Merkel freut sich natürlich auf die Zusammenarbeit mit ihm, ebenso die Europäische Union. Ja und dass der Herr Sarkozy im Falle eines Vorankommens mit dem Verfassungsvertrag oder einem geänderten Verfassungsvertrag von einem erneuten Referendum abzusehen plant bedarf keines weiteren Kommentars. Sowas zeugt von gestörtem Demokratieverständnis, aber das ist ja bereits, hierzulande sowieso, gang und gäbe.
Natürlich freut sich Frau Merkel darüber. In ihren Linien sind sich Merkel und Sarkozy sehr ähnlich.
Traurig das Frankreich nun auch den Einzug von Neoliberalismus verstärkt erleben wird und eine Wirtschaftsloby Politik die den Staat schwächt ebenso wie jemand für den Bewohner gewisser Ethischer Herkunft die sozial Schwach sind und in gewissen Gegenden wohnen Pauschal Abschaum sind.
Stopp. Liberalismus gibts in Frankreich kaum. Und es ist traurig aber wahr: Der Nationalstolz der Franzosen geht soweit das sehr viele Bürger alle ausländischen einflüsse verabscheuen, selbst die email will man nicht, man sagt curiel. Ich weiss von meiner Großtante, die dort lebt, das die stimmung im volk nicht gerade für Ausländer ist, im gegenteil, die mehrheit der Franzosen hasst die Ausländer.
Sarkozy ist aber nicht der erste derartige Politiker der in Europa an die Macht kommt, tatsächlich, wenn man so vergleicht, gabs das in jüngster Zeit auch schonmal hier in Deutschland. Der zu vergleichende wäre für mich Edmund Stoiber, mit seinen zur wahl 2002 geäusserten forderungen zur schärfung des Einwanderungsrechts. Mal ehrlich, schau dir die Vorstädte in Frankreich mal an und versuche dich mal in einen stolzen Franzosen zu versetzen und du wirst verstehen das man einen konservativen hardliner wie Sarkozy wählt.