer ist den der staat/ das system ?

Du, ich, wir alle
 
 
Nach oben
DerAssie
Alt 17.11.2006, 14:24   #18
Standard

Ich seh nicht das der kleine Bürger hier noch profitiert von der System Form.
Für Mich ist der Staat eine Schutzeinrichtung für die Profitöre dafon, die die ganzen Wertschöpfungsprozesse besitzen und dem Bürger alles teuer verkaufen in Abhängigkeit was er benötigt und somit Abhängigkeit ausnutzen.
Für Mich persönlich gilt eigentlich, kein Staat, kein Vaterland und kein Gott !!
Sowas wie Nationalismus hab Ich nie gespührt.
Wie gesagt Land kann Ich Mir auch nicht nehmen und selber drauf baun, das gehört dann jemand der es Mir Teuer verkauft und dann geht die Abzocke weiter über Baugutachten ect.
Wer an Grundlegende Fehler ran will muß einfach die Frage der Eignerverhältnise stellen und ob Besitz auf Kosten anderer in diesen Ausmassen hier zu rechtvertiegen ist.
Ich denk nur mal an die Ausbeutung der Bodenschätze des Volkes durch RWE, EON, Vattenfall und Konsorten die Ich als Organisiertes Verbrechen betrachte.
 
 
Nach oben
weltretter
Alt 17.11.2006, 15:36   #19
Standard

Du soltest dir weniger Gedanken um Bodenschätze als um deinen Beitrag zum System machen
 
 
Nach oben
OrionX
Alt 17.11.2006, 17:05   #20
Standard

Zitat von DerAssie
Ich seh nicht das der kleine Bürger hier noch profitiert von der System Form.
Für Mich ist der Staat eine Schutzeinrichtung für die Profitöre dafon, die die ganzen Wertschöpfungsprozesse besitzen und dem Bürger alles teuer verkaufen in Abhängigkeit was er benötigt und somit Abhängigkeit ausnutzen.
Für Mich persönlich gilt eigentlich, kein Staat, kein Vaterland und kein Gott !!
Sowas wie Nationalismus hab Ich nie gespührt.
Wie gesagt Land kann Ich Mir auch nicht nehmen und selber drauf baun, das gehört dann jemand der es Mir Teuer verkauft und dann geht die Abzocke weiter über Baugutachten ect.
Wer an Grundlegende Fehler ran will muß einfach die Frage der Eignerverhältnise stellen und ob Besitz auf Kosten anderer in diesen Ausmassen hier zu rechtvertiegen ist.
Ich denk nur mal an die Ausbeutung der Bodenschätze des Volkes durch RWE, EON, Vattenfall und Konsorten die Ich als Organisiertes Verbrechen betrachte.
du bist dermaßen dagegen das du sogar unsere rechtschreibung nicht anerkennst.

Nationalismus ist btw was anderes als Patriotismus. Du siehst ja wie gut deine eignerverhältnisse des Kommunismus in Nordkorea funktioniert. Alle haben dasselbe, nämlich nix, nur einer der hat alles

und nebenbei musst du dich gar nicht beschweren. und jetzt halte ich mich einfach mal zurück
 
 
Nach oben
Ripper08
Alt 17.11.2006, 17:29   #21
Standard

Wie gesagt Land kann Ich Mir auch nicht nehmen und selber drauf baun, das gehört dann jemand der es Mir Teuer verkauft und dann geht die Abzocke weiter über Baugutachten ect.
Also nun mal langsam, wenn die Menschheit noch heute eine niedrige Population aufweisen würde, könnte das ja noch irgendwie gehen aber dass nun jeder daherkommt und sich sein Stück Land absteckt, wies ihm gerade passt... sorry aber wir leben nicht mehr im Wilden Westen, jedem vernünftigen Menschen muss sowas eigentlich klar sein.

Eigentlich könnte ich mir über so viel Naivität noch nen Ast brechen aber ich beschränke mich fortan besser nur darauf, derlei Sinnlosigkeit zu ignorieren. Blos nicht wieder ne sinentleerte Diskussion über den heilenden Kommunismus anfangen und erneut Öl ins Feuer gießen, sonst is der Thread im Nu platt wie ne Flunder...
 
 
Nach oben
DerAssie
Alt 18.11.2006, 16:23   #22
Standard

Der Mensch sollte halt eine Athriuistische Entwicklung anstreben damit der Kommunismus wieder funktionierend Global etabliert werden kann.
 
 
Nach oben
Krashok
Alt 18.11.2006, 18:03   #23
Standard

eine was? meinst du vielleicht altruistisch ? wenn du fremdwörter benutzt dann schreib wenigstens die richtig

kommunismus funktioniert nicht..wurde mehr als 1x bewiesen
 
 
Nach oben
OrionX
Alt 18.11.2006, 19:09   #24
Standard

der kommunismus würde funktionieren wenn man die menschliche rasse komplett ausrotten würde, bis auf babys die man dann auf kommunismus hinerzieht, soll heissen ihnen selbstbewusstsein und das streben nach dem eigenen glück nimmt und ihnen den kommunismus indoktriniert.

und selbst dann wärs kein kommunismus weil ja irgendwer alles verwalten müsste und die würden ganz schnell anfangen sich in die eigene tasche zu wirtschaften, das heisst denen gings besser als allen anderen und das wiederrum hat zur folge das alle wollen das es ihnen besser geht als anderen und nicht einsehen wollen das ein faulpelz genau dasselbe hat und bekommt wie sie die arbeiten.

Der Mensch sollte halt eine Athriuistische Entwicklung anstreben damit der Kommunismus wieder funktionierend Global etabliert werden kann.
wieso wieder? der hat noch nie irgendwo funktioniert, sondern ist immer in völkermord, unterdrückung, tyrannei und diktatur ausgeartet

zum schluss noch http://de.wikipedia.org/wiki/Godwins_Gesetz

dieses möchte ich als orions gesetz umformulieren:

Man kann eine Postpla.net-Diskussion als beendet bezeichnen, wenn Assi was von Kommunismus erzählt.

Credits:

Special Thanks to Ripper08
 
 
Nach oben
Morris
Alt 18.11.2006, 19:22   #25
Standard

Ich denke Altruismus führt auf Dauer auch zu nix, da ich nicht sehe, dass er in irgendeiner Weise lebensfüllend sein kann. Auf einer niederen Ebene, von der wir bei 99% der Menschen ausgehen müssen, hilft man nicht um des Helfens willen sondern für eine Gegenleistung und sei es nur für Anerkennung.
 
 
Nach oben
Ähnliche Themen, die dich vielleicht interessieren
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Ein Leben in Ehre dian Philosophie und Gedanken 6 06.12.2006 19:27
Leben Marla Philosophie und Gedanken 1 17.04.2006 22:28
Lässt sich das Leben planen? Sonic Philosophie und Gedanken 13 04.01.2006 13:16
Depritexte denn "Das Leben ist Schön, wenn man nicht so genau hinguckt!" Shannara Philosophie und Gedanken 1 01.09.2004 20:09
Die Wächter - eine neue Art zu leben.... MonoMan Philosophie und Gedanken 19 30.08.2001 13:28
Anzeigen:
Thema geschlossen

Lesezeichen

Themen-Optionen



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:54 Uhr.


Lupuz.de - wir können auch anders!
©1998 - 2008, Lupuz:Information-Network
Powered by vBulletin Version 3.7.1 (Deutsch), Jelsoft Enterprises Ltd.

SEO by vBSEO 3.2.0 ©2008, Crawlability, Inc.