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was haltet ihr eigentlich von der kirche?

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Bi-Zar
Alt 24.03.2005, 22:08   #51
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Du bist anscheinend nicht über die Finanzen der Kirchen in D informiert.

Die kirchlichen Sozialeinrichtungen werden nicht durch die Kirchensteuer finanziert.

Unterm Strich betrachtet schadet die Kirche dem Staat eher.
 
 
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Kutscher
Alt 24.03.2005, 22:09   #52
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stimmt! auf dieses argument hab ich gewartet, aber kein geld der welt kann eine alte frau in ihrer verzweiflung und existensangst trösten, diese geht in die kirche ( ein leichter gang) um sich hoffnung zu machen oder hilfe eines geistlichen in anspruch zu nehmen. Nicht jeder will zu einem phsycho dok. gehen um sich helfen zu lassen es gibt auch andere wege. Dies gilt natürlich nicht für alle alte menschen. Jeder kommt irgendwann mal an einen punkt wo er drost braucht und nur weil es einigen nicht passt soll man den armen und nicht durch lobieisten vertretenen menschen kein stelle für ihren inneren frieden geben...
soviel zum werteverfall in unsren gesellschaft.
"Alles egal alles scheiße"

Die Kirchensteuer geht bestimmt nicht verloren und wie schon gesagt nur der, der steuer zahlt kann sich drüber aufregen wenn du keine zahlst warum auch immer dann lass doch die kommentare die keinen sachlichen rückhalt haben.

meine meinung und gedanken stehen oben und bei der bleibe ich.
 
 
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Luchanel
Alt 24.03.2005, 22:17   #53
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bi-zar, du glaubst nich, oder? wieso nicht?
 
 
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Bi-Zar
Alt 24.03.2005, 22:57   #54
Standard

Original geschrieben von Kutscher
stimmt! auf dieses argument hab ich gewartet, aber kein geld der welt kann eine alte frau in ihrer verzweiflung und existensangst trösten, diese geht in die kirche ( ein leichter gang) um sich hoffnung zu machen oder hilfe eines geistlichen in anspruch zu nehmen. Nicht jeder will zu einem phsycho dok. gehen um sich helfen zu lassen es gibt auch andere wege. Dies gilt natürlich nicht für alle alte menschen. Jeder kommt irgendwann mal an einen punkt wo er drost braucht und nur weil es einigen nicht passt soll man den armen und nicht durch lobieisten vertretenen menschen kein stelle für ihren inneren frieden geben...
Ich will nicht abstreiten, dass der Glaube so manchem Menschen hilft.

So mancher mag glauben, dass ihm Gott bei einer Klausur hilft, ein anderer aber sich so sehr auf ihn verlassen, dass er zuwenig lernt. Und sicher, eine Frau die Krebs hat kann aus ihrem Glauben Kraft schöpfen. Aber eine andere Frau die ihre Kinder und ihren Mann bei einem Autounfall verliert mag angesichts einer schlimmen Diagnose denken, dass Gott nun auch sie holen will und verliert die Kraft die sie aus dem Glauben schöpft. Manche Leute meistern Kriesen mit ihrem Glauben, andere sehen sich als Opfer von Gottes Rache an.

Ich selbst hatte lange Zeit Minderwertigkeitskomplexe. Ich fühlte mich sehr schlecht und wenn doch jemand nett zu mihr war, dann dachte ich, dass ich es nicht wert wäre diese Aufmerksamkeit zu genießen. Manchmal dachte ich, dass ich mich schämen müsste wenn Menschen mich mögen, weil ich sie geradezu anlüge und über meine schlechte Natur hinwegtäusche. Hat sich aber zum Glück dann gegeben.

Was aber wenn ich an Gott geglaubt hätte? Dann hätte ich mich womöglich gefragt wieso er eine Kreatur wie mich erschafft. Wieso er will dass ich leide. Wieso er will dass ich versage. Ob er mein Versagen wohl auf Schritt und Tritt beobachtet und mich am Ende straft für die Chancen die ich nicht genutzt habe?

Ich denke schon, dass der Glaube Gutes bewirkt, aber ebenso bewirkt er auch schlechtes. Unterm Strich tut sich da also nichts. Und angesichts der vielen unschönen Dinge die die Kirche tut sollte man ihr ihre Sonderrechte doch nehmen.
 
 
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Bi-Zar
Alt 24.03.2005, 23:18   #55
Standard

Original geschrieben von Luise
bi-zar, du glaubst nich, oder? wieso nicht?
Meine Eltern verhielten sich neutral. Sie gaben mihr keine christliche Erziehung, aber brachten mihr auch keine Ablehnung gegenüber der Kirche bei.

Christlich geprägt wurde ich allerdings durch meine katholische Oma und meine evangelischen Nachbarn.

Meine Oma nahm mich gerne in die Kirche mit. So lernte ich, dass Gottesdienste sehr langweilig sind.

Meine Nachbarn dann erzählten mihr viel über die Bibel. Nur sah ich in meiner Umgebung keine brennenden Dornenbüsche, bemerkte nicht, dass 5 Brote eine ganze Stadt ernähren konnten und ebenso regnete es niemals 40 Tage am Stück. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass weder im Lande Kanaa, noch Ägypten aufwuchs.

Später dann wollte ich nicht kapieren, wieso so viel Leid um mich herum existierte, wo doch Gott angeblich so gütig war.

In der Schule dann erhielt ich auf Wunsch meiner Eltern Religionsunterricht. Sie meinten, dass dies zur Bildung und Kultur dazugehöre.
Im Religionsunterricht lernte ich dann aber auch, dass es mehrere Religionen gibt. Dies sprach dann in meinen Augen dagegen, dass ein Gott die Religionen gestiftet hätte.

Sobald ich lesen konnte entwickelte ich einen ernormen Wissensdurst. Ich interessierte mich sehr für Naturwissenschaften(inwzischen studiere ich Physik). Ich lernte als kleines Kind viel über das Planetensystem. Die Sterne die ich so interessant fand betrachtete ich nun nicht mehr so sehr aus der mystischen Perspektive. Wissen über Evolutions- und Urknalltheorie etc. pp. ließen mich die Welt besser erklären und Gott immer weiter zurückweichen. Aber ich lernte auch, dass Gallileo Galilei um sein Leben fürchten musste, weil er nicht kirchenkonform lehrte.

Später dann lernte ich, dass viele Kriege im Namen irgendeines Gottes geführt wurden.

Als ich 16 war hab ich dann recht lange über das Problem nachgedacht und habe meinen Atheismus weiter ausgereift. Und seit 2 Jahren nun bin ich dabei mich sehr genau über die Verbrechen der Kirche (darunter auch das Sozialsystem) zu informieren.
 
 
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Luchanel
Alt 25.03.2005, 16:16   #56
Standard

Meine Nachbarn dann erzählten mihr viel über die Bibel. Nur sah ich in meiner Umgebung keine brennenden Dornenbüsche, bemerkte nicht, dass 5 Brote eine ganze Stadt ernähren konnten und ebenso regnete es niemals 40 Tage am Stück. Zu meiner Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass weder im Lande Kanaa, noch Ägypten aufwuchs.
oh mein gott!!!!! ja wahnsinn?!?!?! die bibel ist bildlich dargestellet und nicht wortwörtlich zu nehmen!!! der lange weg der selbstfindung....
 
 
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Bi-Zar
Alt 25.03.2005, 17:22   #57
Standard

Original geschrieben von Luise


oh mein gott!!!!! ja wahnsinn?!?!?! die bibel ist bildlich dargestellet und nicht wortwörtlich zu nehmen!!! der lange weg der selbstfindung....
Ja gut, aber was soll ich dann aus der Bibel ernstnehmen? Wenn Jesu Wunder nur Übetreibung waren, wer sagt mihr dan, dass es um Gott besser steht?
 
 
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Luchanel
Alt 25.03.2005, 17:53   #58
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Ja gut, aber was soll ich dann aus der Bibel ernstnehmen? Wenn Jesu Wunder nur Übetreibung waren, wer sagt mihr dan, dass es um Gott besser steht?
wer sagt, dass diese wunder übertreibung waren? ich nicht und auch kein anderer. ich sagte, sie seien bildlich zu sehen. jesus tat gutes für die menschen, war für sie da, gab ihnen kraft und mut... und jetzt etwas von mir, wo sicher nicht jeder christ mit mir übereinstimmt, aber jeder soll sich ja sein eigenes bild machen:
wenn in der bibel steht, dass jesus kranke/blinde heilte, dann gab er ihnen LEBENSENERGIE zurück... (www.lebensenergie-zentrum.de).
 
 
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Kutscher
Alt 30.03.2005, 17:58   #59
Standard

Original geschrieben von Bi-Zar

Sobald ich lesen konnte entwickelte ich einen ernormen Wissensdurst. Ich interessierte mich sehr für Naturwissenschaften(inwzischen studiere ich Physik). Ich lernte als kleines Kind viel über das Planetensystem. Die Sterne die ich so interessant fand betrachtete ich nun nicht mehr so sehr aus der mystischen Perspektive. Wissen über Evolutions- und Urknalltheorie etc. pp. ließen mich die Welt besser erklären und Gott immer weiter zurückweichen. Aber ich lernte auch, dass Gallileo Galilei um sein Leben fürchten musste, weil er nicht kirchenkonform lehrte.

Später dann lernte ich, dass viele Kriege im Namen irgendeines Gottes geführt wurden.

Als ich 16 war hab ich dann recht lange über das Problem nachgedacht und habe meinen Atheismus weiter ausgereift. Und seit 2 Jahren nun bin ich dabei mich sehr genau über die Verbrechen der Kirche (darunter auch das Sozialsystem) zu informieren.

1. Gab es einige hoch dotierte Wissenschaftler und Nobelpreisträger in Physik,Mathematik usw. die sehr wohl an die kirche und demnach an Gott glaubten.

2. Ist die Bibel wie schon gesagt nicht in allen fällen wörtlich zu nehmen und das verlangen auch nicht die Theologen oder Pfarrer.
Sie ist eine Geschichtensammlung aus der damaligen zeit und von den dürftigen naturwissenschaftlichen erkenntnissen dieser zeit gebrägt.

3.Ich selbst habe die bibel nur ausschnittweise gelesen, mir als mittelmäßig gebildeter ist auch klar das man die bibel zwischen den zeilen mal lesen sollte um die hilfe zu erlangen die man sich erhoft, einige kühle Naturwisenschaftler haben damit so ihre probleme. Mich hat weniger religion an der bibel interessiert als das ich mitreden wollte wenn solche themen drann kommen.

4. Ich kann mich nicht als "Naturwissenschaftler" bezeichen aber als einen technik begeisterten und Naturwissenchaftlichen beruf ausübenden menschen sehr wohl.Die biebliche enstehungsgeschichte war seiner zeit gerechtfertigt, heute sicherlich nicht mehr. Aber man sollte die weisen sprüche,Sprichwörter und Psalmen doch mal lesen sie beinhalten viel wahrheit.


Die ersten salominischen Sprichwörter ( 12,25 )

Kummer im Herzen bedrückt den menschen, ein gutes Wort aber heitert ihn auf...


 
 
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Bi-Zar
Alt 30.03.2005, 22:19   #60
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http://www.lhup.edu/~dsimanek/sci_relig.htm

Die meisten Naturwissenschaftler aber sind nicht gläubig.

Und die gläubigen unter ihnen vertreten meist kein personelles, sondern eher ein deistisches Weltbild.
 
 
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Luchanel
Alt 01.04.2005, 19:15   #61
Standard

ou mann jetzt hör mal auf! nur weil einige naturwissenschaftler nicht glauben, glaubst du auch nicht? dann lass es. und ich hab mich mal erkundigt: ob pontius pilatus und herodes wirklich nicht zur selben zeit gelebt haben ist auch nicht bewiesen! könnte also doch so wortwörtlich stimmen...
 
 
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Bi-Zar
Alt 01.04.2005, 19:44   #62
Standard

Nicht bloß einige Naturwissenschaftler glauben nicht an Gott, sondern die meisten.

Und ich habe mich bestimmt nicht einem Mehrheitsbeschluss gefügt, sondern bin selbst zum Unglauben gekommen. Und dass mihr der Unglauben nicht in die Wiege gelegt wurde habe ich auch beschrieben.
 
 
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Hammer Unslieb
Alt 01.04.2005, 20:03   #63
Standard

Luise, warum willst du unbedingt alle bekehren? Verunsichert es dich irgendwie, wenn andere nicht der selben Meinung sind wie du? Letztendlich ist es doch jedem selbst überlassen, ob er an Gott glaubt oder nicht. Die Gründe dafür sind doch relativ egal, selbst wenn jemand sagt "ich glaube nicht an Gott weil ich nicht will".

Man könnte ja auch umgekehrt genauso nachhaken, warum DU denn an Gott glaubst. "nur weil einige geistliche glauben, glaubst du auch?"

gruss, Roland
(Naturwissenschaftler und Informatiker )
 
 
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Luchanel
Alt 01.04.2005, 20:22   #64
Standard

mm hab mir schon gedacht, dass das alles hier so klingt was ich abgib. aber NEIN, ich möchte keinen bekehren und sooooo übermäßig glaube ich auch nicht, dass es mich verletzen würde. aber irgendwie ist es für mich doch erschreckend zu sehen, wie viel junge menschen nicht mehr glauben... es ging rein um die statistik in dem fall.
 
 
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Kutscher
Alt 01.04.2005, 22:35   #65
Standard

Naturwissenschaft hin oder her! eigendlich hat das doch nichts mehr mit dem anfangs thread zu tun oder

wer hat eigendlich mit dem scheiß angefangen
 
 
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