Krashok, Du hast natürlich recht. Wohlwissend, daß man die Beiträge in ein anderes Forum übertragen könnte, schreibe ich aber meine Antwort an Amun. Übrigens hätte ich da einen Vorschlag, wohin man das ab Beitrag #42 (evtl. auch #34) hinkopieren könnte. Der Thread ist geschlossen. Rein vom Thema her wäre der aber interessant und nicht veraltet:
Gott oder Satan was is besser?
...
Du hast recht, dass jeder mal zu den schwachen gehören wird; aber du hast auch von Selbstverschuldung gesprochen und das lässt mich aufhorchen...
Bei mir steht aber tatsächlich:
...scheinbar selbstverschuldet in Not Geratenen
Was so viel heißt wie: Man denkt, daß es so ist.
Deine Bibel spricht von Vergebung, aber wovon genau sprechen wir hier gerade? Ist es Vergebung durch Lernen? Ist es Vergebung durch Reue?
Aber vorallem: Wie oft wird einem Menschen für ein und das selbe vergeben? Genau hier liegt meiner Meinung "der Hund begraben"; denn wenn es wirklich mehr als ein- oder vielleicht zweimal möglich ist zu "sündigen" ohne das es der betroffenen Person hilft, was bringt es dann noch von Seelenfrieden zu reden. Ich verstehe unter Seelenfrieden, dass man sich (zumindest im großen und ganzen) über sein Leben erfreut und sich nicht dafür zu schähmen. Und wenn Reue nicht hilft? Was dann?
Wenn Du von Vergebung durch Lernen sprichst und durch Reue, und dann dazu von "
ein- oder vielleicht zweimal" dann entspricht das überhaupt nicht der Vergebung, die uns von Gott gewährt wird. Zu Gott können wir immer wieder kommen, wenn es uns nur ernsthaft leid tut, was wir getan haben und wir ihn ehren (Ps 103,8.11.13; 108,5) Selbst mit denen, die ihn verachten hat er viel Geduld (Mt 5,44-45) Genauso sollen auch wir es mit unseren Mitmenschen handhaben. Im folgenden Text wird bezogen auf uns eine Zahl genannt, die soviel bedeutet wie: "sehr oft":
http://www.biblegateway.com/passage/...35;&version=54;
Aber: Im Gegensatz zu uns Menschen und unserem sehr begrenzten Einfühlungsvermögen und tatsächlichem Wissen über Motive und Handlungsursachen der Anderen, erkennt Gott, wie wir es meinen.
Er kennt unsere Motive für unser Handeln, blickt in unser Herz und kennt unsere Gedanken. So ist es ebenso mit Jesus Christus, Gottes Sohn. (Joh 2,24-25; Joh 6,64; Ps 94,11; Jer 17,10; 1.Sam 16,7)
Wenn wir also zu ihm kommen und um Vergebung betteln mit dem Hintergedanken, es wieder zu tun bzw. wenn wir unser Handeln bewußt in Kauf nehmen und nicht ernsthaft an einer Veränderung arbeiten, dann wird er uns
nicht vergeben. Dann können wir uns das Gebet sparen, denn Gott wird
nicht auf uns hören.
Ebenso: Wenn wir beten und überhaupt nicht glauben, daß Gott tut, was er gesagt hat (nämlich uns zu helfen), oder wir gar nicht ernsthaft den Kontakt suchen. Oder wenn wir nur aus egoistischen Motiven beten. Dann können wir uns das beten ebenso sparen. (Spr 28,9; 15,29; 1.Joh 3,22; Joh 15,7; 9,31; Ps 66,18, Lk 11,5-10; Jes 1,10-17)
http://www.biblegateway.com/passage/...17;&version=54;
Man hat diese sucht schon etwas länger und hat bereut (im Kirchlichen sinn). Was, wenn man sich denkt es war ja nicht so schlimm und noch ein letztes mal probieren kann ja nicht schaden.
Entsprechend Deinem Beispiel ist es auch oftmals mit der Buße. Nicht nur in den Kirchen, aber sehr oft:
Es wird etwas bekannt, das nicht wirklich bereut wird. Außerdem handelt es sich zumeist nur um ein Detail. Aber dazu gleich mehr.
Wer oder was sagt Dir, daß eine "
Reue nicht hilft", nur weil sie bereits ein- oder zweimal erfolgt ist und der Mensch wieder rückfällig wurde?
Hast Du schon mal geraucht? Vielleicht tust Du es noch und willst gar nicht aufhören... aber wenn doch...ich sage Dir, es ist verdammt schwer, davon loszukommen. Wahrscheinlich viel schwerer ist es etwa bei Drogen vom Kaliber Alkohol oder Heroin.
Es ist sicher keine sinnvolle Lösung, sich einzureden "
Ich rauche gern", "
schmeckt gut" und so einen Unsinn, bei Alkoholismus und harten Drogen wohl noch viel weniger. Letztlich ist man nämlich nur ein Sklave seiner hartnäckigen Sucht.
Auch gewisse negative Charaktereigenschaften -etwa Jähzorn/Wutausbrüche- sind nicht nach ein- oder zweimal einfach so erledigt. Es ist sogar so, daß wir viele Dinge von uns selbst aus niemals schaffen können, weil wir immer wieder rückfällig werden.
"Und wenn Reue nicht hilft, was dann...."
Der einzige Weg ist unsere Umkehr zu Gott, womit nicht die Reue für ein Detail, für eine oder einzelne Sünden gemeint ist. Damit ist eine umfassende, ganzheitliche Umkehr gemeint. Das meint "
Buße": Echte Reue und Umkehr.
Da Gott dies dann wie gesagt von uns weiss (wie ernst es uns tatsächlich ist) wird er uns dann auch helfen, von unseren Süchten, Charaktereigenschaften etc. loszukommen. (2.Kor 3,18; Röm 8,29)
Wichtig ist auch, daß wir seinen Willen tun wollen, d.h. die ernsthafte
Bereitschaft dazu haben. Jesus kann uns im Auftrag Gottes von unseren Süchten, unseren neg. Charaktereigenschaften, unserer Sünde befreien:
http://www.biblegateway.com/passage/...36;&version=54;
Wir brauchen ihn nur
ernsthaft und von Herzen zu bitten. Siehe Textstelle im vorherigen Beitrag:
"Jeder, der den Namen des Herrn anrufen wird, wird errettet werden." (Röm 10,13) Auch die, die sich verloren meinen.
Was wenn man plötzlich erneut kein Licht am ende des Tunnels sieht wie schon einmal. Was würde die Kirche deiner Meinung nach tun?
Es kommt darauf an, ob diese Gemeinde eine Gemeinde aus echten Christen ist, oder ob dort überhaupt echte Christen mit einer echten Beziehung zu Jesus Christus (und damit zu Gott) sind.
In vielen Kirchen ist dies nicht der Fall. Dort sind oftmals Menschen, die als Säuglinge durch ihre Säuglings"taufe" (die keine ist lt. Bibel) ihre Zugehörigkeit zur Kirche bekommen. Sie sind also seitdem darin, ob sie an Gott und seinen Sohn glauben und ihm dementsprechend (das ist die Bedeutung von "glauben": Vertrauen) tatsächlich nachfolgen, oder nicht.
Außerdem haben sich dort oftmals eine Menge falscher Lehren etabliert und werden dementsprechend verkündet. Wer ernsthaft nach der Wahrheit sucht, wird das bemerken.
Echte Christen erzählen Dir dann von Jesus Chrístus, und daß nur er uns im Auftrag Gottes von unseren Süchten/Sünden erretten kann, letzlich hilft uns Gott durch seinen Geist. Derselbe Geist, der auch in Christus ist. Und sie werden für Dich beten und versuchen, Dir zu helfen, wo es ihnen möglich ist. Alles weitere liegt bei Dir und ihm. Doch ER wird alles dafür tun. Immer. Warum?
Weil er voller Gnade, voller Barmherzigkeit, voller Liebe ist, das Gegenteil von Satan und den Lehren seiner von ihm inspirierten Gefolgsleute:
Ich kann dir ungefär sagen was nach LaVey's Grundsätzen geschehen würde: Man würde ihn jedenfalls kein zweites mal unterstützen, da ER schon eine Chance hatte und ER es still & ergreifend Verbockt hat.
Ganz genau. So sehen die das. Wenn Du in so eine Situation kommst, dann bist Du auf gut deutsch "
Ganz am Arsch". Du hast dann nämlich keine Freunde (dort nie
echte Freunde gehabt!) und das entscheidende ist:
Du hast womöglich auch Gott nicht mehr auf Deiner Seite, denn auch seine grosse Geduld hat irgendwann ein Ende bei denen, die ihn verachten. Ich kann nur für Dich hoffen, daß Du das noch rechtzeitig begreifst. Denn der eine oder andere Ex-Satanist wird sich dann abknallen, erhängen oder sonstetwas dergleichen. So wie es Judas getan hat:
"Als der Verräter Judas erfuhr, dass Jesus hingerichtet werden sollte, packte ihn die Reue und er brachte die dreißig Silberstücke zu den führenden Priestern und den Ratsältesten zurück. 4 Er sagte zu ihnen: »Ich habe eine schwere Schuld auf mich geladen; ein Unschuldiger wird getötet und ich habe ihn verraten.« »Was geht das uns an?«, antworteten sie. »Das ist deine Angelegenheit!« 5 Da warf Judas das Geld in den Tempel, lief fort und erhängte sich.
Mt 27,3-5
Erkennst Du die Parallele zu den hier genannten egoistischen Personen?
Wenn Satan der Vater der Lüge ist; Ist Gott also der Vater der Warheit und sein sohn Jesus soll Satan vernichten.
So ist es, Gott ist Wahrheit. (Joh 17,17; 18,37; Ps 119,160)
Gott selbst ist auch Geist (Joh 4,24) und der Vater der Geister. (Hebr 12,9; Lk 2,13-14; Dan 7,9-14) Der Vater=Ursprung aller Engel, der Menschen und ihrer Seelen=Geister. (allen anderen Lebens und der Schöpfung auch)
Allen hat er einen freien Willen gegeben. Das schließt also auch die ein, die sich gegen ihn entschieden haben: Satan und seine gefallenen Engel.
Hier verstehe ich nicht ganz, wie es einem SOHN der Warheit gelingen soll den Wiedersacher seines Vaters zu vernichten, wenn es scheinbar nichtenmal der Vater selbst es zu tun im Stande war.
Satan ist Erz/Oberengel gewesen. (wie z.B. Gabriel, der es noch ist)
Satan tritt als Versucher und Ankläger der Menschen auf. In dieser Sache übt er eine Funktion aus, die
von Gott durchaus gewollt ist. Dadurch daß Gott die Menschen prüft und herausfordert, können sie selbst im Vertrauen zu ihm wachsen. Wie gelingt das?
Durch eigene Standhaftigkeit in Versuchungen werden sie gestärkt,
weil sie merken, daß Gott sie dort hindurch führt und sie diese bestehen können. Es ist natürlich nicht so, daß jeder immer besteht, obwohl Gott alles so zumisst, daß es bestanden werden kann. (1.Kor 10,13; Mt 26,69-75) Aber Gott hilft ihnen, wenn er ihren guten Willen erkennt. Auch dadurch können sie im Vertrauen zu ihm wachsen und ihn lieben, weil auch sie dadurch seinen guten Willen erkennen.
Satan hat des weiteren die Funktion des
zeitlich begrenzten Fürsten der Erde und ihres Luftraumes.
(Eph 2,2; 6,12; Joh 14,30; Joh 12,31; 16,11; Lk 10,18; 2.Kor 4,4)
Er ist sozusagen Statthalter/Präfekt -so wie Pontius Pilatus Statthalter der röm. Provinz Judäa war, im Auftrag des röm. Kaisers Tiberius.
Das heißt, wir befinden uns in seinem Regierungsareal. Er wirkt als Geist auf oder durch Menschen und fordert durch Versuchung ihr Verhalten gegenüber Gott und den Menschen heraus.
Es ist jedoch nicht so, daß irgendein Engel oder auch Gott abgewandter (gefallener) Engel jemals irgendetwas ausführen könnte ohne Gottes Einverständnis. (Hiob 1,6-12; 2,1-9; damals gehörte er noch zu den Gottessöhnen) Auch seinem Sohn Jesus Christus gab Gott dieselbe Vollmacht. (Eph 1,21-22)
Warum ist Satan boshaft, wenn Gott seine Handlungen erlaubt?
Der scheinbare Konflikt zwischen Satan (der im Auftrag Gottes zum Bösen versucht und anklagt) und Gott als dem Heiligen und vollendet Guten ist tatsächlich keiner, solange Satans innere Beweggründe tatsächlich zum Guten dienen. Denn dieser Auftrag Satans dient der
Trennung und Unterscheidung von Gut und Böse.
Wenn er beispielsweise Hiob im geforderten und angemessenen Rahmen versucht, d.h. prüft, dann dient diese Prüfung (wie erwähnt) letztlich zur Stärkung des Vertrauens Gott gegenüber: Er sammelt die Erfahrung, daß Gott ihm trotz dieser schlimmen Erfahrungen (schwere Krankheit etc.) letztlich beisteht und alles wieder zum Guten wendet. Die Beweggründe Satans sind jedoch andere, sie dienen
nicht zum Guten.
Satan
versucht tatsächlich aus dem Beweggrund, den Menschen zur Sünde zur verleiten, ihn also von Gott abzubringen und somit letzlich den von Gott zuvor angekündigten ewigen Tod (ewige Qual) in völliger Gottabwesenheit für die bewußten Sünder zu bewirken. Da ist er rigoros, hasst alle Menschen -ob sie ihm dienen oder nicht. Seine Diener sind auch nur zweckerfüllende Sklaven seiner Ideologie.
Die Absicht Gottes aber ist das Gegenteil: Die Bewährung (Wachstum im Vertrauen) der Gläubigen und letztlich Rettung aller derjenigen, die bereit sind, zu ihm umzukehren und ihr Leben zu ändern. (Hes 18,21-23) Es geht also auch bei den Engeln um das Innere, das Wesen, das Wollen, die Motive. Deshalb versündigte sich Satan vor Gott und sein (bereits beschlossenes) Ende wird
entsprechend angekündigt (
Röm 16,20; Mt 25,41; Offenb 20,10; 21,8)
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http://www.dbg.de/channel.php?channe...4us+25%2C31-46
(Mt 25,31-46; siehe Vers 41)
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http://www.dbg.de/channel.php?channe...%F6mer+16%2C20 (Röm 16,20)
Zu deiner letzten Aussage Ich denke das ist nur so ein Satz den man sagt um Beispielsweise jemanden wider auf de fiaß zu helfen
Das denkst Du. Wenn Du eines Tages in die entsprechende Situation kommen solltest, dann denke daran:
Jesus lebt, auch Dir kann er helfen, Du musst ihn nur ernsthaft bitten.
Wenn Du Satans Macht kennst, dann solltest Du erst seine kennenlernen, denn er bestimmt über ihn.
Er ist dabei aber voller Liebe, Gnade und Barmherzigkeit. Bei ihm mußt Du nicht stark sein um jeden Preis. Du brauchst Dich nicht verstellen, denn er kennt Dich sowieso durch und durch. Von ihm wirst Du nicht fallen gelassen, wenn Du schwach bist -im Gegenteil, dann wird ER Dich stärken.
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http://www.biblegateway.com/passage/...30;&version=54;
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http://www.biblegateway.com/passage/...30;&version=54;