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Was haben uns Kriege gebracht?

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spot
Alt 13.07.2004, 17:38   #1
Frage Was haben uns Kriege gebracht?

Halli,

"Inspiriert" durch ein paar Off-Topics in andern Threads, gerate ich mit der ketzerischen Frage an Euch, was uns (allen Weltbürgern) denn die Kriege der Vergangenheit gebracht haben.

Ich freue mich sowohl über die nüchterne Aufstellung von Nutzen und Aufwand, als auch über pathetisches Geschwafel über Ehre, Vaterländer, Stolz, Mut, Tapferkeit und Heldentum.

Und: würdet Ihr Eur "Vaterland" verteidigen?
 
 
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heho
Alt 13.07.2004, 18:49   #2
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[ironie]ohne kriege wäre die weltbevölkerung noch größer[ironie/off]

sonst eig gar nichts naja zumindest der wmenschheit net ien paar leutz sin berühmt geworden und des wars auch schon

(naja im wk2 gabs einige erfindungen aber die häts auch ohne früher oder später gegeben)
 
 
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Erklärbär
Alt 13.07.2004, 18:53   #3
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Weil es sogut wie nur negative seiten an kriegen gibt beschränke ich mich einfach aufs aufzählen der Vorteile (soviele sind das ja nicht)

da wäre zB. der fortschritt der Forschung die vorrangetrieben wird im namen des Krieges.
 
 
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Alt 13.07.2004, 18:56   #4
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Kriege? Dienen der Machterweiterung.

Und wenn man angegriffen wird ,verteidigt man halt sein Land, weil man sein Haus auf diesem Land stehen hat und nicht zulässt, dass man Haus und Hof aufgibt, nur weil wer von drüben (in 'nem anderen Land) mehr Besitz erlangen will.
 
 
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juan
Alt 13.07.2004, 19:12   #5
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Tja ich würde sagen Kriege haben uns nur Leid und Tragödien gebracht.
Und das schlimmste ist wir haben aus der Vergangenheit nichts gelernt. Es sterben immer noch tausende am Krieg und seine Nachfolgen. Ich schließe mich den Worten von Edwins Star song an:
War? What is ist good for? Absolutely nothing.

Für mein "Vaterland" aus Stolz kämpfen?? Weder Spanien noch Deutschland oder irgendein anderes Land kann von sich behaupten dass es absolut (ich betone "absolut") in Ordnung war. Alle haben ihre Leichen im Keller und die füllen sich täglich auf. Also warum sollte ich für das Land kämpfen??

Ich wollte niemanden angreifen.
Greez

Juan
 
 
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Bi-Zar
Alt 13.07.2004, 19:27   #6
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der 2. Welkrieg hat euch ->mich<- gebracht.
Meine Omas kommen aus Danzig und Breslau. Hätte sie die rote Armee nicht vertrieben hätten sie wohl kaum meine Opas kennengelernt.
 
 
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Alt 13.07.2004, 19:30   #7
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gut gegen die Überbevölkerung... hin und wieder muss so ein hinraffender Krieg halt mal sein, wenn wir uns nicht gegenseitig auffressen wollen

und nein, ich würde gewiss nicht für Schröder in den Krieg ziehen... und auch nicht für mein Vaterland
 
 
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Bi-Zar
Alt 13.07.2004, 20:25   #8
Standard

Original geschrieben von Anarchnophobia
gut gegen die Überbevölkerung... hin und wieder muss so ein hinraffender Krieg halt mal sein, wenn wir uns nicht gegenseitig auffressen wollen

und nein, ich würde gewiss nicht für Schröder in den Krieg ziehen... und auch nicht für mein Vaterland
Menschen verhungern eher, als dass sie sich gegenseitig auffressen.

Das mit der Überbevlkerung stimmt so nicht. Es gibt eine gewisse Obergrenze die erreicht werden kann, dann hat man den Sättigungswert.
N Krieg kann das nur verzögern.
 
 
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Narrenkönig
Alt 13.07.2004, 20:30   #9
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kriege haben uns bisher eigentlich nur weiter kriege eingebracht oder auf jeden fall ärger

äh, mein vaterland verteidigen? da gibts andere die sich dafür einen arm ausreissen würden. aber ich sicher nicht
 
 
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an3
Alt 13.07.2004, 21:10   #10
Standard

Original geschrieben von Anarchnophobia
gut gegen die Überbevölkerung... hin und wieder muss so ein hinraffender Krieg halt mal sein, wenn wir uns nicht gegenseitig auffressen wollen

und nein, ich würde gewiss nicht für Schröder in den Krieg ziehen... und auch nicht für mein Vaterland
Ich hoffe das meinst du grad nicht Ernst Anarch! Das ist nämlich eine ganz ganz dumme Aussage! Mag ja was wahres bei sein, trotzdem das einfach so zu behaupten ...

Außerdem, erstmal meinen, ein Krieg sei gut und dann ausschließen, selber in den Krieg zu ziehen... Das war mal ein Schuss ins Leere! Denk mal drüber nach!

Ich seh das auch so, dass die Welt irgendwann mal sowieso gesättigt ist. Kriege bringen nichts, sie dienen als Beweis der Macht und fordern hunderttausende von Opfern, was nur das Ausmaß deutlich macht. Du würdest übrigens nicht so denken wenn du jemanden durch einen Krieg verlierst...

Außerdem muss man sagen, dass Menschen auch durch den Hungertod und Krankheiten umkommen, falls dich das beruhigt Das ist nicht die humanere Methode, aber dafür kann man größtenteils nichts... Ich hoff mal arg, dass das nicht Ernst gemeint war...
 
 
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Felicitas
Alt 13.07.2004, 21:11   #11
Standard

ich würd nicht für mein "vaterland" in den krieg ziehen, wohl aber für die menschen die ich liebe. und die leben nun mal hier.

ansonsten: was uns kriege bringen? erst mal bringen sie nicht annähernd soviel gutes wie sie schlechtes bringen. denn das schlimmste an einem krieg ist, das er unschuldige, zivilisten und leute die sich mit dem gedankengut regierender überhaupt nicht identifizeieren mit sich in den tot reisst.

das menschen manipuliert werden ihrem "führer", sei es ein adolf oder ein busch, bis in den tot zu folgen und für ihn zu sterben.

dann diese sinnlose zerstörung von gebäuden, wohnhäusern, krankenhäusern, schulen, universitäten, feuerwehren usw....

und was soll gut daran sein? forschung? "erlösung von völkern von bösen herschern"?

keine ahnung. ich hasse es zb das die blöden amis sich überall einmischen müssen.

aber vllt hätte es europa ohne die amis nicht geschafft :/
 
 
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Alt 13.07.2004, 21:23   #12
Standard

nein das war natürlich nicht so ernst gemeint... das merkt man aber doch schon irgendwie an der aussage selber, das man sich nen smiley dahinter auch sparen kann

Also die moralisch richtige Antwort müsste lauten:
Kriege bringen keinem was, und selbst der Gewinner ist ein verlierer

...einen nutzen ziehen wir menschlein trotzdem daraus
- technischer Fortschritt, immer ein stück weiter sein als der andere
- wirtschaftliche Interessen (Rüstung zum Kaputtmachen, dann mschinen zum wiederaufbau (ziemlich krank, nech?))
- manche lernen daraus (und manche wieder nicht...)
- Odimwe
 
 
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No Control
Alt 13.07.2004, 21:31   #13
Standard

Ich glaub der größte Nutzen von Kriegen ist der medizinische Fortschritt.

Gerade durch Kriegsverletzungen haben Ärzte sehr viel über den menschlichen Körper gelernt. Die Erkenntnisse daraus haben sehr vielen Menschen das Leben gerettet - auf der anderen Seite mussten viele für dies Erkenntnisse dafür mit Ihrem Leben bezahlen. Welche Seite jetzt überwiegt, kann ich nicht sagen, kann wahrscheinlich keiner.

Für mein Vaterland würd ich nicht in den Krieg ziehen, jedoch für Familie und Freunde. Stell mir gerade vor, dass meine Kumpels alle in eine Einheit kommen(ich weiß - unwahrscheinlich) und nur ich zu Hause bleiben würde. Wenn dann nur die Hälfte zurückkehren würde, würd ich mir für den Rest meines Lebens Vorwürfe machen, nicht bei Ihnen gewesen zu seien, um dieses vielleicht zu verhindern.
 
 
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smeiko
Alt 13.07.2004, 22:49   #14
Standard

Original geschrieben von Grandy
Kriege? Dienen der Machterweiterung.

nicht immer. siehe saddam hussein!!!
gegenteil bewirkt
 
 
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Alt 13.07.2004, 23:27   #15
Standard

Original geschrieben von smeiko


nicht immer. siehe saddam hussein!!!
gegenteil bewirkt
Amerika hat sich das Iraks ermächtigt aufgrund "Massenvernichtungswaffen".

[edit]

Soll heissen es gab keinen Grund für sie den Irak anzugreifen. Also was ein Angriffskrieg der USA!

...und Kuwait wollte er haben, weil die schon immer zum Irak gehörten...
 
 
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outfreyn
Alt 14.07.2004, 01:28   #16
Standard

Und: würdet Ihr Eur "Vaterland" verteidigen?
ich würde mein leben für leute opfern die mir sehr nahestehen (schutz .bsp.), sei es krieg oder sonstwas. loyalität bis zum tod gegenüber einem stück erde liegt mir nicht.

greetz
out

edit: sorry, nutzen hab ich vergessen

um es kurz zu fassen: die geschichte der menschheit ist eine geschichte der kriege, es gab sogut wie nie eine zeit in der nicht irgendwo krieg geführt worden ist

kriegen haben wir enorme technische fortschritte zu "verdanken", siehe schiffahrt, flugzeuge, rechentechnik (eniac), bratpfannen (teflon), kugelschreiber (us-aerospace research) uswusf.

in welchem umfang die nutzen kosten relation ausfällt, weiss ich nicht, ich bin nicht allwissen und imstande jeden menschen aufzuwiegen, wwi ich bin kein gott, in diesem sinne frage ich mich welchen conclusio du erwartest @spot
 
 
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hackvresse
Alt 14.07.2004, 01:33   #17
Standard

Das mit der Überbevlkerung stimmt so nicht. Es gibt eine gewisse Obergrenze die erreicht werden kann, dann hat man den Sättigungswert.
Erzähl das mal den Chinesen..
 
 
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outfreyn
Alt 14.07.2004, 01:37   #18
Standard

hab kürzlich gelesen das indien china in 10 jahren oder so überholt was bevölkerung angeht (was hat das mitm topic zu tun :-/)

kriege sind nich so wichtig was jetz bevölkerungsanzahl angeht, eher seuchen, krankheiten, nahrungsmittelknappheit

wobei das alles natürlich nem krieg für gewöhnlich auf dem fuss folgt mh mh

greetz
out
 
 
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Bi-Zar
Alt 14.07.2004, 01:42   #19
Standard

Original geschrieben von hackvresse


Erzähl das mal den Chinesen..
Tja wenn der Sättigungswert erreicht ist, dann hat die Bevölkerung nicht mehr genug zu essen und viele Menschen sterben. Die Umweltverschmutzung ist ebenfalls problematisch. Der Sättigungswert ist ein Horrorszenario, deshalb möchte die chinesische Regierung ja auch dagegen angehen.
 
 
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hackvresse
Alt 14.07.2004, 01:46   #20
Standard

zum thema:

Was würdet ihr denn machen wenn ihr seht wie fremde Militärs in eure Gegend kommen würden und seht wie unschuldige erschossen werden und euch und eurer Familie der Besitz entzogen wird? Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr das alles kampflos den Fremden überlassen würdet..
 
 
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Cpt.Picard
Alt 14.07.2004, 01:54   #21
Standard

Wirtschaftlichen Aufschwung und neue Technologien.
 
 
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hackvresse
Alt 14.07.2004, 01:58   #22
Standard

Also ich hätte auch gerne auf die "Technologie" der Kernspaltung verzichtet um ehrlich zu sein.
 
 
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Cpt.Picard
Alt 14.07.2004, 02:00   #23
Standard

Original geschrieben von hackvresse
Also ich hätte auch gerne auf die "Technologie" der Kernspaltung verzichtet um ehrlich zu sein.

Tja, wieder jemand der nicht bis drei zählen kann, aber was solls.
 
 
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Sonic
Alt 14.07.2004, 02:05   #24
Standard

@hackvresse

genau meine Meinung

@Topic

"Was haben uns Kriege gebracht?"; nichts außer, Tod, Elend und Zerstörung.


Wenn alle Menschen so intelligent wie ihr wären, dann gäbe es keine Kriege auf der Welt!

Ein Krieg entsteht dann, wenn der angegriffene Staat sich gegen den Angreifer zur Wehr setzt. Und wenn ihr keine Lust habt euch zur Wehr zu setzen, dann könnt ihr euch ja kampflos ergeben, und auf ein gutes Schicksal für euch und eure Freunde/Familie hoffen. Auf eurer Stelle würde ich mir dann ein möglichst schnelles Ende wünschen, anstatt ansehen zu müssen, wie meine Kinder misshandelt werden, mein Haus geplündert, und meine Frau/Freundin vergewaltigt wird.
 
 
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outfreyn
Alt 14.07.2004, 02:05   #25
Standard

Was würdet ihr denn machen wenn ihr seht wie fremde Militärs in eure Gegend kommen würden und seht wie unschuldige erschossen werden und euch und eurer Familie der Besitz entzogen wird? Also ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr das alles kampflos den Fremden überlassen würdet..
doch, genau das würde ich machen. du würdest natürlich schurstracks im angesicht des feindes mit großem gebrüll auf diesen zurennen um ihn umzuhauen, als zivilist damit deine familie repressalien erleidet

klaro, ich denke du hast nicht wirklich nachgedacht als du das da oben geschrieben hast.

an erster stelle steht, das eigene leben und das seiner familienangehörgen zu schützen, wenn das heisst das ich mein haus (bspw.) aufgeben muss, dann ist es so

widerstand kannst du auf viele wegen ausüben, jeder der in so einem fall blindwütig loszieht ist ein idiot und hat es nicht besser verdient

du sagst es selbst "militärs", ich lebe momentan in einer siedlung mit vielen familien, schonmal dran gedacht was hier passiert wenn einer rambo spielt? ... was red ich eigentlich.

jean luc hat, recht, wirtschaftlichen aufschwung habe ich vergessen, beispiel: us rüstungsindustrie

es ist sinnvoller dieser industrie aufträge für ein obsoletes waffenprogramm zuzuschanzen als ein programm für arbeitslose aufzubauen (damit meine ich effektiver)

jedenfalls wars das bis vor ca. 6 jahren noch, betrachtet mal unter diesem gesichtspunkt schorschie busch's "sdi" programm

greetz
out
 
 
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