und zwar auf Kosten unseres Sozialstaats...
Hmm dass du das so schreibst. Das ist mal wieder diese "Umbau = Abbau ?" des Sozialstaatsdebatte, obschon ja doch beinahe alle von der Notwendigkeit ueberzeugt sind.
Ich selber habe nichts gegen einen sozialen Staat, ganz im Gegenteil, aber bei der Reformdebatte schlaegt meine Meinung doch sehr in die liberale Welt aus; in Anbetracht der jetzigen Situation und etwas Einsicht geht es nicht anders.
Umso erfreulicher dass der Versuch einen ueberparteilichen Konsens zu schaffen ein wenig Hoffnung bringt, dass etwas geschieht, bleibt zu hoffen, dass es nicht scheitert sowie dass die Resultate nicht durch 'Kompromisspoker' zu duerftig bleiben. Mal schauen was Schmidt und Seehofer morgen zu Gehör bringen.
Eine Aerztepauschale finde ich im Grunde erstmal gut, da sie naja so eine kleine primaere aussortierende Funktion hat und zudem Geld bringt. Kommt dann aber daraufan, wie hoch es ist. Und ob das gerecht zu Regeln ist mit sozial Schwachen Leute, oder wie sieht das mit Dauerkranken aus usw.
Aus Gruenden der Gerechtigkeit stehe ich auch einer Abschaffung der gesetzl. und privaten Krankenkassen gegenueber. Wird wohl nicht machbar sein.
Hmm Der Zahnersatz, da wuerde ich mich mit einer Zusatzversicherung zufrieden geben. Die Zaehne sollten einem schon etwas Wert sein. Hmm wer fleissig pflegt braucht vielleicht gar keinen Ersatz <g>.
Generell bin ich der Ansicht, dass hinterher niemand auf gesundheitliche Leistungen verzichten muss, weil das seiner Einkuenfte wegen nicht machbar ist,
das kann es naemlich nicht das Ergebnis dieser Reform sein.