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Händeschütteln zur Begrüßung unter Jugendlichen X(

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mizue
Alt 18.05.2006, 23:37   #26
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... und anschließend hinter dem rücken der jeweils anderen das große lästern anfangen.
 
 
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Frühlingsnymphe
Alt 20.05.2006, 16:17   #27
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oh das ist ja ein Thema für mich. Dieses Patschehändchen gereiche geht mir persönlich tierisch auf die Nerven. Schon allein weil ich die Leute die ich mag eh immer umarme und zu allen Anderen sag ich nur Hallo. Hand geben - sowas mach ich nur an der Uni oder beim Arzt. Mein Ex Freund fand das auch immer total unhöflich von mir, aber naja in meinem Freundeskreis macht sowas keiner und somit denke ich da auch in anderen Situationen meistens nicht dran.
Ich find es echt ermüdend wenn einem das dann vorgeworfen wird oder irgendjemand beleidigt ist, da es im Grunde doch egal ist.
Knigge lässt grüßen!!
 
 
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Ninamaus
Alt 23.05.2006, 18:07   #28
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Ich geb nur Leuten die Hand denen ich die Hand geben muss also Verwandten die ich nicht kenne ect. oder wo es halt zum guten Ton gehört. Bei anderen nur um zu schleimen. Bei guten Freunden gibts ein Küsschen (aber nicht so übertrieben tussi mäßig) oder ne Umarmung, ist ja wohl normal unter Frauen.

Zitat von anti_star
... und anschließend hinter dem rücken der jeweils anderen das große lästern anfangen.
wie ich es hasse!

Geändert von mephisto (31.05.2006 um 15:04 Uhr).
 
 
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*mia
Alt 23.05.2006, 19:34   #29
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Hmm ich würde glaube ich eher nicht Leuten meines alters die hand geben.. für mich hat das eher sowas formales/höfliches, kA und so steh ich den meisten meiner freunde und den anderen nicht gegenüber.

als ich und meine beste freundin das das letzte mal gemacht hatten lachten wir uns glaube ich schief..
Festgestellt habe ich dank meines letzens besuchs auf einer der elite gesamtschulen darmstadts (ironie) dass dieses *küsschen* oftmals eine herzliche bande zwischen menschen vortäuscht, die so niemals besteht.

(achso: @ninamaus: edit-button!!)
 
 
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FrozenSmile
Alt 23.05.2006, 21:39   #30
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sich die hand geben is ein oberflächliches zeichen von gegenseitigem respekt...wenn man jemandem die hand reicht, zeigt man ihm, dass man ihn respektiert. entsprechend verwirrt ist man, wenn man in bestimmten situationen ein händeschütteln erwartet und der gegenüber einem dies verweigert. ich denke, jeder weiß, was damit gemeint ist. kernpunkt des ganzen: händeschütteln ist in der westlichen kulur fest verankerte umgangsform um, wie bereits mehrfach gesagt, gegenseitigen respekt zu bekunden und somit eine gemeinsame basis für ein anschließendes gespräch//was immer zu finden.

in bestimmten "gruppen" is "ey, isch respektier disch, alter" nunmal mehr wert...man "mag" freunde nicht oder "hat sie lieb"...man respektiert sie. und das wird halt auch nach außen hin dokumentiert. (etwas so, wie pubertierende mädels oft händchenhaltend rumrennen oder sich *hust* "bussies" geben um sich zu zeigen wie *husthust* "doll sie sich lieben".)

meiner erfahrung nach haben die gruppen, in denen dieses händeschütteln üblich is, ein sehr hohes...bedürfnis...nach dieser art von "sich *hust* gegenseitig respektieren".

für mich is das oberflächliche maskerade von leuten, die mit ihrer gefühlswelt entweder garnicht umgegen können oder zu feige sind, diese...ja allein ihr bloßes vorhandensein...offen zu zeigen. mehr nicht.
 
 
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Jonaz
Alt 23.05.2006, 21:43   #31
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Damit sagt FrozenSmile wohl alles....
Da muss ich dir 100% ig zustimmen.
 
 
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Alt 23.05.2006, 21:49   #32
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lol frozen das ist doch wohl nicht dein ernst. nach deiner argumentation ist jeder der körperkontakt übt verklemmt? die trefferzahl mag hoch sein und in der "checker-community" vielleicht sogar oberflächlich stimmen... trotzdem bin ich eher froh dass ich mir KEINE gedanken machen musse wenn ich jemandem die hand schüttle. ich tu es einfach und für mich ist es nichts besonderes mehr, im sinne von "oh wie muss ich mich verhalten, hilfe"... wenn mir jemand die hand gibt freue ich mich aufgrund des gezollten respekts. es ist eine freundschaftliche geste, die ich nicht aus "andersartigkeit" aufgeben würde. selbstverständlich schüttel ich niemandem die hand, den ich täglich sehe. das wäre übertrieben.
 
 
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Alt 23.05.2006, 21:59   #33
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ich habe mal bewusst am wochenende darauf geachtet: bei uns gibt sich wirklich jeder, egal welchen alters, die hand, sofern man sich kennt oder zu jmd gehört der die anderen kennt. kennt man sich nicht scheint der "erste eindruck" zu entscheiden oder aber auch die anzahl der bereits anwesenden, meistens wird aber als zeichen der offenheit und aufgeschlossenheit die hand gegeben. lediglich menschen die einander offensichtlich nicht leiden können, geben sich nicht die hand.
 
 
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FrozenSmile
Alt 23.05.2006, 22:28   #34
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lol frozen das ist doch wohl nicht dein ernst. nach deiner argumentation ist jeder der körperkontakt übt verklemmt?
du missverstehst meine argumentation.

ich sehe "sich die hand schütteln" eher als zu distanziert für den täglichen umgang mit nahestehenden menschen. das ist eine art norm irgendwo...eine unflexible geste, die immer verwendet wird...unabhängig von der individuellen situation.

(vielleicht etwa genauso, wie es norm ist, einem menschen im normalen leben im gespräch nicht näher als 1 armlänge zu kommen. achtet mal drauf...geht mal mit dem kopf näher an den gesprächspartner ran...der geht langsam aber sehr sicher wieder auf die armlänge zurück.)

ich hab was gegen diese feste norm...dieses "schein wahren"...ich entscheide sehr spontan, wie ich jemanden begrüße und halte mich da nicht an eine starre, äußere ordnung. wenn ich einen freund täglich sehe, schüttel ich dem nicht die hand oder sonstwas...warum auch? wenn ich aber nach 2 monaten semesterferien wieder nach marburg komme, kommts hier auch zu umarmungen. die hand geb ich im grunde nur beispielsweise dem arzt in der praxis, dem prof, wenn ich sein büro betrete...

und unter freunden, wenn ich jetzt drüber nachdenke, geb ich meist nur die hand, wenn mir "der freund eines freundes" vorgestellt wird, den ich da zum ersten mal sehe.

kA...wie gesagt, ist für mich von der individualität der situation abhängig...

lediglich menschen die einander offensichtlich nicht leiden können, geben sich nicht die hand.
naja...nach meinem posting muss ich wohl garnicht mehr groß sagen, dass ich das absolut nicht so sehe...

gibst du deinen eltern die hand? oder deinem freund? wenn nein...liegt das daran, dass du sie nicht leiden kannst?

meine oma will mir immer die hand geben...ich empfinde das einfach als zu distanziert...es ist und bleibt eben eine geste des respekts...keine geste der zuneigung.
 
 
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Alt 23.05.2006, 22:37   #35
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das hab ich nie geschrieben... also k/a mit wem du gerade redest.

ich empfinde es eben anders. für mich ist es nichts steifes und kein zwang. ich hab auch kein problem mal nicht die hand zu geben. also interpretiere keine steifen umgangsformen wo rein, wo garkeine sind. es mag "rebellisch" sein das ganze zu bezweifeln aber irgendwo kann man mal ne grenze ziehen.
 
 
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FrozenSmile
Alt 23.05.2006, 23:03   #36
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das untere zitat stammt von felicitas...thread ganz lesen verschafft also ahnung, mit wem ich gerade rede.


erklär mir mal, was das bitte mit rebellisch zu tun hat. den link krieg ich gerade nicht, aber sicherlich wirst du ihn mir gleich wohlwollend aufzeigen.

die hände schütteln sich auch zwei firmenchefs, die sich gegenseitig im grunde nur das blut aussaugen wollen...selbst die amerikanischen botschafter schütteln ihren iranischen pendants zur begrüßung die hand. soviel, noch einmal, zum thema "angemessenheit unter freunden" und "zeigen von sympathie durch händeschütteln". händeschütteln hat, kulturhistorisches faktum, nur den wert, dem anderen zu zeigen: ich fress dich nicht auf. --> ICH RESPEKTIERE DICH.
du findest also, dass man da nicht differenzieren muss. und du findest weiter, dass das auch in jeder situation gleich ist. willkommen in babylon! naja...soll mir egal sein bzw mir ist es egal. finds nur interessant, dass du dich scheinbar ja sehr angegriffen fühlst....

warum?

Geändert von FrozenSmile (23.05.2006 um 23:12 Uhr).
 
 
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Alt 23.05.2006, 23:09   #37
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wird das ganze jetzt nicht ein wenig überbewertet?

achja, ich gebe meinen großeltern die hand.
 
 
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distressed
Alt 23.05.2006, 23:10   #38
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also verwandte umarm ich beim sehen.... (außer meinen bruder aber das is ja auch geschwisterliebe )
händeschütteln bleibt bei mir auch eine formelle geste. wenn ich irgendwo dazukomm wink ich mal kurz in die runde, umarm ich die leute die ich umarmen will und das wars dann auch schon. wenn mir jmnd entgegenkommt um mir die hand zu schütteln mach ich das dann auch.
aber von mir kommt nix
 
 
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Alt 23.05.2006, 23:18   #39
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ich fühl mich nicht angegriffen... ich sehe vielmehr deine schlüsse die du hier kund tust als übereilt und undifferenziert an. einfach etwas das ich sehr schnell ins typische pübertär-rebellentum einordnen möchte. wenn du selbst dieser geste eine bestimmte rolle zuweist, in ordnung. aber bitte verzichte daraus ein allgemeingültiges bild abzuleiten, das bewegt sich nah an der grenze zum vorurteil.
 
 
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Jonaz
Alt 23.05.2006, 23:30   #40
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Ich finde, dass frozensmile das Problem genau anspricht.
Wenn ich nem guten Freund die Hand schüttle, distanziere ich mich von ihm (im gegensatz zu anderen Gesten wie einem freundlichen "Hallo").
Das alles bekommt man nicht ganz bewusst mit, aber das ist die Sache daran die mich stört.

Leute die man neu kennenlernt oder eben der Doktor sind Kandidaten des Händeschüttelns. Aber warum sollte ich das denn bei meinen Freunden machen?
Händeschütteln sagt bei mir einfach nur "ich bin mit dir friedlich gesinnt"..
Andere Gesten wie ein nettes "Hallöchen" sind bei Freunden dann das Geringste.

//edit:
Ich möchte nicht abstreiten, dass in mir eine kleine Brise "pubertäts-Rebbelionspotetial" steckt, aber ich selber finde ein Händeschütteln einfach nur ein unbedeutendes muss......und was ist das schon unter Freunden.
 
 
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FrozenSmile
Alt 23.05.2006, 23:31   #41
Standard

ich fühl mich nicht angegriffen... ich sehe vielmehr deine schlüsse die du hier kund tust als übereilt und undifferenziert an. einfach etwas das ich sehr schnell ins typische pübertär-rebellentum einordnen möchte. wenn du selbst dieser geste eine bestimmte rolle zuweist, in ordnung. aber bitte verzichte daraus ein allgemeingültiges bild abzuleiten, das bewegt sich nah an der grenze zum vorurteil.
also es tut mir furchtbar leid, dass ich mein an der uni marburg im rahmen meines studiums erworbenes wissen über den kulturhistorischen aspekt und die geschichte menschlicher umgangsformen, wie eben dem händeschütteln, auf das sich meine postings (bis auf das erste) ausschließlich stützen, in diese laiendiskussion einfließen gelassen habe.

ich bitte dies, wie gesagt, mir rücksichtnahme auf meine geistige unreife, zu entschuldigen...wenn er nicht schon tot wär, würd ich glatt einen protestbrief an den verfasser des mir gerade vorliegenden buches, Arthur Moeller van den Bruck, schreiben, der dieses allgemeingültige, pubertäre rebellentumsbild in seiner fachlichen inkompetenz als kulturhistoriker und politischer denker schon vor gut 100 jahren in die welt gesetzt hat.

aber immerhin...die ganzen anderen unreflektierten, pubertierenden, zeitgenössischen kulturhistoriker und anthropologen, die diese darstellungen bestätigen oder zumindest nich anzweifeln, an denen kannst du dich noch für ihre...diskriminierende...undifferenzierte...reali tätsferne...herleitung auslassen.

die fachwelt zieht sprachlos ihren hut vor deiner persönlichen meinung.

manoman...




so...zeit, die aggros bei seite zu schieben...cut...negative thinking is a waste of thoughts...




weißt du, was glaub ich das problem ist?
du unterschätzt das kollektive unterbewusstsein einer gesellschaft, dem man sich, egal wie individuell man sich fühlt, wohl leider niemals ganz entziehen kann...und das einem bestimmte regeln/muster auferlegt, die man bewusst garnicht als muster wahrnimmt...wenn man nicht mehr als einmal hinguckt und sich auch wirklich intensiv gedanklich damit auseinandersetzt.

könnte das sein?

Geändert von FrozenSmile (23.05.2006 um 23:40 Uhr).
 
 
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Alt 24.05.2006, 00:16   #42
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ich weis nicht. als nicht-studierter mangelt es mir sicher am geistigen potential mir deine unglaublich fachlich versierten ausführungen in voller gänze begreiflich zu machen. ich muss nicht extra erwähnen wie sehr mir deine begründung in der du dich eigentlich nur prahlend den worten anderer anschließt immer noch weitestgehend unreflektiert vorkommt?

nein von einem kollektiven unterbewusstsein bin ich nicht ausgegangen. im grunde würde das doch auch bedeuten ich hätte das händeschütteln als akt der distanzierung und purem friedensbekenntnis bereits als kind gelerent und in meiner heranreifenszeit zum heutigen individuum genau so, nach eben den vorgegebenen rahmen, gehandelt. dem ist aber nicht so.

um es klar auszudrücken: es interessiert mich einen scheißdreck wieviel konotationen du dem akt des händeschüttelns beimessen magst, ich tue es bei menschen die ich nicht jeden tag sehe aus purer zuneigung und es erfreut mich wenn diese eben selbiges auch tun. meine freiheit liegt daran, mir um eben genannte negativbeiklänge keine gedanken machen zu müssen. ich kann einzig allein das positive aus der freundschaftlichen geste ziehen. und nein in meiner teeniezeit war händeschütteln nicht an der tagesordnung. das hat sich erst später entwickelt. aber vielleicht hab ich auch auf mein kollektives "gewissen" verzichtet...

dein einziger argumentationsansatz wäre eigentlich mir dann einfältigkeit oder ignoranz vorzuwerfen. damit könnte ich leben. salopp gesagt schüttle ich lieber "dumm und glücklich" die hand und freue mich an der geste als dass ich mir gedanken mache warum mir die hand geschüttelt wurde und ich nicht stattdessen mit etwas viel freundschaftlicherem wie "HALLO!" begrüsst wurde.
 
 
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FrozenSmile
Alt 24.05.2006, 00:24   #43
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mit dir diskutiert sich wie mit einer backsteinmauer und du zeigst auch keinen willen, mal von der aggressivität her nen gang runterzuschalten. also gut...

dein einziger argumentationsansatz wäre eigentlich mir dann einfältigkeit oder ignoranz vorzuwerfen.
das ist, in der tat, hiermit geschehen...

den historischen hintergrund des händeschüttelns, der genauso nachvollziehbar ist wie der historische hintergrund der franz. revolution, abzustreiten, ist gelinde gesagt ignoranter hirnschiss, der, in böse worte gefasst, für mich geistig auf einer ebene mit
"den holocaust hat es nie gegeben...das begründe ich allein damit, dass ich ihn persönlich nie erlebt habe//sich holocaust nicht mit meiner persönlichen alltagserfahrung in deutschland deckt" steht.
das beispiel holocaust wähle ich einzig und allein deshalb, weil es so bekannt ist und nicht um einen inhaltlichen vergleich zu ziehen.

man kann historische fakten einfach nicht abstreiten und jeder versuch ist und macht in meinen augen lächerlich. man kann über diese fakten diskutieren, das ist legitim...aber sie einfach unreflektiert abstreiten, das zeugt für mich von geistiger unreife. aber die hab ich dir ja schon weiter oben unterstellt.

ich muss nicht extra erwähnen wie sehr mir deine begründung in der du dich eigentlich nur prahlend den worten anderer anschließt immer noch weitestgehend unreflektiert vorkommt?
und ich muss nicht extra erwähnen, dass dieser kommentar eine gewisse lächerlichkeit in sich birgt. ich gebe nicht unreflektiert meinungen anderer menschen wieder sondern höre mir deren argumentation an, schaue, ob sie nachvollziehbar und durchdacht ist, sich mit meinen alltagserfahrungen deckt und schließe mich ihr dann an oder lasse es entsprechend bleiben.

sowas nennt man selektion von input mit mitteln der ratio.


aber ok, ich hab meine meinung hinreichend kundgetan und lass dich jetzt mit deinen unreflektierten "hasstiraden" (achtung, überspitzter ausdruck!!) auf meine person einfach mal alleine.

Geändert von FrozenSmile (24.05.2006 um 00:32 Uhr).
 
 
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Alt 24.05.2006, 00:35   #44
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bei jedem anderen würde ich jetzt unterstellen er hätte einfach trotz des "besser wissens" wenig bis garnicht verstanden von was mein beitrag handelt. du allerdings verfügst wohl über die kompetenz, lediglich nicht über den willen meine subjektiven erfahrungen und/oder einstellungen zu tollerieren, da sie einfach nicht deckungsgleich mit deiner eigenen überzeugung sind. ich werd mich also jetzt gehörig aus der diskussion zurückziehen. tut mir leid aber für ein absurdes thema wie "händeschütteln ist voll assie ey" habe ich mir nicht die mühe gemacht die wurzeln dieser geste weiter zu erforschen. das hättest du ja bereits aus dem letzten beitrag ableiten können, aber hier steht es nun schwarz auf weis. das war einach mein verschulden. da ich jetzt diese motivation immer noch nicht sonderlich verspüre muss ich dir, ob der unüberprüfbarkeit deiner aussagen, leider gestehen auch in zukunft lächelnd und vollkommen unschuldig hände schütteln zu werden und durch die hiermit kundgegebene ignoranz werde ich dabei weder französische revolution noch den 11. september leugnen müssen.
 
 
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FrozenSmile
Alt 24.05.2006, 00:39   #45
Standard

ah, mir gebührt also doch das schlusswort, wie nett.


Zitat von sparko
da ich jetzt diese motivation immer noch nicht sonderlich verspüre muss ich dir, ob der unüberprüfbarkeit deiner aussagen, leider gestehen auch in zukunft lächelnd und vollkommen unschuldig hände schütteln zu werden und durch die hiermit kundgegebene ignoranz werde ich dabei weder französische revolution noch den 11. september leugnen müssen.
Zitat von meiner wenigkeit...viieeel weiter oben
du findest also, dass man da nicht differenzieren muss. und du findest weiter, dass das auch in jeder situation gleich ist. willkommen in babylon! naja...soll mir egal sein bzw mir ist es egal.
warum musst du immer die wichtigsten passagen überlesen, sparko?
die welt könnte für dich viel einfacher&stressfreier sein...

hättest dich doch garnicht so aufregen müssen...ich lass dir doch deine unreflektierte, ausschließlich auf deinen persönlichen erfahrungen basierende meinung...ich hab nurn problem damit, wenn du die mit unabstreitbaren, wissenschaftlichen fakten qualitativ gleichstellst...bzw diese fakten einfach mit verweis auf deine persönliche weltsicht als schwachsinn abtust...und das, ohne dich jemals wirklich mit diesen fakten beschäftigt zu haben. wenn du wenigstens das getan hättest...dann hätten wir hier auch ne diskussionsgrundlage und ich würd keinen monolog gegen die oben genannte backsteinmauer führen.

es hat sich langfristig betrachtet als fehler entpuppt, auf dem pp fachwissen in laiendiskussionen einzubringen. damit können viele leute hier scheinbar einfach nich umgehen. entweder man wirkt einfach nur arrogant oder wird schlicht und einfach ignoriert.

naja...niveau kommt von unten betrachtet immer etwas arrogant rüber, weißt du doch...

edit: ist wohl ein typisches problem von leuten, die in einem bestimmten punkt fachwissen haben: deckt sich dieses fachwissen mit der meinung der laien, lieben sie dich. deckt es sich nicht, verteufeln sie dich.
in diesem sinne

Geändert von FrozenSmile (24.05.2006 um 00:55 Uhr).
 
 
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*mia
Alt 24.05.2006, 01:22   #46
Standard

1,2 oder 3: du benimmst dich auch seit einiger zeit als solcher

es hat sich langfristig betrachtet als fehler entpuppt, auf dem pp fachwissen in laiendiskussionen einzubringen. damit können viele leute hier scheinbar einfach nich umgehen. entweder man wirkt einfach nur arrogant oder wird schlicht und einfach ignoriert.
Aufgrund eigener erfahrungen kann es ggf. provozierend wirken, denn was folgt oftmals erfahrungsgemäß wenn man keine gleichwertigen gegenargumente bringen kann? Ja genau, agression. Man fühlt sich some kind of "abgewertet".
Eigene Meinungen sollten trotzdem ungeachtet deines Wissens akzeptiert und nicht entwertet werden, aber fakten sind nun mal fakten.
Aber auch einige dieser lassen sich auslegen &interpretieren, ich denke das dürfte evlt gerade bei diesem thema der fall sein(?).

Wie du sicher ahnst, weiss ich genauso wenig wie el sparko die historischen fakten.. meine eigene meinung ist und bleibt aber.. handeschütteln hat etwas formelles, höfliches (ich fand dein bsp. von wg.
die hände schütteln sich auch zwei firmenchefs, die sich gegenseitig im grunde nur das blut aussaugen wollen...selbst die amerikanischen botschafter schütteln ihren iranischen pendants zur begrüßung die hand
sehr hilfreich) und ich fühle mich "unwohl" freunde und nahe stehende personen so zu begrüßen..

Gut möglich, dass sich die jungen "beste- freunde -händeschüttler" aus dieser gesellschaftlichen bedeutung des formellen händeschüttelns ausgeklinkt haben, ich habe aber eben anderer erfahrungen gemacht, dort war es nicht herzlich und wahr, sondern "cool" , oberflächiges gehabe eben, im grunde auch genauso "formell" wie unter hohen tieren, doch nur in anderem gewand.
 
 
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Alt 24.05.2006, 13:42   #47
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macht man sich das leben nicht unnötig kompliziert wenn man über derartige, für mich lapidare sachen, nachdenkt und denen eine derartige bedeutig anmaßt? ich meine, körpersprache im allgemeinen zu deuten mag das eine sein, aber geht das da nicht zu sehr ins detail? und nur weil ein herr v. d. bruck das als allgemeingültig festgelegt hat, muss man dem doch nicht willenlos zustimmen?

für mich ists und bleibt es eine intuitive handlung. wer mag kann gerne etwas hineininterpretieren. keiner meine freunde glaubt das ich ihn auf distanz halten will wenn ich ihm nur die hand gebe.

was ist mit der kombination hand geben/umarmen? passiert bei mir relativ häufig. wird das jetzt interpretationstechnisch nicht ein ziemliches gemauschel?

ich umarm nicht mal meine eigene mutter zur begrüßung. wird daraus jetzt eine gewisse distanz und abneigung herleitbar?

irgendwie....finde ich das ganze immer noch überdramatisiert. fängt man an an der tiefe einer freundschaft zu zweifeln weil der freund mal nur die hand gibt und einen nicht gleich umarmt?

und...trübt manchmal fachwissen nicht die einfache sicht auf die dinge? als kind war alles einfach, man hat einfach nicht angefangen in alles etwas zu interpretieren. kaum erlangt man die fähigkeit dazu, nutzt man sie durch aneignung von fachwissen. verliert man damit nicht eine gewisse kindliche unschuld? ist es nicht teilweise auch anstrengend in alles etwas zu interpretieren, bzw alles mit einem gewissen fachwissen zu betrachten?

mir gehts zumindest manchmal so. nun bilde ich mir ein ein gewisses wissen über körpersprache zu haben und manchmal erwische ich mich wie ich mehr oder weniger bewusst anfange mein gegenüber dahingehend zu analysieren. das verhindert aber nun wieder ein unvoreingenommenes aufeinander zugehen und versperrt in gewisser weise auch einen normalen weg des kennenlernens. deswegen versuche ich BEWUSST dieses analysieren in derartigen kleinigkeiten zu lassen. manchmal aus spaß ja, aber manchmal wirds auch unkontrollierbar.

und genau das scheint mir hier der fall zu sein. geht es hier um die realität, oder um die verbreitung von durchaus interessantem fach- und hintergrundwissen?

das wird für mich irgendwie nicht klar herausgestellt. eine abhandlung von einem herr v. d. bruck vermittelt ohne zweifel fachwissen und erlaubt gewisse sachen hintergründig zu betrachten. aber ist es auch real so? analysierst du ernsthaft real auch so?

ich kenne v. d. bruck sogar in einigen oberflächigen zügen und ich bin durchaus interessiert an derartigem fach- und hintergrundwissen. aber für _mich_ alles nur in der theorie. zumindest im moment, weil ich einfach glaube das die mehrheit der menschheit eben nicht wirklich über derartige gesten nachdenkt und intuitiv handelt. was natürlich interpretationsspielraum läßt über das unterbewusstsein und unbewusste handlungen gesteuert von selbigen.

und trotzdem bleibe ich dabei: nicht alles hat einen bewussten oder unbewussten hintergrund. manchmal ist es auch einfach "nicht darüber nachdenken"

Geändert von Felicitas (30.05.2006 um 22:46 Uhr).
 
 
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HalfRedd
Alt 30.05.2006, 19:50   #48
Standard

Da bin ich gerade dabei mir ein paar Folgen der sechsten Staffel von Seinfeld anzuschauen und entdecke - welch Zufall - in der Folge "The Kiss Hello" ein passendes Zitat zu diesem Thema von Jerry Seinfeld höchstselbst:

"Well, you know, frankly, outside of a sexual relationship, I
don't see the point to it ("Begrüßungsküsschen"). I'm not thrilled with all the handshaking either, but one step at a time."
 
 
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=ANUBIS=
Alt 30.05.2006, 22:26   #49
Standard

Ein sehr schöner Text von dir felicitas , und auch das Zitat ist ziemlich witzig !
 
 
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FrozenSmile
Alt 31.05.2006, 12:50   #50
Standard

wenn immer irgendn hempel -verzeiht mir den ausdruck- mit dem "das kann man nicht pauschalisieren"-argument kommt, welches man eigentlich immer bringen kann, können wir den pp doch eigentlich direkt dicht machen. dieses blöde argument is absoluter diskussionskiller: man kann nie etwas pauschalisieren und es gibt nichts in absoluter reinform. niemals.
aber es gibt durchaus einen mainstream und großgruppen etc...und zur erfassung vieler themen ist es durchaus sehr, sehr sinnvoll, sich nur mit den stereotypen zu befassen als mit jeder bescheuerten mischform.


so und zum rest: felicitas, ich weiß nich wann du das letzte mal mit offenen augen durch die stadt gegangen bist um mehr zu tun als einzukaufen, aber es gibt durchaus einen haufen von gruppen, bei denen es nichts außer dem händeschütteln gibt und soweit ich nich total bescheuert bin, geht es in diesem thread im wesentlichen um genau diese gruppen. und wenn du dann direkt meinst, dass du dich diskriminiert fühlen musst, wenn jemand diese feststellung trifft und du selber von zeit zu zeit jemandem aus irgendwelchen sonstigen gründen die hand schüttelst, kann dir glaube ich keiner mehr helfen...

Geändert von FrozenSmile (31.05.2006 um 12:56 Uhr).
 
 
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