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Hab "Zukunft" Angst

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DerAssie
Alt 09.03.2006, 19:58   #1
Standard Hab "Zukunft" Angst

Hab "Zukunft" Angst
Jetzt haben es die Neoliberalisten geschaft mein eh schon kümerliches ALG 2 Geld um 20% zu senken in Zeiten wo alles immer teurer wird weil Ich nicht 25 + bin und werd somit noch mehr Diskriminiert als die eh schon gegebene "Geselschaftliche" ausgrenzung mangels Kapitalkraft
Der "Sinn" ist Mir natürlich klar von solchen Aktionen das man Leute zu immer schlechteren Bediengungen für die Obrigkeit schuften lassen kann und von Arbeitslosengeld nicht mal mehr existieren kann bald in Form von Nahrungsaufnahme, Wohnung, Krankenversichert ect. als absoluter Mindesstandart
Hat man den wirklich NUR NOCH die Wahl zwischen Kaputt schuften für immer weniger um die Reichen Reicher zu machen, bald unter der Brücke oder in Ghettos zu wohnen oder Schwarz Arbeiten oder ganz im Untergrund zu sein und sich der organisierten Kriminalität an zu schließen ?? Sind das die "Zukunftsperspektiven" für"s Volk in Zukunft aus denen Ich bald wählen darf ??
Ich würd viel lieber an einer besseren Welt für alle Mitwirken in Sinne einer 68er Bewegung ...........
 
 
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Lupus Silvanus
Alt 09.03.2006, 21:31   #2
Standard

Siehts bei dir echt so düster aus daß du nicht mal nen Job fürn paar Stunden findest und dir nix anderes übrig bleibt als auf den Kapitalismus zu schimpfen??
 
 
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zauberhexe82
Alt 09.03.2006, 22:20   #3
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Also jetzt denk mal nicht so negativ! Wir sind ein sozialer Staat, was heißt dass keiner von uns fallen gelassen wird wenn es ihm finanziell schlecht geht. Dir wird die Wohnung bezahlt und mit deinem Arbeitslosengeld II musst du halt irgendwie auskommen, wie ich auch mit meinem Gehalt!!! Erfreue dich lieber mal an den wichtigen Dingen des Lebens: wie Blumen, Sonnenstrahlen, Pflanzen, Wärme, Liebe etc. Außerdem verhungern andere Menschen auf dieser Welt und dir geht es anscheinend noch so gut dass du dir einen Internetzugang leisten kannst!!!!!!!!! Anstatt hier rumzumäckern, kannst du mal in der Zeitung nach Arbeit suchen und dich professionell bewerben.

Und denk dran: das Glas ist immer halbvoll, nicht halbleer!!!!


Edit by Simon:
Bla bla bla

Geändert von Bodo (09.03.2006 um 22:29 Uhr).
 
 
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Roter_Drache
Alt 09.03.2006, 22:49   #4
Standard

anscheind hast du noch nie in solch einer situation gesteckt, kann das sein zauberhexe?
und wenn überhaupte kennste das nur aus der ferne, wenn du mit deinem auto an den menschen vorbeifährst, was du dir dank deines gehaltes leisten kannst.
aber hast ja recht.. blumen, sonnenstrahlen, pflanzen sind ja dinge die man zwingend zum überleben braucht.
wenn jemand hunger leidet, warum auch immer.. es gibt ja luft und liebe bei anderen reicht es ja auch aus um zu überleben.
und was ist schon ein 4stelliges gehalt gegen alg2.. klar kann man das mal so eben vergleichen... oh mann.. irgendwie haben manche die realität etwas verpennt, kann sein?!
 
 
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zauberhexe82
Alt 09.03.2006, 23:39   #5
Standard

Da sieht man das du nur Vorurteile hast. Schubladen-Denken!!! Schiebst mich einfach in eine Schublade rein! Doch auch ich habe schon in solch einer schwierigen Situation gesteckt. Aber ich habe meinen Arsch hochgerissen und mich auf die Suche nach Arbeit gemacht (war nur 5 Monate arbeitslos) und habe auch Jobs angenommen für die ich überqualifiziert war. Ich habe aber nie so herumgejammert wie ihr. Und jetzt seht euch verdammt noch mal die Penner auf der Straße in Deutschland an... denen geht es schlecht, leben aber trotzdem weil sie sich an Sonne und der Natur erfreuen und über Menschen die ihnen mal eine nette Geste bereiten, wie z. B.: eine Semmel zum Essen schenken. Aber ihr könnt euch ja nach wie vor, trotz AL II immer noch einen Internetzugang leisten und hier rumsurfen, anstatt auszuschlafen und morgen früh ins Arbeitsamt zu gehen!!!! Außerdem sei mal vorsichtig was du sagst: ich stehe nämlich jeden morgen auf und geh in die Arbeit und finanziere euch seit Jahren mit. VIEL GLÜCK BEI DER ARBEITSSUCHE!
 
 
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ElLute
Alt 09.03.2006, 23:45   #6
Standard

@assie dein nick ist programm, oder?!?

schon komisch, dass die gemeinschaft dann wenig für solche leute übrig hat...

solidarität ist nun mal keine einbahnstrasse...
 
 
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ANSI Lady
Alt 10.03.2006, 00:59   #7
Standard

wow
zauberhexe is mir ja direkt auf anhieb unsympathisch
Mit solchen Sprüchen :
war nur 5 Monate arbeitslos
kann ich mir nicht vorstellen ob zauberhexe überhaupt ne Ahnung hat was ALG II bedeutet da man ja ALG II erst nach 12 Monaten Arbeitslosengeld bekommt.
Oder
Aber ihr könnt euch ja nach wie vor, trotz AL II immer noch einen Internetzugang leisten und hier rumsurfen
...Ja, manche schaffen es doch echt sich zu den 17 Euro Vergnügen im Monat noch 30Euro vom Mund abzusparen um dann wenigstens den Telefonanschluss nicht zu verlieren der ja für eine Bewerbung nicht unwichtig ist. Das Internet das man über das Telefon bekommt kann man sich ja zum Glück in einer halben Stunde noch zusammenbetteln...

Außerdem sei mal vorsichtig was du sagst: ich stehe nämlich jeden morgen auf und geh in die Arbeit und finanziere euch seit Jahren mit.
Das ist aber der Oberhammer. Der Staat schafft es nicht mehr dem Bürger Arbeit zu bieten, nimmt ihm dann noch alle Ersparnisse weg, entmündigt das Volk also dem es keine Arbeit geben kann, steckt es ins Ghetto und dann kommen leute wie Zauberhexe.

Ich bin 31, hab immer gearbeitet (mehr oder weniger) Kam 2000 von der Bundeswehr (SaZ4), hab also 4 Jahre nicht in die Arbeitlosenkasse gezahlt und daher auch nichts bekommen, war dann 4 Monate Arbeitslos (ohne Geld), dann 1 Jahr Arbeit, dann 2 Jahre wieder ohne... Bin dann sogar für Arbeit mal 450km umgezogen und vom Amt abgezogen worden (Von wegen Umzugsbeihilfe, mein Arbeitsvermittler hat dann meinen Arbeitgeber sogar überredet das ich da erst Praktikum mache das er seine Provision bekommt und ich musste 1 Monat für Lau dastehen, Wohnung suchen und Umzug machen), mein Arbeitgeber hat mich dann nach 11 Monaten nicht mehr gebraucht (Wirtschaftlicher SteuerTrick für den Arbeitgeber, dumm für den Arbeitnehmer)... und wer nicht 1 Jahr am Stück arbeitet der is ja auch nichts wert und bekommt ALG II.

Ich bräuchte Medikamente für ca. 45 Euro, Praxisgebühr 10 Euro, hab ich aber nicht über im Monat mit ALG II.

Naja, Frau obercool-Besserverdiener-Arroganz-Baronin wird mich eh gleich zerfleischen.

@Assie : Ich weiß was Du meinst, schreib mir ne PM und heul Dich bei mir aus !

Gruß &&
ANSI
 
 
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Anarchnophobia
Alt 10.03.2006, 01:35   #8
Standard

ich kann irgendwie beide seiten verstehen.

zum einen hatte ich immer genug perspektive um "irgendwie weiter zu machen". nach der schule halt ausbildung, nach der ausbildung für ein jahr übernommen worden - dann schule weiter mit ausbildung zum (abgekürzt) informatiker.

und dann fing der frust auch an. man investiert 3 jahre geld und zeit in weitere schulische ausbildung - um dann letzendlich nichts zu bekommen. ich hatte den wunsch mich selbstständig zu machen - ging nich, weil mit 3 jahre schulzeit nach der letzten erwerbstätigkeit fällt man dann in dieses "nichts wert"-schema und bekommt weder arbeitslosengeld, und damit auch keine möglichkeit auf eine "Ich-AG", die ich gerne gegründet hätte. stattdessen wurde mir "damals" gesagt ich kjönnte über sozialhilfe vllt 80 Euro bekommen da ich noch bei den eltern wohnte und dergleichen - super aussichten die ich nicht wollte.

hatte das glück im zuge von aufbau-ost aktion in der stadt wo ich ehh hinwollte dann förderung zu bekommen. aber auch das ist minimal. jetzt bin ich zwar selbstständig gemeldet, war damit noch nie arbeitslos und kann mir ein bischen selbstbewusstsein behalten das ich bisher immer von dem gelebt habe was ich mir selbst verdient habe - aber es wurmt. es wurmt deswegen weil ich nicht mehr habe als ein Harz4 empfänger, davon aber dann noch miete (ohne zuschuss), krankenversicherung, Telefon/Inet und nicht zuletzt den server bezahlen "darf" was ich nunmal brauche um das überhaupt so durchführen zu können - und letzendlich gar nichts bleibt und die angesparten reserven mit bausparvertrag/förderung auch langsam aber sicher den bach runtergehen. Es wurmt auch, weil meine existenz trotzdem abhängig ist von anderen leuten ohne die ich nichts wäre - die ebenfalls darauf hoffen, genauso wie ich es tue, das aus dem ganzem projekt doch mehr werden könnte... und dann leiht man kumpels auch noch geld die von Harz 4 leben, aber +-600 euro im monat bekommen OHNE diese "fixen" kosten dabei...

ich brauch nicht viel. ich lebe ganz gut so wie ich es jetzt tue auf unterstem niveau, gehe selten weg und leiste mir auch wenig. aber passend zm thema der "zukunfts angst" - ja, die habe ich. am liebsten würde ich genau so weiter machen wie bisher. noch ein nebenjob mit +-250 euro/monat dabei und die sache wäre wusa. für den moment zumindest. zumindest so lange, wie man nicht mehr vom leben erwartet und an eigenes Haus, familie/kinder und sowas denkt. ÜBERALL wo ich hinkomme frage ich nach einem job. Und überall ist es entweder belegt oder man wird verarscht oder erfüllt nicht die vorrausetzungen (eigenes auto zum beispiel sehr oft, was ausfahrdienste angeht). letzendlich springt man dann sogar über seinen eigenen schatten und bewirbt sich bei diensten die wiederum andere abzocken (siehe den SMS-Abzocke.thread im rechtsforum), nur um irgendwie über die runden zu kommen. So nach und nach gewinnt diese einstellung: mitnehmen was geht. vom staat soviel nehmen wie es geht, soviel abzocken wie es geht. das wurmt, weil ehrliche/faire arbeit heutzutage mit versklavung gleichkommt und keine arbeit immernoch mehr bringt als sich überhaupt zu bemühen...


im moment merke ich das, besonders wohl auch im osten wo es mit jobs noch knapper aussieht, ein "selbstständig machen" boom kommt. gar nicht mal so schlecht - aber die allerallermeisten fliegen auf die fresse weil das potential, was wohl JEDER mensch in sich hat, oft nicht ausreicht um damit wirklich wirtschaftlich erfolgreich zu sein. In dieser hinsicht wäre es auch von der regierung an der zeit ein bischen umzudenken - ich denke nwirklich JEDER kann was machen, aber die angst davor es zu probieren ist recht hoch, weil wenn man es probiert, ist arbeitslosengeld auf längere zeit nicht zu erwarten. ein guter gedankenansatz wäre, finde ich, zum beispiel das selbständige, die versuchen ihr können irgendwie umzusetzen, das "restgeld" was fehlt zum existenzminimum + ein bischen mehr weil man wenigstens was tut auszugleichen. Beispiel: jemand kann gut häkeln und strickt fleissig seine Socken, meldet sich damit selbstständig und verdient darüber seine 200 Euro im Monat. Der staat kommt her und bezahlt zum Harz4-Niveau 400 euro dabei = 600 euro. +100 Euro weil man eigenes potential nutzt - und schon hat man mehr als arbeitslosengeld, bewahrt sich sein selbstbewustsein und der staat spart auch, in meinem beispiel immerhin 100 euro. auf die masse gesehen könnte dieses system sogar fruchten...

aber stattdessen finanziert man lieber umzüge in städte wo man nicht hin will, reisst familien/beziehungen und entfaltungspotential auseinander, lässt für 1 euro die stunde jobs verrichten die keiner braucht und investiert in schulungs und berufsborbereitungsjahren, die ein armutszeugnis in jedem lebenslauf sind... während die die arbeiten sich in sicherheit wiegen und letzendlich ihr leben mit 10std arbeitseinsatz am tag "verkaufen" für jobs die sie hassen und die arbeitslosen fast beneiden bzw anstacheln wenn sie in irgenwelche unsinnigen staalichen maßnahmen reingesteckt werden. ein zwei-klassen-krieg, wo es mit viel frust auf beiden seiten keinen gewinner geben wird, weil wir die metalität haben über jeden zustand zu jammern... willkommen im standort deutschland

Geändert von Anarchnophobia (10.03.2006 um 01:47 Uhr).
 
 
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Sivar
Alt 10.03.2006, 03:26   #9
Standard

Nun seid mal nicht so... hier steht schliesslich "Ich hab Angst", nicht "Ich hab keine Lust zu arbeiten". Und im Grunde hat er ja Recht, dass es im Kapitalismus einen Geldstrom von Otto-Normalbürger zu Reich gibt, der zu einer immer stärkeren Zwei-Klassen-Gesellschaft führt, weil immer mehr Geld bei wenigen reichen Leuten landet.

Auf der anderen Seite hilft es nicht, über den Zustand zu jammern, ohne sich gleichzeitig dafür zu engagieren, was dran zu ändern. Im Grunde ist der einzige Weg, in diesem System glücklich zu werden derjenige, ausreichend Geld zu haben und sich dann dem zu widmen, was einen im Leben wirklich glücklich macht (insofern hat auch Zauberhexe recht). Für Singles reicht Hartz IV mit Sicherheit, auf Dauer die eigenen Grundbedürfnisse zu finanzieren (ich sehe es seit Jahren bei 2 meiner Bekannten hier in meiner Kleinstadt), Familien sind wieder ein Kapitel für sich, worauf ich jetzt nicht näher eingehen will... schliesslich geht es hier um den Assie und nicht um eine zehnköpfige Familie.

Einerseits ist also genug Geld da um sein Leben zu unterhalten, ohne dabei grössere Sprünge zu machen, und es bleibt noch die Sinnlosigkeit, die man in seiner Existenz ohne Arbeit sieht, und der Gedanke, wie es in 40-50 Jahren aussehen wird. Wenn man "sinnvolle Arbeit" nicht mit Geld verknüpft, könnte man ehrenamtlich arbeiten, auch rund um die Uhr. Angebot ist da grösser als Nachfrage, man hat aber für seine Zukunft nicht viel davon. Bleiben nur Selbstständigkeit oder die Jobsuche, bei der man schlechte Karten hat, wenn man jahrelang nix in seinem Lebenslauf stehen hat.

Wenn man nun also in diesem Teufelskreis drin ist und keinen Job findet, würde ich trotzdem vorschlagen, entweder sich selbstständig zu machen, wenn man etwas kann, wofür andere bezahlen würden, oder ehrenamtliche Arbeit. Beides gäbe einem einen Sinn bzw man hätte nicht mehr das Gefühl, wertlos für die Gesellschaft zu sein, und man hätte was im Lebenslauf stehen. Von da aus ist der Sprung zu einem normal bezahlten Job nicht mehr so weit wie aus dem totalen Nichtstun.

Assie... warum versuchst du nicht mal den Weg, eine Weile ehrenamtlich für etwas zu arbeiten, wofür du dich engagieren könntest... eine soziale Tätigkeit. Klar wirst du nicht dafür bezahlst (bestenfalls mit ner Aufwandsentschädigung), aber genug Zeit hast du bestimmt, und du könntest direkt etwas für die Gesellschaft tun. Der Lohn für ehrenamtliche Arbeit ist die Dankbarkeit derjenigen, denen du damit hilfst und die auf diese kostenlose Arbeit angewiesen wären. Das würde dir sicher ein besseres Gefühl geben, weil du was sinnvolles leistest, und du hast etwas, was du einem zukünftigen Arbeitgeber erzählen und womit du ihn beeindrucken kannst... du kannst sagen "Ich war in einer schwierigen Situation, aber da ich unendlich viel Zeit und wenig Aussichten auf einen festen Job hatte, habe ich mich für xy engagiert. Das hat mir Sinnhaftigkeit vermittelt und anderen (hilfsbedürftigen, armen, kranken) Menschen gutgetan." Wenn du zwei Arbeitslose zur Auswahl hättest und der eine garnichts getan hat in den letzten Jahren - wen würdest du einstellen?
 
 
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Roter_Drache
Alt 10.03.2006, 09:05   #10
Standard

Zitat von zauberhexe82
Da sieht man das du nur Vorurteile hast. Schubladen-Denken!!! Schiebst mich einfach in eine Schublade rein! Doch auch ich habe schon in solch einer schwierigen Situation gesteckt. Aber ich habe meinen Arsch hochgerissen und mich auf die Suche nach Arbeit gemacht (war nur 5 Monate arbeitslos) und habe auch Jobs angenommen für die ich überqualifiziert war. Ich habe aber nie so herumgejammert wie ihr. Und jetzt seht euch verdammt noch mal die Penner auf der Straße in Deutschland an... denen geht es schlecht, leben aber trotzdem weil sie sich an Sonne und der Natur erfreuen und über Menschen die ihnen mal eine nette Geste bereiten, wie z. B.: eine Semmel zum Essen schenken. Aber ihr könnt euch ja nach wie vor, trotz AL II immer noch einen Internetzugang leisten und hier rumsurfen, anstatt auszuschlafen und morgen früh ins Arbeitsamt zu gehen!!!! Außerdem sei mal vorsichtig was du sagst: ich stehe nämlich jeden morgen auf und geh in die Arbeit und finanziere euch seit Jahren mit. VIEL GLÜCK BEI DER ARBEITSSUCHE!
Soso.. das böse Schubladen denken..
Klingt so als würdest du mich anprangern, dass ich dir irgendwas unterstelle, was anscheind nicht stimmt und selber machst du es doch bei mir. Irgendwas stimmt mit deiner einstellung nicht?!
Wenn du meinst in der Argumentation besser zu sein, als ich, dann haste dich jetzt schon disqualifiziert.

Aber ihr könnt euch ja nach wie vor, trotz AL II immer noch einen Internetzugang leisten und hier rumsurfen, anstatt auszuschlafen und morgen früh ins Arbeitsamt zu gehen!!!!
Wer ist denn bei dir euch?
Der Eingangspost ist von "Assi", der hat über seine Lage gelästert. Und wie kommste nun auf "euch"? Versteh ich nicht.. aber du kannst mir das sicher erklären.

Und nun halt mal die Füsse still und sei lieber produktiv und hilf ihm anstatt irgendwas zu reden von Sommer, Sonne, Sonnenschein.

Und was das Internet angeht..Schonmal daran gedacht, dass manche auch Freunde haben, die Internetzugang haben, oder Eltern die sowas haben?!
Aber ich denke dass hast du in deiner Nicht-Schubladen-denkenden Welt beachtet..

Greetings.
 
 
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ANSI Lady
Alt 11.03.2006, 18:26   #11
Standard

@ Sivar :
Für Singles reicht Hartz IV mit Sicherheit, auf Dauer die eigenen Grundbedürfnisse zu finanzieren
Also Hallo ! Wer will schon auf Dauer mit Hartz4 seine Grundbedürfnisse finanzieren ? Hartz4 ist nunmal "nur" die neue Sozialhilfe die es nun eben auch gibt wenn man 1 Jahr nimmer gejobbt hat. Nur leider schaut es so aus als ob man aus Hartz4 nimmer so leicht rauskommt wenn man erstmal drin ist. Aber das kommt dem Staat recht, da er sich dann mal fix die Häuser der Hartz4-Empänger schnappt !

Wenn man nun also in diesem Teufelskreis drin ist und keinen Job findet, würde ich trotzdem vorschlagen, entweder sich selbstständig zu machen, wenn man etwas kann, wofür andere bezahlen würden
^^^sowas muss auch erstmal finanziert werden. Die Bank gibt einem Hartz4´ler sicher keinen Kredit und der Staat hat sich bis hin zur Altersvorsorge auch schon bedient, kann mir aber (wie gesagt) keinen Job anbieten ! Nicht mal nen Ausbildungsplatz.... und Bäcker is nicht bei mir, dazu ist selbst MEIN IQ zu hoch !

Gruß &&
ANSI
 
 
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Sivar
Alt 11.03.2006, 18:54   #12
Standard

Kein Single muss hungern, verdursten oder frieren, weil er nur Hartz IV hat. Das meinte ich... Lebensqualität steht auf einem ganz anderen Blatt, da hast du recht. Du hast auch insofern recht, als die ganze Enteignung problematisch ist. Aber wie macht man einer arbeitenden alleinerziehenden Mutter in einer 80qm-Wohnung mit vier Kindern klar, dass sie von ihren 2000 Euro brutto jemanden finanzieren soll, der vor 2 Jahren arbeitslos geworden ist, aber 2 Häuser und 3 Autos hat... nur um dessen Lebensstandard zu sichern? Sie würde mit Sicherheit sagen, dass derjenige erstmal seinen Besitz verkaufen soll, und sie dann gerne für ihn zahlen will, damit er wenigstens eine Wohnung behalten kann.

Dass niemand auf Dauer von Hartz IV leben will, ist mir auch klar, ich sage nur dass es möglich ist. Zur Selbstständigkeit: Wenn ich stricken kann, sind meine Investitionskosten ein paar Knäuel Wolle. Wenn ich eine Homepage aufmache, sind das vielleicht 5-10 Euro im Monat für Webspace mit PHP und MySQL plus Internetanschluss. Wenn ich Gartenmöbel bauen kann, ist es Holz, was man vielleicht sogar billiger kriegt, weil es jemand wegschmeissen wollte (ich gehe mal davon aus dass ein gelernter Handwerker sowieso Werkzeug zuhause hat). Das alles reicht für den Anfang, und im Laufe der Zeit ist man evtl dann soweit, dass man eine GbR anmelden (20-30 Euro?) muss und auch mehr investieren kann. Dass niemand Equipment für 50000 Euro kaufen kann bevor er anfängt zu arbeiten, ist mir auch klar. Und selbst wenn das alles nicht so läuft, dass man auf Dauer davon leben kann, kann man sich mit seinen "Erzeugnissen" als Referenz bei ner Firma bewerben und hat dann sicher bessere Chancen genommen zu werden als xy, der dieselbe Zeit arbeitslos ist, und nichts gemacht hat.

Es ist vielleicht leicht gesagt, dass sich jemand aufraffen soll, der Hartz IV bekommt... von wegen Gefühl nutzlos zu sein, am Boden zu sein, etc... aber was ist denn die Alternative? Nichts tun und warten, dass ein Job vom Himmel fällt?
 
 
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El Sparko
Alt 12.03.2006, 15:36   #13
Standard

find ich gut, dass hier mal angesprochen wird, was für mich aus der ganzen debatte immer zum himmel aufschreit. es wird den alg-2 empfängern jegliche chance überhaupt genommen aus ihrer situation wieder rauszukommen. die arbeitende bevölkerung wütet rum und kommt sich nur verarscht vor, weil man ihnen immer wieder vorrechnet wieviele leute jetzt von ihren steuern leben und dieses böse blut führt dazu, dass immer mehr bedürfte gegeiselt werden müssen um den wütenden-mob zu beruhigen. ein politiker der heute ernsthaft bessere bedingungen für arbeitslose schaffen möchte, würde von der bildzeitung zerrissen werden, und das ist nunmal die stimme des volkes.

wenn man erstmal da drin sitzt im harz-4 loch und von JEGLICHER gesellschaftlichen interaktion ausgeschlossen ist, ein zombie ist, dann wird es verdammt schwierig da jemals wieder rauszukommen. es gibt keine weiterbildung vom arbeitsamt, keine förderung für selbsständigmachung, kein recht auf kultur oder kommunikationsmittel (siehe hier der angeblich so teure internetanschluß). Was soll man denn tun? wie soll dem arbeitslosen geholfen werden? es heist "fordern und fördern" aber gefördert wird nichts, ausser dass eben ein minimum erhalten bleibt. dass man vier wände hat, ohne teppich und sich seine suchtmittel leisten kann, das wird gefördert... dafür wird viel gefordert. kontoauszüge werden durchsucht, das amt kommt vorbei und bewertet ob man richtig lebt oder ob man noch ein wenig mehr von seiner restwürde verkaufen soll. man darf immer freudig zu den ämtern rennen, und kosten hierfür werden auch nur in ausnahmefällen übernommen. arbeitgeber stellen ja nichtmal "normale" arbeitslose sein, wer bitte ist so barmherzig einem hartz-4-empfänger eine chance zu geben? dieser 1-euro-job ist die einzige möglichkeit für diese menschen nochmal in beschäftigung zu kommen, doch leider wird es beim arbeitsdienst auf lebenszeit bleiben. die leute machen arbeiten, für die gefahrenschulungen und schutzkleidung erforderlich wären, aber sie beschweren sich nicht und gefährden sich selbst lieber, denn sonst fliegen sie raus aus dem programm und dann wird ihnen gestrichen was sie wirklich brauchen würden.

und das arbeitende volk? das keift und geifert und versprüht galle. "denen gehts viel zu gut". immer noch ne geislelung und noch nen hammer auf den kopf, das wünschen sie sich. weil sie selbst verarscht werden von den arbeitgebern und sich übervorteilt vorkommen, weil sie die UMSTÄNDE nicht kennen in denen ein bedürftiger leben muss. erst wenn sie das am eigenen leibe erfahren (und die chance ist groß genug), geht ein licht auf. aber dann ist es zu spät. dann hat man schon 10-20 jahre in das "kürzungs"-horn geblasen aus angst benachteiligt werden zu können.

was will ich damit sagen? arbeitslosigkeit und erst recht alg-2 ist eine ungeheure seelische belastung und hat rein garnichts mit "mitnahmementalität" oder "halli galli auf staatskosten" zu tun. man fällt viel zu leich in dieses loch und kommt viel zu schwer heraus. gut das ist nunmal so. aber dann bitte lasst uns als gesellschaft doch zusammen stehen und sehen was wir alle tun können, um uns gegenseitig das leben zu ermöglichen. dieser sinnlose hass auf arbeitslose muss aufhören, denn das ist das schlimmste. die ausgrenzung der mitmenschen und das verweigern sie am leben teilnehmen zu lassen.

wer sich fragt, ich bin nicht arbeitslos. ich spreche also neutral.
 
 
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Sivar
Alt 12.03.2006, 17:52   #14
Standard

Sparkies Beitrag find ich wirklich gelungen... die Frage ist nun wirklich, was wir alle dagegen tun können, genauer gesagt, was man als einzelner dagegen tun kann. Mein Weg ist bisher, den Hartz-IV-Empfängern in meinem Bekanntenkreis soweit es geht Mut zuzusprechen und zu versuchen, ihnen eine Zukunftsperspektive zu geben... daneben sie ganz normal zu behandeln (dh wie jemanden in einer schwierigen Situation), nicht wie faule Säcke. Es funktioniert nicht immer, weil ich bei einigen sehe, dass sie WIRKLICH faul sind und sich nicht bemühen. Aber es bleibt die Frage - wer war zuerst da, Huhn oder Ei? Faulheit oder Arbeitslosigkeit mit allen seinen Folgen? Wer hat was ausgelöst? Einige sind wirklich faul oder nicht in der Lage, was aus ihrem Leben zu machen, keine Frage... bei einer hat das zB familiäre Hintergründe, an denen sich nichts mehr ändern lässt. Den Arbeitsmarkt können wir auch nicht beeinflussen (der Staat als einziger Staat unter vielen übrigens auch nicht wirklich).

Ich habe kein richtiges Rezept um die Situation zu ändern, dh ich bemühe mich um etwas anderes, etwas an dem System vorbei. Ich bemühe mich, den Leuten eine positive Einstellung und Hoffnung zu vermitteln... trotz aller Schwierigkeiten. Das ändert im ersten Moment nichts an der Situation, aber wenn jemand gebraucht wird, sind die positiv eingestellten Menschen sicherlich die ersten, die wieder Arbeit bekommen. Diejenigen, die auf alles schimpfen, all ihre Probleme auf Gesellschaft und Staat projizieren und dabei garnicht merken, dass ihnen im Laufe der Zeit alle Eigeninitiative und alles Engagement abhanden gekommen sind, werden wahrscheinlich zuletzt eingestellt.

Zum Schluss bemerkt finde ich es toll, dass wir einen Sozialstaat haben, der fast 5 Millionen Arbeitslose versorgen kann. Ich würde mir ab und zu wünschen, dass die Versorgten es mehr zu schätzen wüssten dass es hier nicht abläuft wie in weitaus ärmeren Ländern, wo sie auf einmal auf der Strasse säßen und es wegen Kälte und Hunger wirklich ums nackte Überleben ginge. Ja, es gibt Obdachlose, aber im Verhältnis zu den tatsächlich Arbeitslosen verschwindend wenige.

Ich habe vor einigen Wochen ein tolles Mädel kennengelernt. Seit ihrem Abi vor 2 Jahren war sie schon in verschiedenen Ländern, um dort zu arbeiten. Sie musste auf ihren Studienplatz warten und hatte zuhause schwierige Familienumstände, um es mal vorsichtig auszudrücken. Sie hat also in Online-Jobagenturen nach Jobs gesucht, diese gefunden (Bar, Kneipe, Restaurant jeweils als Bedienung), in den Ländern jeweils noch Sprachen gelernt und sich halt immer durchgeschlagen. Sie hätte auch zuhause bleiben können, aber sie hat ihr Leben in die Hand genommen und viele Erfahrungen gesammelt. Der Unterschied zu vielen anderen: Sie hatte eine Zukunftsperspektive, aber 2 Jahre lang nichts zu tun - andere haben weder was zu tun, aber auch kaum eine Zukunftsperspektive. Sie hatte die positive Einstellung und wollte ihr Leben nutzen und war neugierig auf Neues. Es kommt also vor allem auf die Einstellung an, daher finde ich meinen Ansatz nicht schlecht. Es muss ja nicht unbedingt Ausland sein und ich habe Verständnis dafür, dass jemand seine Freunde nicht verlassen will für eine Hilfsarbeit, vor allem wenn man nicht weiss wie lange das gehen soll, aber man sollte, wenn es scheisse läuft, schon mal den Mut zur Veränderung haben und Risiken eingehen. Auf Regen folgt Sonnenschein... früher oder später.
 
 
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tschiech
Alt 15.03.2006, 12:58   #15
Standard

moment ich fass nochmal kurz zusammen: buhuu heul kapitalismus waahhh heul wein ich arme sau..

hab ma des jez nich alles durchgelesn vielleicht wurds schon gesagt. aber einer der erzählt er lebt von alg weil er die reichen nich reicher machen will und ja so ein soziales verständnis hat, der is für mich nich mehr und nich weniger als n fauler sack, n sozialschmarozer der des system des er kritisiert schamlos ausnutzt und sich aber trotzdem noch beschwert wie dreckig es ihm dabei geht...
bei solchen leuten sag ich gut nacht dtl....
 
 
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El Sparko
Alt 15.03.2006, 14:30   #16
Standard

tschiech. danke dass du meine these von oben so gut mit einem praxisnahen beispiel versorgst... (nix für ungut, das nächste mal doch leiber alles lesen)
 
 
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ANSI Lady
Alt 15.03.2006, 14:39   #17
Standard

aber einer der erzählt er lebt von alg weil er die reichen nich reicher machen will
Wer hat das wann gesagt ?
 
 
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tschiech
Alt 23.03.2006, 10:30   #18
Standard

Zitat von DerAssie
Hat man den wirklich NUR NOCH die Wahl zwischen Kaputt schuften für immer weniger um die Reichen Reicher zu machen
der hats gesagt!!!!!!

ok ich geb zu man muss dabei n bissl mitdenken...
 
 
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Felicitas
Alt 23.03.2006, 11:12   #19
Standard

ahja, ich will hier nur mal kurz etwas einwerfen was ich heute lernen durfte. keinem wird genehmigtes alg2 einfach so gekürzt. das ist immer damit verbunden das man maßnahmen, termine oder jobangebote nicht wahrnimmt. klar ist das nervig und auf manche sachen hat meinen keinen bock, aber am ende...ist man nicht ganz unbeteiligt daran wenn man dann eine kürzung bekommt.

und dann hat ansi noch etwas gesagt von wegen erst 12 monate nach ag1 kann man ag2 beantragen. das stimmt so auch nicht. ag2 kannst du beantragen sobald du den bescheid über ag1 hast. also so in etwa 1 monat nach beantragung von ag1.

so war es zumindest bei mir.

ansonsten hat sparkie natürlich die situation, vorallem die emotionale verdammt gut auf den punkt gebracht. ich erleb es ja gerade selber (und zwar 1:1 so wie er es geschrieben hat)

halt nur mit dem ausblick auf einen studienplatz zum wintersemster, deswegen zerfrisst es mich vllt gerade nicht ganz so. schlimmer wäre es wohl ganz ohne ziel. was mich fertig macht ist die ignoranz und intoleranz in meinem familiären umfeld dahingehend.
 
 
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ANSI Lady
Alt 23.03.2006, 16:46   #20
Standard

Tschiech...

Ich denke nicht das er das gesagt hat. Er hat nur eine Frage in den Raum geworfen die sich aufgrund der aktuellen Politik von selbst ergibt. Das er das deswegen so macht ist aus seinem Posting nicht ersichtlich.
Meiner Ansicht nach bringt er nur eine Sache auf den Punkt die unausweichlich erscheint.

Ich hab "auch" keinen Bock die Reichen immer reicher zu machen, aber ich hab auch keinen Bock auf ALGII. Da werd ich wohl in den sauren Apfel beißen müssen und hab nur noch die Wahl zwischen :

Kaputt schuften für immer weniger um die Reichen Reicher zu machen
das mit dem mitdenken hab ich überlesen, is wohl "nur" ne Sache der Interpretation. Sonst würde ich denken das Du Dich "nur" rausreden willst und anderen das Wort im Mund rumdrehst. Schande über Dich ! Assi ist sicher nicht gerne ALG2-Empfänger, er hat schließlich nur Angst um die Zukunft in einem Staat der keine Arbeit mehr anzubieten hat und daher die ärmsten immer ärmer macht um selbst nicht in die Situation zu kommen in die er seine Bürger bringt.

Perpektive Deutschland : Jetzt mit Hartz4 !

Gruß && :grummel:
ANSI
 
 
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Mahoney
Alt 23.03.2006, 17:21   #21
Standard

tach,
Wie wärs damit > Perpektive Deutschland : Jetzt über Hartz 4 mit 400 euro Job, Fazit> 280 euro mehr in der Tasche und wieder was im Lebenslauf stehen. Is doch mal besser wie sich jeden Tag ins Koma zu Pinsen....

oder man/frau begebe sich auf´s Amt und frage mal nach einer Weiterbildung oder Umschulung das wär doch auch mal wieder ein anfang aus Hartz 4 heraus zu kommen.

Und wie ihr wisst hat unser Vater_Staat kein Geld mehr is doch mal logisch das man Einsparungen machen muss bevor unsere Staatsverschuldung aussieht wie die von Japan. Also ärmel hoch und Irgentwas anpacken nur so kommt man weiter. Möglichkeiten gibt es genug.....in diesem Sinne.....
 
 
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subi
Alt 23.03.2006, 17:44   #22
Standard

Zitat von ANSI Lady

Ich bin 31, hab immer gearbeitet (mehr oder weniger) Kam 2000 von der Bundeswehr (SaZ4), hab also 4 Jahre nicht in die Arbeitlosenkasse gezahlt und daher auch nichts bekommen, war dann 4 Monate Arbeitslos (ohne Geld), dann 1 Jahr Arbeit, dann 2 Jahre wieder ohne... Bin dann sogar für Arbeit mal 450km umgezogen und vom Amt abgezogen worden (Von wegen Umzugsbeihilfe, mein Arbeitsvermittler hat dann meinen Arbeitgeber sogar überredet das ich da erst Praktikum mache das er seine Provision bekommt und ich musste 1 Monat für Lau dastehen, Wohnung suchen und Umzug machen), mein Arbeitgeber hat mich dann nach 11 Monaten nicht mehr gebraucht (Wirtschaftlicher SteuerTrick für den Arbeitgeber, dumm für den Arbeitnehmer)... und wer nicht 1 Jahr am Stück arbeitet der is ja auch nichts wert und bekommt ALG II.

Ich bräuchte Medikamente für ca. 45 Euro, Praxisgebühr 10 Euro, hab ich aber nicht über im Monat mit ALG II.

Naja, Frau obercool-Besserverdiener-Arroganz-Baronin wird mich eh gleich zerfleischen.

Gruß &&
ANSI
also ich will dir nicht gleich auf die füsse treten, aber vieles hast du selbst verbockt,
damals habe ich dich gründlich gewarnt vor deinem arbeitgeber+dein gehostet.de fall,
du hast dich mit puff besitzern eingelassen, was deutlich zeigt das die unterste schublade sind, haben dich von vorn bis hinten abgezockt, woran du allein schuld bist, da du keine menschenkenntnisse besitzst.
Wie kann das Abeitsamt ohne irgendwelche Zuschüsse dir ein Praktikum vermitteln, wo du nicht 1 Monat Vergütet bist. Es ist dumm gelaufen, das weiss ich sehr gut, nur du hättest auch was daran ändern können, so ist es nicht.
Was war mit Arbeitsvertrag, gabs den erst nach einem Monat oder wie ist es abgelaufen, sehr strange das ganze!!
Bevor du hier "Schande über dich" schreibst, siehe mal dein Eigenbild+Lebenslauf. Nicht gerade schön sich mit Puffbesitzern einzulassen und am Ende die anderen kritisieren.

Ich war selbst 6 Monate Arbeitslos und habe nebenbei gearbeitet, was vom Arbeitsamt erlaubt war. Ich hätte sonst auch nicht locker vom 700 Euro leben können, deswegen bin ich zum Amt hingegangen und habe nachgefragt wieviel ich noch nebenbei verdienen kann, paar Anrufe bei verschiedenen Firmen und ich hatte somit Nebenjob.

Als das halbe Jahr erreicht war, kriegte ich langsam die Krise und telefonierte rum, so bekam ich job in Kuwait. Egal ob durch Beziehung oder nicht, diese Stelle wurde eh international ausgeschrieben, und durch gute Englisch Kenntnisse + gute Arbeits-Zeugnisse hätte ich wahrscheinlich auch gute chancen gehabt diese Stelle ohne Vitamin B zu bekommen.

Deutschland war sehr human zu Arbeitslosen/Sozialempfängern, dies hat sich geändert, was eigentlich auch gut ist.
Ich finds gut das der Staat die Bremse gezogen hat, was aber nicht heisst das ich Hartz 4 gut finde.
Deswegen sollte man alles daran tun um ins dieses Loch nicht zu rutschen,
von meiner Seite gutes Gelingen

Achja, die Angst ist sehr berechtigt
 
 
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tschiech
Alt 23.03.2006, 23:52   #23
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??? ich wunder mich gerade... ja ganz genau ansi... er schreibt er hat nur die wahl zw arbeiten(reichen reicher machen blabla) und alg kassieren. was tut er? alg kassieren. => ergo: er arbeitet nicht und beutet das system aus, welches er kritisiert.
dasS er n sozialschmarotzer is leg ich ihm nich in den mund, des is einfach meine meinung..

des schlimme is ja, es gibt wirklich leute die keine arbeit finden, krank sind, was weiß ich nich haben und gern arbeiten würden und die werden wegen solchen leuten mit denen über einen kamm geschert und sind am arsch wegen sinkender arbeitsmoral, weniger einzahlungen mehr ausgaben bla teufelskreis usw jeder kennt es...
naja was solls! es is ja so einfach.. und jammern is allemal leichter als arbeiten
 
 
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Mahoney
Alt 24.03.2006, 00:14   #24
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Zitat von tschiech
??? ich wunder mich gerade... ja ganz genau ansi... er schreibt er hat nur die wahl zw arbeiten(reichen reicher machen blabla) und alg kassieren. was tut er? alg kassieren. => ergo: er arbeitet nicht und beutet das system aus, welches er kritisiert.
dasS er n sozialschmarotzer is leg ich ihm nich in den mund, des is einfach meine meinung..

des schlimme is ja, es gibt wirklich leute die keine arbeit finden, krank sind, was weiß ich nich haben und gern arbeiten würden und die werden wegen solchen leuten mit denen über einen kamm geschert und sind am arsch wegen sinkender arbeitsmoral, weniger einzahlungen mehr ausgaben bla teufelskreis usw jeder kennt es...
naja was solls! es is ja so einfach.. und jammern is allemal leichter als arbeiten
@tschiech > Richtig!!! nix dazu zu führen!! man vergisst auch immer wieder das dieses System für die gedacht ist um in einer schwierigen Lage ÜBERBRÜCKUNG zu haben. Nicht um reicher zu werden oder es auszubeuten.

Geändert von Mahoney (24.03.2006 um 00:45 Uhr).
 
 
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subi
Alt 24.03.2006, 03:24   #25
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das Ding an der ganzen Sache ist:
das der Staat Jahrzehnte von Bürgern ausgebeutet wurde,
jetzt beutet der Staat die Bürger aus.
Wie beim Krieg, Krieg kennt keine Gnade, unschuldig oder nicht.

hier was passendes zum thema
http://portale.web.de/Finanzen/Unternehmen/bp/5282/

Geändert von subi (24.03.2006 um 03:53 Uhr).
 
 
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