Ausschnitt
Immer wieder stellen Staatsanwälte Ermittlungen ein, sprechen Richter auch für Mehrfachwiederholungstäter Bewährungsstrafen aus, werden Missbraucher "wegen guter Führung" ohne Therapie vorzeitig entlassen oder geniessen trotz Warnungen von Psychologen Freigang wie der Serienmörder Zurwehme.
Viel zu viele bezahlen diese Verantwortungslosigkeit staatlicher Organe mit dem Leben oder lebenslangen Traumata.
Ein Richter: "Es gibt den Trend, den Ball in solchen Fällen richtig flach zu halten. Ganz oft heißt die Formel: Zwei Jahre, Bewährung! ... Zu viele Richter lassen sich auf Deals ein, verhängen niedrigere Strafen als angemessen."
Täter erhalten für Geständnisse großzügig Strafrabatt. Begründung: es entlaste die Zeugen von einer Aussage. Viele Opfer würden aber gerne aussagen. So wird aus einer angemessenen Haftstrafe in viel zu vielen Fällen eine Bewährungsstrafe, die noch dazu in den meisten Fällen ohne besondere Auflagen (Therapie, Berufsverbot) ergehen.
März 1999: Jörg J. (34) bekam zwar zwei Jahre und zehn Monate für die wiederholte Vergewaltigung des 12-jährigen Danny, blieb aber bis Haftantritt in Freiheit.
Sommer 2000: ein Weilheimer erhält wegen Missbrauchs an mehreren Kindern 19 Monate zur Bewährung, damit er seine Pensionsansprüche nicht verliert.
Oktober 2000: Helge N. (38) zwei Jahre auf Bewährung - weil sein Opfer inzwischen gestorben war und ihm nicht mehr widersprechen konnte. N. soll seine Stieftochter Nicole von ihrem vierten bis zum 14.Lebensjahr sexuell missbraucht haben. Mit 19 starb das Mädchen an einem Asthma-Anfall.
Winter 2000: Zwei Türsteher werden zu neun und viereinhalb Jahren Haft verurteilt. Sie hatten ein Mädchen aus der Disko entführt und brutalst vergewaltigt
März 2001: Vergewaltiger Krystijan S. (25) kam mit zwei Jahren auf Bewährung davon. Er hatte im letzten Moment gestanden und seinem Opfer den Auftritt vor Gericht erspart. Die bei der Tat 13-jährige Sabine war schwanger geworden.
Mai 2001: Ein Mann, der vier kleine Mädchen missbraucht hat, erhält 19 Monate auf Bewährung.
Mai 2001: in Hamburg werden drei Vergewaltiger freigesprochen, obwohl sie durch Gentests eindeutig der Straftat überführt werden konnten
Ausschnitt ende
Das sind nur ein paar Beispiele, aber was sind den das für lächerliche Strafen? Mir kann doch keiner erzählen,das die das nicht wieder tun, wenn sie so billig davon kommen.
Ich hab mal im TV gesehn, wie sie ein Kindermädchen durch Videoüberwachung überführt haben, die ihr anvertrauten Kinder zu missbrauchen. Als die auf die Strasse ging, wurde sie mit Steinen beworfen.

Hier wirste sogar als Eltern bestraft, wenn du den Täter auch nur schief anguckst. Ich kann da echt nur lachen über die milden Strafen unseres Rechtssytems.