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Klimawandel - Wie macht er sich in eurer Region bemerkbar?

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Walli-Man
Alt 04.04.2007, 19:39   #1
Standard Klimawandel - Wie macht er sich in eurer Region bemerkbar?

Habt ihr euch diese Frage auch schon mal gestellt?

Bei mir in der Region ist das zur Zeit das Tophthema. Ich wohne in einer dicht bewaldeten Mittelgebirgsregion (Frankenwald). Alle Berghänge sind voll mit Fichten - noch allerdings.

Der Orkan "Kyrill" hat großen Schaden angerichtet. Ganze Hänge sind kahl. Doch bald droht schon eine riesige Borkenkäfer-Invasion, wie sie es bei uns noch nicht gegeben hat.

Deshalb wird der gesamte Fichtenbestand, der unsere Landschaft prägte, bald verschwunden sein. Die Forstwirtschaft stellt sich jetzt auf Misch- bzw. Laubwald um. Veränderungen sind schon sichtbar.

Ich persönlich hätte nicht gedacht, dass sich der Klimawandel bei mir in der Region schon so bald bzw. jetzt in dieser Dimension bemerkbar macht.
 
 
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short_cut_baby
Alt 04.04.2007, 20:11   #2
Standard

naja hier merkt man halt, dass überall sehr viel kleine "bächlein" bzw halt so dünne wasserströme gibt. wohne halt eher im Tal. Aber ich hab hier schon früher mal gewohtn, bin dann in die stadt und letztes jahr im Mai wieder her und es hat scih wirklich schin krass verändert.
 
 
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Buschmeister
Alt 04.04.2007, 22:09   #3
Standard

Bei mir merkt man den Klimawandel hauptsächlich aufgrund des fehlenden Schnees im Winter. Früher lag da doch mal mehr und vor allem häufiger. Inzwischen ist das mehr so bei 1 Nacht pro Winter eingependelt.
Ob die Bäche sich irgendwie mehr in Rinnsaale verwandelt haben, kann ich nicht genau sagen, da gucke ich nicht unbedingt immer so genau hin
 
 
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soul.
Alt 04.04.2007, 22:32   #4
Standard

hier wachsen palmen und der deutsche forst desertifiziert!

und wir hatten 20 grad im februar... aber das hatten ja alle.
 
 
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short_cut_baby
Alt 05.04.2007, 09:32   #5
Standard

Ob die Bäche sich irgendwie mehr in Rinnsaale verwandelt haben, kann ich nicht genau sagen, da gucke ich nicht unbedingt immer so genau hin
Nee die Bäche sind etwas dicker geworden udn es gibt ganz viele so Rinnsaale, wesentlich mehr als früher.
und wir hatten 20 grad im februar... aber das hatten ja alle.
wollt schon sagen^^ so is es!!

Naja hier lag der Schnee zum Teil etwas länger, aber im vergleich zu früher kein Vergleich^^ Jaja früher war alles besser, das werden sich alle sagen, wenn sich der Klimawandel richtig krank bemerkbar macht-das hier ist zu dem, was uns mal bevorsteht, kein Vergleich.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 05.04.2007, 10:24   #6
Standard

[OT]
Zitat von Walli-Man
bald verschwunden sein. Die Forstwirtschaft stellt sich jetzt auf Misch- bzw. Laubwald um. Veränderungen sind schon sichtbar.

Mischwald ist eh sinnvoller, egal ob mit Klimawandel oder ohne. Wenn die klimatischen Bedingungen schlechter werden spricht das natürlich erst recht für den Mischwald.
Ich kann mich erinnern dass mein Opa (seines Zeichens Landwirt am Südrand des Fichtelgebirges) zeit seines Lebens schon über Fichten-Monokulturen geschimpft hat weil die keinen ordentlichen Sturm aushalten.
Er hat jedenfalls vor 50 Jahren schon dafür gesorgt dass in seinem Wald einige Eichen und Buchen überleben, was sich jetzt auszahlt.
[/OT]

Aber zurück zum eigentlichen Thema:
Hier in München gibts einfach kältere Winter und heißere Sommer. Ob das jetzt eine Erscheinung der letzten Jahre ist kann ich nicht sagen, weil ich erst seit paar Jahren hier wohne und für mich ist das Wetter hier schon immer krass gewesen.
Letzen Endes bestätigt sich halt die Beobachtung vieler Wetterfutzis dass alle Wettererscheinungen extremer ausfallen.
 
 
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Jumpy
Alt 05.04.2007, 11:54   #7
Standard

Ich kann für unseren Raum (süd Oldenburger) eigentlich nur bestätigen, dass die klimatische Bedingungen in den letzten 2 Jahren schon recht sanft geworden sind. Es fällt weniger Schnee und insgesammt ist es wärmer. Das merke ich schon an der Menge von Brennstoff/Heizmittel (Gas und Holz) die ich über den Winter benötige.
 
 
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DerAssie
Alt 21.04.2007, 06:27   #8
Standard

Es ist generel hier so (Bielefeld) das es entweder Hitze Exesse gibt oder Sturm.
Die gemästigte Mitte bricht weg was das Wetter angeht und die Extreme häufen sich.
Ist wie mit der Geselschaft also letzendlich
 
 
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Showtime
Alt 30.04.2007, 10:10   #9
Standard

Was mir so auffällt... es gibt nur noch 2 Jahreszeiten - Sommer und Winter. Und da kann es durchaus passieren dass von heute auf morgen 20 Grad unterschied sind.
Ausserdem halt von Zeit zu Zeit heftige Unwetter - kein Schnee im Winter...

Na ja sonst... nichts konkretes =)
 
 
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reddead187
Alt 30.04.2007, 12:32   #10
Ausrufezeichen

OMG, bei uns ist es höllisch heiß in bremen meine allergie läuft auf hochtouren!

Unsere Arme Erde!
 
 
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Ripper08
Alt 30.04.2007, 12:59   #11
Frage

- Lasche aber kurzzeitig extreme Winter und heisse Sommer

- Seit schon fast einem Monat kein Regen... im April!

- Maikäfer kamen noch vor mitte April und sind jetzt bereits am verrecken

- Sommer im Frühling

- Daraus folgt: Meine Laune ist besser als ansonsten im Frühling und ich hab den Eindruck, dass mein Fortpflanzungstrieb dieses Jahr rapider auf dem Barometer geklettert ist als sonst. Wenn ich allerdings daran denke, dass wir ziemlich wahrscheinlich bald vor einer großen Unwälzung stehen werden, die einiges verändern wird, wird meine Laune doch nicht unbedingt besser. Wenn man sich bewusst wird, in welchem Kontext unser Sommersegen steht, ist er wahrlich nicht mehr so toll.

Man darf gespannt sein, was die Zukunft bringt.
 
 
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short_cut_baby
Alt 30.04.2007, 15:16   #12
Standard

Thema Klimawandel und damit auch unweigerlich verbunden Globale Erwärmung besprechen wir derzeit in der Schule. Aufhalten kann man den Klimawandel nicht mehr und bevorstehende Katastrophen auch nicht. Wenn man die ganzen Faktoren, die ihn bewirken/beinflussen/verusrsachen nicht drastisch senkt, z.B. CO2 Ausstoß, siehts nicht mehr lange so rosig aus wie jetzt und es wird geschätzt, dass man in etwa 30-40 Jahren die ersten RICHTIG schlimmen Katastrophen haben wird. Mir machts Angst. Ich mien irgendwie kann man sagen, die Welt geht unter. Man müsste sozusagen De-Evolutionieren, um irgendwie einigermaßen aus der Sache rauszukommen, obwohl von rauskommen nicht wirklich die Rede sein kann.
Es müssen ja unweigerlich sofort alle Maschinen abgestellt werden, alle Autos abgeschafft und zerstört (oder mit alternativenergie ausgestattet ewrden), die Rodung der Wälder augenblicklich gestoppt werden, die Kühe nicht mehr so viele Gase verbreiten (ja, auch die Kühe sind schuld!!). Aber wer macht das schon? Ich weiß nicht, ich glabe viele Menschen wissen zwarm was die Globale Erwärmung bedeutet, aber der wirklichen Gefahr sind sie sich nicht bewusst. Es ist da, aber es wird nicht sehr viel weiter beachtet. Wir sind quasi wie Parasiten, die die Erde aussaugen. Ich glaube kaum jemand kann sich vorstellen, dass es vllt in 60 Jahren oder so keine Menschen mehr gibt? Es wird zwar berechnet, wann das eintrifft, z.B. erst in 1000 Jahren oder so, aber wer weiß wirklich, wie es am Ende verläuft? Schon allein bevorstehende Katastrophen werden so viele Menschen vernichten....
Mir macht die ganze Sache große Angst, auch wenn ich selbst nicht wirklich glaube kann udn wahrnehme, was der Klimawandel wirklich vorrufen wird.

Wir müssten quasi alle wieder in Holzhütten leben, beeren sammeln und zu Fuß in die Stadt laufen oder mit dem Esel oder Pferd. Naja ganz so schlimm nicht
wie empfindet ihr das ganze? macht ihr euch so gedanken drüber? habt ihr die gefahr der glbalen erwärmung schon wahrgenommen?

ich weiß nicht, es fühlt sich so an wie "morgen geht die Welt unter/morgen sterben wir alle und übremorgen kauf ich mir neue schuhe" oder so..
 
 
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OM!T
Alt 30.04.2007, 16:02   #13
Standard

Also ich hab gestern SpiegelTV geschaut und dort wurde gesagt, dass die ganze Panikmache um den Klimawandel absoluter Schwachsinn ist.
Es wurde mi Unterstützung einiger (mir unbekannten) Wissenschaftlern erklärt, dass die Menschen einen zu vernachlässigenden Einfluss auf das Klima haben und dass es völlig normal ist, dass das Klima immer mal schwankt. So war vor tausend Jahren Grönland zB eisfrei.
Die ganze Weltuntergangsstimmung war angeblich nur Schund, damit die Politiker Geld in die Klimaforschung stecken und die Medien schön Geld machen. So wurde auch ziemlich auf Al Gore rumgehackt, weil er ja diesen Klimahype unterstützt bzw antreibt.
Der Spiegel-Beitrag hatte den passenden Titel "Weltuntergang verschoben".

So oder so ähnlich hatte das vor einiger Zeit der ein oder andere hier im Forum auch schon gesehen...
 
 
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Reh
Alt 30.04.2007, 21:38   #14
Standard

Hier treffen sich zwei Extremmeinungen. Die eine besagt, uns steht der Weltuntergang bevor; die andere besagt, es gibt überhaupt keine außergewöhnliche Veränderung des Klimas. Die Wahrheit liegt höchstwahrscheinlich irgendwo dazwischen.
Eine Veränderung des Klimas wird riesige Geldsummen verschlingen (egal ob natürlich oder von uns verursacht) und hinter diesen Summen stecken Interessenvertretungen, die geschickt ihre Sicht der Dinge inszenieren und dabei auch die Wissenschaft missbrauchen. Mit Prognosen wie "in 40 Jahren sterben wir Menschen vielleicht aus" oder "der Klimawandel ist absolut natürlich" sollte man sehr vorsichtig umgehen. Dahinter steckt mehr Populismus als wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse.
 
 
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OrionX
Alt 30.04.2007, 23:03   #15
Standard

was wissenschaftler schonmal als "bald" bezeichnen ist dehnbar. so sagt man das bald eine erdumpolung stattfindet, dabei ist bald das jahr 3000.

und so ein klimawandel kommt nich in 3 jahren, jedenfalls nich dauerhaft, ich meine 2004 oder 5 hatten wir einen top sommer und einen bilderbuchwinter. alles normal.
 
 
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short_cut_baby
Alt 02.05.2007, 13:08   #16
Standard

Hmm... also mir amcht der Gedanke drum schon schiss, aber hab mich wieder irgendwie eingekriegt. Wenns alles kommt, leb ich eh nimmer, was intressierts mich also? naja aber irgendwie komisches Gefühl is es halt schon... Aber das ist grad wie mit den Zekcen, da wird ne mega Hysterie drum gemacht... hmm ... Aber es wollen ja sowieso alle Länder etc was gegen die Ursache des Klimawandels machen, naja ob sies wirklich machen, besonders die USA, wo die das ja auch nagekündigt haben, bezwweifel ich irgendwie... da wird jetz erstam 5 Jahre drum diskutiert... hmm... ich mein ohne Auto heutzutage is schon scheiße, virele sind drauf angewiesen. Als ich halt von einer Freundin gehört hab, dass die, als 3 Personene Haushalt, 4 Atus haben, 2 Mopets, 3 Roller und bald noch n Motorad, dachte ich schon:muss das sein?
 
 
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meth
Alt 02.05.2007, 14:32   #17
Standard

hab jetzt nich alles durchgelesn (hab auch nich viel zeit ) aber wollt nur mal sagen, dass diese warm-kalt zeitspanne normal ist.. ok, das klingt jetzt ein bisschen komisch und so und ja, der klimawandel besorgt mich auch aber ich hab halt gestern oder vorgestern so ne doku gesehn wo halt gesagt wurde das es in der geschichte schon sehr oft so warme zeitspannen gegeben hat und das dies "norma" wär... weiß nich ob das jetzt so eine ausrede uist oder ob die sache wirklich was dran hat.. naja, that is for you to decide =)
 
 
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MiKe
Alt 02.05.2007, 15:49   #18
Standard

Zitat von short_cut_baby
Hmm... also mir amcht der Gedanke drum schon schiss, aber hab mich wieder irgendwie eingekriegt. Wenns alles kommt, leb ich eh nimmer, was intressierts mich also?
Soll Leute geben, die ihren Kindern (und deren Kindern und deren Kindern...) gerne ein möglichst sorgenfreies und lebenswertes Leben ermöglichen würden und die zumindest ein wenig Verantwortungsgefühl gegenüber den kommenden Generationen aufzeigen!
 
 
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short_cut_baby
Alt 02.05.2007, 16:39   #19
Standard

hmm daran denk ich halt auch. Aber vllt bekomm ich keine oder vllt doch, ich weiß nicht. Aber denk ma jeder kann halt was zutun, um selbst die ganze schadstoff ausschüttung zu vermindern. wenns nur einer macht bringts nichts, aber wenns alle machen, also jeder für sich, und das ist schon ne menge, dass schon.
 
 
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DerDom
Alt 02.05.2007, 18:23   #20
Standard

Also ich denke, der Klimaschutz is schon wichtig, aber das wurde in letzter zeit in den Medien (so wie es halt mit allem gemacht wird) ziemlich Hochgepusht.

Also bei uns macht sich das nur dadurch bemerkbar (is aber in ganz Deutschland so ) das es echt warm war / ist. Ich sag nur heissester April seit mindestens 200 (!) Jahren
 
 
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Sivar
Alt 02.05.2007, 20:03   #21
Standard

In dieser angesprochenen SpiegelTV-Reportage wurde ua auch erwähnt, dass in den 70er Jahren vor der nächsten grossen Eiszeit gewarnt wurde... es wurde also Panik vor der grossen Erdabkühlung gemacht, weil innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens die Durchschnittstemperatur gesunken war. Damals hat man sicher auch "seriöse" Gründe und Studien gehabt, mit denen man argumentieren konnte, den Menschen als Hauptursache anführen konnte, etc...

Wenn man die Abkühlung damals und die Erwärmung jetzt also zugrunde legt, müsste das bedeuten, dass viel CO2 in der Atmosphäre eine Abkühlung bewirkt, und noch mehr CO2 eine Erwärmung. Komisch, oder? In der Reportage wurde auch gesagt, dass in der Klimageschichte der Erde immer ZUERST die Temperatur gestiegen bzw gesunken ist, und DANN der CO2-Wert. Das lässt sich durch Untersuchungen von Eisbohrungen belegen, wobei die verschiedenen Schichten den zeitlichen Rahmen darstellen, ähnlich wie Ringe einem Baums.

Grönland ist heute auch zB kälter als in den 70er Jahren, und die Eisbären haben dort schon vieles überlebt. Was die Eisbären bedroht, ist die exzessive Robbentötung des Menschen, damit die Robben nicht die ganzen Fische wegfressen. Eisbären fressen am liebsten wohl Robben, und auch ganz gerne Fische, aber beides wird von Menschen gefangen bzw getötet.

Weiterhin bekommt die Erde nur CO2 zurück, was sich irgendwann mal aus der Atmosphäre ins Erdreich abgelagert hat. Zunächst sind daraus Pflanzen/Bäume entstanden, dann Kohle, irgendwann Öl, Diamanten, usw... jetzt bekommt sie in wenigen Jahren natürlich zurück, was sich in Jahrmillionen angesammelt hat, aber das müsste dem erneuten Pflanzenwachstum sehr zugute kommen, wodurch wiederum Fische aufgrund von Algenbildung sterben, aber was den Fischbestand der Erde hauptsächlich bedroht, ist der Fischfang, nicht der CO2-Gehalt der Atmosphäre.

Was immer so dargestellt wird wie die Zerstörung der Erde, ist mMn nichts anderes als ein grosser Umwandlungsprozess, den die Menschen entweder nicht verstehen, oder nicht verstehen wollen. Letzteres hat den Sinn, Forschungsgelder durch Panikmache zu erhalten, oder komplett neue Industrien (zB regenerative Energien) voranzutreiben.

Was Wirbelstürme in den USA angeht, hat die Reportage auch gezeigt, dass in den letzten 10 Jahren weniger als zuvor da waren, und diese im Durchschnitt auch etwas schwächer waren. Auch das ist einfach nur ein zyklisches Geschehen. Wie man aber zB an "Katrina" sieht, kann selbst in einer Tief-Phase viel Panik gemacht werden. Das ist so ähnlich, als wenn die BILD damit angibt, dass sie die meistgelesene Zeitung europaweit ist.

Methan ist übrigens ein Produkt, das für die Atmosphäre weitaus "schädlicher" ist als CO2. Methan wird vor allem von Rindern produziert, also Massentierhaltung allgemein. Warum sagt niemand etwas dagegen? Vielleicht weil es keine Alternative für Rindfleisch gibt, und sich deswegen kein Geld mit dieser potentiellen Alternative verdienen lässt?

Bleiben am Ende "nur" noch die Abgase, die ihre unmittelbare Umgebung belasten, riesige Müllberge aus Plastik, atomare Verseuchung, usw... also versteht mich nicht falsch... ich möchte auch lieber saubere Luft atmen, und denke, dass es jedem Menschen und jedem Tier so geht. Von daher bin ich auch sehr für Umweltschutz und regenerative Energien, weil sie einfach die Lebensqualität steigern. Wer nicht jeden Tag in der Grossstadt Dreck einatmen muss, also auf dem Land wohnt, lebt gesünder - wenn er nicht gerade Raucher oder Minenarbeiter ist. Ich habe nur was dagegen, wenn den Menschen täglich suggeriert wird, dass er die Erde völlig zerstört, solange er nicht "Bio" kauft, "Bio" fährt, mit "Bio" seinen Fernseher betreibt, etc. Neuerdings wird einem ja sogar schon erzählt, man müsste wegen Flugreisen ein schlechtes Gewissen haben. Ob das vielleicht im Interesse der deutschen Wirtschaft ist? Tourismus?

Beispiele gäbe es sicher noch tausende, und ich versuche, weiterhin selber "umweltbewusst" zu leben, aber ich werde nicht jedesmal in Panik verfallen, wenn mir in irgendwelchen Nachrichten wieder erzählt wird, wir müssten alle sterben. Btw... ein trockener April ist ein GEGENINDIZ im Zusammenhang mit Erderwärmung. Wenn die Erderwärmung uns hier übermäßig stark betreffen würde, würde es den ganzen April lang regnen - auch wenn er wärmer wäre als sonst. In Wirklichkeit aber war dieser April aber der trockenste seit Wetteraufzeichnungen. Kommt evtl doch die nächste Eiszeit?
 
 
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meth
Alt 02.05.2007, 21:12   #22
Standard

sivar, well said!!!
die reportage meint ich hab sie halt nich ganz angeschaut...
so ma kurz zum veranschaulichen, in manchen teilen pekings ist ein tag luft einatmen vergleichbar mit 2 packungen zigaretten rauchen...
 
 
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MiKe
Alt 02.05.2007, 22:04   #23
Standard

Zitat von short_cut_baby
Aber denk ma jeder kann halt was zutun, um selbst die ganze schadstoff ausschüttung zu vermindern. wenns nur einer macht bringts nichts, aber wenns alle machen, also jeder für sich, und das ist schon ne menge, dass schon.
Und genau mit dieser "wenns nur einer macht"-Einstellung wird dieses "wenns alle machen"-Szenario nie eintreten. Genauso wie "Warum sollte ich wählen gehen? Meine Stimme reißt's doch eh nicht raus!". Klar, aber wenn jeder so denkt und niemand mal den "ersten Schritt" macht, wird sich das auch nie ändern!
 
 
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short_cut_baby
Alt 04.05.2007, 21:28   #24
Standard

hmm ja hab mich unpraktisch ausgedrückt (darin bin ich gut lol...) ich mein wenn alle was machen, dann bwewirkt es viel, desgwene sollt keiner diese einstellung haben "wenns nur einer macht, dann bringts eh nix.." so halt^^ manich hab ne art mich auszudrücken!!
egal, genung rausgeredet.^^

naja. Pflanzen machen Photosynthese. Dafür brauch sie unter Anderem CO2! Man sollte also viel mehr Pflanzen setzen^^ naja dazu kommt aber wieder, dass ständig Regenwald abgeholzt wird etc. schlecht.
 
 
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Ripper08
Alt 06.05.2007, 23:35   #25
Standard

Soll Leute geben, die ihren Kindern (und deren Kindern und deren Kindern...) gerne ein möglichst sorgenfreies und lebenswertes Leben ermöglichen würden[...]
hmm daran denk ich halt auch. Aber vllt bekomm ich keine oder vllt doch, ich weiß nicht.
Und wenn jeder an sich und seine Kinder denkt ist an alle gedacht oder so ähnlich?



Ich tendiere ehrlichgesagt eher dazu die Klimaerwärmung ernst zu nehmen. Zumindest scheinen mir die Interessenten an einem weniger umweltorientierten Wirtschaftssystem weitaus zahlreicher (bzw. gewichtiger) zu sein, als jene Interessenten, die an einer strikten Umweltpolitik materiell profitieren würden.

So oder so habe ich aber keine ernsthaften Bedenken dran, dass die Speziens Mensch noch lange überleben wird; ich habe vielmehr Bedenken an den Umständen unserer Existenz. Ich halte die Überbevölkerung z.B. für eine durchaus schlimmere Sache als die globale Erwärmung. Es muss wirklich endlich ein Weg her, um unsere unkontrollierte Vermehrung zu bremsen bzw. auf ein tragbares Maß zurückzuschrauben. Das verbessert letztendlich mit hoher Wahrscheinlichkeit die Lebensqualität aller und viele Probleme (wie z.B. Überfischung oder auch die Problematik mit dem Viehdung) werden in ihrem Ausmaß reduziert.

Aber zurück zum Klimawandel:
Früher oder später werden wir Menschen vor eine gravierende Veränderung der Umwelt gestellt sein (ob in 30 oder 1000 Jahren), aber sie Stellt nicht unser -oder gar das Ende dar, sondern nur eine Veränderung, wie sie es schon immer gegeben hat und auch immer geben wird. Selbst wenn morgen die Apokalypse bevorsteht, würden wir wohl letztendlich daraus lernen und uns vielleicht auch zum Besseren hin verändern. Der Mensch wird sich meiner Ansicht nach eines Tages geistig auf ein Niveau begeben, auf dem er verantwortungsvoll und respektvoll mit seinen Artgenossen, Nichtartgenossen und seiner Umwelt umgehen kann.

Das ist meine feste Überzeugung und ich halte den Menschen auch nicht für ein missglücktes Wesen, mit dem die Natur ihren eigenen Untergang besiegelt hat, sondern für eine unausweichliche Etappe der Evolution, die früher oder später immer intelligentes Leben hervorbringt, wenn es die Umstände erlauben. In unserem Fall ist es wahrlich manchmal eine echt schwere Geburt aber ich bin trotz allem guter Dinge.

Geändert von Ripper08 (06.05.2007 um 23:59 Uhr).
 
 
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