ich denke das buch kennt jeder halbwegs gebildete mensch. das hat aber mitm thema hier nur am rande was zu tun. klar es geht mit großen schritten auf genau diese überwachung hinaus und ich sehe keinen halt. liegt aber, wie ich schon mehrmals betont habe, einfach am desinteresse der bürger für ihren datenschutz. wenn man heute jemand fragt "datenvorratsspeicherung?" dann sagt er "ja wenn das gegen verbrecher hilft, von mir aus". niemand stimmt klar zu aber alels was der "guten sache" dient wird gern mal abgenickt. einschränkungen erfährt man dadurch ja eigentlich nicht.
ich könnte mir vorstellen dass allein schon aufgrund von der zuweisung nutzer <-> url irgendwann persönlichkeitsprofile gebildet werden. da kann irgend ein algorithmus halt entscheiden ob du eher auf privatseiten unterwegs bist, ob du dich nur geschäftlich informierst oder ob du auf kryptischen untergrundseiten surfst und somit evtl. einen terroranschlag planst.
schlimm ist vorallem wenn man eh übern proxy geht um nicht gleich irgendwo serverseitig geloggt zu werden, ist das gleich nachvollziehbar weil man ja jetzt auch die eigenen kommunikationsdaten ohne probleme parat hat.
naja vielleichst ist das ein anstoß pgp bzw. gpg weiter durchzusetzen. emails wären dann schonmal halbwegs sicher.
mir ist nur noch nicht ganz klar wie die speicherung gehen soll. beim telefon eben nummer und zeitraum. ok. aber beim internet? jegliche tcp verbindungen? viel spaß bei p2p

nur urls? für terrorbekämpfung nicht sinnvoll.