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Der Handel will Urlaubstage streichen und dadurch Arbeitsplätze sichern

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Das ist doch wohl der Gipfel! Wer 40 Stunden und mehr schuftet, der hat sich seinen Urlaub auch verdient. 10 37,04%
Wenn dadurch die Abwanderung deutscher Firmen ins Ausland verhindert werden kann, sollte man zumindest darüber nachdenken. 3 11,11%
Das finde ich o-k. 30 Tage Urlaub und dann noch die ganzen Feiertage. Das war immer schon zu viel. 5 18,52%
Immer auf die Kleinen. Das kann doch nicht die Lösung sein... 5 18,52%
Dazu fehlen mir einfach die Worte. 4 14,81%
Teilnehmer: 27. Diese Umfrage ist geschlossen

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Grandylein
Alt 06.07.2004, 17:23   #1
Pfeil Der Handel will Urlaubstage streichen und dadurch Arbeitsplätze sichern

Siehe Topic, Umfrage übernommen von Marktplatz-Ahlen.de

Neben der 40, äh nein nun sind ja mittlerweile 50 Std. im Gespräch, also 50 Std. Wochen, will man nun auch Urlaubstage streichen, was haltet ihr davon?
 
 
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Addicted
Alt 06.07.2004, 17:28   #2
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hab das heut auch schon in der zeitung gelesn... ich hab ma dacht: hallo?? gehts denen noch gut?!?!
 
 
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No Control
Alt 06.07.2004, 17:36   #3
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50 Std. Wochen??? Also Samstag auch arbeiten oder inner Woche jeden Tag 10 Std.? Da hat man ja überhaupt nichts mehr vom Tag!

Nur noch für die Firma da sein? Ja bin ich den Japaner?
 
 
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Felicitas
Alt 06.07.2004, 18:16   #4
Standard

ich arbeite zwischen 40 und 50 stunden die woche und habe 20 tage urlaub im jahr...

druch die scheiss lage der feiertage dieses jahr hab ich nur 14 tage urlaub.

und da wollen die uns noch weniger geben?

das bringt doch nix. die arbeitsmoral und motivation sinkt doch ins bodenlose und wird sicher nicht das erziehlen was sie erreichen wollen.
 
 
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hackvresse
Alt 06.07.2004, 18:43   #5
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Nur noch für die Firma da sein? Ja bin ich den Japaner?
ich bezweifle, dass mehr Arbeitsstunden das Patentrezept sind. Sicherlich war die 35 Std Woche ein Unding hierzulande. Trotzdem werden durch die Erhöhung der Arbeitszeit keine neuen Jobs geschaffen.
 
 
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HoTTe83
Alt 06.07.2004, 20:09   #6
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die sind bekloppt..... die sollen sich mal lieber in der freien marktwirtschaft umschauen, und nicht irgendwo dumm herumsitzen und dummes geschwätz von sich geben!

Also in den meisten firmen sind doch 50 stunden wochen schon normal ( also jetzt mit überstunden) plus samstagsschicht. und wer bekommt denn seine 30 urlaubstage??

ich als dummer azubi schieb schon meine 50 stundenwoche und gehe jeden 2ten samstag arbeiten. und überstundenabbau??? *LoL* und urlaub?? LOL hab nach meinen kommenden sommerurlaub immer noch 16 urlaubstage... und wohin damit? ka
 
 
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Groasa
Alt 06.07.2004, 21:38   #7
Standard

Mich betrifft das ganze eigentlich nicht.
Ich habe zuletzt in einer kleinen Firma gearbeitet und da macht der Chef die Arbeitszeit.
Wenn es mir zu blöd geworden wäre, dann wäre ich zu einer anderen Firma gegangen.
Ich weiß, ich rede mich jetzt leicht, aber ich habe sehr spezifische Ausbildungen die in unserer Gegend sehr gefragt sind.

Die Sache mit dem Urlaub und der Arbeitszeit betrifft eigentlich nur welche in großen Firmen mit Gewerkschaften und so.
 
 
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Krashok
Alt 06.07.2004, 22:02   #8
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lol wenn ich mir anhöre das manche am besten nur 20h in der woche arbeiten wollen würden aber bezahlt werden wollen wie 40...wir sind eh schon das land mit dem meisten arbeitsurlaub in der welt.. die anderen bekommen es ja auch hin ohne das die moral sinkt
 
 
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an3
Alt 06.07.2004, 22:17   #9
Standard

Hmm... ich sprech da mal als Schüler, ohne bisher irgendwie außer Ferienjobs etc. was gemacht zu haben, aber ich muss sagen, dass Dtld. ein RIESENPROBLEM hat... Der Versuch, das ganze durch o.g. Strategie zu lösen, naja ich weiß nicht...

Tatsache ist:
-In Osteuropa wird mehr gearbeitet für weniger Geld
-Deutschland hat schon eine große Arbeitslosenzahl für einen Sozialstaat

Das heißt: eigentlich müsste man mehr arbeiten, um den Wohlstand zu sichern und die Firmen hierzuhalten. Auf der anderen Seite heißt mehr arbeiten ganz klar: Weniger Arbeitsplätze! Klar, dadurch bleiben Betriebe hier und die Wirtschaft wird u.U. angetrieben, aber das reicht meiner Ansicht nach nicht einmal, um die Arbeiter wieder einzustellen, die durch mehrarbeit der einen wegrationalisiert wurden.

Wenn ihr mich fragt, könnte es eine 40 Stunden-Woche geben, allerdings keine Urlaubstage weniger. Dadurch wird zwar wegrationalisiert, aber das könnte man im Rahmen halten, wenn Pakte zwischen Wirtschaft und Politik geschlossen werden (40 statt 35 h und dafür arbeiten alle weiter oder man schafft neue Arbeitsplätze im Land etc.++)

Wenn die Wirtschaft nicht hier bleibt, dann hat sie bald ein Riesenproblem. Dann produzieren die nämlich in Ungarn Handys für 200€/Stück und können die hier nicht mehr verkaufen, wegen den ganzen Arbeitslosen. Die Ungarn übrigens auch nicht, die haben ja schließlich keine 500€ am Ende des Monats in der Tasche. Ergo kein Verkauf, ergo braucht man die Arbeitsplätze auch hier. Die Betriebe wissen das genauso gut. Allerdings versuchen sie, durch die "Wir haun' ab"-Taktik dem Staat und den Arbeitnehmern so viel an Ressourcen und Boni und Arbeitskraft wegzunehmen wie nur denkbar...
 
 
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asdf
Alt 06.07.2004, 23:02   #10
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Vielleicht sollte man für manche hier erwähnen, dass "der Handel" nicht "die Politik" ist und Politiker keine Arbeitszeiten bestimmen.
 
 
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hackvresse
Alt 06.07.2004, 23:34   #11
Standard

Tatsache ist:
-In Osteuropa wird mehr gearbeitet für weniger Geld
-Deutschland hat schon eine große Arbeitslosenzahl für einen Sozialstaat
das stimmt soweit. Nur ist die Arbeitslosenzahl nicht sehr groß sondern ganz einfach zu groß. Und das bereits seit geraumer Zeit.

In Osteuropa werden sich die Löhne früher oder später aber auch anpassen. Ist nur eine Frage der Zeit. Nur leider haben wir keine...

Das heißt: eigentlich müsste man mehr arbeiten, um den Wohlstand zu sichern und die Firmen hierzuhalten. Auf der anderen Seite heißt mehr arbeiten ganz klar: Weniger Arbeitsplätze! Klar, dadurch bleiben Betriebe hier und die Wirtschaft wird u.U. angetrieben, aber das reicht meiner Ansicht nach nicht einmal, um die Arbeiter wieder einzustellen, die durch mehrarbeit der einen wegrationalisiert wurden.
Es klingt natürlich logisch wenn gesagt wird, man müsse mehr arbeiten. Durch eine 40h Woche würde sich Deutschland als Standort attraktiver machen. Das von dir beschriebene Problem ist wohl noch eines der kleinsten.

Das wahre Problem ist wohl eher die miserable Auftragslage. Wofür die Produktivität erhöhen (will heissen mehrarbeit) wenn Aufträge ganz einfach ausbleiben. Wir haben in Deutschland ein riesiges Nachfrageproblem. Die Bürger sparen zu viel.

Klar das liegt zum großteil an der hohen Arbeitslosigkeit. Nur ohne Belebung der Binnennachfrage kann diese nicht bekämpft werden und umgekehrt funktioniert es genauso wenig.

Bin mal gespannt wie das ganze endet..
 
 
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an3
Alt 07.07.2004, 11:08   #12
Standard

Naja, es liegt ja auch daran, dass in Asien und diesen, gerade wachsenden Ländern, die Nachfrage einfach größer ist als hier. Ich mein, was braucht man hier in Dtld schon? Hat ja jeder ein Auto, dann braucht man alle Jahre mal ein neues. In China gehts halt momentan übelst ab.

Mit dem Lohnausgleich hast du natürlich recht, bloß dauert das eben auch seine Zeit und wie du meintest hat man keine... Naja, ist halt im Moment einfach so, dass man zu viele Leute hat und wenn die Arbeit ausgeglichener bezahlt werden sollte, also rentabler, d.h. mehr arbeiten für gleiches Gehalt, dann werden wieder Arbeitsplätze abgeschafft.

Da muss sich halt die Politik (ja, ich mein die Politik, weil Gewerkschaften ja auch nur in eine Richtung denken) was gutes einfallen lassen, aber das geht denen wohl irgendwo vorbei, sonst gäbs so manche Probleme nicht in diesem Ausmaß

Bin übrigens auch gespannt... muss schnell was passieren, aber das ist irgendwie noch nicht so der Fall
 
 
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hackvresse
Alt 07.07.2004, 13:54   #13
Standard

Nunja wir hatten doch bereits einige Reformen und weitere werden am 1.1.05 folgen. Nur ist es wohl naiv zu glauben - wie unser Wirtschaftsminister - dass durch Hartz IV Millionen Arbeitsplätze geschaffen werden können. Wir können froh sein wenn es einige zehntausend sind.

Die Poltik versucht halt zurzeit mit ihren Reformen die Ausgaben zu senken, vernachlässigt meiner Meinung nach aber die Einnahmen.
Selbst wenn wir die Sozialleistungen auf ein Minimum zusammenkürzen wird das langfristig keine Lösung sein.

Die schwache Binnennachfrage in unserem Land hat aber wohl eher nichts damit zu tun, dass man hier schon alles hat. Gerade bei den Problembranchen wie der Gastronomie kommt dies doch eklatant zum Vorschein. Die Leute geben halt kein Geld mehr aus. Zukunftsangst spielt da wohl eine gewisse Rolle aber auch die hohe Arbeitslosigkeit.
 
 
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HoTTe83
Alt 07.07.2004, 17:05   #14
Standard

Man kann es den Beamten in den Rathäusern ja nachmachen. Alle schimpfen auf sie, da sie ja angeblich sooo faul sind, nur die können sich leider nicht dagegen währen wie andere.
 
 
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asdf
Alt 07.07.2004, 17:16   #15
Standard

Hotte:
Ich hab mich ja schon gewundert als du im ersten Posting meintest, der Handel(oder worauf bezog sich das bitte?) sollte sich mal lieber in der freien Marktwirtschaft umsehn.
Aber was du uns jetzt damit sagen willst ist mir gänzlich rätselhaft.
 
 
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moechen
Alt 07.07.2004, 17:30   #16
Standard

wo sind 50 std./woche im gespräch bei dem herrn stoiber? *hüstel*
urlaub streichen, davon hab ich auch noch nichts gehört... wennse damit anfangen beim handel, ziehn bestimmt auch einige nach? O_o
kein weihnachtsgeld,kein urlaubsgeld, kein urlaub, das würd doch mal einen richtig motivieren ...

@hotte83 bei den beamten isses ja auch egal, die sind ja so böse -.- aber ich weiß es besser ... 0
 
 
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sexigirlie
Alt 07.07.2004, 17:35   #17
Standard

seinen arbeitsplatz zu erhalten sollte genug motivation sein.
 
 
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moechen
Alt 07.07.2004, 17:49   #18
Standard

Gehst du schon arbeiten sexigirlie?
 
 
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sexigirlie
Alt 07.07.2004, 17:59   #19
Standard

was hat das denn mit dem thema zu tun?
 
 
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hackvresse
Alt 07.07.2004, 19:12   #20
Standard

das hat insofern was damit zu tun, dass du - wie mir bereits in einem anderen thread auffiel - sehr naiv bist.

Wahrscheinlich hast du nichtmal die geringste Ahnung von der Materie. Aber hauptsache eine tolle neoliberale "Parole" dazu abgeben. Gut gemacht
 
 
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rattenjunge
Alt 07.07.2004, 19:45   #21
Standard

äußer mich nur kurz dazu:

in deutschland gibt es nur EIN problem, dieses hat hackvresse auch schon erwähnt.
dieses problem ist die BINNENWIRTSCHAFT!

deutschland ist konkurrenzfähig, der exportwirtschaft gehts wunderbar, deutschland ist das erste mal seit 11 jahren letztes jahr wieder !EXPORTWELTMEISTER! geworden.
hab erst heut im radio was über die auftragslage gehört: *edit* entweder im letzten jahr, ich glaub aber im vergleich zum letzten monat *edit*
exportwirtschaft: +4,X%
binnenwirtschaft: -0,6%

sicher deztschland hat vergleichsweise hohe löhne, allerdings gibt es auch eine extrem hohe produktivität... in letzter zeit war es zudem so, dass die produktivität schneller stieg als das lohnniveau.
im vergleich zu anderen entwickelten volkswirtschaften steht deutschland nach wie vor gut da...
ein weiterer indikator dafür ist, dass deutschland (nach frankreich) die zweit-meisten direktinverstitionen aus dem ausland erhält...

das problem ist also die binnenwirtschaft.
und diese kann man im grunde nur mit einer nachfrageförderung wiederbeleben und insofern ist eine erhöhung der arbeitszeit und ein streichen von uralaub nich sinnvoll...

wie das arbeitsplätze schaffen soll versteh ich sowieso nich
glaubt iregndjemand, dass ein grosses unternehmen, was soviele stellen wegrationalisiert (weil es sie wohl ncih braucht) auf einmal leute einstellt nur weil die mehr arbeiten?
macht einfach keinen sinn... stellt man sihc einfach mal vor dass alle menschen auf einmal 50 statt 40 stunden arbeiten würden... dann könnte man davon ausgehen dass man theoretisch 20% der stellen streichen könnte um dasselbe zu erwirtschaften...
oder glaubt eienr dass sobald man das macht 25% mehr nachgefragt werden????
ich kapiers net
 
 
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moechen
Alt 07.07.2004, 19:59   #22
Standard

Wenn ich selbst nicht arbeiten gehe, habe ich ein anderes Bild davon. Wenn es dich dann auch noch direkt betrifft, dass bei dir was gekürzt wird, die arbeitszeit mal eben um 2,5std. erhöht wird und vielleicht gleich noch was gestrichen wird, würdest du mit sicherheit auch nicht so antworten.

so seh ich das... und das hat es damit zu tun ...

*edit* 30 tage urlaub hab ich sowieso nicht... ich hätte die gern ...
 
 
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hackvresse
Alt 07.07.2004, 20:15   #23
Standard

deutschland ist konkurrenzfähig, der exportwirtschaft gehts wunderbar, deutschland ist das erste mal seit 11 jahren letztes jahr wieder !EXPORTWELTMEISTER! geworden.
hab erst heut im radio was über die auftragslage gehört: *edit* entweder im letzten jahr, ich glaub aber im vergleich zum letzten monat *edit*
exportwirtschaft: +4,X%
binnenwirtschaft: -0,6%
Nur der genauigkeit halber:

Es ging um die Auftragslage der deutschen Industrie.
Die Bestellungen aus dem Ausland legten den Angaben zufolge um 4,1 Prozent zu, aus dem Inland erhielt die Industrie dagegen 0,6 Prozent weniger Aufträge als im April. (FAZ)

Wobei wir doch abstriche machen müssen beim "Exportweltmeister". Defenitiv ist es so, dass viele Teile im Ausland gefertigt werden und dann hier nur noch zusammengesetzt werden. Dies ist dann nun nicht wirklich repräsentativ.

das problem ist also die binnenwirtschaft.
und diese kann man im grunde nur mit einer nachfrageförderung wiederbeleben und insofern ist eine erhöhung der arbeitszeit und ein streichen von uralaub nich sinnvoll...
Richtig, eine Erhöhung der Löhne wäre gar die logische Konsequenz. Nur wird dies nicht ohne eine Belebung des Konsumverhaltens erreicht werden, welche wiederrum nicht ohne zusätzliche Entlastung belebt werden kann.

Steuersenkungen könnte man sich vielleicht noch vorstellen, aber da ist die Grenze nun auch unweigerlich mittlerweile erreicht. Ein Wegfall der Ökosteuer o.Ä. würde sicherlich keinen großen Effekt mit sich bringen.

stellt man sihc einfach mal vor dass alle menschen auf einmal 50 statt 40 stunden arbeiten würden... dann könnte man davon ausgehen dass man theoretisch 20% der stellen streichen könnte um dasselbe zu erwirtschaften...
oder glaubt eienr dass sobald man das macht 25% mehr nachgefragt werden????
ich kapiers net
das ist eine zweischneidige Sache. Man will die Arbeitszeit erhöhen um weiteres "Outsourcing" zu unterbinden. Man versucht wettbewerbsfähig zu bleiben. So überlegen sich es Firmen unter Umständen nochmal (Bsp: Siemens) ins Ausland zu verlagen.

Nur darf der von dir genannte Effekt nicht unberücksichtigt bleiben, da man sich dort teilweise ein eigenes grab schaufelt.

Aber im allgemeinen ->könnte<- es ein Anreiz sein für große Unternehmen in Deutschland zu bleiben und nicht ins Ausland zu gehen. Neue Arbeitsplätze werden dadurch, wie ich vorher schonmal erwähnte, nicht viele geschaffen..."nur" gesichert.
 
 
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rattenjunge
Alt 07.07.2004, 20:57   #24
Standard

jo, danke hackvresse für die quelle... ich hattes halt zufällig im radio gehört, und konnt mich nich mehr genau dran erinnern
 
 
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amidalax
Alt 07.07.2004, 21:21   #25
Standard

Original geschrieben von felicitas
druch die scheiss lage der feiertage dieses jahr hab ich nur 14 tage urlaub.
Was haben die Feiertage mit deinen Urlaubstagen zu tun?
 
 
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