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Gewalt ist heutzutage "in"?

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*mia
Alt 04.04.2006, 19:56   #1
Standard Gewalt ist heutzutage "in"?

hallo...
meine Mutter macht eben eine bemerkung, die mich dazu veranlasste hier mal zu fragen ob ihr das auch so seht ?!?
Sie meinte Gewalt wäre heute "in", also in der jugendgeneration grade..
Das könnte man ja auch denken, wenn man in die zeitungen schaut.

Aber irgendwie.. Ich bin selber nicht so, und keiner meiner freunde und zig bekannten ist so, kurz, ich sehe diese primis wenn dann nur auf der strasse und mal auf einer haupt und realschule, von der ich mit fliehenden fahnen wieder geflüchtet bin *g*
Woran liegt es.. das passt total in den thread " die jugend von heute "
aber auch alles wieder totale pauschaliesierung.. aber wieso schaffen es diese m.....enschen in die zeitungen?
Findet ihr auch, das all diejenigen, die nicht so sind, dadurch um soviel mehr wert sind? Es ist schon schoen heute, wenn einer der n bisschen jünger als ich ist, nicht mit diesem wiiirklich typischen style, rumläuft und nicht einfach so ist.. au man..wieder voll verallgemeinert, aber es gibt schon so viele von denen!!!
ich finds voll derbe, das die so als galionsfiguren der heutigen jungen leutz auftreten und das das n allgemeinr trend ist!! Würdet ihr euch nicht schämen, wenn ihr wie die schafe dem allgemeinem |*~sTyLé~*| (o.O) hinterherrenen würdet? Ich mehms zurück, schafe sind intelligenter.
Wo bleiben die ganzen hippies????? Als ich klein war, dachte ich immer das ich automtisch in eine clique von denen komme wenn ich "jugendlich" bin Ich glaub sowas ist fast ausgestorben, hey wir sind bald ne randgruppe ! *grins

Worauf ich eigentlich hinauswollte, ich schweif immer viel zu schnell ab: Empfindet ihr "gewalt" auch als "in" ob jetz gut oder schlecht... ?
(einfach mal simpel formuliert.. )
 
 
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Sivar
Alt 04.04.2006, 20:43   #2
Standard

Hmm, ich glaub, Polarisierung ist "in", die eine Seite besteht vielleicht aus Gewalt und unnatürlicher Aggression, die andere aus besonders viel Nachdenken, Rückbesinnung auf menschliche Werte, "Übernatürliches", etc...

Dass in Zeitungen nur über die eine Seite zu lesen ist, liegt zum einen daran, dass man die andere Seite schriftlich schwer vermitteln kann, und zum anderen, weil wiederum die andere Seite keine Sensation darstellt... denke ich.
 
 
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*mia
Alt 05.04.2006, 18:46   #3
Standard

hey.. doch das regt echt zum nachdenken an was du geschrieben hast..
irgendwie kann ich dem nur zustimmen...
 
 
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sooc
Alt 06.04.2006, 14:11   #4
Standard

Ich wuerde trotzdem sagen, dass Gewalt moderner geworden ist die Jahre.
Aber nicht nur Gewalt sondern Kriminalitaet allgemein.
Die Leute wollen halt auch mal was erleben
Wuerde sagen, dass das auch viel mit HipHop und zunehmender Ghettorisierung zu tun hat.
Seit es Battle-Rap aus Berlin rausgeschafft nehmen sich doch viele Jugendliche diese Geschichten zum Vorbild und hauen einfach auch mal zu
Und wenn viele Leute in deiner Umgebung Gewalt anwenden, dann muss man ja auch sehen wo man bleibt und zum Beispiel Training machen...
 
 
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Taja
Alt 06.04.2006, 15:19   #5
Standard

ich gebe sooc soweit recht... ausserdem kenn ich viele friedliche hippies usw, die absolut nicht gewalttätig sind, aber auch bei mir hat sich dieses bild der assis eingebrannt... das bleibt nunmal hängen. dazu kommen dann ja noch die, die nicht wirklich gewalttätig sind, aber agressiv auftreten. die sitten verfallen komplett bei denen
 
 
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DerAssie
Alt 06.04.2006, 16:01   #6
Standard

Gewalt Pysisch oder Verbal ??
 
 
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*mia
Alt 06.04.2006, 18:21   #7
Standard

Ja ich redete von physischer Gewalt...
 
 
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Ford Prefect
Alt 07.04.2006, 00:08   #8
Standard

Vielleicht ist nicht direkt die reelle Gewalt mehr "in" geworden, aber auf jeden Fall der Bezug zur Gewalt, soll heißen sie wird im allgemeinen Sprachgebrauch häufig verwendet (man sagt heute zum Beispiel gern, ohne es ernst zu meinen, "willste ein paar auf Maul?"). Im Großen und Ganzen sind die Redewendungen der heutigen Jugendsprache schon von viel mehr Gewalt durchsetzt als das früher der Fall war. Weiterhin beinhalten Filme und Computerspiele viel mehr Gewalt als früher, ist doch langweilig, wenn einer stirbt, ohne einen ordentlichen Batzen Blut zu verlieren, nicht?
Ob nun die tatsächlich angewandte Gewalt "in" ist, lass ich mal so dahingestellt. Vermutlich eher nicht, jedenfalls nicht in dem Maß, wie man es anhand der Sorglosigkeit, mit der die Jugend mit Gewalt umgeht, annehmen könnte.
 
 
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sooc
Alt 07.04.2006, 03:07   #9
Standard

Ich hab hier mal nen coolen Link zu dem Thema:

http://www.youtube.com/watch?v=9Ml4o...page=1&t=t&f=b

Unbedingt angucken...das einzige was mich wundert ist, dass da mal gar nicht sooo viele Auslaender im Spiel sind.
Bei mir inner Stadt ist es schon aehnlich(nicht ganz so krass) obwohl die nur 40000 Einwohner hat.

Kennt ihr sowas auch oder wohnt ihr auffem Lande
 
 
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wAxman
Alt 07.04.2006, 09:28   #10
Standard

Äh also vor 8 Jahren, als ich noch in der Orientierungsstufe war, da haben die 13 jährigen auch schon richtige Waffen mit zur Schule gebracht (Pistolen, Messer) und damit rumgespielt. Ausserdem wurde unzählige Male auf irgendwelche Junkies mit der Gasknarre geschossen. Es war nie ein Geheimnis, dass die Leute vor allem auf der Hauptschule (Orientierungsstufe und Hauptschule lagen zusammen) regelmässig Totschläger und Schlagringe mit in die Schule genommen haben.

Das ist genau dasselbe wie mit Vergewaltigungen. Vergewaltigungen hat es früher zum Beispiel kaum gegeben. Ich kenne viele ältere Leute die GENAU DAS sagen und ist ja auch total logisch: Wenn selten drüber gesprochen wird, dann gibt es so etwas natürlich auch kaum. Was ich damit sagen will: Die Medien bauschen das Thema Gewalt an Schulen momentan richtig hoch, aber vielleicht irre ich mich auch und Gewalt in der Gesellschaft, Gewalt an Schulen gibt es erst seit äh höchstens einem Jahr?

Ja genau und das die Leute jetzt Schlägereien mit Handykameras aufnehmen, wundert mich auch, dass die das vor 6-7 Jahren noch nicht gemacht haben.....Ah moment, da gab es ja noch keine Kameras im Handy, ah moment das Internet war ja auch noch nicht so verbreitet.....
 
 
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sooc
Alt 07.04.2006, 13:16   #11
Standard

Ja ne is klar, alles redet von einer neuen Qualitaet der Gewalt aber du hast natuerlich Recht du Ghettokind. Schau dir einfach mal den Link an und sag mir das hats schon vor 10 Jahren schon gegeben.
 
 
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El Sparko
Alt 07.04.2006, 13:37   #12
Standard

zu gewalt in der sprache: ich bin mir sehr sicher hier gibt es nicht mehr gewalt in der sprache als früher. was daran liegt dass der bayrische umgangston seit je her etwas rauer ist - die einzige änderung wäre eher dass statt "i gib da glei a bockfotzn" eher "isch hau dir eins auf maul" fällt...

ich glaube auch nicht dass leute, die sozusagen kleinkalibrige handfeuerwaffen mit ihrem userpic zur schau tragen großartig als moralapostel ankommen können.

die "verrohung" in der gesellschaft kommt ganz woanders her. aber solange man die schuld bei hip hop und den "ausländern" sucht, haben zumindest die medien was um 2 wochen zu berichten.
 
 
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baedr
Alt 07.04.2006, 14:10   #13
Standard

Das mit der Gewalt kann ich überhaupt nicht bestätigen, ich denke nicht das wir rauhere Sitten haben als früher. Nur wird das ganze stärker thematisiert, und insbesondere die Medien pushen das Thema ziemlich auf... Auch der obige Beitrag von RTL ist denke ich etwas übertrieben.
 
 
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wAxman
Alt 07.04.2006, 14:48   #14
Standard

Ach sooc, kommt doch nicht mit einem Link der total veraltet ist. Schon mal daran gedacht wie inzeniert der ganze Beitrag ist? Das bestätigt doch nur meine Aussage....Kann es sein, dass du meinen Beitrag nicht verstanden hast?
 
 
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Kronkkusko
Alt 07.04.2006, 22:17   #15
Standard

aber solange man die schuld bei hip hop und den "ausländern" sucht, haben zumindest die medien was um 2 wochen zu berichten.

und es ist schön bequem...nur nicht weiter überlegen woran es denn sonst liegen könnte
 
 
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sooc
Alt 08.04.2006, 00:13   #16
Standard

Zitat von sooc
Jaja nicht weiter ueberlegen blabla...am besten du sagst noch, dass es Nazigelaber ist.
Was "ihr" tut ist einfach wegsehen denn die Migranten koennen das gar nicht sein. Die sind alle total dufte drauf und ausserdem is einer männlicher als der andere
Es muss natuerlich daran liegen, dass das ein sozialer Brennpunkt ist. Es gibt allerdings auch soziale Brennpunkte in denen weniger Migranten leben, nur rufen da keine Schulen um Hilfe weil es da einfach zivilisierter zugeht auch wenn die Schueler sozial schwach sind.
Stichwort: Totschweigen

Fragt euch mal wieviele MultiKulti-Geschadigte es gibt...2?
Ausserdem is klar, dass zwei Menschen, die selber Migrantenhintergrund haben das anders sehen

Ich kann nicht editieren....
Also ich kann schon editieren....
Aber da kam immer ein Fehler und jetzt hat er nen zweiten Post draus gemacht
 
 
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FrozenSmile
Alt 08.04.2006, 04:58   #17
Standard

Sach ma Sparko...

ch glaube auch nicht dass leute, die sozusagen kleinkalibrige handfeuerwaffen mit ihrem userpic zur schau tragen großartig als moralapostel ankommen können.
Darf ich mal erfahren, was Du dem zur Folge über mich denkst??


Was das ganze hier angeht: Aus Sicht der kritisch-dialektischen Politikwissenschaft ist das Ganze das logische Ergebnis unseres Wirtschafts- und Gesellschaftsystem. Wer Egoismus und Narzismus zur Grundlage einer Gesellschaft macht, möge sich bitte nicht über die langfristigen Konsequenzen wundern.

Tröstlich ist wohl, dass es sich hierbei um eine Spiralbewegung zu handeln scheint, vermutlich kommt irgendwann eine Art "Super-Gau". Der zweite Weltkrieg hat gereicht, um den Deutschen Demokratie schmackhaft zu machen, mal gucken, ob unsere Gesellschaft sich nicht von einem total Klatsch auch mal für etwas sinnigere Gesellschaftssysteme gefügig machen ließe, bei dem vielleicht mal wieder der Aspekt der Menschlichkeit im Vordergrund stehen könnte...


Ich fand das, was Siva am anfang gesagt hatte
Hmm, ich glaub, Polarisierung ist "in", die eine Seite besteht vielleicht aus Gewalt und unnatürlicher Aggression, die andere aus besonders viel Nachdenken, Rückbesinnung auf menschliche Werte, "Übernatürliches", etc...
echt ziemlich treffend, allerdings hab ich eher das Gefühl, dass das ne Pyramide ist - die Nachdenklichen bilden die Spitze...
 
 
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El Sparko
Alt 08.04.2006, 12:46   #18
Standard

Darf ich mal erfahren, was Du dem zur Folge über mich denkst??
nein also ich geh strikt nach dem äusseren, deswegen bist du für mich auch so ein kleiner csu-landjugend anhänger ... schwachsinn ich kenn die southpark folge und fand die reichlich geil. vorallem weil ich glaube dass es nen gewissen prozentsatz ammis gibt die genau wie cartman denken würden.

was du weiterhin ansprichst ist genau die richtung in die meine gedanken auch gehen würden. ist blöd das jetzt so abzulenken aber auf spreeblick gabs mal wieder nen guten artikel darüber, in dem johnny auch eher die kapitalistische ausrichtung bereits in unteren bildungsebenen ala "gewinnen oder verlieren" bzw. "das recht des wirtschaftlich stärkeren" als eigentlichen grund sieht...

man darf aber bei allem nicht vergessen dass die medien sehr wohl geld bezahlt haben damit bei aufnahmen an der rütli schule die jugendlichen mal schön vor der kamera ausflippen und dass es nie, wie immer behauptet wurde, darum ging die schule zu schließen. die rektorin wollte ein diskussion um die hauptschule im dreigeteilten bildungssystem und war eher dafür hauptschulen an sich abzuschaffen... aber das hätte keine solche schlagzeile erzeugt.
 
 
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Felicitas
Alt 08.04.2006, 15:46   #19
Standard

hm...mal unabhängig davon was ich über die qualität des anfangspostings denke...

ich glaube nicht das gewalt "in" ist. "in" heisst in mode sein, im trend sein.

einerseits läßt sich schwer ein vergleich zu "früher" ziehen weil die veröffentlichung und gleichzeitig die manipulation durch die medien früher ganz sicher nicht so groß war wie heute. und diese frage kommt nur zustande weil man brav die medien verfolgt.

was man nicht vergessen sollte ist, wie sparkie im prinzip sagte: die medien leben zb im tv von einschaltquoten. dabei ist es nützlich so seriös wie möglich zu tun, ohne selbiges zu sein. wer allen ernstes glaubt die nachrichten von pro7, sat1, rtl, rtl2 usw ungefiltert und ohne hinterfragen glauben zu müssen unterstützt diese bewusste manipulation. eine nachricht wird eben erst zur nachricht wenn irgendeine superlative eingebaut wird. größte, schlimmste, furchtbarste, fetteste usw. und ganz nebenbei werden eben noch nicht schlagzeilenwürdige fakten verschwiegen.

dabei fehlt es nicht nur zum einen an vergleichen, sondern hauptsächlich an dem willen neutral bericht zu erstatten. superlative verkaufen sich halt toll. superlative ziehen automatisch die blicke auf sich.

weitergehend kann ich mir zwar vorstellen das sich die art der gewaltausübung, bzw. die qualität geändert hat, allerdings basiert das auch auf den völlig neuen möglichkeiten die man heutzutage nutzen, bzw auch NICHT nutzen kann.

die soziale struktur hat sich geändert. nun bezweifle ich solche werte wie "90% der schüler sind nicht deutscher herkunft", aber selbst wenn der prozentsatz geringer ist, so _kann_ das eine erklärung sein (weiteres in dem jugendthread der oben angesprochen wurde)

Findet ihr auch, das all diejenigen, die nicht so sind, dadurch um soviel mehr wert sind?
*stirnrunzel* das darauf bislang noch keiner eingegangen ist....wahrlich erstaunlich.

geht einher mit dem bezug auf musikalische stilrichtungen. so ein schwachsinn. genausowenig wie alle punks pöpeln, genausowenig kommen alle "Hip Hopper" aus ghettos und nicht alle "gruftis" opfern hühner auf dem friedhof.

also kurzfassung. soziale struktur mag sich geändert haben. es gibt mehr als eine art von gewalt, sich prügelnde jugendliche ist nur halt die am einfachsten zu sehende. die medien verbreiten eine, ihre wahrheit. und verschieben die fakten gern mal in die spektakulärere richtung.

sowas hat man in unserem kleinen städtchen z.B. nirgendwo gesehen und trotzdem gab es bei uns an jeder Schule gewalt. nur vllt keine körperliche.

achja, und gewöhn dir endlich mal einen verständlichen schreibstil an. wtf willst du uns mit deinem anfangspost sagen?

von wertigkeit reden und ein paar atemzüge vorher noch "primis" verwenden. mädel...
 
 
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FrozenSmile
Alt 13.04.2006, 03:34   #20
Standard


ich glaube nicht das gewalt "in" ist. "in" heisst in mode sein, im trend sein.

einerseits läßt sich schwer ein vergleich zu "früher" ziehen weil die veröffentlichung und gleichzeitig die manipulation durch die medien früher ganz sicher nicht so groß war wie heute. und diese frage kommt nur zustande weil man brav die medien verfolgt.
ja und "im trend sein" heißt "im kommen sein"...
also zumindest die "gängigen" gewaltverbrechen werden ja in der BRD seit 1949 katalogisiert. wenn dus wissenschaftlich haben willst, schau dir mal diese statistiken im verhältnis zum bevölkerungswachstum an. die belegen auch sehr eindeutig, dass wir einen trend hin zur gewalt haben. wenn man einen anstieg von gewaltverbrechen um teilweise über 30% als tendenz bezeichnen möchte.
 
 
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Felicitas
Alt 13.04.2006, 07:30   #21
Standard

wenn du mit statistiken argumentierst, solltest du sie auch als beweise vorlegen und nicht denjenigen auffordern gegen den du argumentierst das er sich erkundigen soll. setzen, 6.

aber ja, natürlich gibt es in der statistik trends. das meinte ich aber nicht. obwohl beides natürlich zusammnhängt. ich meine lediglich das es schon immer gewalt gab, vllt auch das die gewaltbereitschaft immer gleich war, nur das die möglichkeiten sich geändert haben. und ich meine, das die sozialen unterschiede immer größer werden und das sich von daher ein gewisser unmut/druck/hass in den sozial schwächeren gebieten ausbreitet, der durch gewalt kompensiert wird. um zu zeigen: wir sind wer, seht her, wir schreien laut, auch wir wollen erhört werden. wenn wir in der gesellschaft (scheinbar) keine chance haben sozial aufzusteigen, behelfen wir uns eben mit mitteln die sozial höher gestellte nicht wählen würden. gewalt.

bla. ich hasse die sozialdiskussionen, klassifizierung, schubladen.
 
 
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Mace
Alt 13.04.2006, 08:30   #22
Standard

Ich will jetzt mal nicht mit irgendwlechen statistiken Argumentieren, aber rein persönlich gesehen merkt man schon, das die Gewalt noch in den letzten paar Jahren zugenommen hat.
Also ich komm aus nem kleinen Städtchen mit gut 20000 Einwohnern, wo im prinzip jeder jeden kennt und da gabs eigentlich so gut wie nie gewalt. Vielleicht mal eine Klopperei im Jahr und dann war auch gut.
Heutzutage sind aber z.b. auch schon die kleineren, so 5-6. Klässler durch die Medien so von gewalttätigen sprüchen und bildern beladen, das sie das schon automatisch im alltag benutzen. Ich zumindest hätte mich nie getraut als knapp 11 jähriger n 17 jährigen blöd anzumachen, aber momentan ist das doch der tagesstandart. und auch klopperein und ähnliches sind dann in dem alter nicht mehr ganz so selten. Wer weiss wie sich das auf die weitere Entwicklung der Kinder ausübt.
Aber mal davon abgesehen herrscht hier auch in anderen Form mehr und mehr gewalt. Jemand der in wenigen monaten über 20 autos in brand gesetzt hat, ein paar "verbrecher", die den eingang eines supermarktes in die luft gejagt haben, um dort an den Geldautomaten zu kommen und und und.
Genau solche bilder gabs für mich früher immer in irgendwelchen Großstadtkrimis. Doch das ist ja mittlerweile "Kleinstadtrealität" geworden.
Ich kann nur hoffen, das das niveu hier wieder steigt und die gewalt abnimmt.
 
 
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FrozenSmile
Alt 14.04.2006, 02:46   #23
Standard

mace...ich stimm dir im grunde in allem zu, was du sagst - aber ich sehe das problem nicht darin, dass "das niveau" abnimmt. beurteile einen menschen nicht nach dem, was er (geistig) kann. es geht bei jedem menschen einzig und allein daran, dass er eine perspektive hat und etwas, an das er glauben kann. in unserer gesellschaft ist das aber sehr schwer, weil sie ihn ihrer gesamten struktur menschenverachtende tendenzen hat (so sehr mir hier die leute auch widersprechen...es ist so). wir setzten als gesellschaftliche maxime gier, egoismus und die message, dass man nur was wird, wenn man immer kämpft und an sich denkt. wir setzen als maxime kapital. die menschen müssen vermutlich ganz am boden sein, bis es der letzte begreift, dass eine gesellschaft, deren grundpfeiler aus derart negativen antriebskräften besteht, nicht in der lage sein wird, gutes hervorzubringen. informiert euch einfach mal über die generation x, also die jugend der neunziger und deren einstellung zum leben. guckt euch die technobewegung der 90er an, die aus soziologischer sicht nicht weniger protestbewegung ist als die 60er es damals gewesen sind - nur effektiv war sie nicht.

in meinen augen verschließen noch zu viele menschen zur zeit die augen vor dieser veränderung oder meinen, sie könnten sich einfach auf wissenschaftliche daten aus der vergangenheit berufen...ist ein bisschen wie mit der klimaveränderung...kaum schreit irgendwer "so phasen hatten wir immer"...legen sich alle relaxt wieder zurück und tun so, als sei nix gewesen...oh well...zu blind um mit eigenen augen die welt zu sehen...

und wird uns durch die berichterstattung in den medien immer wieder suggeriert, dass das leben scheiße sei...das einzig positive im fernsehen sind doch neben allen fiktiven sachen die werbung und die sportnachrichten. normale nachrichten möchte man als deutscher doch garnicht mehr gucken. vogelgrippe hier, massaker da, steuererhöhung für 2007, zugcrash in süddeutschland und angeblich erzeugt vitamin c krebs.

gehts noch fatalistischer, bitte? es wäre ja nicht so, dass das leben nicht auch positive aspekte bereitstelle. und das argument, dass man die nicht so aufbereiten könne und das dass nicht sei, was die leute hören wollen...da muss ich sagen, dass is das ergebnis der aktuellen entwicklung...nicht ihr grund.

kapitalismus war als kind schon scheiße...ich muss jedes mal grinsen, wenn ich den spruch irgendwo an der uni lese...
 
 
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kenshin-himura
Alt 10.05.2006, 14:49   #24
Standard

Also der Reihe nach, erstmal zum Thema HipHop:

Was HipHop betrifft, verwechseln da ja die meisten Menschen Ursache und Wirkung. Nicht die Gewalt ist die Folge von berliner Rap, sondern umgekehrt. Als Hip-Hop-Fan fühle ich mich ,,gesellschaftlich" teilweise regelrecht diskriminiert, weil ich den ,,falschen" Musik-Geschmack habe. Ich traue mich nicht, damals in der Schule (Gymnasium) oder heute beim Zivildienst, zu sagen, dass ich gerne HipHop höre. Der Hass, die Hetze und das Pöbeln gegen HipHop durch Medien und Öffentlichkeit resultieren ja vor Allem zu 99% nur aus Engstirnigkeit, erzbürgerlicher Sesselfurzer-Dekadenz, Demagogie, totaler Ahnungslosigkeit und totaler Inkompetenz von Journalisten.

Zunächst mal: Besagte Form von HipHop ist in erster Linie eben nicht ,,gewaltverherrlichend", sondern vor Allem gewaltdarstellend. Das wollen konservative Verbots-Fanatiker natürlich ja immer gerne übersehen, vor Allem auch was zum Beispiel sogenannte angeblich ,,gewaltverherrlichende" Computerspiele angeht. Nur mal so, ich spiele seit ich 3 bin auf den verschiedensten Konsolen, und auf PC, Videospiele. Ich kenne bis heute kein einziges ,,gewaltverherrlichendes" Spiel. Ich weiß nicht, wovon die Medien da reden. Es gibt bei besagter Form von HipHop auch viele Passagen, wo die Gewalt als Problem angesprochen wird, und dass sie abgeschafft werden muss. Bazz Sultan Hengzt: ,,Ich hasse die Grünen / euer Multikulti ist ein einziges Ghetto." oder: ,,Es ist einfach zu verstehen, warum man sich nicht schlägt / doch versteh' dass wir uns schlagen, weil wir keine Wahl haben.". Bushido in ,,Nie ein Rapper": ,,Hier platzen Träume, die Wände sind wie stumme Zeugen / euer Ghetto lebt in allen diesen jungen Leuten / die aus Langeweile alte Menschen überfallen / ihr wollt's nicht glauben, doch so was gibt es überall." Dass Gewalt keineswegs verherrlicht wird, sieht man schon daran, dass es eben nicht immer aus der Täter-Perspektive gerappt wird. Bushido in ,,Staatsfeind Nr.1": ,,Mein Zellennachbar wurde gestern in den Arsch gef___t." Häufig betont man auch, dass man auf Probleme aufmerksam machen will, damit sie gelöst werden, anstatt die Probleme zu verherrlichen. Bushido & Saad: ,,Wir sind die Stimme der Nation / deswegen ham sie Angt vor uns / und eben diese eine Angst hat dieses Land gebum__t." Fler: ,,Ich hab jetzt Steit mit den Leuten aus dem Bundestag / bin jetzt der Sündenbock für all' den scheiß in unserm Staat / sie schieben die Schuld jetzt auf mich und wollen Fler verbieten / doch ich war selber nur ein Kind ohne Perspektive. (...) Du gehörst nur zum Gesocks, bist nur Abschaum der Gesellschaft / und wirst dann in deinem Block so zum Albtraum der Gesellschaft."

Die angebliche ,,Frauenfeindlichkeit" von HipHop ist über alle Maßen lächerlich und an den Haaren herbeigezogen. Ich kenne keine einzige frauenfeindliche Passage. Merkwürdig auch, wenn die Texte angeblich ,,frauenfeindlich" sind, warum so viele Mädels sich die Musik gerne anhören und auf ihre Konzerte gehen. Liegt es möglicherweise daran, dass diese Mädchen einfach die Nase voll haben von dem allg. radikalfeministischen Gequatsche, davon dass ein Mann nicht mehr Mann sein darf und eine Frau nicht mehr Frau ?

Das natürlich mit großem Abstand allerlächerlichste Vorurteil ist die Lüge, HipHop sei ,,ausländerfeindlich", oder sogar ,,rechtsradikal" bis hin zu ,,rechtsextrem" oder gar nur voller ,,Neonazis". Aber das ist ja nichts neues, dass man, wenn man sagt dass man Patriot ist, dass man dann sofort in eine Nazi-Ecke geschoben wird. Der Rapper ,,MC Bogy" änderte den Titel seines Albums ,,Geballte Deutsche Power" in ,,Geballte Atzen Power", nur um nicht in eine rechte Ecke geschoben zu werden. Ich kann mir keine ausländerfreundlichere Musik vorstellen als Rap, zumal ja einige populäre Rapper auch entweder eine Menge ausländischer Verwandte haben (Sidos Mutter z.Bsp. ist Inderin), oder gar selbst Ausländer sind (Eko Fresh - Türke, Bushido - Deutsch-Tunesier).

Es ist ja, obgleich ich diese Art von Musik gerne höre, keineswegs so, dass ich ihr völlig kritiklos gegenüberstehe. Aber die Medien und die Öffenlichkeit, will sagen, der Großteil der Bevölkerung, sieht das doch extrem einseitig und verteufelt es. Und als ob es ähnliche Texte nicht auch in den USA gäbe (Eminem), und als ob es moralisch fragwürdige Texte nicht auch in anderen Musikrichtungen gäbe (Punk-Rock - : Ärzte). Es ist doch bezeichnend: Warum berichten eigentlich die Medien nur über die angebliche Frauenfeindlichkeit u. angeblichen Rechtsextremismus etc. , nicht aber darüber, auf welche Probleme diese Musik aufmerksam machen will, welche in den Medien ignoriert werden ? Es war doch deutscher Rap, der auf die Probleme des Multikulti aufmerksam gemacht hat und einen Kurswechsel wollte. Rütli hat er vorrausgesehen, und nun ist es passiert und alle sind sie jetzt ganz rührselig unglaublich ,,schockiert" über eine Sache, die einen in Wirklichkeit so wenig zu wundern braucht wie der Sonnenaufgang. Es war doch deutscher Rap, der sich nach Identität sehnte, nach Sicherheit und Geborgenheit, der das Problem ansprach dass die Jugend sich Antworten auf die Frage der Angst vor dem Tod ersehnte, und dass ihr Religion wieder wichtig wird, ansonsten würden sie immer mehr versinken. Anstatt allg. Masochismus und Materialismus (inkl. Egoismus) in der Bevölkerung, wollte sie, dass keiner vergessen wird. Und das schließt meiner Meinung nach wohlgemerkt Individualismus und Liberalismus nicht aus. Das wird dem Individualismus und Liberalismus ja immer in die Schuhe geschoben. Dabei gibt es keine egoistischeren Menschen als Kollektivisten, Konservative und Faschisten. Es ist doch deutscher Rap, der den Stand der Lehrer kritisiert (Bushido: ,,Wenn die Lehrer dir erzählen, dass du gar nichts bist / fängst du an, ihnen zu glauben, dass du gar nichts bist."). Dagegen wollen die Medien offenbar nicht über die wirklich bedenklichen Dinge des HipHop berichten, wie etwa dieser zum Teil dumpfe Antiamerikanismus, der mir etwa bei Bushido oder MachOne sauer aufstößt. Offenbar wollen die Medien hier keine Glashäuser einwerfen... Aber der Antiamerikanismus wiederum ist ja auch eine Folge der Diskriminierung des Patriotismus. Der Trotz und Frust gegen diese Diskriminierung, wird jetzt projeziert auf die USA.

Und wenn natürlich die einzige Reaktion von Politikern und Bevölkerung ist, mal wieder einfach mit dem Knüppel druff zu hauen und möglichst alles zu verbieten und der Kunst die Schuld zu geben, dann ist es kein Wunder, wenn das viele Leute (auch mich!) zu recht frustriert und aggressiv macht. Und dann bildet sich natürlich, zum Teil auch bei mir, eine Märtyrer-Haltung, wo man sich einfach mit Absicht überspitzt positioniert, einfach als Protest gegen diese Arroganz und Verachtung, die einem von dem ,,Bildungsbürgertum" entgegenschlägt. Einfach um sie zu erschrecken, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass man nicht mit ihnen einverstanden ist. Denn auf klare Worte zu eben genau dem Thema hören sie ja schon lange nicht mehr, den Alt-68ern ist alles egal und nichts kann sie mehr schockieren. Hauptsache, sie haben ihre Rente - wenn hinter ihnen die Welt in Trümmern versinkt, ist es denen ja egal. Wie sich gezeigt hat, hat ja auch HipHop nicht ausgereicht, um die führende ,,gesellschaftliche" Schicht aufzuschrecken, man hat sich gewöhnt, und die Hilferufe des HipHop wurden nicht erhört. Und so kommt es, dass welche, die rappen dass sie mal im Knast gewesen wären und ständig Leute überfallen, zu Vorbildern für diese Jugendlichen werden, einfach aus Protest / Trotz.

Als weitere Gründe für die Gewalt, neben Multikulti, Masochismus, Materialismus, Status-Fixiertheit (vor Allem Gymnasiasten - und nein, ich bin kein Hauptschüler, sondern habe Abi gemacht, deswegen hasse ich aber trotzdem meine Ex-Klassen-,,kameraden" weil ich eine derartige Ignoranz, Eingebildetheit und Arroganz einfach ablehne) und Hass gegen Jugend, sind wirtschaftliche Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit, jämmerliches komplett ruiniertes ,,Schulsystem", wenn man diese Anstalten denn in Zusammenhang mit dem Wort ,,Schule" bringen will. Ich könnte jetzt hier sagen, was mir alles an Schule nicht passt, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern diese ganzen maßlos verrotteten Schulsysteme auf der ganzen Welt, aber das würde hier wohl den Rahmen sprengen und das ist ja jetzt nicht das Thema, nur mal nebenbei als Nebenbemerkung.

Zum Thema Multikulti möchte ich da noch was anmerken. Es wurde ja im Thread auch gesagt, dass die Gewalt statistisch in letzter Zeit tatsächlich ansteigt. Das stimmt, aber das tut sie nur deswegen, weil die Gewalt bei Ausländern zunimmt. Die der Deutschen nimmt ab. Und das meine ich ja nicht ausländerfeindlich, sondern da habe ich eher ohne Frage auch Mitleid mit den Ausländern, da Gewalt ja auch nachweislich im Zusammenhang steht mit niedriger Bildung, Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Perspektivslosigkeit. Innerhalb dieser beiden Gruppierungen, Deutsche und Ausländer, sind es ja sicherlich auch vor Allem die >>Verlierer der ,,Gesellschaft"<< , welche besonders gewalttätig sind, bei den Gewinnern nimmt es ebenfalls eher ab. Weil die Schere zwischen arm und reich und zwischen gebildet und ungebildet halt größer wird. Bei Ersterem fände ich es gut, wenn die Schere größer wird, schon alleine aus wirtschaftlichen internationalen Sachzwängen (Globalisierung, Verschuldung etc. ) , bei Zweiterem aber finde ich es schlecht. Vor Allem, müssen die Unteren auch von den Oberen akzeptiert werden und es darf nicht auf sie herabgeblickt werden. Erst dann kann man von den Unteren erwarten, dass sie ihren Neid und dumpfe grundlose Abscheu gegen die ,,Oberen" zurückziehen.

Zitat von amaya
wenn du mit statistiken argumentierst, solltest du sie auch als beweise vorlegen und nicht denjenigen auffordern gegen den du argumentierst das er sich erkundigen soll. setzen, 6.
Man kann ja auch Denjenigen nicht auffordern, sich zu erkundigen, sondern er kann ja nachfragen.

Zitat von sooc
Wuerde sagen, dass das auch viel mit HipHop und zunehmender Ghettorisierung zu tun hat.
Seit es Battle-Rap aus Berlin rausgeschafft nehmen sich doch viele Jugendliche diese Geschichten zum Vorbild und hauen einfach auch mal zu
Es muss eher heißen: Nicht seit es Battle-Rap aus Berlin rausgeschafft, hauen Jugendliche auch mal zu, sondern weil Jugendliche auch mal zuhauen, hat es Battle-Rap aus Berlin rausgeschafft.
 
 
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99er
Alt 13.05.2006, 14:20   #25
Standard

Gewalt ist definitiv in.
Ob von Deutschen oder Ausländern ist ja egal..

Gerade gestern haben wir das mal wieder erlebt.. habe deswegen mal einen Beitrag aus unserem Stufen-Forum kopiert:

"Sooo wie vielleicht einige beim lesen des posts bereits gehört haben werden, haben sich paar leute aus der stufe, u.a. pd und thimo, mit ein paar anderen leuten außerhalb der stufe und schule am rhein getroffen, um gechillt ins wochenende zu starten.

war alles sehr gediegen, bis dann 2 türken oder marokkaner an uns vorbeigegangen sind und rumgegrölt haben. thimo fing ebenfalls an zu grölen, sodass die zwei marokks zurückkamen, zum pd gingen und fragten, ob der die hurensöhne oder so genannt hätte. jedenfalls zog der eine dann sein messer und ist dann übelst ausgerastet mit seinen andern 10-15 asifreunden und fing an mit glasflaschen und steinen wild rumzuwerfen.
thimo wurde von nem stein am kopf getroffen und hatte ne platzwunde am kopf. ob diese noch genäht werden musste weiß ich bisher noch nicht, die wunde sah jedoch nicht allzuschlimm aus.
dann traf eine der glasscherben fabios freundin am fuß, sodass sie außer gefahr getragen werden musste von fabio und noch irgendeinem.

ich hab währenddessen die polizei angerufen die überraschend schnell da war, jedoch waren die asis bis dahin schon über alle berge. dann wurden noch paar krankenwagen hinzugezogen und thimo sowie fabios freundin wurden ins krankenhaus gefahren.

und das schlimmste ist, einer der prolls hat paar stunden vorher mich und ne freundin namens nina so schwul angemacht, weil der die ins bett kriegen wollte. ich hab den gefragt wie der heißt und der meinte nur : "hmm wie heiß ich denn ? sagen wir mal, ich heiße mohamed"
darauf hab ich dann geantwortet: "ach laber keinen, das ist ja wohl voll der standard-türkenname"
daraufhin hat der mir seinen personalausweis gezeigt, wo ich auch seinen verdammten nachnamen gelesen habe. irgendwie WUSSTE ich beim lesen, dass ich mir den kompletten namen merken sollte, aber irgendwie habe ich meiner fuckin intuition nich vertraut und so konnte ich den nachnamen nur so halb rekonstruieren, was der polizei wahrscheinlich nicht viel bringen wird .....



aber ich könnte mich so über diese scheiß situation in deutschland aufregen, man kann nicht mal irgendwo draußen feiern, ohne direkt von irgendwelchen spastis angemacht zu werden, und dann auch noch gleich so brutal.
das ist viel zu übertrieben, da muss man doch echt mal was dagegen machen können.
selbst die 2 bullen mit denen ich mitgefahren bin meinten nur: "Immer das gleiche mit diesen scheiß Wichsern....erst so ne scheiße und sich dann verpissen...typisch..."

recht ham sie ja ......


vorallem wir blieben am anfang voll locker und haben ruhig gesagt, wir wollen keinen ärger und so, aber ne, der muss sein messer zücken und versteht jedes wort als "hurensohn".......


verdammten bastarde....."

Sehr traurig sowas..
 
 
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