Original geschrieben von richieguitar
Es gibt Leute die Sprechen von einer fünfachen Gewalteteilung. Die Legislative, die Executive, die Judikative, die Medien und die Gewerkschaften, obwohl die Gewerkschaften überall mit reinwirken, also nix da mit Teilung.
Die Gewerkschaften gehören einfach entmachtet. Ihre Organisation ist sinnvoll, noch. Aber wie die FAZ schon schrieb, wir stehen vor einer neuen Zeit und in dieser haben solche Organisationen keine Mitsprache mehr in politischen Dingen, da das Bereiche sind, die für den normalen Arbeiter kein Interesse haben. Die Gewerkschaft versucht aber mit ihren "Soldaten" den Staat in die Knie zu zwingen um noch mehr politisches Mitspracherecht zu haben. Aber nicht um die Arbeiter zu fördern, sondern um ihre Macht auszubauen. Aber da haben die Gewerkschaften die Rechnung ohne ihre Soldaten gemacht. Der Arbeiter ist nicht dumm, und wird auch bald an der Glaubwürdigkeit der Gewerkschaft zweifeln. Und jedes Zweifln bewirkt ein Nachdenken. Und dann kommt die Erkenntnis, das es acuh ohne Gewerkschaft geht, gehen muss.
Die FAZ greift ein bisschen sehr weit vor, so wie die das beschreiben ist es noch lange nicht, da geb ich cinimini recht, das es aber so kommen wird, daran hab ich keinen Zweifel, weil es einfach ein natürlicher Prozess ist, den wir beschleunigen könnten, das würde aber für uns unangenehm sein, und wäre mit Aufwand/ Aktionen verbunden. Und das wäre ja für uns unbequem.
Also lasst uns warten auf die Selbstzerfleischung der Gewerkschaften.
(Sorry wenn ich jetzt ein bissel sehr weit ausgeholt habe aber das musste mal sein)
Ein unglaublich eindimensionaler Post.
Das fängt schon bei der Definition von Gewaltenteilung an: du zählst fünf auf und pickst dann die Gewerkschaften raus als "die mischen sich überall ein"... Was ist mit den Medien? Sowieso hab ich bei dem Absatz so meine Zweifel daran, ob du Gewaltenteilung so richtig verstanden hast.
Aber wie dem auch sei, ich mag die jetzige Gewerkschaftspolitik auch nicht, weil ich sie für genauso von der Macht und der Weltfremdheit korrumpiert halte, wie die Politik.
Aber was du da schreibst, mit der Entmachtung von Gewerkschaften und dem "noch", ist in meinen Augen, je nachdem was du/man darunter verstehst, ungefähr genauso gefährlich wie das derzeitige Selbstverständnis der Gewerkschaften (zumindest wie es bis zu diesem Streik war).
Auf die Erkenntnis, die du Ende 2ter Absatz schilderst, würde sehr bald schon dann auch wieder die Erkenntnis folgen, dass er keine Interessensvertretung hat, vor der die Arbeitgeber auch nur irgendwie Respekt haben müssen.
Eine der erstaunlichsten Dinge, die man bei solchen Diskussionen immer wieder beobachten kann, ist, dass die Option, das "Wie es ist" sei falsch und man müsse was ab
ändern, gerne übersehen wird und man stattdessen immer die Sache im Grundsatz verteufelt.
Immer im Extrem gedacht.