Also Haustürbettelei ist ja nicht neu, neben Zeitungsaboverkäufern, Telefonvertragswechselanbietern, Staubsaugerbeutelverkäufern, ADAC-Rettungstransportgeldsammlern, Versicherungsfuzzis, Stom-ist-gelb-Heinis, Sinti und Roma die Teppiche verkaufen und Zeugen Jehovas die ihr Gehirn suchen, kam letztens mal was neues:
Da steht sone Nulpe vor meiner Tür und wollte Geld sammeln, für die Kinder im Fußballverein, damit die neue Trikots kaufen können und son Zeug. Natürlich mit dem Hinweis, die lieben Kinder sind im Fußballverein besser aufgehoben, als wenn sie auf der Staße rumlümmeln. *
Auf-die-Tränendrüse-Drück*
Was sind denn die Lausebengel heute so verwöhnt, meine Hackfresse ey, was brauchen die Geld für Trikots? Markenklamotten das Stück für 100 Euro, oder was, oder wie? Ich glaub bei den hakts! Aber echt Junge.
Also früher - zu meiner Zeit

, wenn ich mich recht erinnere, brauchte man zum Bolzen nen Ball und ne Wiese. Noch einfach die zusammengeknüllten Jacken auf den Boden gefeuert - feddisch is dat Tor - und volle Pulle losgekickt, hau wech die Pflaume! Ohne Gras in der Fresse ist keiner nach Hause gegangen.
Aber vielleicht bin ich nicht mehr auf der Höhe der Zeit, Fußball soll nicht etwa Spaß machen, sondern profäschenäll sein. Ohne Einmarsch-Hymne kann man die coolen Hosenkacker nicht mehr von ihrer SuperMario-Konsole weglocken. Als nächstes wollen diese Milchschnitten-Fresser Geld fürn Ferrari, weil die zur Fahrschule müssen, oder was?
Ham zu oft den Ball anne Omme gekriegt!
