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Warum hat America so einen grossen Einfluss auf uns?

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Käthe
Alt 25.04.2006, 21:14   #1
Standard Warum hat America so einen grossen Einfluss auf uns?

Hi Leutz!
Ich soll grad ein Referat vorbereiten zu dem Thema "the Hype - Warum hat America so einen grossen Einfluss auf uns". Ganz ehrlich ... ich weiss es nicht und find auch nichts im Internet? WArum finden wir englische Musik toll (in den USA hört fast keiner fremdsprachige Musik!)? Warum haben wir den Weihnachtsmann übernommen und warum sehnen sich so viele Leute nach dem American Dream? Ich mein, es gibt soviele grosse einflussreiche Länder, warum ist ausgerechnet America unser Vorbild? In jedem Bereich! Unsere Musik- und Filmbranche besteht zu 80 % aus amerikanischen Filmen, die Produkte im Supermarkt sind fast alle von amerikanischen Vorbildern kopiert. WARUM???? Ich komm da drauf nicht klar. Warum gibt es so n Hype um USA?
Ich weiss nicht ob ich damit hier am richtigen Ort bin, aber ich finde schon, dass das viel mit Gesellschaft zu tun hat.
Bitte helft mir!
 
 
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Walli-Man
Alt 25.04.2006, 21:36   #2
Standard

Wären die Siedler nicht rüber gegangen wären wir jetzt nicht die alte Welt, die alles aus der neuen Welt übernehmen will/soll/muss. Aber auf deine Frage kann ich dir leider auch keine exakte Antwort geben. Woher kommt der Hype?! - keine Ahnung. Weiß auch nicht warum uns die Amerikaner für jeden "Mist" Vorbild sein sollen. Vielleicht fühlen wir uns besser wenn wir unsere alten über Jahrhunderte gereiften Denkweisen und Sitten (die manchmal oder meistens viel sinnvoller und logischer sind) mit neuen Umgangsformen ersetzen. Vielleicht wollen uns die Amerikaner (also die Nachkommen der europäischen Siedler) beweisen, das sie aus dem Nichts zu einer Weltmacht wurden und alles viel besser können als die alte Welt.
 
 
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Alt 25.04.2006, 23:07   #3
Standard

Es gibt ja eine Menge verschiedener Einflüsse, die auch in verschiedenen zeitgeschichtlichen Kontexten zu sehen sind. Besonders wichtig ist zum einen sicher der politische Einfluss Amerikas, der sich aus den Umständen der Nachkriegsgeschichte und insbesondere den Entstehungsjahren der BRD ableitet.

Hier interessant ist sicherlich der kulturelle, gesellschaftliche Einfluss. Hier gilt einfach in vielen Dingen, dass die Amis dem Rest oder voraus waren. Genanntes Beispiel Musik. Rock and Roll in den 50ern, der Rock der 60er. Das konnte ein Jugendlicher damals hierzulande vielleicht 1x die Woche hören im Radio hören, wenn er durfte. Die Ächtung war aufgrund der autoritären Gesellschaftsverhältnisse sehr groß. Die USA sind in gewissen Dingen eben in der Tat sehr liberal.

Nach dem 2. Weltkrieg lag Europa in Trümmern, der Osten schottete sich ohnehin ab, von Lateinamerika, Afrika, Australien brauch man kaum reden. Da sieht man doch wo es floriert. Das Beispiel Hollywood aber denke ich trifft auf das was ich hier schreibe wohl nicht zu, das hat sich schon früher so entwickelt.

Die Trendfloskel lautet doch in etwa "Hier, das neueste aus den Staaten". Und so ein Denken ist wohl noch immer - durchaus weltweit - in Köpfen verankert.

Außerdem haben sich amerikanische Konzerne doch schon überall wo sie konnten breit gemacht, bevor die Welt überhaupt von Globalisierung gesprochen hat.


Trotzdem: In den Staaten ist weder vieles besser, erst recht nicht alles gut. Das kommt in den Einzelfällen manchem so vor, ala "bei uns undenkbar". Und Amerika ist wohl kaum ein Vorbild. Weder kulturell, noch politisch, noch sonstwie.

Neue Trends werden immer nachgeahmt, wenn sie ankommen. Da spielt die Herkunft keine Rolle. Und es wird niemand bestreiten, dass Europa eine enorme Kultur vorzuweisen hat.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 25.04.2006, 23:56   #4
Standard

Vielleicht ist es einfach eine unterschwellige Botschaft die wir aufgenommen haben durch den Wiederaufbau und die Unterstützung nach dem 2 Weltkrieg durch die USA.

Denn die USA haben damals als Besatzer positiver gehandelt, als jetzt im Irak. Haben aktiv daran gearbeitet eine Demokratie in Deutschland aufzubauen und durch den Marshall Plan die Wirtschaft gestärkt. Außerdem war früher die USA ein Land welches allen Anderen in den meisten Entwicklungen voraus war.

Es war für die wichtigen Persönlichkeiten in Deutschland selbstverständlich sich mit Amerika auszutauschen. Außerdem fand durch die in Deutschland stationierten Soldaten ein reger Gedankenaustausch statt.

Doch fehlte genauso ein ebenso starkes wie damals positives Leitbild, die strahlende USA mit all diesen angedichteten Eigenschaften. Sonst gab es nur den Osten, der weniger ein strahlendes Image hatte, vorallem im Westen. Es fand auch kein Austausch mit ihm statt. Doch langsam wandelt sich das alles wieder. Die amerikanischen Zeichentrickfilme werden von Animes vertrieben. "Chartmusik" kommt immer mehr aus dem eigenen Land.

Sobald ein reger Gedankenaustausch mit China stattfinden wird, ändert sich auch wieder die gesellschaftliche Einstellung.
 
 
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Cassandra
Alt 26.04.2006, 00:03   #5
Standard

Ich sehe das ungefähr genauso wie Michael. Aber ich kann nur von mir reden. Ich mag z.B. amerk. Musik weil es hier sowas dann meistens nicht gibt. Wer kann sich den von den Deutschen mit so Rappern wie Snoop Dogg und Tupac oder den Bands Linkin Park vergleichen. Die Deutsche Musik ist gut aber die amerkinasche meistens besser. Auch bei den Filmen ist es genau das gleiche. Es gibt zwar gute deutsche Filme, aber die sind so dermaßen in der unterzahl.
Der Grund dafür ist denke ich mir einfach weil die Deutschen, auch wenn sie sich in den letzten Jahren gebessert haben, sehr viel von den Amis kopieren. Anstatt Actionfilme wie Stirb Langsam usw schlecht zu kopieren, sollten sie lehrnen eigene Ideereiche Filme zumachen bzw Musik. Aber wie gesagt in den letzten Jahren hat sich Deutschland in dieser Hinsicht echt verbessert.

Es sind aber auch tatsächliche viele Sachen die es nur unter amerk. Firmen gibt oder kann mir einer eine deutsche Firma nennen die z.B. Apple oder McDonalds konkurenz macht.
Schlimm finde ich allerding wenn so machne Geschäfte anstatt sich einen einfallsreichen deutschen namen zu geben sich in so sachen wie "Crazy Hair" taufen. Die "verenglischung" in unsere sprache hat sehr zugenommen und ich spreche nicht von Fachbegriffen sondern eher von der allgemeinen Umgangsprache. Und das gibt mir etwas zu denken.
Aber wie Michael schon gesagt hat. Das meiste ist Trend und flaut wieder ab.

Zu deinem Vortrag:
Wenn du wierklich nicht weiß was du schreiben sollst dann schreib doch einfach das was du denkst. Das du dir das auch nicht erklähren kannst, das du aber anhand der z.B. hier vorgeführten Beispiele ungefähr weiß warum das so ist.
 
 
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OM!T
Alt 26.04.2006, 00:16   #6
Standard

Gute Frage!
Ich glaube, dass man heute die amerikanischen Filme schaut, liegt erstmal daran, dass sie die technisch besser gemachten sind. Hollywood. Genauso PC-Spiele usw. Die Amis sind eben reicher und haben die größere Medienindustrie.
Außerdem glaube ich, dass wer in Deutschland lebt, Deutschland doof findet. 2.Weltkrieg, Rechtsextremismus, schlechter Ruf zum Ausland, politische Schwäche (relativ), Arbeitslosigkeit. Jeder in Deutschland sieht das Übel. Über Amerika sieht man nur dass was in den Filmen, PC-Spielen und Musik rüberkommt, also nur das Gute, größtenteils. So glaubt man, Amerika sei das Maß aller Dinge.
Außerdem lernen wir die Sprache und uns erscheint entlisch vieieiel cooler als das altmodische Deutsch. Viele deutsche Unternehmen/Aktionen geben sich doch schon englische Namen und übernehmen deren Rechschreibung (z.B. Helga's Laden, deutsche Rechtschreibung: Helgas Laden).
Das wird meistens nur leider übersehen:
Zitat von michaelg
Trotzdem: In den Staaten ist weder vieles besser, erst recht nicht alles gut. Das kommt in den Einzelfällen manchem so vor, ala "bei uns undenkbar". Und Amerika ist wohl kaum ein Vorbild. Weder kulturell, noch politisch, noch sonstwie.
Das von Deutschland müsste man auch auf die USA projezieren können:
Die Amis sehen ihre eigenen Probleme. Ob das so ist, weiß ich nicht. Auf jeden Fall gibt es auch noch den Patriotismus der den Amis die Sicht auf die Realität verdeckt (siehe bald Krieg im Iran???? )
 
 
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Wodar Hospur
Alt 26.04.2006, 00:19   #7
Standard

Ich finde der Antiamerikanismus wird immer stärker spürbar. Auch ist das Bild des Amerikaners oder der Politik nicht mehr positiv. Wer hält DEN Amerikaner den nicht für weltfremd(nur ein Vorurteil). Selbst in amerikanischen Filmen sieht man dies Syriana.
 
 
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kenshin-himura
Alt 09.05.2006, 16:40   #8
Standard

Zitat von Käthe
Hi Leutz!
Ich soll grad ein Referat vorbereiten zu dem Thema "the Hype - Warum hat America so einen grossen Einfluss auf uns". Ganz ehrlich ... ich weiss es nicht und find auch nichts im Internet? WArum finden wir englische Musik toll (in den USA hört fast keiner fremdsprachige Musik!)? Warum haben wir den Weihnachtsmann übernommen und warum sehnen sich so viele Leute nach dem American Dream? Ich mein, es gibt soviele grosse einflussreiche Länder, warum ist ausgerechnet America unser Vorbild? In jedem Bereich! Unsere Musik- und Filmbranche besteht zu 80 % aus amerikanischen Filmen, die Produkte im Supermarkt sind fast alle von amerikanischen Vorbildern kopiert. WARUM???? Ich komm da drauf nicht klar. Warum gibt es so n Hype um USA?
Ich weiss nicht ob ich damit hier am richtigen Ort bin, aber ich finde schon, dass das viel mit Gesellschaft zu tun hat.
Bitte helft mir!
Ganz einfach - weil sie der Welt kulturell, politisch, wirtschaftlich, militärisch um Meilen überlegen sind. Deswegen sind sie zum Vorbild geworden, und das auch zu Recht. Natürlich ist auch an der USA nicht alles gut, aber in anderen Ländern ja auch nicht. Was Musik angeht, da gibt es ja inzwischen Trends zu mehr Interesse an deutschen Poduktionen, siehe ,,DeutschPop" oder ,,DeutschRap", was ich ja auch ok finde - solange es nicht in dumpfem Antiamerikanismus ausartet.
 
 
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Jonaz
Alt 09.05.2006, 16:46   #9
Standard

Zitat von kenshin-himura
Ganz einfach - weil sie der Welt kulturell (...) um Meilen überlegen sind.
Da ist ja wohl gelogen

Ich denke, dass Amerika seit Beginn seiner Existenz ziemlich populär ist....dazu kommt noch, dass dieses Land ziemlich mächtig ist (hat z.B ben 2 weltkrieg entschieden).
es ist außerdem für den Reichtum bekannt...viele Leute sind deswegen ja nach Amerika ausgewandert.
Den "American Dream" gibts heute nichtmehr , wenns den überhaupt mal gegeben hat.
Ich persönlich halte sehr wenig von Amerika...
 
 
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Jim Panse
Alt 09.05.2006, 16:51   #10
Standard

Zitat von Lady
Wer kann sich den von den Deutschen mit so Rappern wie Snoop Dogg und Tupac oder den Bands Linkin Park vergleichen. Die Deutsche Musik ist gut aber die amerkinasche meistens besser..
suuuper Beispiele .
Ich glaube dass es da doch einige gibt die um einiges besser sind als Linkin Park .
Wie willst du überhaupt Musik bewerten ?
Das ist sowieso Geschmackssache
 
 
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kenshin-himura
Alt 09.05.2006, 16:55   #11
Standard

Zitat von Jonaz
Den "American Dream" gibts heute nichtmehr , wenns den überhaupt mal gegeben hat.
Den muss ja nicht ein ganzes Volk haben, den kan ja jeder persönlich haben. Für mich ist er noch immer sehr aktuell, und es gibt ja gerade in der heutigen Zeit wieder einige gute Beispiel für den American Dream, beispielsweise Eminem, 50 Cent, Bill Gates, sowie auf deutscher Seite Bushido/Sido/Fler, Bass Sultan Hengzt, oder aus sonstiger Seite Avril Lavigne oder die Arctic Monkeys aus England oder wie die heißen, welche allein mit dem Internet berühmt geworden sind und derzeit Millionen von Platten verkaufen. Man denke an ebay, wo ein Mann sogenannte ,,Bierstürzer" für 3 € zu hundertttausenden verkaufte, mit denen man leichter das Bier schlucken kann.
 
 
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Alt 09.05.2006, 18:12   #12
Standard

was willst du uns jetzt damit sagen? wenn du denkst aus einem land ohne kultur zu kommen dann ist das für dich ganz alleine schade. ich kenne meine herkunft und meine kultur und das sind dinge, die weit mehr zurückgehen als der american creed. maß dir also bitte nicht an für alle deutschen oder "westlichen" zu sprechen. die ammis haben mir nichts zu bieten dem ich nacheifern müsste.
 
 
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Alt 09.05.2006, 19:02   #13
Standard

die amis sind einfach "cool" und "lässig", und sind weniger konservativ... die sprechen deswegen aber auch eher die jungend an, als die älteren
 
 
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kenshin-himura
Alt 09.05.2006, 19:35   #14
Standard

Zitat von El Sparko
was willst du uns jetzt damit sagen? wenn du denkst aus einem land ohne kultur zu kommen dann ist das für dich ganz alleine schade. ich kenne meine herkunft und meine kultur und das sind dinge, die weit mehr zurückgehen als der american creed. maß dir also bitte nicht an für alle deutschen oder "westlichen" zu sprechen. die ammis haben mir nichts zu bieten dem ich nacheifern müsste.
LOL da sieht man's mal wieder: Nur weil ich mich hier für die USA und den American Dream ausspreche, gerate ich hier in diesen Rechtfertigungs-Zwang. Wo habe ich gesagt, dass ich aus einem ,,Land ohne Kultur" komme ? Ich bin stolz Deutscher zu sein (-> siehe Signatur ), aber ich mag trotzdem die USA. Angeblich maße ich mir an, für alle Deutschen oder ,,Westlichen" zu sprechen, aber du sprichst wohl überhaupt nicht pauschal über alle Amis, die dir ,,nichts zu bieten" haben, hm ? Was soll die Frage ,,was willst du uns damit sagen" ? Ist wohl schon verboten, positiv über die USA zu sprechen ? Das könnte ich euch auch fragen: Was wollt ihr mir damit sagen, mit euren Anti-USA-Sprüchen ?

Zitat von baedr
die amis sind einfach "cool" und "lässig", und sind weniger konservativ... die sprechen deswegen aber auch eher die jungend an, als die älteren
Na ja, heute gelten sie nicht mehr als so liberal, daher ja auch der Antiamerikanismus, besonders eben auch bei der Jugend.
 
 
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EinewieKeine
Alt 09.05.2006, 20:04   #15
Standard

Zitat von Walli-Man
Amerikaner jeder "Mist" ein Vorbild?.

Vielleicht fühlen wir uns besser wenn wir unsere alten über Jahrhunderte gereiften Denkweisen und Sitten (die manchmal oder meistens viel sinnvoller und logischer sind) mit neuen Umgangsformen ersetzen.

Vielleicht wollen uns die Amerikaner (also die Nachkommen der europäischen Siedler) beweisen, das sie aus dem Nichts zu einer Weltmacht wurden und alles viel besser können als die alte Welt.
Super Zitat- so müsste diese Referat beginnen wenn ich eines schreiben müsste würde ich das von Walli man zitieren
 
 
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Alt 09.05.2006, 20:59   #16
Standard

@kenshin: anstatt dich als opfer zu profilieren solltest du doch fähig sein mir einfach zu erklären wo die überlegenheit liegt, wo die staaten etwas "zu bieten" haben. und bevor du weiter auf der trend-schiene rumfährst, ich bin halb-texaner, mir kann man keinen blinden anti-amerikanismus vorwerfen.
 
 
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kenshin-himura
Alt 10.05.2006, 10:50   #17
Standard

Zitat von El Sparko
@kenshin: anstatt dich als opfer zu profilieren solltest du doch fähig sein mir einfach zu erklären wo die überlegenheit liegt, wo die staaten etwas "zu bieten" haben. und bevor du weiter auf der trend-schiene rumfährst, ich bin halb-texaner, mir kann man keinen blinden anti-amerikanismus vorwerfen.
Wo ich mich hier als Opfer profiliere musst du mir mal sagen. Es wird noch erlaubt sein dürfen, hier unangemessene Äußerungen zu dem Thema zu kritisieren. Worin die Überlegenheit liegt, sagte ich doch schon: Politisch, wirtschaftlich, kulturell und militärisch. Politisch in dem hohen Freiheitswillen, wirtschaftlich darin dass es noch immer die wirtschaftlich stärkste Nation der Welt ist, dass dort in angemessener Weise wirtschaftliche Freiheit herrscht, dass dort der ,,American Dream" ausgeprägt ist, die überlegene Technologie und Industrie (Computer, Hi Tech, Textilien, Maschienen,...), militärisch keine Frage, kulturel in Sachen Musik (HipHop), Literatur,... Wie gesagt ist auch an Amerika nicht alles gut. Schlimm finde ich zum Beispiel das dort weit verbreitete Fettsacktum, was es ja, wenn auch nicht in dem Maße, auch in Europa gibt, oder die Dummheit von vielen amerikanischen Medien, oder blöde Hollywood-Filme.
 
 
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Jim Panse
Alt 10.05.2006, 14:43   #18
Standard

Zitat von kenshin-himura
die überlegene Technologie und Industrie (Computer, Hi Tech, Textilien, Maschienen
Sie sind uns also technisch überlegegen weil sie Computer haben ?
Wir also nicht ?

"militärisch keine Frage, kulturel in Sachen Musik (HipHop), Literatur,... Wie gesagt ist auch an Amerika nicht alles gut."

Halt mal,deine Äußerung impliziert ja,dass du ihre (vermeintliche ?) militärische Überlegenheit gut findest .
 
 
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Registrierter PPler
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Alt 10.05.2006, 15:05   #19
Standard

die militärische überlegenheit lässt sich nicht wegdiskutieren... aufgrund der utnerschiedlichen politischen ausrichtungen von D und usa würd ich aber sagen gibts garkeine zielsetzung in deutschland großartig auf amerika niveau zu rüsten. als argument taugt das für mich wenig, es macht mir das land nicht attraktiver und es rechtfertigt auch keinen "kulturellen einfluss".

musiktechnisch bleib ich gleich mal aussen vor, ich kenn mich mit hip hop nicht aus. von meinem standpunkt aus, ist aus den staaten wenig innovatives gekommen aber über geschmackssachen zu diskutieren hilft nicht.

technologisch... die ammis hättens gern so, aber der este computer wird ja meistens doch eher dem herrn zuse zugesprochen. klar die hatten nachm krieg mehr mittel und big blue aber bedeutet das eine überlegenheit? wie ist die situation heute? kommen auf einen amerikaner mehr handys, playstations und personalcomputer als auf einen deutschen?

wirtschaft... es gibt dinge, ja da mag ich die staaten loben. klar die typen da drüben haben nichtmal ne woche urlaub im jahr und den nehmen sie meist auch nicht aus angst vor entlassungen, aber wenn es darum geht jemanden einzustellen dann scheissen sie sich nichts. dann wird jeder genommen der versichert die arbeit tun zu können. in deutschland reicht es nicht die arbeit tun zu können, man muss sich profilieren und 20 zusätzliche zertifikate vorlegen, weil die arbeitgeber angst davor haben einzustellen.

auf der anderen seite bin ich mit der sozialversicherungstechnischen situation in den staaten gänzlich unzufrieden. ebenso mit dem schulsystem. ich weis wir eifern in den punkten ganz stark hinterher, aber da drüben ist auch nicht alles das gelbe vom ei. wer keine kohle hat und wer sich beim american dream auf die schnauze legt der bleibt unten und seine kinder auch.

-edit: den wichtigsten punkt hab ich vergessen. ich möchte keinen einfluss aus einem land in dem der politisch mächtigste mann inkl. lobby zugeben kreationisten zu sein. die chance, dass wir uns zukünftig wieder auf mittelalterliche zustände, sprich extreme einflüsse von kirchen, zubewegen ist viel zu stark.

ausserdem sind die ammis so stock konservativ. bestes beispiel ist "nippelgate". hier hätte es keine sau interessiert aber drüben im land of the free machen sie terz wegen nem 2sek nippel im tv. egal? nicht weiter drüber nachdenken? na dann wünsch ich allen pro-amerika jugendlichen mal dass sie drüben genau auf diese leute treffen und mal merken wie sehr man am american way of life anecken kann, das ist dann nicht mehr lustig.

Geändert von El Sparko (10.05.2006 um 15:10 Uhr).
 
 
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kenshin-himura
Alt 10.05.2006, 16:48   #20
Standard

Zitat von El Sparko
ausserdem sind die ammis so stock konservativ. bestes beispiel ist "nippelgate". hier hätte es keine sau interessiert aber drüben im land of the free machen sie terz wegen nem 2sek nippel im tv. egal? nicht weiter drüber nachdenken?
Wenn es stockkonservativ sein soll, dass es einem aufregt, von allen möglichen Medien ständig mit Pornos bombardiert zu werden, dann bin ich stockkonservativ. In Deutschland regt man sich halt über andere Dinge auf. ,,Popetown" hat ja durchaus auch für Entrüstung gesorgt.

Zu deinem sonstigen Beitrag, und auch zu dem Beitrag von Jim Panse, möchte ich nur anmerken, dass ich den vorrauseilenden, pauschalen Hype um Amerika, den es gab (z.Bsp. Hollywoodfilme) ja auch nicht gut finde. Ich finde aber die USA als Gesamt-Sache, gut. Und in dem Thread ging es ja ursprünglich nicht darum, ob wir den ,,Hype" gut finden, sondern um die Frage, woher der Hype kommt. Darauf hatte ich mich bezogen.

Zitat von Jim Panse
Halt mal,deine Äußerung impliziert ja,dass du ihre (vermeintliche ?) militärische Überlegenheit gut findest
Das impliziert es nicht (siehe ein paar Sätze weiter zurück ), aber wenn wir schon mal dabei sind: Natürlich finde ich es gut, dass die USA militärisch die Nr.1 ist. Denn was wäre denn die Alternative ? China ? Na da kann man nur von Glück reden, dass dem nicht so ist.

Geändert von kenshin-himura (10.05.2006 um 17:09 Uhr).
 
 
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Wodar Hospur
Alt 10.05.2006, 17:13   #21
Standard

Die USA als Gesamt-Sache gut?

Hmm, schwer die USA sind kaum fassbar, was sind den die USA. Diese friedlichen Großstädte, das interessante Recht mich mit sovielen Waffen wie ich will auszustatten. Die großzügige Verwaltung von Patenten und Rechten. Warum sterben denn Millionen von Afrikanern an AIDS? Medikamente gibt es, die sind aber zuteuer und diese Länder dürfen sie auch nicht in eigen Regie herstellen, weil die Amerikaner es verbieten. Aber als 5 Amerikaner an Milzbrand erkranken wurde fast das Patent der Firma Bayer eingezogen wenn sie das Mediakment nicht zum halben Preis verkaufen.

Der American Dream ist überigens statistisch gesehn Unsinn. Du hast in Europa eher die Möglichkeit dich vom Tellerwäscher zum Millionär zuarbeiten als über dem Teich.

Das einzigst positive war mal die Offenheit und Innovationsfreude der Amerikaner. Da sie sogar das verloren haben tut es mir nur um die Amerikanier selber leid.
 
 
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kenshin-himura
Alt 10.05.2006, 17:24   #22
Standard

Zitat von Wodar Hospur
Die USA als Gesamt-Sache gut?

Hmm, schwer die USA sind kaum fassbar, was sind den die USA. Diese friedlichen Großstädte, das interessante Recht mich mit sovielen Waffen wie ich will auszustatten. Die großzügige Verwaltung von Patenten und Rechten.
Da könnte man auch sagen, was ist Deutschland ? Die friedlichen Großstädte, dass in Berlin jedes 5.Kind von der Stütze lebt, die bananenrepublikanischen Zustände und die laschen Bewährungs-Strafen auf Mörder und Kanibalen, der Wahnsinn der Bürokratie ? Deutschland ist trotzdem ebenfalls als Gesamt-Sache ein eher gutes Land. Wenn auch nicht so toll wie die USA.

Zitat von Wodar Hospur
Warum sterben denn Millionen von Afrikanern an AIDS?Medikamente gibt es, die sind aber zuteuer und diese Länder dürfen sie auch nicht in eigen Regie herstellen, weil die Amerikaner es verbieten.
Hast du eine Quelle dafür ? Warum sollte sich denn ein Land von einem anderen Land sagen lassen, ob es Medikamente gegen AIDS herstellt oder nicht ? Im Übrigen wollen wir natürlich nicht vergessen, dass das Problem mit Medikamenten, so sich die entsprechenden Länder das leisten können, nicht gelöst ist. Mit Kondomen schon eher. Aber da hat sicherlich mehr die internationale Kirche eine Schuld, als Amerika - ironischerweise mit deutschem Papst (!).

Zitat von Wodar Hospur
Der American Dream ist überigens statistisch gesehn Unsinn. Du hast in Europa eher die Möglichkeit dich vom Tellerwäscher zum Millionär zuarbeiten als über dem Teich.
In Deutschland fängt man ja noch nichtmals als Tellerwäscher an, das ist ja das Schlimme.
 
 
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Jim Panse
Alt 11.05.2006, 21:51   #23
Standard

Zitat von kenshin-himura
Da könnte man auch sagen, was ist Deutschland ? Die friedlichen Großstädte, dass in Berlin jedes 5.Kind von der Stütze lebt, die bananenrepublikanischen Zustände und die laschen Bewährungs-Strafen auf Mörder und Kanibalen, der Wahnsinn der Bürokratie ? Deutschland ist trotzdem ebenfalls als Gesamt-Sache ein eher gutes Land. Wenn auch nicht so toll wie die USA.



Hast du eine Quelle dafür ? Warum sollte sich denn ein Land von einem anderen Land sagen lassen, ob es Medikamente gegen AIDS herstellt oder nicht ? Im Übrigen wollen wir natürlich nicht vergessen, dass das Problem mit Medikamenten, so sich die entsprechenden Länder das leisten können, nicht gelöst ist. Mit Kondomen schon eher. Aber da hat sicherlich mehr die internationale Kirche eine Schuld, als Amerika - ironischerweise mit deutschem Papst (!).
1.Ja stimmt,gleich auf den Stuhl !
Ach nein wir sind ja human spritzt ihm Gift !
2.An den Haaren herbeigezogen ist das sicher nicht.
 
 
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Wodar Hospur
Alt 11.05.2006, 23:41   #24
Standard

Zu 1: Stimmt wir haben ein übermaß an Bürokratie, doch selbst wenn bei uns jedes 5 Kind von der Stütze lebt, frag ich mich wie wohl das leben in Amerika von der Stütze aussehn würde. Wir versuchen wenigstens noch zuhelfen.
Aber Menschen umzubringen, muss jeder für sich entscheiden, ich bin Gegner der Todesstrafe. Außerdem kann man in Statistiken nachlesen, die Länder mit Todesstrafe haben die grausameren Gewalttaten als die Länder ohne.

2: Ich kann als Quelle zurzeit nur Bis Neulich von dem Volker Pispers angeben. Aber es macht auch logisch Sinn, denn auch Medikamente wollen erforscht werden, ähnlich wie die Metheoden der Urananreicherung im Iran. Außerdem geht es nicht darum ob sich das Problem lösen lässt, aber wenigstens hätten die Leute dort Hoffnung.

Übrigens das TOLLE amerika zahlte, für jeden unschuldig umgebrachten Afghanischen Einwohner 200$. Ist das nicht willkür?
 
 
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kenshin-himura
Alt 12.05.2006, 13:27   #25
Standard

Zitat von Wodar Hospur
Zu 1: Stimmt wir haben ein übermaß an Bürokratie, doch selbst wenn bei uns jedes 5 Kind von der Stütze lebt, frag ich mich wie wohl das leben in Amerika von der Stütze aussehn würde. Wir versuchen wenigstens noch zuhelfen.
Ich finde nicht dass den Sozialhilfeempfängern (mal abgesehen von Kindern) damit geholfen wird, sie solange zu subventionieren, bis sich Arbeit nicht mehr lohnt und somit die Wirtschaft immer mehr den Bach runter geht, aber gut das ist ein anderes Thema.

Zur Todesstrafe: Die finde ich auch nicht gut, nicht nur wegen der von dir angeführten Statistik, sondern natürlich auch aus ethischen Gründen, weil ich finde dass selbst der größte Verbrecher ein Recht auf ein Leben haben sollte. Und hinzu kommt noch, dass unschuldig Verurteile bei Todesstrafen natürlich besonders stark ins Gewicht fallen.

Zitat von Wadar Hospur
Außerdem geht es nicht darum ob sich das Problem lösen lässt, aber wenigstens hätten die Leute dort Hoffnung.
Das ist mir klar. Du hast es aber so dargestellt, dass die USA allein am Tod von Millionen von AIDS-Kranken schuldig sind, und das kann ich - damit ich Einseitigkeit verhindere - so nicht stehen lassen.
 
 
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