Laut IPCC (
www.ipcc.ch) ist es _bewiesen_ das die Menschheit an der globalen Erwärmung schuld hat. Da gibt's überhaupt nichts wegzureden oder zu diskutieren. CO2 ist nicht unbedingt Hauptverursacher, andere Gase wie zum Beispiel Methan, sind wesentlich "schlimmer".
Der Atomausstieg in Deutschland ist beschlossen, und das war kein leichter Prozess. Ich weiss das Atomenergie-Befürworter das schwer nachvollziehen können und das Argument um CO2-neutrale Energiegewinnung in AKWs gern in die Diskussion einbringen, was auf den ersten Blick als Totschlag-Argument erscheint ist bei näherem hinsehen nicht haltbar.
Stichworte: Atommüll; Atomabbau '(ne Vorstellung wie lange die Uranvorräte reichen? Problemverschiebung nach hinten, unsere Kinder danken uns.) Ist der Bau von AKWs CO2-neutral? Riskobehaftung durch Gefahr weiträumiger Verstrahlung, Uran-Wiederaufbereitung etc.
Natürlich wird an neuen, sichereren Atomkraftwerken geforscht, ändert aber nichts daran das AKWs früher oder später soundso überholt sind, weil uns auch hier der Brennstoff ausgeht und zudem AKWs nicht die Energiequellen mit der blütenweißen, weil Schadstoffreien, Weste sind.
Kleine Anmerkung zum "Schiessen wir doch den Atommüll in den Weltraum". Wurde überlegt, es gab Szenarien dazu. Einschätzung: 1) zu gefährlich im Falle eines Absturzes. Damit könnte man ja noch leben. 2) wirtschaftlicher Selbstmord. Was denkt ihr wieiviel Tonnen Da schon angefallen sind? Inklusive Ummantelung - muss ja halbwegs sicher sein. Schaut euch mal die Nutzlast von 'ner SaturnV an und wieviel Energie für 'nen Start rausgeblasen wird.
Allein Windkraft und Solarenergie ist so eine Sache, allerdings gibt's nicht nur die: Sehr interessant sind sogenannte Wellenkraftwerke. Verschiedene Modelle und Systeme sind schon praktisch getestet worden und ein paar schneiden nicht schlecht ab (die "freischwimmenden", fest installierte System haben offenbar Probleme mit miesem Wetter).
Die Energie in den Wellenbewegungen auf den Ozeanen decken den gegenwärtigen Verbrauch irgendwo im 700fachen bereich.
Dazu kommt der Einsatz von KWKs, Kraft-Wärme-Kopplung. Die meisten Kohlekraftwerke benutzen dieses Prinzip nicht und eiern iirc mit 'nem Effizienzgrad um die 10% rum. Mit KWK wären es ~80%.
Im häuslichen Bereich empfehlen sich Niedrig-Energie-Häuser. Mit Wärmepumpe (sprich Nutzung geothermischer Energie) oder nicht ist eine Einzelfallentscheidung. Für Mehrfamilien-Häuser lohnen sich meist eher Blockheizkraftwerke (mit KWK Prinzip

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Und 'nen Argument für "Zentrale Energie/Wärme-Versorgung kann ich euch auch nennen: Leitungsverlust. Fragt mal eure Jungs von den Stadtwerken wieviel Verlust da anfällt. Ich hab da 70% im Kopf für Stromleitungen, aber vielleicht hat ein schlauer Ingenieur ja noch ein paar Prozent gedrückt.
Nun zu den AKWs. Es gibt sehr wohl Studien die den Ressourcenverbrauch belegen, jeweils für den Bau von AKWs sowie konventionellen Kohlekraftwerken, alles zusammengedaddelt mit der Laufzeit und der gelieferten Energie. Unterm Strich, vor allem mit einer Risikobewertung im Falle eines GAUs, schneiden AKWs beschissen ab. Von der nach wie vor ungeklärten Endlagerstätten-Situation mal abgesehen.
So, mein hintern tut weh, mein Laptop-Akku macht schlapp und ich will heim.
Denkt mal drüber nach, über eure schöne Welt und wie einfach sie im Fernsehen ist. Und wie froh ich bin das ich den verfickten Bericht auf RTL nich gesehen hab
