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Die Franzosen wehren Sich gegen Oben

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DerAssie
Alt 26.02.2007, 17:44   #26
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Das ist doch genau das "Argument" was keines ist vom Establishment um die Verhältnise zu drücken, das irgendwo immer jemand noch günstiger schuftet für noch weniger und die Zustände in Relation "besser" sein.
Damit wird im Teufelskreis doch nur weiter nach unten gegraben staat einen Hügel zu baun wo alle aufsteigen und Wohlstand auf breiter Front haben.
Da drauf baut auch Agenda Unsozial 2010 auf, das sich Arbeitnehmer befor Sie an ihre hart erschufteten Reserven müssen lieber für weniger Lohn noch mehr schuften.
So etabliert sich Erpressung die eigentlich ein Straftatbestand ist über Agenda 2010 als etwas ganz "normales".
Die Produktivität steigt, die Bevölkerung sinkt, eigentlich müste immer mehr da sein für die immer wenigeren aber das Kapitalistische System verhinderts
 
 
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Sivar
Alt 26.02.2007, 18:51   #27
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Ich weiss ja nicht, ob das schon bei dir angekommen ist, aber das Unterfangen, für alle Menschen denselben Wohlstand zu erreichen, führt zwangsläufig dazu, dass unser Wohlstand (zumindest vorübergehend) geringer wird. Was du scheinbar willst, ist Gleichheit für alle Deutschen, aber wenn du tatsächlich auf Gleichheit aller Menschen aus wärst, müsstest du zwangsläufig auch ein enormes Absinken deines eigenen Wohlstands in Kauf nehmen.
 
 
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Mahoney
Alt 26.02.2007, 19:37   #28
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Zitat von Sivar
Ich weiss ja nicht, ob das schon bei dir angekommen ist, aber das Unterfangen, für alle Menschen denselben Wohlstand zu erreichen, führt zwangsläufig dazu, dass unser Wohlstand (zumindest vorübergehend) geringer wird. Was du scheinbar willst, ist Gleichheit für alle Deutschen, aber wenn du tatsächlich auf Gleichheit aller Menschen aus wärst, müsstest du zwangsläufig auch ein enormes Absinken deines eigenen Wohlstands in Kauf nehmen.
Wie uns der Kommunismus und der Sozialismus schon bewiessen hat. Selbst China neigt sich immer mehr den Kapitalismus zu, weil er für die breite Maße mehr Wohlstand bringt!

Aber bring ihm dies mal bei.
 
 
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DerAssie
Alt 27.02.2007, 17:00   #29
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Man muss das System immer am Einzelfall messen wie Tief jemand fallen kann durch die groben Maschen des Netzes, falls man das hier in Deutschland noch Netz nennen kann.
Was hatt den bitte der Geringverdiener und der Erwerbslose von Wirtschaftswachstum ?? Gar nix und der Arbeitnehmer auch nicht da sein Gehalt im Idealfall identisch bleibt aber Er trozdem verarmt "dank" Inflation.
 
 
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Sivar
Alt 27.02.2007, 17:19   #30
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Wenn man den deutschen "maximalen Tiefpunkt" als Indikator für die Qualität unseres Systems nehmen will, haben wir in Deutschland wahrscheinlich das beste System der Welt.

Dein Argument, dass der Geringverdiener vom Wirtschaftswachstum nichts hat, hat damit überhaupt nix zu tun.
 
 
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Mahoney
Alt 27.02.2007, 20:12   #31
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Das System IST das beste überhaupt. Wenn du Arbeitslos wirst, bist du so lang abgesichert bis du wieder Arbeit hast. Wenn man dann halt den Arsch nicht hochbekommt rutscht man halt in ALG 2.

Und selbst dann darf man eigentlich nicht merkern den man bekommt trotzdem sein Lebensunterhalt vom Staat(btw von uns allen) finanziert. Wer dann noch nach mehr Luxus kreischt muss sich halt ein wenig dazu verdienen......So ist das Leben!
 
 
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DerAssie
Alt 27.02.2007, 21:14   #32
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Meine feste Überzeugung ist das auf dem technischen Stand von Deutschland der Sozialismus der Mehrheit mehr Wohlstand und Frieden sichern würde als der Kapitalismus mit seiner riesigen Scherre.
Es geht auch anders wenn man wirklich auf breiter Front will.
 
 
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sailor
Alt 28.02.2007, 03:54   #33
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Ja Assie, gewaltvolle Revolte ist keine Lösung. Hymnen auf unser schönes Deutschland aber auch nicht, auch wenn wir durchaus dankbar sein können, daß es uns hier noch nahezu allen verhältnismässig gut geht.
Das ist jetzt auf Nahrung und Dach über dem Kopf bezogen. Hinter der finanziell überaus gut situierten Fassade ist so einiges im Argen.
Es herrscht zunehmende Ungerechtigkeit, und Selbstbedienung bei den Mächtigen. Sowas wie Trabantenvororte bzw. Ghettos wie in Paris gibt´s auch in Hamburg-Mümmelmannsberg, Offenbach-Lauterborn oder Köln-Meschenich.
Ein Beispiel: http://www.stern.de/wirtschaft/arbei...rg/575642.html

Auch Hartz 4 ist alles andere als gerecht.
http://www.stern.de/wirtschaft/arbei..._cb&eid=527820
http://www.stern.de/politik/deutschl....html?nv=ct_mt
Oder wer wollte bei unseren Arbeitslosenzahlen -wobei die Dunkelziffer weitaus höher liegt- noch behaupten, sie hätten nur alle keine Lust zum Arbeiten? Es bleiben eben einige auf der Strecke, aus verschiedensten Gründen, mit jedem Jahr der Arbeitslosigkeit verstärkt sich ihre Problematik, Globalisierung und Automatisierung sind selbstverständlich nicht am abnehmen.

Ich bin auch durchaus der Meinung, es macht keinen Sinn, die Menschen zu zwingen, jede Tätigkeit auszuführen. Damit meine ich etwa konkret die Arbeit in einem ausbeuterischen Unternehmen, das etwa Hungerlöhne um 3 Euro zahlt und gleichzeitig ordentlich Gewinne abschöpft. Warum? Wer dafür arbeitet, ermöglicht durch seine Einwilligung erst solche Löhne, die letztlich auch den Staat und damit die Allgemeinheit belasten.
In so einem Fall hat der Chef gefälligst auch einen rostigen Polo (Beispiel) zu fahren und Urlaub gibt´s nicht. Begründet werden kann sowas höchstens kurzfristig mit einer konkreten Notlage -dann aber für alle.

Genauso halte ich es für falsch, jedes noch so ausbeuterische Unternehmen, menschenfeindliche Produktion, Umweltdreckschleudern etc. mit seiner Arbeitskraft zu unterstützen und womöglich gezwungenermaßen dort zu arbeiten. Der aktuelle "Arbeitgebermarkt" (freie Auswahl an Arbeitswilligen) ist ideal, um Mitarbeiter zum Mundhalten zu bewegen, damit etwa Skandale (Gammelfleisch etc.) nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Arbeitslose werden verwaltet, Lösungen hat scheinbar keiner, aber die Menschen werden vielfach in Armut gestürzt. Andere dagegen schieben Überstunden ohne Ende, denn Neue Arbeitnehmer sind ja viel zu teuer...

Die Politik palabert und verbraucht das Geld, zunehmend auch noch die Europa-Regierung. Ich für meinen Teil sehe im zunehmenden Wahlboykott ein klares Signal. Was sollen die ganzen frustrierten Bürger auch sonst tun? Etwa das geringere Übel wählen?

Geändert von sailor (28.02.2007 um 16:29 Uhr).
 
 
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DerAssie
Alt 01.03.2007, 03:55   #34
Standard

Ich glaub auch gar nicht da dran das es überhaupt Wachstum gibt das sich in diesen Steigerungen mit Demografischem Wachstum und somit mehr Geld erklären läst.
Meiner Meinung nach ist "Wachstum" nur ein Umverteilungsprozess ab gewissen Grössen die sich nicht durch zunehmende Erdbevölkerung pausiebel erklären läst.
Und somit ist das was als Rekord Gewinne gefeiert wird bsp. das Geld was man per Agenda 2010 unten eingespahrt hat, sich über längere Arbeitszeiten gesichert hat wo man weniger beschäftigen muss ect. pp.
Zu 95% nur Umverteilung.
 
 
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