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Landtagswahlen Sachsen/Brandbg

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HoTTe83
Alt 23.09.2004, 22:08   #51
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diesen sonntag ist in nrw schonmal kommunalwahl... das wird ein spass...
mnaja, aber ich glaube hier in nrw geht der "schuss" eher in richtung grün und nicht braun.

hier wurde doch noch nie großartig rechts gewählt, und deswegen glaube ich auch nicht bei diesen wahlen.

wird aussehen wie in der letzen zeit fast immer spd wird verlieren, cdu wird ungefair gleichbleiben vielleicht etwas im plus oder im minus.
die wahlbeteiligung wird bestimmt zeimlich mies sein, wenn man sich mal hier umhört wer überhaupt wählen geht. naja
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 24.09.2004, 02:02   #52
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Aus *Protest* Nazis zu wähhlen ist schon mehr als dämlich

Echter Protest hat nur dann Sinn, wenn man auch weiß, was denn anders oder noch besser WIE es laufen soll. Diese Antworten bieten aber, soweit dies erkennbar ist, weder die PDS noch die NPD/DVU. Die beschränken sich auf Kritik am Ist-Zustand

Wer denkt, ein Wahlzettel sei der richtige Knüppel, um es *denen da oben* mal richtig zu zeigen, irrt folgenschwer! Denn aus Furcht vor weiteren Protestwählern könnten so notwendige Vorhaben verwässert, verzögert oder ganz ausgesetzt werden.

Aber wie heißt es so schön: Der Teufel hat den Kompromiß erfunden
 
 
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Erwin Kern
Alt 27.09.2004, 18:09   #53
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Original geschrieben von hackvresse


Kannst du mir mal erzaehlen was an der PDS so besonders schlimm sein soll? Hauptsache immer irgendetwas erzählen...
Ich finde die Ergebnisse der PDS auch viel bedenklicher als die der NPD, schliesslich punkten die schon seit Jahren zweistellig im Osten. Schlimm ist das, weil diese Leute hinter verschrobenen Ideen herhaengen und so tun als waere da ein super System mit der DDR untergegangen, welches man mit leicht veraenderten Vorzeichen wieder aufbauen sollte. Einmal in der Regierungsverantwortung traegt diese Partei zu keinerlei positivem Ergebnis bei, im Gegenteil wird es mal kritisch dann stiehlt man sich davon, wie Herr Gysi in Berlin, der im uebrigen sehr gut zu Herrn Lafontaine passt, der sich vor seiner Verantwortung im entscheidenden Moment ebenfalls davonstahl.Die Idee einer neuen Partei links der SPD fuer welche diese beiden sozialistischen Utopisten als Fuehrung im Gespraech sind waere deshalb sehr zu begruessen, das gewerkschaftdurchseuchte Linkslager wuerde sich spalten und es waere vielleicht mal wieder an der Zeit, dass in diesem Lande jemand Politik machen kann.
 
 
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Krashok
Alt 27.09.2004, 20:05   #54
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Nuja PDS auf Landesebene hat teilweise gar nicht mal so schlechte Ansätze wenn es um z.b. Bildung geht, allerdings halte ich von solchen "tollen" Ideen der PDS auf Bundesebene, wie Austieg aus der NATO für vollkommen neben der Mütze.
 
 
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rattenjunge
Alt 27.09.2004, 21:35   #55
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das gewerkschaftdurchseuchte Linkslager
.... und wenn man das gewerkschaftsdurchseuchte linkslager erst mal los ist, dann gibts schöne neoliberale politik die für wirtschaftlichen wohlstand für alle sorgt oder wie? WER hängt hier veralteten ideen nach?

---

zur pds hab ich ne gespaltene meinung. zum einen gibts in der partei durchaus brauchbare ansätze. grade im westen, wo sie sich eher so als junge,linke alternative darstellt.

im osten gibts dagegen auch sicherlich noch nen grossen anteil an pdslern/pdswählern, die der DDR nachtrauern und im grunde mit fortschrittlichen linken konzepten nix am hut haben.
unter dem gesichtspunkt find ich die erfolge der pds dann auch eher bedenklich.
 
 
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Krashok
Alt 27.09.2004, 21:42   #56
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jop weil schau dir mal an wer da in brandenburg pds wählt .. die mehrheit wird ende 40 sein.
 
 
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rattenjunge
Alt 27.09.2004, 22:19   #57
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tjoa wenn nich sogar älter oder?
ich denk mal die pds wird da sicher auch eine gewisse rentnerfraktion haben, so wie die cdu in den westlichen ländern, halt die menschen die sich an die zeiten erinnern "in denen noch alles besser war".
 
 
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Erwin Kern
Alt 28.09.2004, 14:52   #58
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Original geschrieben von rattenjunge

.... und wenn man das gewerkschaftsdurchseuchte linkslager erst mal los ist, dann gibts schöne neoliberale politik die für wirtschaftlichen wohlstand für alle sorgt oder wie? WER hängt hier veralteten ideen nach?
Ganz so wuerde ich es nicht ausdreucken wollen, zumal ich mit neoliberaler Politik meine Schwierigkeiten habe. Ich meinte eher, dass der Einfluss der Interessenorganisation extrem beschnitten werden muss, damit die Leute mehr Eigenverantwortung uebernehmen und mehr und besser arbeiten und nicht immer nur die Hand aufhalten. Die Abkassierermentalitaet geht besonders in den Interessenverbaenden bis in die Spitzen und es stellt sich die Frage welchen Sinn ein Flaechentarifvertrag noch macht und eine wasserkoepfige Organisation wie der DGB noch erreichen will und kann ohne mehr Schaden als Nutzen anzurichten. Naja, vielleicht haenge ich da Idealen nach die es nie wirklich gibt oder gab, aber wenn man sich auch das trostlose Bild unserer Regierung ansieht, z.B. Fischer, der viermal verheiratete, linksradikale Steinewerfer, der sich durch von einem zum anderen Staatsbesuch schmiert, um nun Kofi Annan im Amt als UNO Generalsekraeter nachzufolgen, weil es mit dem Posten als EU Aussenminister nicht mehr klappen kann, den er die vergangenen Jahre angepeilt hat, und ueber seine grossen Plaene seine eigentlichen Aufgaben vernachlaessigt, naemlich als Vizekanzler und Aussenminsiter "seinem Volk zu dienen", welches das aber nicht begreift und dem Herrn Extaxifahrer die vergleichsweise besten Noten gibt. Aber das ist sicher auch ein Zeichen der Zeit, in welcher der Versager sympathischer ist als der Gewinner, in der allgemeinen Angleichung des Niveaus auf niedrigste Level.

Keine Ahnung warum ich hier voellig vom Thema abgeschweift bin, waere schon fast ein neues Thema, wahrscheinlich habe ich heute zu viele Aepfel gegessen.
 
 
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rattenjunge
Alt 28.09.2004, 16:46   #59
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juppa, das hat hier sicher keinen zweck... aber mach doch mal nen thread auf, dann würd ich zu sowas auch sicher mal was schreiben...
 
 
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Jacky Treehorn
Alt 28.09.2004, 17:27   #60
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@Erwin

Nun aber mal hüh mit den Pferden! Dein letzter Beitrag hat schon durchaus beleidigenden Inhalt

Aber zur Sache:

Ich halte zwar die Erfolge der PDS auch für nicht so toll, aber im Gegensatz zu den Erfolgen der Rechtsradikalen für ein Auslaufmodell. Die PDS ist vor allem deshalb so beliebt, weil sie in der bequemen Position der regierungskritischen Opposition verharren kann.

Von der PDS aus Meckpomm oder Berlin hört man bemerkenswerter Weise keinerlei tollen Ideen mehr, seit diese dort an der Regierung beteiligt ist. Ich gewinne daher den Eindruck, daß von der programmatischen Radikalität angesichts des normalen Regierungsalltags die PDS stark "normalisiert". Als Beleg dafür sehe ich auch an, daß auch Vertreter der Wirtschaft aus den beiden Ländern nicht schon seit Jahr und Tag nur Zeter und Mordio schreien.

Man sollte schließlich auch nicht überschätzen, welche Handlungsspielräume einer Landesregierung eröffnet sind, die zu 40 bis 50 Prozent ihre Haushaltsmittel aus Transferleistungen bezieht.

Also mein Rat: PDS rankommen lassen, Nazis ächten

Eine Randbemerkung noch: Wer bezüglich wirtschaftspolitischer Modelle mit Schubladen hantiert, sollte aufpassen, daß er darüber den Inhalt der Schublade nicht vergißt
 
 
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