der kapitalismus....eine geschichte voller mißverständnisse
die liberalen bewegungen im 18. und 19. jahrhundert aus der letzendlich die demokratie hervorging sind ansich sehr postitv zu bewerten. für jeden.
ohne diese dinge würden wir noch in monarchien herumdümpeln und frondienste für unseren lehnsherrn leisten...
durch die industriealisierung kamen aber auch veränderungen, über die man kontrovers diskutieren kann. ohne industrie und die damit verbundenen technischen technischen fortschritt wären wir alle nicht im pp und könnten auf unendlich viele vorzüge der heutigen "technisierten" gesellschaft nicht zurückgreifen.
gleichzeitig stieg aber die macht der "großen Bosse" immer mehr an. wie 99,9%
der menschen verfolgen auch sie am liebsten ihre eigenen ziele, die nicht gerade unbedingt konform zu denen der großen mehrheit der bevölkerung sind. kann man auch nicht zwangsläufig erwarten, sind ja auch nur menschen. ist natürlich keine rechtfertigung für alles. das ganze system ist heutzutage viel komplizierter geworden, weil immer mehr verschiedene organisationen und gruppen immer mehr einfluß erlangen. der einfluß der neu vergeben wird, muss ja irgendwo herkommen, wohl von der politik und somit letzendlich vom bürger. auch wenn inzwischen eine derartig grosse distanz zwischen den "normalen" bürgern und der politik herrscht, dass man oft genug zu dem altbekannten schluß - die machen ja eh was sie wollen - kommt. und nicht jeder politiker bemüht sich genug um diese situiation zu verbessern. deshalb hat man auch dieses gefühl der machtlosigkeit. aber die bürger selbst sind oft auch nicht besser, und haben folglich auch nicht das recht sich dermaßen drüber aufzuregen. das interesse an politik läßt sehr zu wünschen übrig, nur alle teile des volkes können das zum positiven wenden. aber denkt man zum beispiel über "direktere" demokratie nach, z.B. mit volksentsentscheiden über wichtige politische entscheidungen, muss ich zugeben ich bin strikt dagegen. weil einfach das ganze dann zu emotional entscheiden würde, was große risiken in sich birgt, oder eben einfach zu wenig ahnung da ist. und letzendlich wieder eine kleine gruppe, die nichtmal gewählt sein müßte, das ganze entscheidet...
mann kann nich einfach sagen, kapitalismus/demokratie muss weg. ich bin der letze, der da alles toll findet und ´sich nie beschwert. aber letzendlich gibt es einfach ausserhalb dieses systems nichts, was ähnlich gut für die bevölkerung wäre.
auch wenn es einem häufig vorkommt, wie zu caesars zeiten : brot und spiele...
nunja was wollte ich jetzt eigentlich sagen *grübel*

. es muss mehr daran gesetzt werden, das vorhandene zu verbessern und nicht das ganze zerstören zu wollen.
und wie ich glaube es war DoubleUakaW, der schon sagte, das leute die etwas verändern wollen, häufig nur müde belächelt würden...,
stimmt und ich finds auch zum kotzen. dass die "oberen" das tun is nachzuvollziehn, aber die leute aus der eigenen "schicht"/"milieu" oder wie auch immer, sollten nicht so herablassend tun, weil es ihnen letzendlich sicher nicht schaden wird, was die "engagierteren" leute tun.
nunja auf gut altgriechisch -demos kratein-
in diesem sinne
