
06.06.2001, 21:01
# 1 Globalisierung der Welt... Verlust der eigenen Identität? Die Globalisierung bringt es mit sich, daß die Produktion von lohnintensiven Produkten in Billiglohnländer verschoben wird.
Dadurch kommt es in Ländern wie Deutschland zu einem Strukturwandel, indem der Dienstleistungssektor größer wird und es einen steigenden Bedarf an qualifizierten (ausländischem??) Personal geben wird, was ja durchaus ein positiver Aspekt für die Arbeitssicherung in diesem Bereich sein kann.
Allerdings gingen durch die Verlagerungen auch 3 Millionen Arbeitsplätze verloren. Dies bringt nun die Forderung an die Politik mit sich, daß die Menschen mit ihrer Arbeitskraft und ihren Fähigkeiten gefördert werden müssen, d.h. Ausbildung vor allem im High-Tech Bereich zu fördern sind, auch hier setzt die Bundesregierung mit der Green-Card für indische Computerexperten momentan ja lieber auf den globalen Arbeitsmarkt. Sie muß aber auch Arbeitsplätze für weniger qualifizierte Arbeitskräfte schaffen, um die Produktivität zu erhalten. In Deutschland besteht noch dazu das Problem, daß Deutschland zwar in Bezug auf Auslandsinvestitionen sehr stark ist. Trotzdem gibt es den Nachteil, daß sich aufgrund der hohen Steuern, Produktionskosten und Abgaben wenig Anreiz bietet in Deutschland zu investieren. Somit wirkt sich dies auch auf Beteiligungserwerb, Übernahmen und Fusionen im Vergleich zu anderen Ländern sehr beschränkend aus. Weiters gründen globale Unternehmen Holdinggesellschaften, aber nicht mit Standort Deutschland sondern in einem Land mit günstigeren Bedingungen. All dies wirkt sich auf den Wirtschaftsstandort Deutschland durchaus negativ aus.
Was meint ihr dazu... |