@Erwin
Nun aber mal hüh mit den Pferden! Dein letzter Beitrag hat schon durchaus beleidigenden Inhalt
Aber zur Sache:
Ich halte zwar die Erfolge der PDS auch für nicht so toll, aber im Gegensatz zu den Erfolgen der Rechtsradikalen für ein Auslaufmodell. Die PDS ist vor allem deshalb so beliebt, weil sie in der bequemen Position der regierungskritischen Opposition verharren kann.
Von der PDS aus Meckpomm oder Berlin hört man bemerkenswerter Weise keinerlei tollen Ideen mehr, seit diese dort an der Regierung beteiligt ist. Ich gewinne daher den Eindruck, daß von der programmatischen Radikalität angesichts des normalen Regierungsalltags die PDS stark "normalisiert". Als Beleg dafür sehe ich auch an, daß auch Vertreter der Wirtschaft aus den beiden Ländern nicht schon seit Jahr und Tag nur Zeter und Mordio schreien.
Man sollte schließlich auch nicht überschätzen, welche Handlungsspielräume einer Landesregierung eröffnet sind, die zu 40 bis 50 Prozent ihre Haushaltsmittel aus Transferleistungen bezieht.
Also mein Rat: PDS rankommen lassen, Nazis ächten
Eine Randbemerkung noch: Wer bezüglich wirtschaftspolitischer Modelle mit Schubladen hantiert, sollte aufpassen, daß er darüber den Inhalt der Schublade nicht vergißt
