Zitat von Alaskaboy Wenn für ihn es keine Bedeutung hat für WEN er arbeitet dann muss er akzeptieren dass es in seinem Umfeld (ebendort) sehr wohl Menschen gibt für die es ein wichtiges Kritierium ist. Und die könnten sich gestört fühlen.
Und wir wollen ja die Grundrechte des einzelnen antasten, oder?

Ich akzeptiere sehr wohl, dass es in dem Umfeld, in dem ich bei der Kirche (oder auch ggf. woanders) arbeiten würde, Menschen geben könnte, denen es nicht passt, dass ein ungläubiger mit ihnen arbeitet. Ich würde es akzeptieren......was nicht heißt, dass ich deshalb schnell wieder gehen würde oder mich besonders rücksichtsvoll verhalten würde.
Akzeptieren heißt nicht, dass es einem nicht auch egal sein kann.
Und da ich mich ja irgendwie ernähren muss (zukünftig vielleicht auch irgendwann mal Frau und Kinder), wäre es mir egal.
Und wenn der Pastor höchst selbst etwas gegen ungläubige Angestellte hätte, würde ich akzeptieren, dass ich den Job gar nicht erst bekomme........wenn´s auch nicht in Ordnung wäre, da es diskriminierend und somit gegen das Grundgesetz wäre.
Trennung von Staat und Kirche heißt ja schließlich nicht, dass die Kirche die weltlichen Gesetze nicht befolgen muss.
Zitat von Alaskaboy Überwachung ist gut wenn es der Sicherheit dient!
Das is ne ganz gefährliche Überzeugung, die du das hast.
Ich möchte dir da gerne mal einen sicher genauso oft ausgesprochenen Satz an den kopf werfen, um dir zu verdeutlichen, warum diese Überzeugung so gefährlich ist:
"Macht korrumpiert."
Außerdem solltest du dir vielleicht mal 1984 von George Orwell durchlesen.
Wenn man bereit ist ALLES für die Sicherheit zu tun, endet das irgendwann zwangsläufig in einem Überwachungsstaat.
Und wenn ich mir überlege, in diesem Überwachungsstaat mit einem Chip im Nacken (oder in der Wirbelsäule - wer weiß schon wo?) zu leben und nie zu wissen, ob im nächsten Moment nicht vielleicht ein Polizist hinter mir steht (und das obwohl ich einen Ausflug auf Land gemacht habe, ohne irgendwem davon zu erzählen). Einfach so. Nicht, weil ich irgendwas verbrochen habe. Sondern nur mal, um zu gucken, was ich mache und um Präsenz zu zeigen.
Da hätte ich immer das Gefühl beobachtet zu werden. Beim Sex, auf der Toilette, unter der Dusche. Am besten noch mit Kamera.
Woher soll ich denn wissen, dass da am anderen Ende nicht einer sitzt, der sich darauf einen runterholt. Oder der aus langeweile irgendwas manipuliert, um mir was anzuhängen. Und sag nicht, dass die das nicht könnten, denn das kannst du nicht wissen.
Klar sehe ich auch die Vorteile, die solche Chips und ähnliches haben kann:
Echte Verbrecher werden schneller gefasst, entführte schneller bzw. überhaupt gefunden.
Aber ist das so wichtig, dass wir unser aller Freiheit aufgeben müssen?
Wer sagt dir denn, dass du nicht einen einflussreichen Menschen verärgerst, der einen schlecht verdienenden Polizisten einen Koffer Geld zusteckt, damit der dir eine komplett neue Identität als gesuchter Verbrecher verpasst (Guck dir mal "Das Netz" mit Sandra Bullock an. Passt da sehr gut).
In einem Überwachunsstaat könnte das alles möglich sein.
Und ein Staat, in dem jeder einen Ortungschip eingepflanzt bekommt, IST ein Überwachungsstaat.