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interessante oder kranke news???

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Nuts4Ya---{--@
Alt 31.01.2004, 01:03   #1
Standard interessante oder kranke news???

interessante oder kranke news aus der (spiel)welt der amis???

Castro wirft Bush Mordpläne vor

Kubas Staats- und Parteichef Fidel Castro
Kubas Máximo Líder Fidel Castro hat US-Präsident George W. Bush vorgeworfen, seine Ermordung zu planen. In einer fast sechsstündigen Rede versicherte Castro außerdem, dass er im Falle einer US-Invasion sein Land mit der Waffe in der Hand verteidigen werde.


Kämpfend in den Tod
"Es ist mir egal, wie ich sterbe, aber wenn sie hier einmarschieren, werde ich kämpfend sterben", sagte der 77-jährige Revolutionsführer, der zum Abschluss einer viertägigen internationalen Tagung gegen die geplante amerikanische Freihandelszone (FTAA-ALCA) sprach.


US-Angriff befürchtet
Seit dem Irak-Krieg im vorigen Jahr beschwört die kommunistische Führung immer wieder die Gefahr eines Angriffs der USA. Aktionen der Exilkubaner bestärkten sie darin. Demonstranten in Miami forderten vergangenes Jahr, dass nach Saddam Hussein nun auch Kubas Staatschef Castro gewaltsam gestürzt werden müsse.


Republikaner will Truppen nach Kuba schicken
Erst am Dienstag forderte in Florida der republikanische Politiker Larry Clayman, Kandidat für einen Sitz im US-Senat, Truppen zum Sturz Castros nach Kuba zu schicken.
meine frage hierzu ist >>> an welcher geisteskrankheit leiden die amis? ist es paranoia oder ist es kriegswahn um zwanghaft nach gründen zu suchen die einen krieg mit einer anders strukturierten und von den amis als "böse" eingestuften regierung unumgänglich macht? was ist es? ich selbst finde das es beides is >>>paranoider kriegswahn.

am irakkrieg hat man ja bestens gesehn das die biowaffen nur ein vorwand waren um einfach grad ma krieg zu spielen...neue spielzeuge testen ob sie auch genug vernichtungspotenzial ham und nicht zu vergessen die gier nach öl.

ich finde, wenn die amis krieg spielen wollen, dann in ihrem eigenen land, weil sie sich ja auch dabei bestens auskennen im eigenen land krieg zu führen und andere regierungen in ruhe lassen sollen!

 
 
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nephthys
Alt 31.01.2004, 01:07   #2
Standard

oh man. nein ich glaube, nur bush sollte mal nen psychiater besuchen. so langsam fängts an zu nerven dauernd muss es irgendeinen trubel um den geben. am besten er plant nen mordanschlag aufn papst und dann wird er von den ganzen papst-sekten-anhängern ermordet. dann sind schonmal die größten penner tot.
 
 
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blackmesa
Alt 31.01.2004, 01:18   #3
Standard

Na ja. An Paranoia leidet wohl eher der Castro.
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 31.01.2004, 01:20   #4
Standard Re: interessante oder kranke news???

Hallo,
wo hast du das ganze her?

Original geschrieben von Nuts4Ya---{--@
Kubas Máximo Líder Fidel Castro hat US-Präsident George W. Bush vorgeworfen, seine Ermordung zu planen. In einer fast sechsstündigen Rede versicherte Castro außerdem, dass er im Falle einer US-Invasion sein Land mit der Waffe in der Hand verteidigen werde. [/b]
Ich finds etwas beunruhigend, dass ein fast 80-jähriger Opa immer noch auf Konfrontation geht. Seine "alten wilden" Zeiten muss er doch auch mal hinter sich haben.
Joh, und die Amis: Es ist ja bekannt, dass die Rüstungsindustrie in den USA recht gut vertreten ist. Die ganze Volkswirtschaft verdient also ganz ordentlich am Krieg.
Es ist halt für die einzige verbliebene Supermacht recht leicht ein bißchen Krieg zu spielen. Dadurch halten sie potentielle Gegner klein (aus US-Sicht ein hervorragendes Werbemittel) und wenn man noch ordentlich einen politischen oder wirtschaftlichen Vorteil draus ziehen kann ...

Ich frag mich nur, warum die nicht in Myanmar einfallen; das Regime dort ist mindestens so krass wie der alte Irak, zudem noch stockkommunistisch. Dort gibts halt nicht viel zu holen außer ein paar dollarwaschende Heroinbosse.
 
 
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Grandylein
Alt 31.01.2004, 09:34   #5
Standard

Ganz soo Paranoid ist der Castro ja nicht, während des kalten Krieges hatten die Ami's ja auch schon vor - unter pseudohaften Gründen - in Kuba einzumarschieren.

Operation Northwoods

Walter Döbler und Renie M. Stickel 12.11.2003
Von den Machenschaften der CIA und einer Katastrophe, die JFK verhinderte - Ein Rückblick anlässlich des 40. Jahrestages der Ermordung Kennedys am 22.11.1963

Wie G. W. Bush mittels CIA-Informationen den Irakkrieg rechtfertigte, wird in jüngster Zeit recherchiert - vieles bleibt reine Spekulation, denn aktuelle, aussagekräftige CIA-Dokumente liegen nicht vor. Ein dokumentiertes Beispiel für die Methoden und Denkweisen des Pentagon und CIA lässt sich heute endlich nachlesen. Vor 41 Jahren wurden perfide, unmenschliche Pläne zur Störung des Weltfriedens von Präsident J. F. Kennedy verantwortungsbewusst zurückgewiesen.

Das Dokument Northwoods, in der Kuba -Krise entstanden, war ein Geheimpapier des amerikanischen Generalstabs zur Erzeugung eines Kriegsvorwands. Wie die US-Bevölkerung und die Vereinten Nationen getäuscht und manipuliert werden sollten, um einen Krieg gegen Kuba zu rechtfertigen, wird darin detailliert beantwortet.

Fast 40 Jahre lang war das Northwoods-Dokument der Geheimhaltung unterworfen. Durch ein Gesetz aus der Clinton-Ära wurde es 1997/98 freigegeben. Der amerikanische Geheimdienstexperte und Autor James Bamford (u.a. Autor bei der Washington Post) holte es aus den Tiefen des amerikanischen Nationalarchivs hervor1 .


"Es wurde diskutiert, mit welchen Mitteln man die Öffentlichkeit und die Vereinten Nationen bewusst täuschen und manipulieren könnte, um einen Krieg gegen Kuba zu entfachen. Es wird exakt dargestellt, wie man mit Hilfe der Medien ein Feindbild produziert", heißt es in der Einleitung zu einer Recherche [1] über das Northwoods-Dokument.


Das Originaldokument (pdf) [2], ein Memorandum von General Lyman L. Lemnitzer an den damaligen US-Verteidigungsminister McNamara, ist im National Security Archive [3] der Universität Washington abrufbar. Lemnitzer verfasste dieses Memorandum als Chef des Pentagon-Generalstabs am 13. Juni 1962.


Der Plan sah vor, durch inszenierten Terrorismus ein negatives Bild von Kuba zu zeichnen, um einen Krieg beginnen zu können. Beispielsweise wurde geplant, Unruhen anzuzetteln, US-freundliche Kubaner in kubanischen Militäruniformen den US-Stützpunkt Guantanamo angreifen zu lassen und im Stützpunkt befreundete Kubaner als angebliche "Saboteure" festzunehmen. Es wurde vorgeschlagen, Munitionslager im Stützpunkt zu sprengen, Feuer zu legen und in der Nähe des US-Stützpunktes Aufstände anzetteln zu lassen. Flugzeuge sollten in Brand gesetzt werden, ein Schiff wollte man an der Hafeneinfahrt versenken und dabei große Feuer verursachen.


"Wir könnten ein amerikanisches Schiff in Guantanamo Bay in die Luft sprengen und Kuba dafür verantwortlich machen", heißt es im Northwoods-Dokument.




--------------------------------------------------------------------------------

Wir könnten ein unbemanntes Schiff irgendwo in den kubanischen Gewässern sprengen. [...] Die Anwesenheit kubanischer Flugzeuge oder Schiffe, die nur die Absichten des Schiffes erkunden wollten, könnte als ziemlich eindeutiger Beweis dafür dienen, dass das Schiff angegriffen wurde.[...] Die USA könnten danach eine Luft-/See-Rettungsaktion unter dem Schutz von US-Kampfflugzeugen durchführen, um die Überlebenden der nicht existierenden Besatzung ‚zu retten'. Listen der "Opfer" in US-amerikanischen Zeitungen würden eine hilfreiche Welle nationaler Empörung auslösen.
Quelle: Northwoods-Dokument




Detailliert wird im Northwoods-Dokument geschildert, wie ein Vorfall inszeniert werden könnte, der weltweit den Eindruck vermittelt, ein kubanisches Flugzeug habe eine zivile amerikanische Chartermaschine abgeschossen.

Zur Überprüfung der Authentizität der Dokumente wandten sich die Autoren u.a. an die US-Botschaft Berlin, das US-Information Ressource-Center und an die CIA. Weder Existenz, noch Authentizität wurden dementiert - dafür aus naheliegenden Gründen aufs Pentagon verwiesen.

Aus deutschen Diplomatenkreisen wurde uns bekannt, dass man auch dort die Pläne zur Operation Northwoods kennt. "Das Schlimme ist, dass es solche Pläne gab, das Gute, dass sie nie ausgeführt wurden", lautet eine Einschätzung zu diesem Thema.


Autor und Geheimdienstexperte James Bamford sagte im Interview [4] auf die Frage, ob er sich etwas ähnliches wie Northwoods heute vorstellen könnte: "Deshalb denke ich, dass die Vereinigten Staaten wieder einen Vorwand für einen Krieg inszenieren können. [...].Die Regierung hat mit Sicherheit die Möglichkeiten dazu, aber ich weiß nicht, ob sie es tatsächlich tun oder nicht."

"Die Weltmeinung und die Vollversammlung der Vereinten Nationen sollten positiv beeinflusst werden, indem man ein internationales Bild von der Kubanischen Regierung zeichnet, das diese als unbesonnen, unverantwortlich und als eine erschreckende und unkalkulierbare Bedrohung des Friedens in der westlichen Hemisphäre erscheinen lässt", heißt es im Northwoods-Dokument aus dem Jahr 1962.

Präsident John F. Kennedy widersetzte sich den Northwoods-Plänen, und verhinderte damals in Zeiten des kalten Krieges die drohende Katastrophe.

Welche Pläne CIA und Pentagon heute der amerikanischen Regierung vorlegen, wissen wir nicht.


Literaturangaben


1) James Bamford, "Body of Secrets", erschienen im Verlag Doubleday im April 2001, ISBN: 0-385-49907-8. Deutsche Ausgabe: "NSA - die Anatomie des mächtigsten Geheimdienstes der Welt", erschienen 2001 im C. Bertelsmann-Verlag, ISBN 3-570-15151-4

Quelle: http://www.heise.de/tp/
 
 
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