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Was haben uns Kriege gebracht?

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Cpt.Picard
Alt 14.07.2004, 02:09   #26
Standard

Das Thread lautet, "Was haben uns Kriege gebracht?"
Es lautet NICHT, was haltet Ihr davon.
Leute, bleibt bei der Sache.

Kriege sind nicht unbedingt so ne tolle Sache, aber,
sie haben neben ihren unzähligen schlimmen Seiten, auch positive Effekte.
Nämlich in den meisten Fällen wirtschaftlichen Aufschwung und eben auch neue Technologien, welche wir in Friedenszeiten für den Erhalt unseres Wohlstandes verwenden können.
 
 
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hackvresse
Alt 14.07.2004, 02:11   #27
Standard

Natürlich war mein Beispiel etwas unpassend. Hatte auch nicht weiter drüber nachgedacht.

Aber es geht darum, dass sich keiner einem Krieg entziehen kann. Und dies wird auch immer so bleiben.
 
 
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Sonic
Alt 14.07.2004, 02:15   #28
Standard

@spot

Ehre = schau im Duden nach

Vaterland = das Land in dem Du geboren wurdest

Stolz = schau im Duden nach

Mut = Tapferkeit = schau im Duden nach

Heldentum = schau im Duden nach

Würdet Ihr Eur Vaterland verteidigen?

Als Soldat; Befehl ist Befehl

Als Zivilist; Familie und Freunde auf jeden Fall
 
 
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spot
Alt 14.07.2004, 09:08   #29
Standard

Original geschrieben von Drill Sergeant
@spot

Ehre = schau im Duden nach

Vaterland = das Land in dem Du geboren wurdest

Stolz = schau im Duden nach

Mut = Tapferkeit = schau im Duden nach

Heldentum = schau im Duden nach

Würdet Ihr Eur Vaterland verteidigen?

Als Soldat; Befehl ist Befehl

Als Zivilist; Familie und Freunde auf jeden Fall
Wie kommst Du nun dazu mich zum Studium des Dudens zu zitiern? Der Bedeutung der Begriffe, masse ich mir an, bin ich mir bewusst.

Ich bin auch "Soldat", würde aber im Falle eines sich abzeichnenden militärischen Konfliktes vor dessen Eskalation Land und wohl auch Kontinent wechseln, inkl. Freunde und Familie.

Die Floskel, "Befehl ist Befehl" ist im übrigen auch sehr mit Vorsicht zu geniessen. Ich befehle: Erschiess diese 50 Frauen und Kinder!

Tust Dus, bist Du ein Kriegsverbrecher, tust Dus nicht ein dessertierendes Verräterschwein, das selbst erschossen gehört.

Fabelhaft.

Wer gewinnt denn aber Kriege? Soldaten? Helden?

Und: wie begegnet der moderne Soldat den modernen Bedrohungen?
 
 
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rattenjunge
Alt 14.07.2004, 10:41   #30
Standard

jean luc hat, recht, wirtschaftlichen aufschwung habe ich vergessen, beispiel: us rüstungsindustrie

es ist sinnvoller dieser industrie aufträge für ein obsoletes waffenprogramm zuzuschanzen als ein programm für arbeitslose aufzubauen
das glaub ich nich... mit dem geld, welches die amis jährlich in die rüstung stecken, könnten die allen ihren arbeitsloen heim und essen bezahlen und außerdem wahrscheinlich noch 3 afrikanische länder durchfüttern...

rüstungsindustrie ist die größte verschwendung die es gibt... das ist so als wenn man ne fabrik baut, die kekse produziert und ne andere die kekse zerstört... da wird doch nix geschaffen?

und würden alle aus der rüstungsforschung, an anderen sachen forschen, dann hätten wir jetzt wohl das 2liter auto und den impfstoff gegen aids...

stellt euch das mal vor, tausende menschen auf der welt forschen um neue krankheiten zu produzieren, anstatt an medikamenten zu forschen...



ich persönlich würde wahrscheinlich kämpfen, wenn deutschland angegriffen werden würde. aber nicht weil ich denke das dieses beschissene schlecht-wetter-land mein vaterland oder irgendsowas in der art ist, sondern weil das hier MEIN platz erde ist an dem ich lebe und keiner das recht hat mir den wegzunehmen...
an nem angriffskrieg würd ich aus denselben gründen niemals teilnehmen

ob es was gutes am krieg gibt?
ja, für einige wenige, welche er schon immer verdammt reich und mächtig gemacht hat. und noch für einige andere kranke schweine, die endlich mal ihre perversen komplexe ausleben konnten ohne dass sich einer berschwert. und noch für die ganzen kleinen menschen, die niemals irgendne macht im leben hatten und auf einmal die größten sind weil sie ne waffe halten.
geb einem armen dummen menschen Macht und es kommt das raus, was die irakischen-ami-soldaten wohl neuerdings so gerne als "urlaubsfotos" knipsen...
 
 
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ICHAUCH
Alt 14.07.2004, 11:00   #31
Standard

- kriege kurbeln die wirtschaft an!

wovon aber die mittlere schicht nur teilweise was zu spüren bekommt und die unteren sowieso nichts

- kriege dienen zur machterweiterung einiger menschen!

same wie oben

- kriege haben die grenzen unserer länder festgelegt

euphorie/drogenkonsum: SPRENGT DIE KETTEN UNSERER GRENZEN WIR SIND EIN PLANET EINE MASSE
realität: WIRD NIEMALS FUNZEN

- in kriegszeiten haben wissenschaft(technik, biologie, ...) hochkonjunktur!

man bedenke, dass viele anatomische kenntnisse aus den """"Experimenten"""" der nazis während dem holocaust ans licht gekommen sind (traurig aber wahr)

- kriege waren früher beliebt (natürlich für die winnerpartei) beim volk und dienten als unterhaltung (patriotismus hurra -.-)






- heute dienen kriege dazu, dass menschen andere dinge verheimlichen können, dass sie sich beliebt beim volk machen, dass sie selber alles geld einsacken, dass tausende aus den weg geschafft werden können die einen nerven, dass die welt mit einen anderen thema beschäftigt ist als das was direkt vor ihren augen geschieht und dass ganz ohne negativen nebeneffekt (zumindest wenns nicht auf die bevölerung beider länder bezogen ist)!

Tschüüü
 
 
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Cpt.Picard
Alt 14.07.2004, 12:49   #32
Standard

das glaub ich nich... mit dem geld, welches die amis jährlich in die rüstung stecken, könnten die allen ihren arbeitsloen heim und essen bezahlen und außerdem wahrscheinlich noch 3 afrikanische länder durchfüttern...



Das ist ein wirklich gutes Beispiel menschlicher Dummheit.
Hinzu kommt, das es total am Thema vorbei geht.
Wir sprechen hier nicht von Sozialpolitik.
Im übrigen funktioniert dein Szenario nicht.
Nach dem Motto gib das Geld doch lieber für die arbeitslosen aus.
Sicher ein ehrbahrer Gedanke, aber langfristig würde das nur zu
einer Verschiebung der Ausgaben führen.
Kriege hingegen, so schlimm und grausam sie auch sein mögen,
haben aber auch positive Seiten.
Ich will hier nicht den Krieg schön reden, Ich bin sicher gegen
solche radikalen Methoden.
Aber wenn es zu einem Krieg kommt, so kurbelt dieser nebenher
die Wirtschaft an.
Die Rüstungsindustrie produziert und benötigt Arbeit, Kapital und Boden.
So genannte Produktionsfaktoren.
Diese werden zu Gütern und Dienstleistungen transformiert.
Man nennt dies Produktion.
Menschen müssen arbeiten um diese Güter und Dienstleistungen
anbieten zu können.
Noch einmal, Ich bin gegen den Krieg, aber wenn es dazu kommt,
dann bringt er auch positive Begleiterscheinungen mit sich,
so pervers das vielleicht in den Ohren vieler auch klingen mag.
 
 
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subi
Alt 14.07.2004, 13:03   #33
Standard

dann verzichte ich lieber auf das Positive eines Krieges
 
 
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rattenjunge
Alt 14.07.2004, 15:01   #34
Standard

@picard: ehrlich gesagt seh ich in deinem post kein argument, welches mein (in der tat recht simpel-populistisches beispiel) irgendwie entkräftet
ich hab gesagt: rüstung ist geldverschwendung, ende aus. das geld könnte man sinnvoller für andere sachen verwenden...
gib mir ein gegenargument?
 
 
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Cpt.Picard
Alt 14.07.2004, 18:40   #35
Standard

Es ist recht simpel rattenjunge, du schlägst vor das Geld, welches man in die Produkion von Gütern und Dienstleistungen investieren kann, einfach den Arbeitslosen zu geben.
Damit löst du jedoch kein Problem, sondern verstärkst eines und
konstruierst ein neues.
1. Die Rüstung bleibt in ihrer Produktion stehen.
2. Die Arbeitslosen werden sich aufgrund eines höheren Angebotes
an Sozilalleistungen wohl kaum verringern, sondern wenn
überhaupt vermehren.

Bis dahin wirst du mir sicher folgen können.

Wenn du nun jedoch hingehst und Geld in notwendige Projekte im Rahmen der Rüstungsindustrie investierst, so ergeben sich gleich mehrere positive Effekte.

1. Durch die höhere Produktionsrate wird ein mehr an Arbeit, Boden
und Kapital benötigt.
= wirtschaftlicher Aufschwung.
2. Arbeitslosenzahlen werden durch die Rüstung nicht steigen, wenn
überhaupt werden diese sinken.
3. Wir erfüllen ganz nebenher noch unsere Verträge mit unseren
vereinten Nationen.
 
 
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