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Die Kapitalistische (Geldlismus) Krise und ihre Freiwirtschaftliche Lösung

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winfired
Alt 21.05.2008, 13:41   #1
Standard Die Kapitalistische (Geldlismus) Krise und ihre Freiwirtschaftliche Lösung

Wenn einer im Fernsehen die Frage stellt was Kapitalismus ist dann bekommt er gewohnheitsmäßig die Antwort was Marktwirtschaft ist.

Wenn einer der Leute den Kapitalismus erklären dann benutzt er die falsche Beschreibung von Marx!

Kurz: Die Geldwirtschaft ist der Schatten der Realwirtschaft.

Das führt dann zur Besitzfrage und zur Vergesellschaftung oder Enteignungsfrage.

Die Freiwirtschaft besitzt aber eine andere Analyse, die sogleich auch eine Lösung der Frage enthält.

Kurz: Das Geldsystem hat einen eingebauten Fehler und aus diesem Fehler generiert sich eine art Privatsteuer der Reichen, um noch Reicher und Mächtiger zu werden.

Um diese Machtgeheimnis drehen sich dann die Verschwörungstheorien!

Das Ergebnis ist eine brutale Weltwirtschaftskrise die eben wie die Anderen zuvor, nur durch einen inszenierten (politische Gründe sind eher Nebensache)
Dauerzerstörungskrieg beendet werden kann.

Wir stehen genau an dieser Kante und deshalb macht es leider Sinn die Sicherheitsgesetz immer weiter zu verschärfen und die Demokratie nur noch Formal (wie DDR) existieren zu lassen.



Deshalb muß die Polizei Blau sein um sie von den Grünen mit den MPis unterscheiden zu können!

Es dreht sich natürlich um die alte Geschichte des Zins – aber nicht um den gesamten Zins sondern um einen kleinen speziellen Teil der sich aber Aufakkumuliert.

Hier gelten die Gesetze des Exponenten! Unendlichkeitswachstum!

Im Video steckt eine kleine Matheaufgabe die zu einer unmöglichen Zahl führt.


Daran erkennt man das unser Geldsystem zerbrechen muß und keine Dauerhaftigkeit garantieren kann!



Am Ende von solchen Zyklen kommt sogar die Enteignung von Monopolen zum tragen, die aber eher ein Staatlicher Schutz sind – eine art Überwinterungstaktik der Anleger.

Kurz: Was ist Geld?

Diese Frage wird nicht in der Schule gelehrt!

1. Ein Tauschmittel (notwendig in der Arbeitsteiligen Gesellschaft)
2. Ein Preisbildner oder Rechenmittel
3. Ein Wertaufbewahrungsmittel

Das Problem ist – die Funktion 1. und 3. bilden ein Paradox.

1.Muß sich stetig bewegen und wie Blut alle Teile durchdringen.
2.Entzieht sich der Tauschfunktion und dem Kreislauf.

Der Staat oder der Privatsektor muß also Schulden machen um die Geldmenge zu erzeugen, die aus dem Markt genommen wird und gleichzeitig das gespeicherte Geld nicht wieder in die Kaufkraft lassen - sonst Hyperinflation!

Weitere Informationen zum Thema:


Weltenaufgang | Blog







Wenn der Zins durch Marktkräfte sinkt und die Schwell um ca. 2,5 % erreicht hat dann beginnt die akute Krise (kann durch Krieg gesteckt werden aber nicht gelöst) – dort ist für den wirklich Reichen die Motivation genommen sein Geld auf der Bank zu halten und er entzieht es dem Kreislauf, weil seine (Liquiditätskrise) schnelle Vorhandenheit ihm einen Vorteil verschafft (um eine Firma billig zu kaufen).

Die Freiwirtschaft will die Vergesellschaftung von natürlichen Monopolen.

Geld oder der Boden (Rohstoffe, Wasserwirtschaft, Monopolnetze) gehört dazu!

In der Bodenproblematik gibt es aber in Deutschland schon die Lösung in Form der Erbpacht! Eine Änderung der Steuer, so das Bodenspekulation nicht möglich ist reicht daher aus!

Wenn man dem Geld die Funktion 3 entzieht dann kann man die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes steuern.



(Blutmenge und Puls)


In der Realität gibt es viele Lösungen um dies zu tun, ganz Spezielle behalten sogar den Zins.

Wir machen dies im (Erzregio) Regiogeld in Form einer kleinen Maut.

Jetzt muß man wissen das wir Deutschen solch ein friedliches System schon fast 300 Jahre hatten oder das der amerikanische Unabhängigkeitskrieg deshalb ins laufen kam weil die „Engländer“ ihr ähnliches System zerstörten und eine Hungersnot auslösten.

Es gibt einige Professoren in Deutschland oder selbst der Albert Einstein wußte schon darum – denn er konnte gut rechnen!



Weltenaufgang | Blog


Die Problemlösung wird aber verhindert und die Verursacher ziehen dadurch die alten Kräfte wieder in den Himmel. Leider nicht zu unrecht!



Aus dieser Thematik leiten sich die Verschwörungstheorien ab!


Jetzt kann man viel über dieses Thema lesen und wer es kapiert der tanzt eine Nacht durch die Wohnung – weil das Problem nun lösen kann – wie der olle Gesell – der es neu entdeckte - und es so gemacht hat.

Dann geht man in das Internet und liest sich den größten Scheiß an, den es gibt die Verwirrungsfilter.


Wer einmal das Original gelesen hat der kann dann besser filtern.



http://freigeldpraktiker.de/weltenau...le_download/40


Da es die einzige Möglichkeit ist, die ich seit 12 Jahren kenne und ich keine besseren Ansatz gefunden habe – würde ich auch Jede andere nehmen wenn sie besser ist.



Das Bürgergeld ist so eine, allerdings nur in Kombination mit Freiwirtschaft.


Das Weltdigitalgeld würde zwar den Crash verhindern aber zum Preise der totalen Manipulation – da kann man menschliche Existenzen löschen ohne zu töten! Der GigaAusbuchungsBetrug!

Der Links Rechts Gegensatz löst sich dabei auf und man erkennt die Sinnhaftigkeit in den verschiedene Argumentationslinien als Näherung zum Thema – aber knapp vorbei ist auch vorbei!

Da diese befreite Perspektive aber Urpolitisch ist – ist sie führ die Machtausführenden auch sehr gefährlich denn sie liefert den Lösungsansatz gleich mit!

Kurz gesagt: Die Polungen wurden erschaffen um sich gegenseitig zu stärken und der Freiwirtschaftlich denkende steht aber dabei stetig neben den Linien.

Wer sich die Fersehschows zum Thema einmal ansieht der bekommt folgenden Satz zum besten Zeitpunkt geliefert.

A – Es gibt keine Patentlösung / einfache Lösung / keine Lösung


B – Die Globalisierung – der Markt – die Unabänderlichkeit – das Schicksal

Was er nie bekommt ist eine Antwort auf folgende Frage:

Wenn wir uns die Verschuldung der Privathaushalte, der Firmen, der Länder, des Bundes einmal anschauen und fragen – wer hält denn dann das Guthaben?

Denn das Eine geht nur durch das Andere!

Freiwirtschaft ist also eine soziale Marktwirtschaft ohne natürliche Monopole und in einer freien Gesellschaft. Die GeldMachtElite wird dabei nicht umgebracht (wie in historischen Zeiten) oder enteignet - aber in der Zeitprojektion dem Ganzen gleich gestellt.



Die Ökonomie ist auf Definition auf eine Nachhaltigkeit ausgelegt und kann mit einem Bürgergeld (schon von Gesell als Muttergeld vorgeschlagen) ohne Systembruch kombiniert werden.



Dieses System kann im Kleinen als Modell eingeführt werden (echtes Regiogeld) und am wissenschaftlichen virtuellem Modell durchgespielt werden.


Die gewaltigen freiwerdenden Umverteilungsressourcen (Zinseszins = Urzins) entsprechen ungefähr einer Verdopplung der Löhne!
 
 
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OrionX
Alt 21.05.2008, 19:56   #2
Standard

ähm du hast jetzt grad ziemlich viel zeug in den raum geworfen und deshalb linke ich mal für eine kurzzusammenfassung des themas, wertungsfrei, auf die wikipedia:

Freiwirtschaft – Wikipedia

übrigens mit guten quellenangaben für weitere recherche.
 
 
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winfired
Alt 21.05.2008, 20:05   #3
Standard

Kannst du machen, aber Wertungsfrei ist Wikipediea bei diesen politischen Themen leider nicht!

Die Marxisten sind recht sauer das man ihre Ökonomielehre schlicht weg wiederlegt hat, die verreiten seit Jahren regelrechte Desinformationsgeschichten und es gibt da noch andere fleißige Kandidaten - deshalb empfehle ich das Original zu lesen - aber wer das Thema noch nicht kennt , für den sind politische Bodenschätze zu finden.

Die Gewaltoption ist gesetzt - nun liegt es an uns die Alternative zu bauen!
 
 
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winfired
Alt 22.05.2008, 14:37   #4
Standard

YouTube - Kanal von FAIRCONOMY

Ist nun eine neuer Mitspieler zum Thema und das in der Filmbranche und zum Thema,
 
 
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Fränze
Alt 23.05.2008, 20:35   #5
Standard

Zitat von winfired
Wenn der Zins durch Marktkräfte sinkt und die Schwell um ca. 2,5 % erreicht hat dann beginnt die akute Krise (kann durch Krieg gesteckt werden aber nicht gelöst) – dort ist für den wirklich Reichen die Motivation genommen sein Geld auf der Bank zu halten und er entzieht es dem Kreislauf, weil seine (Liquiditätskrise) schnelle Vorhandenheit ihm einen Vorteil verschafft (um eine Firma billig zu kaufen).
Wenn der Reiche sein Geld von der Bank nimmt und etwas kauft, entzieht er das Geld nicht dem Kreislauf, sondern gibt es wieder hinein, nur nicht über die Bank. Da bringst Du was durcheinander.

Im Übrigen solltest Du wissen, dass genau das von Silvio Gesell gewünscht war, das schnelle Ausgeben von Geld. Er wollte sogar, dass auf den Geldscheinen ein Verfallsdatum steht, so dass nicht ausgegebenes Geld ungültig wird.

Das fand er eine klasse Idee. Er schrieb sogar, wenn auf diese Weise immer genügend Geld vorhanden und in Umlauf sei, könne man auch das Trockenlegen der Ostsee ins Auge fassen und Land schaffen... (oder war es die Nordsee? Nicht, dass das was ändern würde).

Aus dem Verfallsdatum für Geld hat eine Zeitung mal einen Aprilscherz gemacht und geschrieben, die Deutsche Bank würde jetzt rostende Silvio-Gesell-Geldscheine ausgeben.
Das hat ein mir bekannter Freiwirtschaftsfreund geglaubt und eine freudige, triumphierende Presseerklärung gemacht und in alle Welt geschickt - danach hat er sich dann monatelang sehr geschämt. Aber jetzt ist er wieder voll im Gesell-Gleis
 
 
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michaelg
Alt 23.05.2008, 21:48   #6
Standard

Das Freigeldkonzept finde ich nun alles andere als absurd. Da stecken viele plausible Gedanken hinter. Manche negativen Auswirkungen des jetzigen Geldsystems würden auch unterbunden. Wo für mich selber noch Erklärungsbedarf versteht ist, warum das jetzige System so sehr das falsche ist, gar kriminell oder ungerecht. Wirtschaftliche Stabilität ist so vielen Einflüssen ausgesetzt - dass das Geldsystem ein Einfluss ist, ok, aber ob die Frage der Einfluss ist, der Krisen oder Katastrophen hervorbringt?
Die Prämisse des Paradoxons von Geld als einerseits Tauschmittel andererseits aber auch Aufbewahrungsmittel verstehe ich zwar, aber das so hochzujubeln erscheint mir doch etwas künstlich, die Vereinbarkeit ist doch gegeben. Ich horte mein Geld sowieso nicht (ich habe auch gar kein Einkommen), das klappt. Gleiches gilt für Bekannte, die viel gespart haben. Auch für Kapitalanleger, Börsianer, Geld horten, sammeln, Güter bewahren und gleichzeitig Geld als Tauschmittel nutzen klappt problemlos.
Ich übersehe da wahrscheinlich eine wesentliche Komponente - wobei ich durchaus nachvollziehen kann, dass der Geldzweck von Sammlung/Sparen etc. eher künstlich ist. Geld, Kapital als solches wird von Art. 14 GG übrigens gar nicht geschützt.

Ansonsten glaub ich aber dass der ganze Freigeldkram die Geldfrage etwas überbewertet.
 
 
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winfired
Alt 23.05.2008, 21:48   #7
Standard Gesell Gleis

Wenn der Reiche sein Geld von der Bank nimmt und etwas kauft, entzieht er das Geld nicht dem Kreislauf, sondern gibt es wieder hinein, nur nicht über die Bank. Da bringst Du was durcheinander.

### Er hält das Geld in seinem Schrank in der Absicht - zwischenzeitlich - fehlt es aber am Markt - der Zins kann deshalb nie unter 0 sinken!
In der Phase ist das Geld entzogen.
 
 
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winfired
Alt 23.05.2008, 21:54   #8
Standard

Das Öl steigt immer weiter bis der Dollar in der Hyperinflation aufgeht - dann kommt es bei uns an! Wer klügere Leute wie mich finden will der spreche mit G. Hannich, Oldy oder Greg 1 - die Bedeutung ist sehr viel tiefer - diesmal geht es um alles oder nichts!
finanzcrash.com :: Finanzcrash Forum
 
 
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OrionX
Alt 23.05.2008, 22:40   #9
Standard

das freiwirtschaftliche prinzip hat meiner meinung nach ein ganz ganz dickes Problem: Faktor Mensch. Es ist nicht praktikabel. Der Mensch möchte horten, aufbewahren, wenn es das zahlungsmittel nicht zulässt das das geht (freigeld eben) wird er in rohstoffe investieren, die aber begrenzt sind. Rohstoffe können leichter einem Monopol anheim fallen, als Geld selber. Der haken des aktuellen systems ists sicherlich, das geld durch "in den schrank sperren" dem kreislauf entzogen ist, allerdings, wird das jemand tun? nein. Alles Geld der Welt zu horten ist schwer, bestimmte Rohstoffe oder Güter zu horten jedoch nicht.

Das Öl steigt immer weiter bis der Dollar in der Hyperinflation aufgeht - dann kommt es bei uns an!
da wird eher der Euro den Dollar als "Weltzahlungsmittel" ablösen. So schnell gibts aber keine Hyperinflation, da brauchte es das letzte mal einen ersten Weltkrieg und einen Börsencrash in deutschland, bis das passiert ist. Die aktuelle Immobilienkrise (auch so wackelige investitionen, die gefährlicher sind als das aktuelle geld) ist jedoch mit damaligen verhältnissen kaum zu messen.
 
 
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winfired
Alt 23.05.2008, 23:57   #10
Standard Er kann das doch tun!

das freiwirtschaftliche prinzip hat meiner meinung nach ein ganz ganz dickes Problem: Faktor Mensch. Es ist nicht praktikabel. Der Mensch möchte horten, aufbewahren,


Er kann Horten wenn er will - Aktien, Obligationen, Rohstoffe aber das meiste horten kostet Geld! Außerdem geht es um natürliche Monopole - deshalb kann er in diesem System keinen Boden horten. Es ist wirklich durchdacht auch wenn du dich mehr damit beschäftigst. Das beste ist ja gerade daran das der Mensch nicht erst verändert werden muß - das die Umwelt den Menschen formt reicht doch aus.
 
 
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Ripper08
Alt 24.05.2008, 00:21   #11
Standard

Der haken des aktuellen systems ists sicherlich, das geld durch "in den schrank sperren" dem kreislauf entzogen ist, allerdings, wird das jemand tun? nein.
Die Frage ist natuerlich wie das Geld gehortet wird - reden wir davon das Geld auf dem Konto zu sammeln oder davon tatsaechlich reale Geldscheine irgendwo im Tresor zu haben?

Bei letzterem koennte man wirklich sagen dass das Geld dem Kreislauf entzogen wird, das ist richtig so. Aber wenn das Geld auf dem Konto liegt wird der groesste Teil in Wahrheit wieder in den Kreislauf eingebracht und zwar von der Bank.
Ein hoher Prozentsatz von dem Geld, das man auf dem Konto hat wird von der Bank erneut als Kredit an andere Kreditnehmer ausgezahlt - die Bank verleiht also mein Geld an andere, streicht die Zinsen dafuer ein und beteiligt mich daran mit dem mickrigen Zins, den wir alle typischerweise auf unsere Kontoeinlagen bekommen.



Es ist total verrueckt wie kompliziert das "simple" Thema Geld doch sein kann. Eine Wissenschaft fuer sich und dabei schien einem das Ganze als Kind noch so einfach... das Ueberaschungsei gabs fuer 1DM und fuer 2Mark hat man dann zwei bekommen.
 
 
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winfired
Alt 24.05.2008, 01:08   #12
Standard

Alles was im Tresor ist oder auf dem Terminkonto - aber es geht darum das der Zins immer höher wird - in den Preisen - bei Mieten geht man schon bis zu 70 % aus und in den Waren von 30 bis 50 % je nach Rechnung.

Übrigens ist reales Geld nur Bargeld und den Wert kennst du erst dann wenn du es ausgegeben hast!

Diese Definition ist eigentlich ganz klar - der Rest sind Gelderrivate und kommt dort nur die geringste Angst auf - schon stehen die Schlangen an den Banken.

Wer dem Köhler zugehört hat: es ging gerade noch gut - aber das Problem bleibt!
 
 
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OrionX
Alt 24.05.2008, 09:18   #13
Standard

Die Frage ist natuerlich wie das Geld gehortet wird - reden wir davon das Geld auf dem Konto zu sammeln oder davon tatsaechlich reale Geldscheine irgendwo im Tresor zu haben?
ich meinte zweiteres, deswegen sagt ich das ja auch. Wenn jemand wirklich auf die idee kommen würde münzen und geldscheine unterm Kopfkissen zu verstecken wäre es wirklich _weg_.

Zitat von winfired
Er kann Horten wenn er will - Aktien, Obligationen, Rohstoffe aber das meiste horten kostet Geld! Außerdem geht es um natürliche Monopole - deshalb kann er in diesem System keinen Boden horten.
wie definierst du boden im moment? Boden im Sinne von Land, im Sinne von Ackerland zum Anbauen, im Sinne von Standort, soll heissen zb guter Restaurantstandort ist dort wo leute sind die Geld haben. Oder zählt als "Boden" auch die Immobilie? (ich weiss schon was "Boden" ist, aus BWL, mir gehts grade um die definition als diskussionsgrundlage)

Dumm ist das Freiwirtschaftliche Prinzip nicht, und undurchdacht auch nicht, du wirst nur verstehen das ich an alles erstmal skeptisch heran gehe, weil nicht alles was auf anhieb gut klingt ist im endeffekt auch gut.

übrigens wenn du einen oder mehrere beiträge zitieren möchtest, klickst du auf den "multi zitat" knopf unter dem post und dann auf den button "Beantworten". Dann formatiert die software für dich automatisch mit BBCode.
 
 
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Fränze
Alt 24.05.2008, 11:06   #14
Standard

Die Freiwirtschaft sieht im Zins das Hauptproblem, deshalb ist in diesem Modell "Horten auf der Bank" das größte Übel, weil die Bank das Geld mit Zinsgewinn wieder verleiht. Gegen "Horten unterm Kopfkissen" will die Freiwirtschaft das Verfallsdatum auf Münzen und Scheinen einführen.

Die "moderne" Freiwirtschaft führt als Beispiel für die Verderblichkeit des Zinssystems immer die kommunale Verschuldung an, bei der ein großer Teil der Steuereinnahmen für den Schuldendienst verbraucht wird. Wäre aber der Zins das Problem, würde sich die Wirtschaftslage bei sehr niedrigen Zinsen abrupt verbessern - das hatten wir schon, dieser Effekt trat nicht ein. Nicht der Zins (Leihgebühr) ist das Problem, sondern das Schuldenmachen.

In der Freiwirtschaft müssen Banken, die jemandem Geld leihen, das umsonst tun, weil sie wegen des Verfallsdatums ebenfalls daran interessiert sein müssen, ihr Geld schnell los zu werden. Das würde insgesamt zu hemmungslosem und sogar unsinnigem Konsum der privaten wie öffentlichen Verbraucher, auch der Kommunen, führen: Schnell viel bauen, viel kaufen, raus mit der Kohle, egal wofür.

OrionX hat Recht: Der Mensch als solcher ist mit dem Eichhörnchen verwandt und so angelegt, dass er für harte Zeiten sammeln will, Nüsse, Ölflaschen oder Geld und Gold als Tauschmittel dafür.
 
 
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winfired
Alt 24.05.2008, 13:23   #15
Standard Nicht Umsonst

Nicht der Zins (Leihgebühr) ist das Problem, sondern das Schuldenmachen.

Unser Geld entsteht durch Schuld und es geht nicht gegen den Zins an sich sondern um einen Teil des Zinses - der führt zum zinsesZins - dieser zum Kollaps des Systems - der Wirtschaft - des Friedens - heute besitzen wieviel % der Leute in Deutschland wieviel Vermögen?

Weltenaufgang | Blog

Der Rest bleibt uns - mit sinkender Tendenz - der ZinsesZins ist wirkt wie eine Privatsteuer der Reichen.

Die Bargeldmenge sinkt dabei und die Geldderrivate steigen in das Unendliche.
 
 
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