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Holocaust-mahnmal

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MiKe
Alt 15.05.2005, 14:35   #51
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@Ephestia: Glaubst du, dass ein Mahnmal reicht, damit die zukünftigen Generationen sofort wissen "Aha, das und das ist da passiert!"? Der 2. WK wird nicht umsonst in der Schule so breitgetreten... Und zwar in verdammt vielen verschiedenen Fächern (GemK, Geschichte, Englisch, Französisch, Religion, ...). Da ist es doch besser, wenn das Geld statt in eine symbolische Erinnerungshilfe in Bildungsinstitutionen o.ä. gesteckt wird.
 
 
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shredder
Alt 26.05.2005, 17:40   #52
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Hoffentlich!
 
 
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mizue
Alt 26.05.2005, 21:31   #53
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Original geschrieben von vase2k
laut n-tv bzw. diesem bild
ist es wahrscheinlich nich ganz so einfach, sich da rauf zu setzen ..
und doch ist es passiert, dass schüler (ich wusste es) auf den steinen rumspringen... mit mahneffekt hats da wohl nicht so ganz geklappt, obwohl das sicherlich auch an der reife des jeweiligen menschen liegt.
 
 
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MarieAnn
Alt 26.05.2005, 22:07   #54
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Der heutigen Jugend ist es auch gar nicht mehr so bewusst was damals abgegangen ist. Die wissen oft nicht mal um was es eigentlich geht.
 
 
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mizue
Alt 26.05.2005, 23:37   #55
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halt ich fürn gerücht... so lang is meine jugendzeit auch nicht her und ich weiß trotzdem nicht erst seit rtl ("hitler - die doku" !! ) und seinen gnadenlos guten und vor allem von jeglichem pathos freien beiträgen, was der zweite weltkrieg war.
 
 
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Krähe
Alt 27.05.2005, 08:32   #56
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ich geb mizü da voll und ganz recht...die Kids wissen sogar recht früh bescheid. Es gibt noch genügend Menschen die den Krieg miterlebt haben und sich erinnern und früher oder später begegnen unsere Kids alle dem Hakenkreuz oder ähnlichem und wer seinen Elternauftrag ernst nimmt, wird seine spätestens dann aufklären, was gewesen ist und vielleicht ist da noch ein Opa oder eine Oma, die etwas aus erster Hand dazu beiträgt um klar zu machen, das sowas nie mehr passieren darf. Mein Mann ging in eine Schule hier in HH, die selbst Schauplatz grausamer Dinge war (Bullhuser Damm, falls das jemanden was sagt).

Auch ohne Mahnmal...vergessen wird das alles nie...
 
 
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moechen
Alt 27.05.2005, 10:45   #57
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Ich muss mich da ephestia voll und ganz anschließen. Es ist ein Unding das ihr Vergleiche aufstellt, die man sich in die Haare stecken kann. Warum sind die ganzen aufgereiten Zahlen von Bi-Zar keine Weltkriege gewesen? weil sie nicht diesem ausmaß entsprochen haben, wie Hitler das ganze ausgeführt hat?
Weiterhin finde ich ein Mahnmal gut. Natürlich drängt sich hier nun die Kostenfrage in den Vordergrund.... Aber was hat das in erster Linie damit zu tun? Ich war selbst schon im jüdischen Museum dort mit einem kleinen Teil mit diesen riesen Säulen u. ich muss sagen, man fühlte sich komisch. Ist ein Museum an dieser Stelle auch sinnlos, weil man in Berlin an diese Tat erinnert wird, weil es auf dem Stadtplan steht mit einer kurzen Erläuterung?? Unsere Generation und vielleicht auch noch die nachvollgende können sich mit Zeugen des 2. Weltkrieges unterhalten, aber was ist mit den danach kommenden Generationen?
Das sich Jugendliche auf die Dinger hocken, konnte man sich auch schon bei der Planung denken. Das würde auch bei einem Brunnen oder bei anderen Dingen so sein.
Einige Argumente kann ich hier einfach nicht gut heißen...
Mahnmale sollen im Betrachter Betroffenheit erzeugen und das Erinnern über die Generationen hinweg tradieren.
 
 
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sc0rp
Alt 27.05.2005, 11:08   #58
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Original geschrieben von Ephestia
Ich bin über eure herrschende Intoleranz absolut erschüttert! Ihr mögt vielleicht alles über Hitler wissen, aber es werden auch noch spätere Generationen kommen, die wissen sollten/müssen, was damals passiert ist! Man kann das ganze Leid, dieses immense kaum zu fassende Leid, nicht wieder gut machen, aber man darf es nie in Vergessenheit geraten lassen.
Hier wird das alles so runter gespielt, was damals passiert ist! Ich bin wütend über euren Geiz, eure Intoleranz! Ob das Ding schön oder hässlich ist, ist doch wurscht egal! Es ist ein Zeichen, ein wichtiges Zeichen!
Und dieser dumme Vergleich mit dem Autounfall, ist ja völlig daneben. Der Holocaust war kein Unfall, der passiert ist, sondern eine von Menschen erschaffende Katastrophe, die nie nie nie mehr geschehen darf. Angesichts der vielen Rechtsradikalen ist es immer wichtig, das zu betonen.
Und bitte hört auf, das eine Leid mit dem anderen zu vergleichen! In Land X wurden aber damals so und so viele ermordet und da so und so viel, bla bla bla. So ein dummer Zahlenvergleich bringt euch nicht weiter.
Hallo,

ich bin ehrlich gesagt schockiert wie du Allgemein jeden der Intolleranz bezichtigst und im selben Posting selbst voll Intolleranz andere Meinungen (darunter sehr klar kommentierte und ausgeführte Meinungen) herunterkritisierst.

Zum Thema Geiz. Geiz kann mans net nennen! Ich sehe ich nicht ein, wieso wir 27 Jahre Millionen von DM und Millionen von Euro in ein solches Mahnmal stecken sollen. 27 Jahre Planung für ein paar Steine, gedankenloser gehts gar nicht. Juden die ihr eigenes Denkmal wollen, Zigeuner die ihren Brunnen notgedrungen woanders hinstellten, politisch verfolgte die gar nicht mehr erwähnt werden, weil sie gegenüber von 6 Millionen toter Juden keine Hauptrolle mehr bekommen? Ich bin nicht geizig sondern schaff es trotz der Schuld meiner Deutschern Vorfahren noch normal zu denken. Dennocch lasse ich mich zu der Schuldfrage keinesfalls in die Ecke druecken, denn das ist absolkut indiskutabel...
 
 
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Spastic
Alt 27.05.2005, 11:18   #59
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Ich finde das Mahnmal KLasse ! Ich denke das hätten Sie schon viel früher bauen müssen.

Was ich an der ganzen Diskussion nicht soo ganz verstehe, warum sich hier manche sodaran hochziehen weil das Mahnmal 27mio. Euro gekostet hat. Wenn es nicht gebaut worden wäre, was dann?! Hätten Sie damit Spielplätze oder Schulen saniert...bestimmt nicht!
 
 
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sc0rp
Alt 27.05.2005, 13:33   #60
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Hallo,

mit 27 Millionen kommste bei weitem net hin.
 
 
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vase2k
Alt 27.05.2005, 13:37   #61
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hast du denn genaue zahlen ? wenn ja, würden die imho die anderen poster hier auch interessieren ..

wenn nein, worauf basiert deine aussage ?

*grübel*
 
 
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sc0rp
Alt 27.05.2005, 14:38   #62
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Hallo vase2k,

keine Links, wird nahezu unmoeglich sein dies durch reine Internetrecherche den tatsaechlichen Betrag festzustellen. Angegeben wurde Ende 2001 54 Millionen DM die wohl noetig sein werden. Dabei eingerechnet sind nicht die mehr als 20 Jahre Streitigkeiten vor diesem Entschluss zwischen den Parteien und letztendlich der Regierung. Eile mit Weile, die ne Menge Geld kostet, denn jede Partei hatte nicht nur ihre Organisation und Umsetzung zu finanzieren, sondern auch die jeweils eigenen Planungen zu der eigenen Gedenkstaette. Allein die laufenden Kosten die berechenbar sind mit der mehrmals wechselnden Einrichtung und den mehrmaligen Umzug von Gebaeude zu Gebaeude sind sicherlich in den vergangenen Jahrzehten über die 27 Millionen gestiegen. Demletzt kam auch wieder nen Bericht drüber im Fernsehen. Nur soviel um meine Aussage zu klären.
 
 
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vase2k
Alt 27.05.2005, 14:53   #63
Standard

ok .. gebe mich geschlagen

sowas nenne ich argumentation, wie ich sie hier im forum oftmals vermisse ..

ich habe mich (zu meiner schande) im rahmen dieser diskussion noch nicht mit dem genauen zahlenwerk beschäftigt .. mir schwirrte nur die summe von 27 mio € im kopf rum, und diese nahm ich als endsumme (mal abgesehen von reinigungskosten, instandhaltung und ähnlichem) ..
 
 
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moechen
Alt 29.05.2005, 15:18   #64
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warum macht ihr euch nur gedanken über die kostenfrage??? ist es einzig u. allein, die staatsverschuldung und die hohe arbeitslosenzahl?
 
 
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Anardil
Alt 29.05.2005, 16:04   #65
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Eben wer Tausende von Euros in das Redesignen des ArbeitsamtLogo steckt und als Resultat nur vertauschte Farben rauskommen ... hm naja raus mit der Kohle, die fängt nur an mit Stinken. In 2 Jahren bauen wir zum Gedenken an alte Zeiten nen grossen Turm.

*nachdenk* Was war eigentlich mit dem Atombombenabwürfen *hm* wer war das denn nur? *nachdenk* Ohjeh ich werd alt. Aber was solls - aber wurden da Jahre danach noch irgendwelche besonderen Denkmale geschaffen? Hm ach wird schon richtig sein.

Edit:
Bevor ich hier noch Salz in die Wunde streue. Ein Mahnmal ist gut und was damals im 2. WK abgegangen ist, kann niemand wieder gut machen. Problem ist allerdings, ob ein solches Mahnmal da irgendeinen Sinn bringt. Sicherlich für die einen, sicherlich nicht aus der Sicht der anderen.

Ich war zu Schulzeiten in Buchenwald. Zunächst einmal war da die Fahrt auf den "Berg" schon ein extremes Scheissgefühl, da man ja im Unterricht genug davon gelehrt bekommen hatte. Anschliessend eine Dokumentation in dem Kino über Buchenwald, danach der Besuch des Krematoriums, die Ansicht der Labore, der Plätze, wo die Menschen erschossen wurden - bevor sie verbrannt wurden - die Gaskammern - dann das kleine Museum in dem ein Gästebuch auslag, in welches genug Idioten ihre Einträge gesetzt haben. Der ganze Tag ist ein Mahnmal und eine Erinnerung gewesen, die mir persönlich nocheinmal ins Bewusstsein gerufen hat, was und vor allem wie grausam das damals alles war. Dieses "Gebilde" dort in Berlin ist nichts anderes für mich als Verprassen von Geld. (Zusätzlich müssen noch die Sicherheitskräfte bezahlt werden, die da täglich aufpassen ...).

Man hätte mehr Geld in Ausbildung und Förderung der Jugend stecken sollen, so daß Jugendliche nicht in ein "Was hab ich noch?"-Loch fallen und dann den rechten Gruppen mit ihren gut heissenden Propagandawahlkampfsprüchen in die Hände fallen. Das hat nichts mit Bildung zu tun, daß die Jugendlichen mit solche Gruppierungen sympathisieren - wenn die Leute keine Perspektive sehen und sich von Ihrem Land im Stich gelassen fühlen, dann kommen Vergleiche zu Ausländern auf, die bei uns leben und in vielen Fällen besser leben als ein arbeitswilliger Arbeitsloser. Und hier sollte man eingreifen und nicht Millionen verschwenden.
 
 
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hackvresse
Alt 29.05.2005, 17:10   #66
Standard

*nachdenk* Was war eigentlich mit dem Atombombenabwürfen *hm* wer war das denn nur? *nachdenk* Ohjeh ich werd alt. Aber was solls - aber wurden da Jahre danach noch irgendwelche besonderen Denkmale geschaffen? Hm ach wird schon richtig sein.
Es gibt keine Denkmale weil es ganz einfach auch heute noch für richtig gehalten wird, dass die Atombomben abgeworfen wurden. So traurig das auch ist..
 
 
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monk
Alt 18.07.2005, 22:28   #67
Standard

ich denke es ist wichtig dass man an diese sache erinnert ob man das mittels einer solchen steingewordenen hässlichkeit tun muss darüber lässt sich streiten aber man sollte auch mal anderen dingen gedenken wie z.B. den zwischen 10 und 15 mio. menschen die in russischen arbeitslagern umgekommen sind der holocaust stellt anderes viel zu sehr in den schatten
 
 
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Bi-Zar
Alt 18.07.2005, 22:35   #68
Standard

Der Gulag-Opfer sollte man sicher auch gedenken, aber warum mit einer Gedenkstätte in D?
 
 
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monk
Alt 18.07.2005, 22:40   #69
Standard

ich mein die holocaust opfer
 
 
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latina
Alt 19.07.2005, 03:22   #70
Standard na endlich mal warheit

ich find du hast total recht, ich find sowas soo krass schwachsinnig wirklich wer interessiert sich denn schon was damals wa?! was mich auch soo krass aufregt wieso wird denn so krass bei den juden geschleimt? ich finde nicht das die was daraus gelernt haben denn guck dir mal die armen palestinensa an die doppelt so misshandelt und gefoltert werden ist schon extrem, gerad die juden müssen wissen was unterdrückung heisst oder wie siehst du das?
 
 
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sc0rp
Alt 19.07.2005, 08:08   #71
Standard

Hallo,

leider ist oftmals nicht die Tat das ausschlaggebende, sondern die Flagge unter der man sie ausführt. Was mich besonders geschockt hat war der Film über die Nürnberger Prozesse. Einige involvierte werden wissen worüber ich spreche. Dieser wurde nachverfilmt und sehr naturnah gehalten. Es wurde ein Anwalt eingesetzt, der alles vorbereiten sollte in zerstörten Deutschland, damit die Prozesse Reibungslos ablaufen koennen. Dieser Anwalt sagte in einer Szene des Filmes in etwa einen solchen Satz: Es soll nie wieder vorkommen, dass ein Nation einen Angriffskrieg beginnt. [...]

Als Erinnerung. Genau dieses Wort wurde zum stillen Pseudonym im Afghanistan- und Irakfeldzug. Dieses mal von Amerikas Seite aus. Die Flagge unter der man kaempft, sagt oft viel mehr Recht aus, als es Moral und Ethik versprechen sollte.
 
 
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