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Gefährliche Handystrahlung: "Der Hamster ist Zeuge"

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Sidolin
Alt 04.05.2007, 00:11   #1
Standard Gefährliche Handystrahlung: "Der Hamster ist Zeuge"

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,480891,00.html

Mobilfunkgegner... Kopf -> Wand
 
 
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Reh
Alt 04.05.2007, 01:47   #2
Standard

Der Artikel ist Müll. Der Autor macht sich in jeder Zeile einfach nur lustig über die Leute, die einen Zusammenhang vermuten, der von der Wissenschaft noch nicht bestätigt ist. Das ist eine journalistische Drecksarbeit auf Bild-Niveau.
 
 
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Psychoneurotic
Alt 04.05.2007, 02:13   #3
Standard

hmm erinnert mich gerade ans mittelalter wo man noch an hexen glaubte und diese verbrannte.

die denkweise solcher gegner ist genauso aus dem mittelalter.

ich bin neutral und denke weder das eine noch das andere bis ich nicht einen festen beweis habe, dass mobilfunk schadet. sterben tun wir eh irgendwann, gibt genug andere einflüsse die mehr dazu beitragen.

btw. stimme ich reh zu: journalistische drecksarbeit
 
 
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short_cut_baby
Alt 04.05.2007, 22:10   #4
Standard

Wurde doch schon hunderte Male in allen möglcihen Magazinen auch erläutert, dass Handystrahlen undgefährlich sind. das ganze glotzen aufs display schon, aer die wellen an sich nich. man dass die medien immer alles so aupuschen müssen... genau wie mit den zecken.. ich renn 2 stunden pro tag mimt kuzen hosen mit den hunden im wald rum und habauch keine boreliose. und auch keine zeckenimpfung und auch keine zecken.
 
 
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doomhammer
Alt 05.05.2007, 02:01   #5
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Also ich würde mir an deiner Stelle ne Borrelioseimpfung holen. Da du es noch nicht gehabt hast, weisst du nicht wie angenehm sowas sein kann - da ist ne Spritze wirklich kein Vergleich dazu.

Zum Thema: Es mag sicher Menschen geben, die auf Strahlung welcher Art auch immer empfindlicher reagieren als andere.
Da die flächendeckenden Probleme mit "Handystrahlung" in ländlichen Gebieten in meinen Augen sowas wie moderne Ufo Sichtungen sind, kann man pro- und auch contra- Hetzartikel getrost links liegen lassen.
Btw_ Mikrowellenherde und Wlan, afaik auch DECT-Telefone arbeiten alle mit Frequenzen, die im GHz Bereich angesiedelt sind und sind daher genau wie Handys als teuflische Geräte zu sehen und zu verbieten.

/edit:

Zum Artikel:
Sehr schön geschrieben, einfach herrlich
 
 
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Reh
Alt 05.05.2007, 12:20   #6
Standard

Es gibt keine Impfung gegen Borreliose. Borreliose wird mit Antibiotika erfolgreich behandelt, man sollte aber schon im Frühstadium der Krankheit zum Arzt. Man erkennt Borreliose an einer immer größer werdenden, kreisförmigen Errötung der Haut um den Einstich herum.

Impfen kann man sich gegen FSME, die zweite häufig von Zecken übertragene Infektion. Das lohnt sich aber nur in gefährdeten Gebieten, in Deutschland ist das die Südhälfte.
In Panik muss man aber nicht verfallen. Nur 1-5% der Zecken sind in den gefährdeten Gebieten infiziert. Nicht jede infizierte Zecke überträgt die Infektion, wenn sie sich vollsaugt und nicht bei jedem infizierten Menschen bricht die Krankheit aus. Man braucht also ganz schön viel "Glück", um FSME zu bekommen, aber wenn man es schafft, wird es umso schöner

Zum eigentlichen Thema:
Ihr zieht die angeblich ungefährliche Handstrahlung als Beweis heran. Wer den Artikel aber genau gelesen hat, wird bemerkt haben, dass die Leute sich nicht über Handys, sondern über Sendemasten beschweren, die in direkter Nähe der Häuser stehen. Die Strahlung eines Sendemastes und eines Handys ist vermutlich nicht vergleichbar. Ich kann mir vorstellen, dass der Sendemast verglichen mit einem Handy ein großes Vielfaches ausstrahlt. Außerdem strahlt ein Sendemast rund um die Uhr mit voller Power, während das bei Handys nur während des Betriebs, also nur vergleichbar kurz, der Fall ist. Insofern ist es sinnlos, Studien als Beweis zu zitieren, die sich mit der Strahlung von Handys befasst haben. Zumal diese Studien auch nicht alle zu den gleichen Ergebnissen kommen und ich schon von vielen Studien gehört habe, dass Handystrahlung schädlich ist.
 
 
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MiKe
Alt 05.05.2007, 13:47   #7
Standard

Zitat von Reh
Der Artikel ist Müll. Der Autor macht sich in jeder Zeile einfach nur lustig über die Leute, die einen Zusammenhang vermuten, der von der Wissenschaft noch nicht bestätigt ist. Das ist eine journalistische Drecksarbeit auf Bild-Niveau.
Zitat von Psychoneurotic
btw. stimme ich reh zu: journalistische drecksarbeit
Leute, sowas nennt sich "Glosse" und ist bewusst so geschrieben. Nicht alles, was man findet, muss eine wissenschaftliche Ausführung sein!

Ich find den Text klasse, v.a.:
Herr Bücher erwärmt sich hinter seiner Abschirmung also schlimmstenfalls um Hunderttausendstel eines Grades. Wie kann er davon Schaden nehmen, außer dass er den Bruchteil eines Schweißtröpfchens zusätzlich ausdünstet?


Bei uns gibt's auch keine 100, 150m weit weg nen Sendemasten. Weitere 30m davon noch einen. Und man hat hier nichts gemerkt...

Da fällt mir das berühmte Zitat ein: "Immer mehr Menschen melden Nebenwirkungen und diverse Symptome bei ihren Mitmenschen und ihrer Umwelt und führen das auf den neuen Sendemasten zurück. Wie soll das nur werden, wenn dieser dann erst einmal eingeschaltet ist?"
 
 
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short_cut_baby
Alt 05.05.2007, 14:44   #8
Standard

Also ich würde mir an deiner Stelle ne Borrelioseimpfung holen.
Nö. wieso sollte ich. Ich hatte früher nie Zecken. ich hab jetza uch noch keine einizge gehabt. und wenn ich eben mal eine hab, dann raus damit und ab zum Arzt und gut ist.
Leute, sowas nennt sich "Glosse" und ist bewusst so geschrieben. Nicht alles, was man findet, muss eine wissenschaftliche Ausführung sein!
Rischtisch! Immer diese Artikel...
 
 
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doomhammer
Alt 05.05.2007, 22:24   #9
Standard

Zitat von Reh
Es gibt keine Impfung gegen Borreliose. [..]
Ups. Hab ich die beiden Zeckengeschichten doch tatsächlich verwechselt - tut mir leid.

Zitat von Reh
Zum eigentlichen Thema:
Ihr zieht die angeblich ungefährliche Handstrahlung als Beweis heran. Wer den Artikel aber genau gelesen hat, wird bemerkt haben, dass die Leute sich nicht über Handys, sondern über Sendemasten beschweren, die in direkter Nähe der Häuser stehen. Die Strahlung eines Sendemastes und eines Handys ist vermutlich nicht vergleichbar. Ich kann mir vorstellen, dass der Sendemast verglichen mit einem Handy ein großes Vielfaches ausstrahlt. Außerdem strahlt ein Sendemast rund um die Uhr mit voller Power, während das bei Handys nur während des Betriebs, also nur vergleichbar kurz, der Fall ist. Insofern ist es sinnlos, Studien als Beweis zu zitieren, die sich mit der Strahlung von Handys befasst haben. Zumal diese Studien auch nicht alle zu den gleichen Ergebnissen kommen und ich schon von vielen Studien gehört habe, dass Handystrahlung schädlich ist.
Da muss ich dir aber widersprechen.
1. Strahlung eines Sendemasten "stärker" als die des Handys

Ist so nicht richtig. Die Stärke der Strahlung nimmt Quadratisch zur Entfernung ab. Heisst soviel wie: je weiter weg, desto geringer die Strahlung. Groasa hat hier mal aufgeführt wie "stark" die Strahlung überhaupt ist.
Bei meinem 6680 betägt die maximal abgegebene Sendeleistung je nach Netz 1 oder 2 Watt. Da sich mein Handy eigentlich regelmäßig um einiges näher bei mir befindet als der nächste Mast, ist die vom Handy abgegebene Strahlung direkt bei mir auch wesentlich größer, als die des Masten.

2. Handy strahlt nur "während des Betriebs"

Wie definierst du "Betrieb" bei einem Handy? Ich zumindest so, dass es in Betrieb ist, wenn es angeschaltet ist. Sobald ein Handy angeschaltet ist, versucht es sich mit einem "Masten" zu verbinden, schafft es das bei minimaler Sendeleistung nicht, bläst es eben den Maximalwert von ein bis zwei Watt raus.
 
 
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Alt 05.05.2007, 22:56   #10
Standard

man kann sich spätestens dann gedanken machen wenn man in nem metallkasten mit anderen mitfunkern sitzt und alle immer schön das netz suchen... das ist z.b. in klassenräumen gegeben. bei uns auf der bos waren alle klassenräume bautechnisch gut geschirmt (eher unbeabsichtigt), man kann also davon ausgehen, dass dann alle 30 mann ihre taschenmikrowellen (min. 1 pro mann) anhaben und die dann automatisch auf volle leistung schalten. spätestens dann hat man "viel" strahlung. ob das gesundheitsschädlich ist kann man einfach nicht sagen, es fehlen langzeittests.

allerdings halte ich die argumentation "ich seh ja nichts also ists nicht schlimm" für etwas kurzsichtig. nach dem selben schema gings damals mit tschernobyl. man durfte nicht raus in den garten und das eigene gemüse nicht essen. der volksmund: "da kann ja nichts sein mein gemüse sieht immer noch so gut aus wie davor!".

am "nettesten" ist aber diese ultimative 24/7 funkerei in der fh. selbstverständlich muss sich jeder im hörsall per wlan auf google.de verbinden. man schimpft dann auch wenn die leistung vom wlan auf 1mbit runtergeht. gleichzeitig hat man aber seine taschenmikrowellen mit bluetooth am geräte suchen weil das halt die tolle defaulteinstellung vom billigen handy war. nach dem motto "immer schön rumfunken was geht" verbaut man sich so selbst die mögliche übertragungsrate im wlan.

wir hatten auch mal nen lehrer der auf dem gebiet ein wenig firm war. seiner aussage nach waren die DECT-telefone wesentlich unbedenklicher als die heutigen schnurlosteile und die handies. leider haben die firmen den DECT-standard aus kostengründen wegfallen lassen... fundiert kann ich dazu aber jetzt nix sagen.
 
 
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IsoO
Alt 06.05.2007, 13:56   #11
Standard

Ich sag mal nur: lol

Der Artikel ist für mich nicht einmal Zusammenhangsmäßig ernstzunehmen.
Ich halte das für vergleichbar mit einem verspäteten Aprilscherz.
 
 
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