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Gothic = Satanismus?

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soulless
Alt 26.12.2003, 23:56   #1
Standard Gothic = Satanismus?

was meint ihr dazu? ist gothic dem satanismus gleich zusetzen? wie kommen menschen darauf das miteinander zu verbinden?
vom grund ist es sicherlich nicht gleich, auch wenn es gewisse parallelen aufweist.
wie denkt ihr im allgemeinen über satanismus und gothic?
 
 
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asdf
Alt 26.12.2003, 23:57   #2
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Ich denke, dass das wenig mit "Körper, Gesundheit & Kosmetik" zu tun hat...


=> moved
 
 
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blackmesa
Alt 27.12.2003, 00:04   #3
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RegularJohn
Alt 27.12.2003, 00:26   #4
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definiere doch mal bitte einen satanisten und einen gothic, wobei der satanist nach der bibel und nicht nach der menschheit definiert werden sollte
 
 
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Argyle
Alt 27.12.2003, 00:34   #5
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Den Satanismus gibt es ohnehin nicht - und mir scheint, dass das was die meisten dafür halten, eigentlich keiner ist.
Hab vor ner Weile mal nen sehr langen Thread über Satanismus mitgelesen - kann und will das nicht alles wiedergeben.
Viele der Definitionen von Satanismus haben z.B. nichts mit der Bibel oder den dort geschilderten Vorstellungen am Hut.
Ich glaube allerdings - und das sehe ich im ersten Beitrag auch bestätigt - dass es zu über 90% nur noch etwas ist was von allerlei Spinnern und Ganz-ganz-böse-sein-Wollern für allen möglichen Mist missbraucht wird und diejenigen selbst eigentlich keine Ahnung haben.
Das merkt man allein schon an den angesprochenen vielen Definitionen von Satanismus auf die man stossen wird, wenn man versucht etwas darüber herauszufinden.
 
 
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RegularJohn
Alt 27.12.2003, 01:16   #6
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mit bibel meinte ich auch die satanische und nicht die christliche...
 
 
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Argyle
Alt 27.12.2003, 02:04   #7
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Erst recht Humbug imho
 
 
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RegularJohn
Alt 27.12.2003, 02:24   #8
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was ist humbug und was nicht?
 
 
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tj
Alt 27.12.2003, 02:29   #9
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totaler schwachsinn
gothics und satanfreaks gleichzustellen
wer das behauptet hat kein plan was die beiden "arten" aussagen...
satanismus ist was ganz anderes als gothic
 
 
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RegularJohn
Alt 27.12.2003, 02:39   #10
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dann erklär es doch mal...
 
 
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Anarchnophobia
Alt 27.12.2003, 02:47   #11
Standard

gothic != satanismus

satanisten beissen kleinen Kindern die Köpfe ab löffeln deren gehirne aus. Auch die satanisten haben ihren Gott bzw, glauiben wohl an den gleich Gott und Satan wie die Bibel auch - nur aus einer anderen persepktive (paralell zum anderem threat *g* - alles ist erlaubt, sebstzerstörung das ziel?!)

beim Gothic ist wohl nur die Farbe mit Satanismuss identisch. Es ist mehr eine lebenseinstellung, eine Art zu denken... das dunkle irgendwie zu akzeptieren. Gothic heisst ja auch "schwarzromantik" - aber nur wegen der farbe muss das ja nicht auf satan festgebunden sein (und ist es meiner ansicht nach auch nicht).

Hmm, mal ein bischen googeln

da, passt doch
Zur Unterscheidung von Gothic-Szene und Satanismus
Nicht jeder, der schwarzgewandet umherläuft, ist ein Satanist. Eine andere jugendliche Subkultur ist in letzer Zeit immer mehr zur Modeerscheinung geworden: Die Gothics.

Dunke Erscheinung
Die Anfänge dieser Szene liegen im England der späten 70er Jahre und haben sich aus dem Punk heraus entwickelt. Bands wie The Cure, Sisters of Mercy, Depeche Mode u. a. prägten den neuen Musik- und Modestil.
Heute ist die Szene aber in sich enorm vielfältig – sowohl was die Musik als auch das Erscheinungsbild und die vertretenen Ideen angeht. Das macht eine gemeinsame Beurteilung schwierig. Ein deutliches Merkmal ist vielleicht die trotz dominantem Schwarz zur Schau getragene Individualität. Es wird eifrig geschminkt, toupiert, gestylt und behängt. Künstlich verstärkte Augenringe, blasse Gesichter, lange Lodenmäntel, schrille Frisuren und dazu Amulette, Ketten, Eisen Nieten und Totenköpfe prägen die Erscheinung. Die Symbolik kreist dabei um die mystische und dunkle Seite des Daseins - Tod, Vergänglichkeit stellen zentrale Themen dar.

Gepflegte Melancholie
Damit verbindet sich ein besonderes Lebensgefühl, das im Gegensatz zur vorherrschenden Kultur steht. Schwarz drückt die Abgrenzung zur Spaßgesellschaft aus, die Sterben und Vergänglichkeit verdrängt. Statt nüchterner Leistungsgesellschaft flüchtet man in eine düstere Phantasiewelt, in der Kirchenruinen und stille Landschaften, Grabmale und Friedhöfe, Engel und Dämonen immer wiederkehrende Motive sind. „Gothic zu sein bedeutet für die meisten nicht, ständig unter Depressionen zu leiden, sondern die schwarze Seite des Lebens zuzulassen.“ drückt ein Insider sein Lebensgefühl aus.

Heidnische Religion
Gothic ist zunächst einmal eine Moderichtung, die auf bestimmte gesellschaftliche Defizite reagiert und diese nun – zum Teil in extremer Weise – zum Programm erhebt. Als solche ist sie ohne religiöse Festlegung und es gibt auch christliche Jugendliche, die dieser Szene angehören. Allerdings kann nicht übersehen werden, dass sich mit dem Interesse an Magie und Mystik eine starke Affinität zu neuheidnischer Religiosität verbindet. Kelten und Druiden, Germanische Gottheiten und neues Hexentum finden in der Szene Interessenten. Damit verbindet sich wiederum nicht selten eine deutlich antichristlicher Affekt. Namen von Bands wie „Christian Death“ und deren Texte lassen es an Deutlichkeit nicht fehlen. Protestcharakter und eigene Religiosität stehen dabei nebeneinander. Das Szenemagazin „Orkus“ schreibt z. B., das Anliegen der amerikanischen Band „Christian Death“ sei es, „mit häretisch anmutenden Texten die verlogene Gottesfürchtigkeit und sexuelle Verklemmtheit ihrer Landsleute offenzulegen und zu stigmatisieren“. „Die Untoten“ publizierten 1999 ihre CD „Schwarze Messe“. Auf ihr Verhältnis zum Satanismus angesprochen äußerten sie: „Wir fürchten weder Gott und seine Anhänger noch Satan, denn (es mag ein Geheimnis sein!) es gibt sie beide nicht. Es gibt nur die Hölle auf Erden und den Himmel und das Feuer über und in uns. Im herkömmlichen Sinne aber sind wir: Antichristen!“

Manch einer trägt sein Kreuz dann auch verkehrt herum am Hals. Was er damit verbindet, muss erfragt werden. Mit Fremdinterpretationen sollte man vorsichtig sein – zu groß ist die innere Vielfalt der Szene. Mit Satanismus im engeren Sinn will die Masse der Gothics nichts zu tun haben und bemüht sich um eine Abgrenzung. Diese ist Angesichts manch äußerlicher Nähe aber auch nötig.

Gleiches gilt übrigens gegenüber der Unterwanderung durch rechte Ideologie. Durch das gemeinsame Interesse an heidnischen Kulten, nordischer und germanischer Mythologie ergeben sich Berührungspunkte. Eine Abgrenzung ist im Gange, es existiert eine breite Bewegung „Grufties gegen rechts“, aber eben auch einen rechten Rand innerhalb der Szene.

Romantiker
Im Unterschied zur stärker aggressiven Dark–Metal–Szene sind Gothics in der Regel strikt gewaltlos. Gewalt gilt ihnen als Ausdruck von primitivem Geist und Unfähigkeit zum Reden. Gothics reden über alles - über ihre Probleme, ihre Musik, ihre Freunde, sie schreiben Gedichte, lesen Novalis und Nietzsche. Sie sind moderne Romantiker, und haben als solche manch erstaunliche Parallele zu den Begründern der deutschen Romantik, sowohl was den Hang zum Vergänglichen wie die gesellschaftliche Außenseiterrolle angeht. Übrigens würden Grufties (wie sie auch manchmal genannt werden) niemals auf dem Friedhof randalieren – sie zerstören doch nicht ihr Wohnzimmer.

Das Spektrum innerhalb der Bewegung ist breit. An den Rändern kommt es mitunter zu Grenzüberschreitungen, die nicht zu tolerieren sind. Hier ist die Szene selbst gefordert, deutliche Abgrenzungen vorzunehmen. Aber auch über die Konsequenzen mancher Liedtexte müsste etwas kritischer nachgedacht werden. Kritik ist aber nicht unbedingt eine Stärke einer Szene, die radikale Individualität mit einer eigenen Event-Kultur verbindet. Davon profitieren Rechtsextreme und Satanisten gleichermaßen. Hüten muss man sich aber vor Verallgemeinerungen und falschen Gleichsetzungen, denn: Grufties sind (meist) keine Satanisten.

Harald Lamprecht, 9/2001 | Quelle
 
 
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Argyle
Alt 27.12.2003, 12:01   #12
Standard

Original geschrieben von Anarchnophobia
gothic != satanismus

satanisten beissen kleinen Kindern die Köpfe ab löffeln deren gehirne aus. Auch die satanisten haben ihren Gott bzw, glauiben wohl an den gleich Gott und Satan wie die Bibel auch - nur aus einer anderen persepktive (paralell zum anderem threat *g* - alles ist erlaubt, sebstzerstörung das ziel?!)
Womit wir das absolute Standardklischee - mit der höchsten Bullshitwahrscheinlichkeit - eines Satanisten sehr fein abgedeckt hätten.
Es gibt z.B. eine relativ bekannte Definition des Satanismus, in der es weder um Gott, noch den Antichrist, noch die Bibel, noch die "Satanisten-Bibel" geht.
Sondern z.B. einfach um Lehren, die vor einigen hundert Jahren absolut nicht konform gingen, mit den Lehren des Christentums.
Die Frage ist doch alleine schon mal, woher der Begriff Satanist kommt.
War das im Ursprung eine Selbstbezeichung oder wurde die von der Kirche eingeführt. Das würde bei den Rückschlüssen einen Unterschied machen, oder?
 
 
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hackvresse
Alt 27.12.2003, 14:14   #13
Standard

Gothic = Satanismus....
Sowas können nur leute behaupten die sich nicht ernsthaft mit der Thematik auseinandergesetzt haben und dies zumeist auch gar nicht wollen..
 
 
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Anarchnophobia
Alt 27.12.2003, 14:59   #14
Standard

@Argyl, schon klar das meine beschreibung etwas überspitzt war... damit wollte ich auch nur sagen das es nicht identisch ist

die definition des Satanismuss unterliegt wohl "Altmeister" Aleister Crowley selbst. Auf dessen leeren stützt sich wohl der Ursprung und wesentliche Inhalte des Satanismus - und dabei geht es schon um eine existenz Satans, sonst hätte das doch gar keinen Sinn?
 
 
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Celvyn
Alt 30.12.2003, 02:25   #15
Standard

Das ist doch alles kappes !
Satanismus ist, wie jedere andere Glaube, etwas woran man sich als Mensch klammert wenn es um so Fragen geht wie "woher kommen wir, und wohin gehen wir". Genau wegen solchen Fragen gibt es heute Religionen. Aber das ist ein Thema für sich...

Gothic ist eine Szenenbewegung, stammt von den Punks ab, die Geschichte und genaue Bedeutung möchte ich nicht breit treten, wurde hier bereits zu genüge erläutert.
Im Endeffekt ist Gothic eine "Schublade" wie jede andere "Schublade" (wie Punk, Hippie, Nazi, Skinhead, HipHopper, Rocker....) auch, ich halte mehr von Gothic als von den anderen oben genannten Szenen, aber seit einiger Zeit auch nicht mehr sehr viel.
Alles kram für Mitläufer die zwanghaft Freunde suchen, und sich so eine Maske aufsetzen um "dazu-zu-gehören", und ihre eigende Individualität mehr und mehr verrotten lassen.
 
 
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Ephestia
Alt 30.12.2003, 11:48   #16
Standard

A. Crowley, der "Altmeister" des Satanismus? ("Leeren" war ein Wortwitz, gell?) Du machst mir Angst! Vielleicht hätte ich mir doch nicht sein Tarot-Deck kaufen sollen.. Hilfe, ich bin Satanistin!!!

OK, löscht den Beitrag, der war scheiße

edit by anarch: na wenigstens ist der wahnsinnige gewitzte wortwitz aufgefallen... das zeichnet deinen Beitrag zum stehenbleiben aus
 
 
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mvgreiffen
Alt 05.01.2004, 05:39   #17
Standard

man sollte schon wissen das es den komischen new satanism http://www.lexsatanicus.de und den echten mit opferungen und ritualentjungferungen usw gibt
 
 
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Argyle
Alt 05.01.2004, 17:13   #18
Standard

Original geschrieben von mvgreiffen
man sollte schon wissen das es den komischen new satanism http://www.lexsatanicus.de und den echten mit opferungen und ritualentjungferungen usw gibt
Man sollte wissen, dass es auch genügend Richtungen gibt, die behaupten, dass dieser angebliche "echte" auch nur bullshit ist.
Da es hier offensichtlich weder du noch irgendjemand sonst genau weiss, ist dieser Thread selbiges.
 
 
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Emerica
Alt 01.02.2004, 01:21   #19
Standard

neee,also.

Ghothic ist was anderes als Satanismus.

Die ghoticer sind eher Menschen die ihre Schminke etc.
nur zu bestimmten sachen anlegen.
z.B. am Wochende zum wegggehen.

Satanisten sind meistens irgendwelche Leute die keinen Bock mehr auf dass System haben wo alle sagen wenn du nicht an Gott glaubst und sagst dass gott und die Bibel eine fiction sind/ist ein satanist bist.

Aber so richtige Satanisten die so Schafe und so auf friedhöfen Opfern und nach den Gesetzen des Satanismaus leben gibt es meiner Meinung nach nicht so viele.

Vielleicht 4% aller die sich als "Satanist" bezeichnen.
 
 
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Morrygan
Alt 15.12.2006, 14:49   #20
Standard

"Kelten und Druiden, Germanische Gottheiten und neues Hexentum finden in der Szene Interessenten. Damit verbindet sich wiederum nicht selten eine deutlich antichristlicher Affekt."

Das geht mir aber total gegen den Strich! Ich glaube selbst an Ceridwén und Morrygan und wie sie alle heissen, und ich befasse mich seit einiger Zeit intensiv mit der keltisch-germanischen Kultur, Religion und Gesellschaft. In der Realität sieht es so aus, dass

1. das Christentum damals so seine Probleme mit der Ausbreitung in den keltischen (heidnischen) Ländern und Gebieten hatte, und deshalb sehr viele der alten Bräuche übernommen hat, die wir heute noch feiern - sogenannte christliche Feste nämlich wie Allerheiligen & St. Martin, Weihnachten & Silvester, Ostern und (wenn auch nicht unbedingt christlich) Karneval.

2. Das Keltentum damals super einflussreich war, die Druiden standen höher als die einzelnen Könige! Die Druiden und Priesterinnen konnten lesen und schreiben, singen, Harfe spielen, waren in der Medizin bewandert, wussten damals schon von Amerika, dass die Erde rund war und waren Meister in der Astronomie!
Gleichzeitig aber waren die Kelten auch eines der Völkergruppen, die am meisten Akzeptanz, Toleranz und Unterstützungsbereitschaft zeigten - besonders auch dem Christentum gegenüber. Irgendwann im 1.Jhrd. n.Chr. wurde in Somerset/England das erste christl. Kloster auf Britannia erbaut. Und zwar mit Erlaubnis der kelt. Landesführer! Sie lebten anfangs sozusagen Hand in Hand, nur wurde dann von Rom aus alles strenger und als dann die Römer auch noch alles zerstörten, was sie und ihren Glauben (obwohl sie damals noch nicht christlich waren bis auf wenige Ausnahmen) gefährden konnten, legten sie die letzte große Bastion der Druiden in Schutt und Asche - 64 n. Chr.
Das war die Insel Mona, heute Anglesey, im nördlichen Wales. Die Römer kamen auf Booten, töteten alle Männer, vergewaltigten die Frauen und Mädchen. Diejenigen Frauen, die das Gemetzel überlebten, brachten sich um. Die Frauen, die von den röm. Legionären schwanger wurden, gebaren ihre Kinder, welche sie dann in ihrem heiligen Brunnen ertränkten und sich dann selbst töteten.

Tja, einige Zeit später brachten dann die Christen jeden um, der nicht an den EINEN Gott glaubte, so dass Glaubensbekenntnisse und Taufen erzwungen wurden, das keltische aber noch Jahrhunderte lang wenigstens in den Herzen und Seelen der Menschen weiterlebte...

Und ich kann es absolut nicht leiden, wenn jemand behauptet, die sogenannten Heiden oder Ketzer wären Antichristen oder Satanisten oder hätten keinen Glauben. Denn es ist einfach zu viel geschehen, was dem Keltentum gutzusprechen ist, was aber von unserer Gesellschaft leider nicht anerkannt wird - Falscher Stolz.

Warum muss man skeptische und beschämende Blicke erdulden, wenn man ehrlich sagt: "Ich bin kein Christ, aber ich habe mir meinen eigenen Glauben aus dem keltischen aufgebaut. Ich glaube an die alte Religion, die keinen Namen hat aber Jahrhunderte älter ist als das Christentum."

Es glaubt mir ja auch keiner, dass das Kreuz ursprünglich keltisch war. Dass die frühen Priester nicht lesen oder schreiben konnten, sondern die wichtigsten Zeilen der Bibel auswendig lernten. Dass Ostern "zufällig" genau auf das Beltaine-Fest fällt, dass das Johannisfeuer ein Fruchtbarkeitsritual für die Landwirtschaft war und Karneval die Reise der Frühjahrsgöttin (am Ende wurde die Jungfrau verbrannt).

Zum Thema Satanisten: Die meisten Satanisten, mit denen ich bisher gesprochen habe, behaupten, Satan sei viel älter als die Bibel und sie selbst hätten nichts mit der Bibel zu tun. Aber selbst der Satan ist nichts weiter als die Manifestierung vieler Dämonen im neuchristlichen Reich auf eine einzige Figur: den Satan. Damals wurden die Gottheiten als Dämonen bezeichnet.
Fazit: Für mich sind Satanisten nichts weiter als eine besondere Art von Christen, denn Satan ist ein biblisches Geschöpf.
Und zweitens ... naja, da spaltet sich etwas in meinem Gedankengang. Denn eigentlich beten sie ja zu Satan, und Satan = Dämonen = alte Götter. Beten sie dann, ohne es selbst zu wissen, zu den Göttern? Sind wir irgendwie miteinander verbunden, weil wir dann zu den gleichen Gottheiten beten???

HILFE!!! ICH BIN KONFUS!!!
 
 
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short_cut_baby
Alt 15.12.2006, 16:52   #21
Standard

Ok.... Satanismus=Glaube, Gothik=Stil und Einstellung
Gibt auch Buddhisten, die Gothik sind, gibt auch Christen, die Gothik sind...
Gibt aber auch Gothiks die satanistisch sind.
Und satanisten sind nicht automatisch gothik^^
 
 
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Anarchnophobia
Alt 15.12.2006, 17:16   #22
Standard

Gothik=Stil und Einstellung

^dann wäre nur die frage in wie weit Gothic als Einstellung übertragbar ist auf absolut verschiedene/auseinandergehende glaubensrichtungen - oder eben an gar nix zu glauben...

denn das ist ja nicht ganz unerheblich auf die lebenseinstellung eines menschen, und meine erfahrungen zeigen mittlerweile das "gothic" wirklich nur noch mode ist und in der "Einstellung" keine gemeinsamkeiten zu finden sind. nichtmal in dem Lebensgefühl...
 
 
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El Sparko
Alt 15.12.2006, 17:32   #23
Standard

du ich glaub das nennt man heute emo...
 
 
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RegularJohn
Alt 15.12.2006, 18:32   #24
Standard

emos sind heulsusen...
 
 
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Cassandra
Alt 15.12.2006, 22:55   #25
Standard

Na ist doch klar. Ich habe den Durchblick wer was ist. Natürlich sind Satans und Gothic nicht das gleiche. Die Satanisten, das sind doch die die Blut trinken und nachts Menschen entführen um in irgendeinem dunklem, feuchten Keller barbarische Kerzen-Wachs-Rituale mit ihnen zu treiben, um sie anschliesend zu Opfern.
Und die Gothics. Das sind die die sich immer ganz schwarze Anziehen, lange Matrixmäntel tragen und lange schwarze Haare haben. Die die sich dunkle Ringe unter die Augen malen und dazu hören sie furchterregenden Musik. Man könnte fast meinen das sie selber Opferrituale betreiben.

So viele Vorurteile gibt es. Ich finde man sollte sich zuerst gründlich mit dem Thema befasst haben bevor man Urteilt. Eins ist klar. Beides wird NUR wegen dem annäherned Style so stark miteinander Verbunden. Aber echte Satanisten opfern keine Menschen in Kellern und Gothics haben einfach einen eigenen Stil.
Was mich am meisten Aufregt, obwohl ich nun gar nicht aus der Szene stamme, das die meisten Leute ohne zu wissen einfach vor sich hinbrabbeln und auf gut deutsch, scheiße erzählen. Es hilft wohl nix ...
 
 
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